Beiträge von Olli K.

    Dabei geht's darum, wie weit die Hi-Hat geöffnet ist und wie grob bzw. fein Öffnungen sein können. Da gibts ja viele Abstufungen .

    Je weiter die Hi-Hat geöffnet ist, desto lauter ist sie. Das hängt nicht nur mit der Amplitude, sondern auch einem sich verändernden Spektrum zusammen. Eine geschlossene Hi-Hat ist eher im erweiterten (weniger gut hörbaren) Höhenbereich unterwegs, während geöffnete und am Rand angeschlagene auch weiter runter gehen und dadurch vom menschlichen Gehör noch lauter wahrgenommen werden.


    Durch den längeren Pedalweg bei den Lever-Glide Maschinen sind Öffnungen noch genauer ausführbar und ich brauche mit denen auch tendenziell einen geringeren Abstand der Becken zueinander.


    Aber auch die Aufhängung der Becken hat einen Einfluss darauf, wie sie klingen. Sehr hart aufgehängt klingt's anders als weicher aufgehängt und wie sie sich besser schließen lässt, hängt auch von der Schrägstellung der Becken zueinander ab. Treffen die plan aufeinander, lässt sie sich mit einer harten Aufhängung direkter schließen. Stehen sie sehr schräg zueinander, lässt sie sich mit einer weichen Aufhängung besser schließen.

    Sowas dachte ich mir schon. Ich halte das für eine Frage der Einstellung der Maschine und der Gewöhnung bzw. Übung. Unabhängig von der Maschine. Echter Schrott ausgenommen. Aber wo kämen wir denn ohne GAS hin? Also weitermachen :)

    m_tree: da bin ich ganz bei dir. HiHats sind in den allermeisten Fällen zu laut. Zumindest beim Aufnehmen. Geht mir zumindest so.


    Allerdings erschließt sich mir nicht, was die Maschine an der Lautstärke macht. Die erzeugt je nach Modell mehr oder weniger tieffrequente Resonanzen.

    Die eigentliche Lautstärke/Energie kommt m.E. aus dem Anschlag. Stärke und Art. Tip vs shoulder.


    Und: gibt es tatsächlich HiHat Becken, die per se leise(r) sind? Ernstgemeinte Frage. Ich spiele mit dem Gedanken, für die nächste Aufnahme solche Übungsbecken (die mit den 1000 Löchern drin) zu nehmen. Möglicherweise gibt es eine bessere Lösung.


    Übrigens: wer Snare Mikros gated, kommt in die Hölle :) Da sind wir einer Meinung. Hast du es schonmal mit einem MB Comp versucht? Schmalbandig eingestellt könnte da was gehen?

    Genau solche Formulierungen und unterschwelligen Suggestionen sind das, was mir andernorts immer wieder auf den Sack gegangen ist. Oder wenn mir jemand weis machen will, dass ich meiner Wahrnehmung nicht vertrauen könne, bis ich dann doch eines besseren belehrt wurde. Alles schon zig mal erlebt. Irgendwann wird's langweilig.

    "Zig mal erlebt" - Das sollte dir vielleicht zu denken geben. Wie dem auch sei, ich schrieb "Mir nicht". Mir daraufhin Holzohren zu unterstellen ist auch nicht die feine Art. Aber lassen wir das.


    HiHat: natürlich ist das Geschmackssache. Für mich ist das einfach zu filigran. Zumindest in den bisherigen Kontexten.

    Dann beuge ich mich deinem unumstößlichen Verdikt. Meine Ohren sind offenbar für derlei Feinheiten nicht gemacht.

    Die Sache mit dem HiHat ist mir schon bei dem AC/DC Cover aufgefallen. Natürlich sehr sauber und in Time gespielt. Aber für mich kommt da zu wenig rüber. Zu wenig "wash", Dreck, was auch immer.

    Mir ist beim Anhören der Schlagzeugspur (Spurentrennung mit Moises) aber sofort der Reverb auf der Snare aufgefallen.

    Mir nicht. Ab und zu kommt unter all den Artefakten mal eine Hallfahne raus. Insgesamt ist das Ding (der ganze Drumsound) aber knochentrocken. Der Snaresound im Original ist deutlich knackiger - und das HiHat klingt auch wie eins :)

    Allein schon angesichts dieser diffusen Definition der Wörter halte ich den gesamten Thread hier immer noch für ziemlichen Schwachsinn

    Ich halte die Fragestellung schon für sinnvoll. Es geht doch darum, dass etwas, sobald es nur alt genug ist, kanonisiert wird, obwohl es das eigentliche Werk möglicherweise gar nicht hergibt. Dafür, dass hier Seitenlang über Begrifflichkeiten salbadert wird, kann der TE ja nun auch nichts.

    Hochinteressant - und hochdeprimierend. Wenn sogar solche Cracks trotz Engagement mehr oder weniger von der Hand in den Mund leben, stimmt doch irgendwas grundsätzlich nicht. Hier würde ich mir den gleichen Aufschrei wünschen wie bei Spotify.

    Immerhin 5ter. Dafür, daß ich mit Metal eigentlich nichts anfangen kann, auch nicht schlecht.

    Meine Bewertungen haben sich danach gerichtet, ob ein wie auch immer gearteter Groove erzeugt wurde. Das durchgehende rumgeballer mit Fills ist für mich der Overkill.

    Was mich mal bei allen Teilnehmern interessieren würde:

    Wieviele Takes hast du eingespielt und wieviele schon beim Einspielen abgebrochen? Und welchen hören wir? Den letzten?

    Drei Takes und ich glaube der zweite ist es. Der dritte war noch schlechter :)