Beiträge von drummermichel

    wer nicht auf den Backen, sondern auf dem Fuß sitzt, sitzt falsch.
    Test: einfach mal beide Beine heben.
    Wer dann vom Hocker fällt, hat falsch gesessen.
    Nächster Test: mit angehobenem Bein jeweils mit dem anderen Spielen.
    Wer fällt ...


    Wer in allen Variationen auf seinen vier Buchstaben bleibt, ist nicht aus der Ruhe zu bringen und kann auch mal einen Abend lang spielen, ohne dass der Arzt kommt.


    Ähm, da muß ich jetzt aber mal reinfunken, das versteh ich nämlich grad mal gar nicht. ?(
    Ich bin kein Strich in der Landschaft, eher das Gegenteil. Bei 1,89m und 95 kg Kampfgewicht hab ich recht muskulöse Beine, die auch massig Gewicht ins Spiel bringen.
    Wie ich da beim Sitzen die Beine anheben soll, is mir total schleierhaft. Zumal ich gelernt hab, nicht voll auf meinem Hocker zu thronen, d.h. die Hinterseite der Oberschenkel nicht zu unterstützen. So MUSS ich also die Beine zum Abstützen am Boden hernehmen, sonst beiß ich definitiv in die Snare :D


    Wenn man das macht, was Du sagt, muß man entweder die Bauchmuskeln anspannen wie blöd und sich dann das (Hohl-)kreuz kaputt machen oder wirklich auf dem Hocker so weit hinter rutschen, daß die Beine komplett unterstützt sind.
    Also wie jetzt ?(

    Das Anheben des Beins geschieht aus der Hüfte heraus und ist eine Art Versuch des Hirns das zu kompensieren was das Fussgelenk alleine nicht hinbekommt. Eine Zeit lang hatte ich nach dem Üben deshalb Schmerzen im Hüftgelenk.
    Ziel sollte sein, dass nur das Fussgelenk das Bein nach ober drückt, es beim herunterfallen durch Tritte auf das Pedal wieder auffängt und es danach in Ausgangsstellung zurückbringt. Dann gibts auch keine Probleme mit dem Schwerpunkt, dein Oberkörper kann immer schön entspannt gerade bleiben und unabhängig von den Beinen/Füssen agieren.


    Also ich hab mir die Sache gerade mal bewußt bei mir angeschaut, das trift den Nagel wohl auf den Kopf. Ich hebe wirklich das Bein an, das merk ich richtig in der Leiste. Und dann verspannt sich der ganze Körper leicht, der Oberkörper geht leicht nach vorn und ich sitz nicht mehr stabil.


    Und wie komm ich da am effektivsten weg davon? Langsam und bewußt üben, üben üben...? ?( Das geht schon, aber wenn ich dann im Unterricht was anderes mache oder auch mal ein Liedchen mittrommle, hab ich andere Sachen "im Kopf" und unterbewußt mach ich dann wieder den alten Scheiß :cursing: Damit üb ich doch dann im Endeffekt wieder den alten Stiefel...? Aber ein halbes Jahr NUR noch BD-Übungen machen, kanns ja auch nicht sein, oder :sleeping:


    Ich hab noch ein altes Pedal hier rumstehen, könnte man sich damit nicht was basteln, um z.B. am Schreibtisch ein bißchen treten zu üben? Ich hab da mal in einem Video was gesehen, da hatte Derek Roddy für Speedübungen eine "Trockenvorrichtung" ählich wie bei e-drums, einfach den Schlägel gegen ein Brett o.ä. donnern..?


    Ich will dieses Problem ernsthaft beheben, das nervt nämlich tierisch ;(

    und ich dachte schon, ich wäre mit 17 zu alt um es noch zu lernen. Tut das guuuuuuuut das alles von Euch zu lesen! Dann kann ich ja ohne Probleme warten, bis ich 18 bin. Werde meine Blockflöte an Weihnachten vor den Augen meiner Eltern in den Kamin schmeißen und Schlagzeuguntericht nehmen.


    Also ich wollte mit 36 Lenzen meinen beiden Söhnen ein Instrument aufs Auge drücken. Nachdem unsere Dorfkapelle geworben hat und ich mit dem 7-jährigen dort war, er zielsicher aufs Schlagzeug zu und losgedroschen, wollte ich ihn erst ans Schlagzeug bringen. Und da ist dem Papa eingefallen, daß er früher in dem Alter so gerne getrommelt hätte, aber wegen Kosten, Platz, Lärm, Schule usw. nicht durfte. Damals war Zwang zum Akkordeon angesagt :(


    Die Folge heute, knapp 1.5 Jahre später: beide Söhne spielen Klavier (aber auch gern, echt...) und der Papa trommelt. Ich war also Neueinsteiger mit 36. Zuerst hatte ich Schiß, dem Schlagzeuglehrer eine mail zu schicken, daß ich alter Sack ( ach nein, diese Bezeichnung bekommt man doch erst mit 40 :D ) trommeln lernen möchte, umso verwunderter war ich, daß er gesagt hat, sein ältester Schüler ist um 66, alles kein Problem 8)


    Und so trommel ich seit Oktober 2007 vor mich hin, nehm fleißig Unterricht und komm laut Lehrer auch sehr sehr gut voran. Dieser Thread hier gibt mit auch wieder Auftrieb, letztendlich ist man wirklich nie zu alt. Und wenn das Hirn immer schön beschäftigt wird, wie es beim Schlagzeugen halt sehr der Fall ist, bleibt das auch hoffentlich lange so :rolleyes:


    Das einzige Problem, das ich als "älterer" sehe: ich bin zu ungeduldig. Kiddies lernen was und haben noch diesen Schulrhythmus drauf. Langsam aber sicher immer ein bißchen mehr und nichtwissen, was da noch alles kommt. Zumindest nicht genau. Als Erwachsener glotzt man überall bei Youtube rum, hört und kennt viel Musik, weiß, wo man hin will und - scheitert kläglich tagelang an einer simplen Bewegungsfolge zwischen Händen und Füßen - :cursing: Ich glaub nicht, daß ich viel langsamer lerne als Kinder, weil ich auch eben voll Bock auf die Sache hab und auch total motiviert bin. Selbst Technikübungen am Pad reizen mich und ich kann mich da voll reinhängen, weil ich auch ein gutes Gehör hab, aber wenn ich hier im Forum rumschaue, weiß ich halt, wie lange der Weg noch ist und das erschreckt mich... Geduld und Ausdauer ist (leider) das A und O .


    Soviel von mir zum Thema "Einsteigen mit 17" von mir, ich geh jetzt in den Keller, BD-doubles üben :thumbup: Kennst Du die Stelle in Monty Pytons "Leben des Brian", wo der Typ im Verlies angekettet hockt und sagt, "Du glücklicher, mich haben sie erst letzte Woche richtig rum aufgehängt"? So kommt mir Deine Frage bezogen auf Dein alter aus meiner Sicht vor... :D

    Servus JanD,


    danke für Deine Beschreibung, ich glaube, das trifft es wirklich X(


    Übst Du dann spezielle Sachen für diese Baustelle? Ich glaub, Du spielst schon deutlich länger als ich, das macht mir dann nicht gerade Mut... ?(


    Eins interessiert mich dabei nur dabei: Du schreibst, das Fußgelenk sollte das Bein nach oben drücken. Dazu muß sich aber der Fuß doch irgendwo abstützen, oder? Wie kann man in dem Fall also Heel up spielen, ohne den Beater am Fell stehen zu lassen ?( Versteh ich nicht ;(

    ich hab das posting leider ganz übersehen, sorry. wenn man den schlegel im felle lässt sollte das immer eine klangliche entscheidung sein. wenn ich mich mal fell "abstoße" verändere ich die position des körperschwerpunktes, die idee sollte aber sein nach unten zu treten, nicht nach vorne damit man eine stabile sitzposition beibehält.


    Jo, ich glaub, da liegt mein Hauptproblem, ich hab "meine" Sitzposition noch nicht gefunden. Erst diese Woche hab ich mal wieder meine Fußpedalstellung geändert.


    Ich spiel jetzt seit gut einem Jahr, aber so richtig wohl fühlt sich mein rechter Fuß nicht, besonders, wenn es mal schneller werden soll. Besonders bei doubles verkrampfe ich mich da wohl ein bißchen. Leider weiß ich nicht, wie ich da so recht weiterkomme. Wenn ich mir Drummer in Videos anschaue, sieht das immer so locker aus, man meint, der Fuß schwebt mit leichtem Kontakt zum Pedal und nur die Fußspitze zuckt leicht. Wenn ich den Fuß auf dem Pedal stehen habe und quasi "aushole" (übertrieben!), muß ich ja zunächst das Bein leicht anheben und dadurch ändert sich ja der Körperschwerpunkt schon. Im Endeffekt sitz ich dann nicht mehr locker auf meinem Hocker sondern irgendwie leicht verspannt . Shit, ich weiß nicht, wie ich das ausdrücken soll... ;(

    Tja, Budget ist relativ, ich hatte mit der Frage auch erhofft, zu erfahren, was man ausgeben soll oder muß.
    Das Handy-Teil hört sich gar nicht mal so schlecht an, mit einer Investition in dem Bereich könnte ich mich schonmal anfreunden ;)

    Hallihallo und einen guten Start ins neue Jahr!


    Ich möchte mein eigenes Getrommel mal ein bißchen dokumentieren und das ganze mal


    a) mit einer oder mehreren Webcam aufnehmen (z.B. auch den Fuß getrennt)
    b) mit einigen Mics aufnehmen


    Ich habe nicht vor, irgendwelche Studioaufnahmen zu machen, es reichen also Einsteigerlösungen bei den Mics, allerdings sollte es auch nicht der letzte Mist sein.
    Die Webcam (s) sollten allerdings schon gute Aufnahmen liefern, v.a. die Bildwiederholfrequenz sollte so schnell sein, daß man auch grob sieht, was ich da mache:-)


    Was wüürdet Ihr da empfehlen? Bei Youtube existieren teilweise ganz gute Videos, bringt man sowas mit einer Webcam, hin? Mit welcher??
    Schön wäre, wenn das Zeug unter Linux (Mandriva) läuft, is aber kein Muß;-)


    Hat jemand von Euch Webcams im Einsatz, könnt Ihr da was empfehlen?
    Bin für alle Tips dankbar:-)

    Jo, was Steve da macht, hab ich gesehen. Er sagt aber auch, wie lange er dafür geübt hat... ;(


    Meine Frage zielte aber mehr darauf, ob der Beater am Fell stehen bleibt oder zwischen den Schlägen weg vom Fell kommt. Bei Steve Smith kommt er auch weg, wenn ich mich recht erinnere, aber ich will mich mal nicht so recht mit dem Trommelgott vergleichen :S

    ich hingegegen würde dir zb. "a funky primer for the rock drummer" ab kapitel 3 sowie "bass drum control" von collin bailey ab seite 1 empfehlen und mir "new breed" für später aufheben ;)

    Hi matzdrums,


    bin gerade über Deinen Hinweis zu "bass drum control" gestolpert. Ich hab mir das Werk nämlich gerade besorgt (will BD-Technik verbessern) und mal die ersten Seiten angelesen.
    Auf den ersten Seiten erklärt Colin Bailey "seine" Fußtechnik, mit dem man die Übungen machen sollte. Die Technik, die er empfiehlt, ist, den Beater nach dem Beat immer vom Fell wegzunehmen, (was auch in vielen anderen Tutorial-Videos immer gezeigt wird).
    Mein Lehrer hat mir für lautere Sachen schon meist "Ferse hoch" ans Herz gelegt, meinst allerdings, daß der Beater immer am Fell stehen bleibt und man sich zur "Ausholbewegung", also dem Abstoßen des Fußes zum Fuß-Heben quasi am Fell abstößt, das Fell also als Gegenlager nimmt.
    Was meinst Du da dazu bzw. welche Technik empfiehlst Du da?


    Ich hab (noch) eine ziemlich miese Fußtechnik und v.a. bei schnelleren Doubles große Koordinationsprobleme, aber neulich hab ich eine Übung bekommen, wo sich die Sache schon gebessert hat: 16tel auf der Snare, immer zur Time die HH treten und dann boubles auf der BD, die man der Reihe nach durchschiebt. Wie gesagt, hat eine Menge gebracht, weil ich mit der Zeit die Bewegungen des Fußes reduziert hab, also effektiver geworden bin. Aber der Beater is nach wie vor am Fell.


    Kannst Du da mal was zu diesem Thema von Dir geben?


    Thanx :thumbup:
    Michel

    Sonst bislang keine Kommentare zu meinem Vorhaben?


    Wie ist das nun mit Decke und Wänden, soll ich die definitiv auf das Podest setzen oder an Kellerwände und -decke befestigen?


    Als Fenster finde ich die Lösung von noVocals genial, wenn man dicke Glasscheiben fest einsetzt und abdichtet, klirrt da auch nix und man hat im Prinzip sündteure Isolierfenster nachgebaut :)


    Wegen der Tür überlege ich noch, ob ich evtl. so eine schwere Feuerschutztür nehmen sollte (die schließen auch ringsum mit Gummis ab) oder eine normale Tür mit Beschwerungen oder evtl. auch noVocals Balkontürlösung... ?(


    Den Sound im Inneren kann man dann nachträglich ja evtl. mit Noppengeschichten tunen, aber hat jemand Erfahrungen mit solch kleinen Kabinen, wo das Set quasi nur "eingebaut" wird?


    Gruß Michel

    Nee, da mach ich mir keinen Kopf. Die Kabine strahlt nix ab, die is ja selber gut isoliert, außerdem läuft sie ganz selten mal.


    Und wenn, dann sind das max. 20 min mal 50°C im Inneren der Kabine, bei dem kleinen Innenraum merkt man das nicht mal groß im gesamten Keller, wenn man danach die Tür zum Auskühlen öffnet.


    In der Entfernung zum Set (auch ohne Schallschutzkabine) merkt das Set rein gar nix von der IR-Kammer.

    Hallo zusammen,


    jetzt hab ich doch endlich mal meine Skizze geschafft, "mußte" inzwischen mal nach Kreta in Urlaub :thumbup:
    Ich hab mal Fotos vom Ist-Zustand beigefügt, die Schießbude hab ich schonmal grob in die Ecke gestellt, wo die Kabine hin soll. Die Maße können sich noch leicht ändern, aber vom Grundsatz her solls so sein, daß das Set quasi "eingebaut" wird, wie es jetzt dort steht.
    Seitlich hab ich eine Tür gedacht, wie man auf dem einen Foto sieht, an der Frontseite irgendein Fenster oder ähnliches, damit man keine Klaustrophobie bekommt :S


    Die beiden Wände sind, wie bereits beschrieben, massive Betonwände (25 cm dick), innen sind Styropor-Gipskartonplatten (3-4cm Styropor + Gipskarton) drangeklebt, außen nochmal eine Art Styroporplatten.
    Die Decke ist wieder 20-25 cm Stahlbeton, darauf zur Verschönerung dünne Styroporplatten.
    Der Boden ist ein mit Trittschall- und Wärmedämmung isolierter Zementestrich, darauf Fliesen.


    So, was meint Ihr nun dazu?


    Ein Podest ist schonmal klar, wenn ich mal ein Konzept habe, werd ich das auch mal posten (wird aber noch ein bißchen dauern).


    Wie mach ich die Wände und Decke am besten?


    Es gibt ja zwei Möglichkeiten:


    1. Wände an das Podest bauen mit Abstand zu den Kellerwänden
    2. Vorsatzwände an die Wand bauen, die vorderen Wände an Decke und Boden befestigen


    Möglichkeit 1 ist wohl die bessere (komplett Raum-im-Raum), aber auch aufwändiger und ich will die Sache nicht teurer und komplizierter machen als nötig, zumal die Außenwände ja schallschutztechnisch schonmal ganz gut sind, denke ich...


    Bin gespannt auf Eure Antworten,


    Michel

    Guten Tach,


    ich spiele seit ca. 1/2 Jahr Schlagzeug und war neulich, da nicht weit entfernt, beim Musikhaus mit dem großen T zu Besuch. Die Hütte an sich und das Angebot hat mich schwer beeindruckt und natürlich hab ich auch mal in der Drum-Abteilung vorbeigeschaut. Da war gut was los und viele von den Jungs haben da mal eben den Sound gecheckt, indem sie sich an ein Set gesetzt haben und mal eben schnell ein kurzes Solo gehämmert haben.


    Lange Rede, kurzer Sinn: so was will ich auch können 8)


    Da ich noch nicht so lange spiele, fehlt mir da noch ein bißchen die Kreativität, einen normalen Groove bring ich auch hin, aber so mal schnell aus dem Handgelenk was kurzes, mit dem man sich auch nicht blamiert, sowas fehlt mir noch.


    Weiß da einer was, wo ich sowas finde (ausnotiert und/oder als Video) bzw. versteht überhaupt jemand, was ich meine??? Ich will einfach, wenn ich mich irgendwo an ein Set setzte, was parat haben...




    Gruß


    Michel

    Also:


    Tür: (noch) keine Ahnung;-)


    Zu meinem Haus: es ist ein Zweifamilienhaus, wohnt aber nur eigene Familie drin. Ich direkt über dem Keller im EG, meine Eltern im 1. Stock, da kommt nicht mehr viel an. In meiner Wohnung hört man schon deutlich, was da gespielt wird, ich hab neulich mal meinen Bruder angewiesen, das Set zu quälen und bin dann durch und um das Haus gelaufen. In der Wohnung isses schon laut, aber meine Frau sagt immer, das stört nicht und die Kinder freuen sich, wenn Papa spielt:-) Aber das mit dem nicht stören nehm ich ihr nicht so ganz ab und, wie gesagt, ich will von mir aus was machen, weil ich weiß, daß ich laut bin;-)
    Die Nachbarn wohnen so 20-30 m entfernt, da kommt kein unerträglicher Lärm mehr an, aber dennoch...


    Ich schau mal, ob ich in den nächsten Tagen mal eine Skizze hinbekomme...


    Danke schonmal für Eure Tips:-)

    OK, Podest hatte ich sowieso geplant, die Trittschalldämmung unter dem Estrich bringt hier wirklich nicht viel.
    Aber die Entkopplung der Außenwand kann man ja hinterher immer noch machen, wenn das Ergebnis nicht befreidigend ist, denke ich.


    Andererseits wird dort bei dem Projekt gesagt, die Schalldämmung ist schon relativ gut, aber wenn ich die ganzen Postings hier zum diesem Thema lese, ist es doch eigentlich nicht ideal, die Schienen für die Vorsatzwand an die Wand zu schrauben und ich denke mal, das wurde gemacht (sieht man nicht)? Wenn ich die Vorsatzwand fest an die Wand schraube, kann ich sie mir eigentlich sparen, vermute ich..

    Hi zusammen,


    ich hab hier im Forum schon viele Tips, Bauanleitungen usw. für Schallschutzkabinen gefunden, die echt klasse sind. Nachdem mein Keller aber nicht so extrem hellhörig ist, hab ich mir gedacht, ich könnte mir auch eine Schallabtrennung basteln, aber nicht mit ganz so viel Aufwand und dazu würde ich gerne mal ein paar Meinungen hören. Ich denke, es geht nicht extrem Lärm aus dem Keller raus, aber ich möchte trotzdem noch was machen, da ich oft relativ laut spiele und definitiv niemandem auf den Zeiger gehen möchte.


    Mein Kellerraum hat zunächst mal zwei Außenwände aus 25 cm Stahlbeton, allerdings sind die Kellerwände weit aus dem Erdreich draußen, nur ca. 1/2m ist im Boden.


    In diese Außenecke möchte ich das Set also stellen, die Ecke hat auch keinen rechten Winkel, sondern einen stumpfen Winkel ca. 110° (geschätzt).


    Die Betonwand ist innen mit Styropor-Gipsplatten beklebt, außen im Freien kommt nochmal ca. 4cm Dämmplatten (eine Art Styropor).


    Der Kellerboden hat einen schwimmend gelagerten Estrich (mit Trittschall- und Wärmedämmplatten drunter), darauf liegen Fliesen.


    Die Decke ist eigentlich Beton, ich hab nur für die Optik dünne Styroporplatten rangeklebt.


    Nun hab ich mir gedacht, wenn ich das Set in dieser Ecke dort einhause, wäre ja durch die Betonwände schonmal der erste Schritt gemacht, evtl. reichen mir dann zwei Trennwände oder eine Winkellösung aus? Im Netz hab ich z.B. das gefunden http://www.holmer-family.de/philipp/drumkabine.htm , so in der Art könnte ich mir das vorstellen. Evtl. noch ein paar Spiegelfliesen o.ä. an die Innenwände und fertig.


    Ich würde mir in meinem Fall also keine komplett entkoppelte Raum-im-Raum-Lösung wählen, sondern nur nochmal eine zusätzliche Kabine vom Kellerraum abtrennen, um den Schall im Keller ein bißchen zu dämmen, damit er gar nicht so stark an Türen und Fenster kommt und auch, daß ich in der Kammer eine bessere Raumakustik bekomme. Durch die Fliesen am Boden und die Gips- und Putzwände mit Tapeten ist der Raum momentan recht hallig.


    Was meint Ihr zu meinem Vorhaben, speziell die, die sich schon näher mit Raumakustik, Schalldämmung usw. befaßt haben? Bringt das was? Ich denke, durch die Betonwand kommt nicht allzu viel durch, wenn ich den ganzen Innenraum dann noch mit Teppich, Noppenmatten usw. auskleide, sollte das doch einiges bringen, oder?


    Bin sehr gespannt auf Eure Antworten,


    groovige Grüße
    Michel

    Zitat


    habe mir jetzt mehrmals das video mit der rebound methode angesehen.
    nun habe ich mal versucht die übungen zu machen die da erläutert werden.


    Ääähhmm, sorry, WELCHES Video? ?(


    Zitat


    wer von euch nutzt denn diese technik??


    Welche Technik meinst Du? ?(


    Ich hab meinen Lehrer mal angetriggert wegen Stock hinten halten. Ganz hinten ganz fest halten war wirklich nur mal eine Übung, Ziel ist, daß die Finger alle am Stock liegen bleiben, aber der Drehpunkt schon vorne zwischen Daumen und Mittelfinger ist. Er wollte nur verhindern, daß ich mir angewöhne, den Stock nur zwischen zwei Fingern zu halten, wie man es manchmal sieht, v.a. bei den Marschtrommlern in Dorfkapellen. Er nennt diese Preßwirbel "undefinierten Scheiß" :D