Beiträge von Seven

    My 2 Cent:
    Ich habe entgegen der Erfahrungen von trommeltotti die Erfahrung gemacht, dass nur Notebooks mit dedizierter Grafik-Karte für Audio- und Videogeschichten zuverlässig die Performance
    liefern, die ich brauche. Ich habe mich da immer an die Empfehlungen der Hersteller von Soundkarten insb. RME gehalten und bin damit gut gefahren.


    Ansonsten kann ich mich auch nur in die Schlange derer einreihen, die in DIESEM Fall ein Macbook Pro empfehlen. Ich bin ein großer Fan von Apple-Produkten, muss aber deswegen nicht
    in jedem Fall ein Produkt dieses Herstellers empfehlen. Ich behaupte auch nicht, dass die Apple/Mac-Welt frei von Fehlern und Bugs ist und das immer alles 100% läuft.


    Bei Apple kauft man eben immer die Kombination aus Hardware und OS. Es erscheint mir durchaus anerkennenswert, dass Windows auf so vielen unterschiedlichen Hardware-Konfigurationen
    überhaupt und oft auch sehr performant läuft. Es erscheint mir aber auch logisch, dass ein OS, dass für eine stark eingegrenzte Menge an Hardware entwickelt wird, durchaus Vorteile entwickeln kann.


    Letzten Endes sollte man sich betrachten, welches Werkzeug das passende ist und dann das passende auswählen. Ich kann eine Schraube mit einem passenden Kreuzschlitzschraubendreher, einem halbwegs passenden
    Schlitzschraubendreher oder im Zweifel auch mit dem Hammer die Wand bekommen; oder vielleicht doch mit dem Akku-Schrauber und 137-Teile-Bitsatz? ;)


    Falls doch eventuell Apple: Wieso nicht ein Macbook Pro aus dem Apple Refurbished Store und dazu 3 Jahre Apple Care Garantie abschließen?

    Das einzige was man mit einem SM57 nicht machen kann:
    Es einem Akteur mit Hansaplast als Lavalier-Ersatz an die Backe kleben.


    Für die Snare gibt es eventuell andere (speziellere) Mikros, die dem einen oder anderen mehr taugen.
    Für Gitarre gilt das Gleiche, wobei an Snare & Gitarrenamp oft dieselben Mikro funktionieren.

    Wie ich sagte: Baut so auf, dass möglichst alle etwas von dem Monitor hören und spielt so laut, dass möglichst alle etwas von dem Monitor hören. Die Personen kompakt zusammen und die Amps eventuell ein wenig von den Musikern entfernt und auf die kompakt zusammenstehende Band ausrichten. Gleiches gilt für den einen Monitor.

    Ich bin nun seit über 20 Jahren Mus.. äh Schlagzeuger. Ich habe live auf kleinen und mittleren Bühnen noch nicht einen Trommler mit E-Drum erlebt,
    dessen Sound mich positiv überrascht oder am Ende gar überzeugt hätte. Sobald das nicht passiert, denke ich nicht über sowas auf der Bühne nach.


    Aus dem Studio und auf Youtube habe ich überzeugende Darbietungen gesehen. Aber Studio ist nicht Live und Youtube nicht das wahre Leben.
    Aber das ist hier nicht Thema und daher bitte BTT.


    Und AC DC in moderater Lautstärke druckvoll auf nem normalen Drumkit zu trommeln geht. Hab ich schon gehört. Können die meisten hier inkl. mir nicht.
    Aber es geht.

    Es gilt auch unter diesen Rahmenbedingungen die gleiche Grundregel wie immer, nur das die Nichtbeachtung kaum zu kompensieren ist:
    "So laut wie nötig spielen und so leise möglich."


    Auch auf ner riesigen Bühne kann ich mir mit zu lautem Bühnensound den Sound im Publikum kaputt machen oder zumindest "negativ beeinflussen".
    Nur das man auf großen Bühnen meistens Technik und Personal in ausreichender Menge am Start hat, um das halbwegs zu kompensieren.


    Monitoring am besten via In Ear. Wenn konventionelles Monitoring dann so leise wie es geht. Und dann eben diszipliniert spielen. Jeder so, dass er sich
    halbwegs hören kann und nicht so, dass der Rimshot knallt und der Röhrenamp in die Endstufen-Zerre geht. Beim Aufbau (mit konventionellem Monitoring)
    auch auf den "Cocktailparty-Effekt" achten. Bedeutet: Wählt die Aufstellung von Musikern und Equipment so, dass möglichst alle schon ohne Monitoring
    alles hören. Dazu kann es zielführend sein, die Musiker an den Saiten etwas weiter von ihren Amps weg zu positionieren weil (insbesondere Bass) Amps
    direkt vor dem Amp noch gar nicht mal so laut klingen, bzw. man sich direkt vor dem Amp die Hosenbeine beschallt und bei Musikern in 4 Metern Entfernung
    kommt der Sound dann auch unangenehm laut am Ohr an. Also: Geschickt aufbauen und dann Lautstärke erstmal ohne Monitor so einstellen, dass es für Euch
    auf der Bühne halbwegs passt. Gitarren, Bass und Bassdrum können dezent auf die Anlage gelegt werden. Monitor sollte dann nach möglichkeit nur Gesang drauf.


    Und schaut darauf wo ihr die Boxen hin ausrichtet. Möglichst nicht in Richtung einer Wand. Eventuell etwas nach innen und (falls möglich) nach unten winkeln.
    Dann kommt der Schall bei den Leuten an und geht nicht erst an die Wand und dann zu den Leuten wo er sich mit dem Direktschall vermischt, den die Leute aus den
    Boxen hören.

    Ich hab von 10-18 soweit in 2" Schritten alles im Angebot. 13" leider nicht.
    12-16 ist irgendwie stimmiger finde ich (aktuell).


    Aber 12-18 kann man definitiv auch spielen. Es bewegt mehr Luft und schiebt eben etwas mehr. Auch wegen der Luft ist
    die 18er FT Geschichte eben etwas "träger" zu spielen. Für mehr gespielte Noten eine leichte Tendenz zum 16er. Für
    mehr Rumms leichte Tendenz zum 18er.


    <abdrift>Ich sehe in dem Abstand zwischen 13er TT und 18er FT kein Problem. Ein TT ist für mich ein TT und ein FT eben ein FT.
    Wenn ich eine homogene Reihe haben möchte, hänge ich die großen Toms auch auf und stelle sie nicht auf den Boden.
    Jahrelange habe ich das genauso gemacht. Heute nicht mehr. Aber deswegen ist ja nicht das eine richtig und das andere
    falsch. Dir gefallen muss es zunächst mal. Ich finde auch Gefallen an 8-13-18. Ganz tolle Bandbreite die man damit abdecken
    kann. Klassische 16tel Fills über Snare und alle Toms klingen damit vielleicht komisch. Dafür kann man eben andere Sachen spielen,
    die mit 10-12-14 nicht so schön klingen. Warum sollte auch nicht das Floortom tiefer als die Bassdrum gestimmt sein? Das ergibt eben
    einen eigenen Effekt/Stil/Gesamtklang. 22-13-16 ist auch ein Konzept. Ein gutes und bewährtes dazu. Genauso wie 20-10-12-14 nicht
    falsch ist.</driftende>

    Wenn ich ein Becken "normal" aufhänge und dann "durchcrashen" will kann es passieren, dass ich einen Schlag durchführen will und die Kante des Beckens in diesem Moment gerade sehr weit nach unten zeigt,
    weil das Becken eben nach unten schwingt. Ich kann somit keinen wirklichen Schlag durchführen. Das dürfte ziemlich jedem schon einmal passiert sein.


    Wenn ich das Becken von mir weg neige, hängt es auf dem dann niedrigsten Punkt immer noch grade und kann angeschlagen werden.

    Ich bin auch noch bis Dezember SF 10 Nutzer. Probleme sind die dieselben wie überall.
    Angenehm bei inear.de war auch, dass man den SF 10 nicht schlecht gemacht hat.
    Ich konnte mich schon selbst überzeugen, dass die Produkte dem SF 10 klanglich
    deutlich überlegen sind.

    Der große Vorteil des Stagedivers ist in meinen Augen, dass er mit einem hohen Anteil seiner Masse eher im Ohr sitzt als aus dem Ohr herauszustehen.
    Somit gibt es da sehr viel weniger Bewegung und auch Hebelwirkung und der Hörer sitzt einfach besser im Ohr als die meisten anderen universellen Hörer.


    Mir persönlich klingt der StageDiver 3 zu mächtig im Bass und zu wenig differenziert. Trotzdem setzen viele Bassisten und Drummer auf dieses Modell bzw. den
    Live-Pro 3. Geschmäcker sind eben unterschiedlich...

    Man muss sich immer eines vor Augen führen, man gibt wahnsinnig viel Geld für sein Equipment aus, denkt über Snares, Snareteppiche, Felle, Becken usw. nach und spart dann bei der Komponente, die das schließlich ans Ohr bringt....


    Korrekt. 500 € für ne HH und 1000 für ne Snare ausgeben und dann am Ende den eigenen Sound durch Ohropax wahrnehmen. Prima Kartoffel :)

    Ich würde Dir empfehlen, einen Termin vor Ort bei Inear.de in Roßdorf bei Darmstadt zu machen.
    Dort kannst Du System mit 1-Weg bis hin zu Systemen mit 4-Wegen mit nicht angepassten Hörern (=StageDiver)
    testen und dann den für Dich passenden Hörer auch angepasst kaufen.


    War mir sehr wichtig, hier nicht die Katze im Sack zu kaufen, sondern sich vorher einen Eindruck zu verschaffen bzw.
    das überhaupt zu können. Mir ist derzeit kein Hersteller bekannt, bei dem man das vorher so testen kann; was nicht
    heisst, dass es solche Hersteller nicht gibt.


    Wechselbares Kabel ist da auch Standard.

    Ich sehe da den großen Vorteil der reduzierten Bühnenlautstärke und des daher oftmals differenzierten Gesamtsounds flöten gehen.
    Ein Kollege hat das mal ein paar Jahre auf nicht ganz kleinen Bühnen probiert. Es scheppert dann halt sehr auf der Bühne und klingt
    relativ "unrund", da die Becken im Bühnensound einfach unverhältnismäßig laut sind.

    Ich verstehe nicht, wo die Flexibilität liegt bei Deinem Szenario.
    Du willst mit Stöpsel im Ohr live vor die Bühne bzw. im Studio in einen anderen Raum gehen?
    Aber wenn Du im Abhörraum oder live den Sound beurteilen willst, machst Du doch eh die Stöpsel aus dem Ohr.
    Dann kannst Du die doch auch gleich am Set rausnehmen oder?


    Besser wird der Sound auf keinen Fall, wenn man ihn funkt. Aber Qualität kostet eben auch. Einmal Sennheiser EW 300
    bist Du mit nem 1000er bedient für die Funkstrecke.