Beiträge von bastl

    Zitat

    Original von seppel
    kann es sein das du das mit der diskussion über podeste verwechselst?
    falls ja: da gehört natürlich ebenfalls ein teppich drauf.


    Ne, Podest meine ich nicht. Davon hab ich eins und da ist auch Teppich drauf. Der Thread in dem ich was über Holzboden gelesen habe muss schon richtig alt sein... ich finds nur leider nicht mehr. Es ging darum dass Holz unterm Set positive Auswirkungen auf den Raumklang haben soll. Und kürzlich hab ich irgendwo im Netz gelesen dass bei niedrigen Räumen die Decke gedämpft werden sollte, der Boden aber möglichst nicht. Dazu ist mir direkt dieser unauffindbare Thread über Parkett unterm Set eingefallen.


    Zitat


    das set auf nem holzboden rutschfest zu verankern geht natürlich auch; mit dachlatten und nägeln. ;)


    Naja, wenns gar nicht anders geht wäre das immerhin eine Option.

    Hat nicht mal jemand hier von Parkett bzw. Holzboden anstatt Teppich unterm Set gesprochen? Ich kann dazu in der Suche nichts mehr finden, aber ich meine der DF hat das mal erwähnt?!


    Wäre interessant dazu nochmal was zu lesen, vor allem wie es mit der Rutschfestigkeit bei verschiedenen Holzoberflächen aussieht.

    Aha, dass die DI-Boxen auch eine Pegelabsenkung (meist -20 und -40dB) haben ist mir bisher nie aufgefallen. Ok, wenn man jetzt wüsste ob -20 oder -40 dB ein halbwegs passender Wert ist, kann man den Lötkolben wieder einpacken. Für 30 Euro kriegt man schon so eine Box. Allerdings scheint die Hauptanwendung für solche Geräte eher eine Andere zu sein:
    http://www.2sound.de/artikel.php?artikel_id=27


    Letztendlich wird man aber so oder so mehr Rauschen in der Aufnahme haben wenn man zuerst das Lineout Signal abschwächt und dann im Mikrofoneingang wieder verstärkt. Wobei die Mikroeingänge bei günstigen Camcordern qualitativ wohl nicht besser sind als der Mikroeingang einer Standardsoundkarte im PC. Ein Lineeingang ist bei Camcorder und PC in jedem Fall qualitativ besser.


    Die Idee mit der getrennten Audio und Videoaufnahme ist so eine Sache... in der Theorie machbar aber in der Praxis, je nachdem welches Equipment und wieviel Zeit zur Verfügung steht, ziemlich aufwändig. Wenn das ganze eine einmalige Aktion werden soll und man keine Zusätzlichen Geräte kaufen will, dann würde ich es eventuell auch so machen. Wenn man aber öfters Aufzeichen möchte, kann das sehr nervtötend werden.
    Ich hab mal einen Auftritt digital geschnitten der mit zwei analogen Kameras aufgezeichnet wurde. Ich musste bei 15 Minuten Gesamtlänge bestimmt 5 mal Ton und Bild neu synchronisieren was insgesamt mindestens 150 Minuten an Nachbearbeitungszeit gekostet hat.


    Ok, ganz so schlimm ist es sicher nicht wenn direkt digital Aufgezeichnet wird. Dafür muss aber mindestens einmal pro Take Synchronisiert werden. Also mindestens alle 60 Minuten wenn das DV Band voll ist. In der Praxis wird es darauf hinauslaufen dass man auch mal eine Pause machen will und dabei nicht den Rechner und die Kamera weiterlaufen lassen möchte. Das ganze Aufnahmeverfahren dominiert dann quasi den Probenverlauf oder was man auch immer gerade Aufzeichnen möchte.
    Hat man dann doch 60 Minuten durchgehend aufgenommen, hat man erstmal eine ganze Menge Daten zu sortieren. Um Audio und Video zu Synchronisieren muss man erst die ganzen 60 Minuten Video auf den Rechner bringen. Das dauert genau 60 Minuten und benötigt ca. 13 GB Speicherplatz. Wenn man die ganzen 60 Minuten haben möchte ist das noch ok, aber braucht man eigentlich nur 10 Minuten aus der Mitte des Tapes muss man wegen der Synchronisation entweder alles überspielen, oder darauf hoffen dass irgendwo in der Mitte ein günstiger Punkt zum Synchronisieren liegt.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Das Zusammenfügen von Bild und Ton dauert je nach Anwendungsfall meist so lange wie die Aufnahme selbst und macht wirklich keinen Spass.


    Meine Empfehlung ist hier in jedem Falle Ton und Bild bei der Aufnahme zusammen zu halten. Wer gerne den Rechner benutzt, sollte sich hier eine Grafikkarte oder eine TV-Karte mit Videoeingang besorgen. Dann kann man z.b. mit VirtualDub Ton und Bild gemeinsam mit dem Rechner aufnehmen. Der Rechner sollte dann aber kein alter Kasten sein. Möchte man DV Qualität haben, braucht man einen flotten Rechner um Bild- oder Tonaussetzer zu vermeiden.
    Die zweite Möglichkeit ist die DV Kamera als Videorekorder zu verwenden, also Ton und Bild in den A/V-Eingang der Kamera zu geben. Für das Videobild braucht man noch eine zweite Kamera die einen Videoausgang hat. Dafür eignet sich z.B. ein alter Video8 Camcorder, günstig zu bekommen bei ebay. Der Vorteil ist hier, dass man wie gewohnt ein DV Tape hat, auf dem jetzt genau der gewünschte Ton vom Mischpult aufgespielt ist, ohne eventuelle Qualitätseinbußen wie bei dem Umweg durch den Mikrofoneingang.

    Ne Schneider, deine Antwort ist richtig aber passt nicht zur Frage ;)
    Der Brillo hat externe Mikros und einen Mischpult. Er will vom Ausgang des Pultes in den Mikroeingang der Kamera gehen. Gesucht ist also eine Schaltung die den Ausgangspegel senkt. Die hab ich ihm ja angeboten, er will sie anscheinend nur nicht haben....

    Herrje, was ist das nur mit dieser Musikmesse?!


    Das ist bereits der zweite Thread bei dem ich irgendwie nicht so ganz glauben kann dass es hier tatsächlich um eine Messe geht...
    Dieser Thread liest sich so als würde jemand mit einem falschen Visum nach China einreisen wollen und die Diskussion in dem anderen Thread hat starke Ähnlichkeit zu Gesprächen unter Urlaubern in denen es um den Import von kubanischen Zigarren in die USA geht.


    Mal im ernst, das ganze ist eine Messe, der Veranstalter ist eine GmbH und jeder Besucher ist ein Kunde. Waren hier einige noch nie auf einer Messe? Es macht keinen Unterschied, ob man sich an der Kinokasse vorbei mogelt oder beim Messeeingang. Und tatsächlich könnte es auch als Betrug gelten wenn man eine Fachbesucherkarte kauft obwohl man keiner ist. Denn die Karten kosten zwar gleich viel, aber mit der Fachbesucherkarte kann man umsonst mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Als Fachbesucher gelten übrigens auch Berufsmusiker und nicht nur Händler.

    Hi Brillo,


    Es gibt eine Lösung dafür, Du musst allerdings einen Lötkolben bemühen.
    Schaltungen dafür findet man eher für den Mikrofoneingang der Soundkarte am PC. So eine Schaltung hab ich hier auch vorliegen, die kann ich dir mailen.
    Die ganze Audiosektion wird bei den günstigen Consumercams absolut Stiefmütterlich behandelt, oft findet man nicht mal in den Originalunterlagen irgendwelche genauen Angaben über den Mikrofoneingang. Daher kann es Dir auch passieren dass trotz vorgeschalteten Widerständen der Eingang verzerrt, nämlich dann wenn die Kamera selbst den Pegel regelt und keine Manuelle Aussteuerung vorhanden ist. Wie stark deine Cam selbst regelt musst Du wohl ausprobieren. Eine andere Möglichkeit wäre zwei Mikros direkt an die Cam anzuschließen. Selbst wenn die auch automatisch gepegelt werden ist das immer noch besser als ein übersteuerter Line->Mikropegel.


    Optimal wird das ganze nur mit einer Cam die eine manuelle Aussteuerung hat. Dann sollte man aber trotzdem die Mikrofone an den Mikroeingang legen und kein Linesignal. Einen Linepegel kriegt man nur richtig sauber über einen analogen A/V Eingang rein. Dann wäre eine zweite Cam am Videoeingang ganz nützlich wenn man auch noch das Bild zum Ton haben will. Falls deine Cam also einen analogen A/V Eingang hat kannst du z.b. bei ebay günstig eine alte Kamera kaufen (evtl. mit defektem Laufwerk).

    Zitat

    Kann denn ein Urheber verhindern dass sein Material im Radio gespielt wird?


    Darauf wollte ich hinaus. So ein GEZ-P2P-System müsste so geschaffen sein dass es am Ende genauso absurd erscheint dass ein Künstler seine Songs dort nicht angeboten haben möchte wie bei der Sache mit dem Radio.
    Jeder Künstler freut sich natürlich wenn seine Songs im Radio gespielt werden: Er erreicht neue Hörer und bekommt auch noch Geld dafür. Genau das müsste auch für ein P2P System zutreffen damit es für die Künstler interessant wird. Ersteres ist meiner Meinung nach schon längst der Fall. Seitdem Tauschbörsen existieren kann man ohne finanzielles Risiko neue Musik anhören. Manche Leute kaufen dann sogar die neu entdeckte Musik im Laden: http://www.heise.de/newsticker/meldung/27168


    Demnach ist P2P an sich kein so großes Übel wie propagiert wird, wenn dann nur für Top Acts (und deren Plattenfirmen) da man diese songs eh aus dem Radio kennt. Hierbei kann man ziemlich sicher sein dass die Leute nur die 6,95 Euro für eine aktuelle Top10 Maxi sparen wollen. Das wurmt die Plattenfirmen natürlich und dem wäre tatsächlich nur bei zu kommen wenn man eine Gema Abgabe für alle Internetzugänge beschließen würde.


    Dann könnte die Gema eine legale Tauschbörse aufsetzten in der die Interpreten der herruntergeladenen Songs notiert werden um somit eine gerechte Ausschüttung der Gebühren zu veranlassen. Nebenbei kann dort eine Top100 der letzten 24 Stunden gelistet werden (wie z.b. bei Amazon) und und und....


    Leider wäre das ganze eine Riesenaktion die eher International organisiert werden müsste. Eher unwahrscheinlich das sowas in den nächsten Jahren kommen wird.

    Ein Pinstripe auf der Bassdrum ist schneller durchgespielt als z.B. ein Ambassador oder PS3. Beim Pinstripe und Emperor sind die zwei Lagen jeweils 7,5 mil dick. Ambassador und PS3 haben jeweils eine Lage mit 10 mil Dicke. Sobald die erste Fellschicht durchgespielt ist, kann man das Fell entsorgen. Und das passiert eben beim Pinstripe oder Emperor schneller.


    [ 1 mil = 1 inch * 10^-3 = 0,0254 mm ]

    Wirklich sehr schön gespielt und vor allem ein toller Mix, Boom!
    Nur etwas merkwürdig das dein Track länger ist als das Original... ob das noch Regelkonform ist ?! :D

    Merkwürdig ruhig geworden hier....
    Also von mir aus darf hier schon ein wenig kritisiert und diskutiert werden. Wenn man selbst vielleicht nicht die Lust, Zeit oder Mittel hat um hier eine Aufnahme reinzustellen kann man ja trotzdem einen Kommentar abgeben, ohne dass man gleich dazu gedrängt wird, es selbst besser zu machen.


    Diejenigen die ihre Aufnahme hier präsentieren, werden wohl ein wenig Kritik vertragen können. Wäre etwas schade wenn die Sache hier zu krampfhaft angegangen wird.


    gruß,
    bastl


    Klingt sauber aber ziemlich bassbetont. Hast Du da mit dem Wave-Editor die Bässe hochgeregelt? Raumklang höre ich kaum, eher etwas muffig. Ist der Raum wirklich so stark gedämmt? Interessant wäre auch zu wissen wo du das Mikro aufgestellt hast.


    Der Thread ist schon etwas älter, hoffentlich kannst du dich jetzt noch an die Aufnahme erinnern ;)


    Ich suche gerade selbst nach einem Mikro für den selben Anwendungszweck, der Nachfolger vom MCE-75 kostet aber stolze 210,- Euro (MCE-72). Als Restposten kostet das MCE-75 auch noch 180 Euro. Das sind ja Preisklassen in denen man auch z.b. ein AKG C1000 und andere Geräte kaufen kann. Oder andersrum; für 100 Euro gabs hier schon einige Empfehlungen, die auch besser als ein C1000 klingen sollen.

    Kann hier jemand mit ein wenig Mikro-Erfahrung mal was zur Qualität im Vergleich zu anderen Kondensator Mikros sagen, rein subjektiv anhand der Aufnahme von Moko?