Beiträge von Magic

    Wie bekommt man eigentlich diese Tennisbälle unter dem Podest befestigt?
    Geklebt, geschraubt oder was sonst?
    Die sind ja total widerspenstig beim Schneiden/Bohren.
    Ich möchte eigentlich ganze Bälle druntermachen.

    Ha, das ist mein Stichwort: man nehme zB Rohrisolatoren mit passendem Durchmesser, schneide ca 2-3 cm dicke Ringe ab (es muss gerade so dick sein, dass der Ball drin steckenbleibt), klebe sie unter das Podest und befördere einen Tennisball (vorzugsweise einen ganzen) darunter. Funktioniert bei mir hervorragend.

    @Rapunzel79


    Weniger ist mehr. Habe mal bei mir nachgesehn, sind ca 20 (ganze) Bälle (mein Podest ist etwas grösser als deines). Wie gut halbe funktionieren, kann ich nicht sagen, ich weiss nur, dass die ziemlich beissend stinken, wenn man die aufschneidet.
    Wichtig ist, dass an den Schwerpunkten, sprich unter deinem Sitz, ein paar mehr sind, damit es sich nicht zum Boden durchbiegt. Auch an dem Punkt , an dem man da Podest betritt, sollten mehr sein, sonst schwankt es ziemlich möglicherweise.
    Ansonsten ausprobieren. Mach ein paar flächendeckend drunter, teste, und ggf. wieder welche wegnehmen oder dazutun. Es hilft, wenn jemand dabei ist, um zu prüfen, ob der Boden irgendwo berührt wird, wenn du draufsitzt.
    Insgesamt schwankt das immer ein bisschen, aber daran gewöhnt man sich schnell, also keine Angst.


    Die Entkopplung sollte durch die Bälle stattfinden. Ich denke, dass ein Teppich darunter keinen weiteren Vortreil bringen wird.

    Denk dran, dass die Isolatoren-Ringe nicht den Boden berühren sollten.


    Ansonsten würde ich persönlich deinen Vorschlag für gut halten, da mein Podest mehr oder weniger so aussieht und ich zufrieden bin.
    Denk dran, dass es sehr schwammig ist auf den Bällen. Aber wie schon an anderer Stelle gesagt: man gewöhnt sich dran.


    Die (in meinen Augen) optimale Lösung mit Betonplatten und Schaumstoff war mir immer zu aufwändig.

    Hallo und willkommen!


    Halbe Tennisbälle könnte zu schwach sein und einbrechen (Ausserdem haben die teilweise übelriechenden Kleber im Hohlraum, der stinkt und alles versaut). Selbst ganze sind bei mir schön gequetscht, obwohl ich kaum 70 Kilo wiege.
    Ganze kann man fixieren, indem man zB Rohrisolatorringe aufklebt (in kleine Scheibchen geschnittener Rohrisolator). Dort steckt/klebt man die Bälle dann rein.


    Ich würde dazu tendieren, die beiden Holzplatten zu einer zusammenzuschrauben (oder gleich eine dickere nehmen), denn ich sehe nicht den Sinn der Spanplatte ganz unten.

    Hmmm vertrete da mehr oder weniger stiegls Meinung.
    Evtl. könnte es solala gehen, wenn man die Platten verschraubt, sodass insgesamt ne ordentliche Masse da ist. Aber leg mal ein paar Gehwegplatten (oder auch Marmor) locker nebeneinander auf den blanken Boden und setz ne Fuma drauf. Wenn du dann das Teil betätigst und jemand anders legt sein Ohr auf den Boden und hört garnix, geb ich dir 5 Euro. :P

    Bernobear
    Dann frage ich mich nun, warum du überhaupt unsere Meinung hören willst (und es stecken ja diverse Erfahrungen dahinter), wenn du es dann eh so machst, wie du es geplant hast?
    Beim Styropor zb sagt meine Erfahrung, dass es zwar zur leichten Dämmung taugen mag, aber eben nicht mehr. Und das reicht nicht, gerade beim Altbau.
    Und eine grossflächige Auflage auf dem Boden kann sowieso nie gut sein, weil die gewünschte Abkopplung leidet.

    Tja da niemand was sagt, versuche ich mal darzustellen, wie ich das einschätze:
    Ich nehme schon an, dass so ein Riesensandwich einigermassen effektiv sein kann.
    Im Einzelnen:
    Soll das weisse ne Styroporplatte sein? Ich würde sagen ,die kannst du dir sparen.
    Schwerschaumstoffblöcke: Wie hart sind die? Es taugt auf jeden Fall garnix, wenn die zu hart sind.
    Ich empfehle aus eigener Erfahrung gerne Tennisbälle. Ist zwar dann etwas schwammig, wenn man draufsitzt, aber koppelt enorm ab vom Boden.
    Siehe heyes Konstruktion auf Seite 7: schwer anregbarer Aufbau (mit deinen mdf Platten sollte ja zumindest ein ähnliches Ergebnis erreichbar sein) und weich gelagerte Entkopplung = top


    Naja und nun? Wie willst du vorgehen :)

    Hmm hmm
    Wer sich ein bisschen mit Spritzguss auskennt, und die Becken werden in diesem Verfahren gefertigt, der weiss, dass Silber (wie alle Farben mit Metallanteil) nicht so leicht ohne Striemen und optische Fehler zu spritzen ist.
    Lackieren werden die die Dinger ja sicher nicht, denn das würde bestimmt abbröckeln nach ner Zeit.
    Gerade Silber kommt mir daher sehr verdächtig vor. Und warum nicht gleich eher in Richtung Gold,Bronze... um näher ans Original zu kommen ?
    Andererseits sehen die Bilder schon ausgefeilt aus. Wer würde sich denn hinsetzen und sowas faken. Aber Spaten gibt's ja leider immer irgendwo....

    Hier mein Bericht zum Thema Tennisbälle:


    Habe die Rohrisolatoren auf ca 3 cm gekürzt und Bälle reingesteckt... so 16 Stück auf 160x150.
    Wenn man das nicht derart macht, hat man evtl Probleme, die Bälle unter dem Podest stabil zu verteilen.
    Podest ist nun schwammig und wackelt, aber das schluckt ne Menge Energie.
    Schläge auf die Becken und die heftige Benutzung der Fussmaschine der Hihat gehen nun so gut wie garnicht mehr auf den Boden über, wenn überhaupt.
    Raumschall ist natürlich nach wie vor recht laut, aber das sollte ja nicht das Riesenproblem sein.
    Bin total zufrieden und erstmal am Ende des Probierens angekommen.
    Wenn sich meine Nachbarn nun beschweren sollten, frage ich sie mal, ob noch alle Tassen im Schrank vorhanden sind.
    Tipp: beim örtlichen Tennisverein mal Bälle aus dem Gebüsch sammeln, weil die neu doch recht teuer sind.


    hans
    Harter Schaumstoff klingt nicht gut. Das überträgt sehr wahrscheinlich zuviel.

    b.reit
    Wie ich glaub ich irgendwo schonmal schrieb: Rohrisolierung taugt nur bedingt. Die ist meist einfach zu hart und entkoppelt daher nicht genügend. Ich bin jedenfalls total unzufrieden damit.
    Ich werde wohl hoffentlich in Kürze Tennisbälle testen und rückmelden. Schaumstoff hat sich ja bei vielen auch sehr bewährt, allerdings ist da der Preisfaktor meist ein anderer, wenn man nicht grade ein altes Sofa zur Hand hat.

    Noch ein paar Beispiele, alte ca Preise ausm Kopf, wenn ich mich vertan haben sollte, bitte anprangern / ergänzen!


    Td12 Modul: habe das für knapp 1000 erstanden. neuer Preis: ca 1150.
    VH11 und 12: vorher 279 / 389, jetzt ca 315 / 475 (!)
    Wenn ich das richtig sehe, sind die Becken ansonsten preislich unverändert.
    KD-120 vorher was im 400er Bereich (479?) mein ich, jetzt 540 (!)


    Was mir auffällt, dass früher die Roland Preise in Stein gemeisselt schienen, nun gibt es Schwankungen von 5-10 Euro unter den Händlern.

    War grade etwas überrascht zu sehen, dass überall die Roland Preise deutlich angezogen haben. PD-125 zb statt 300 nun > 345.
    Damit ist für mich ein geplanter Kauf desselben glatt hinfällig.
    Keine Ahnung, ob das schon diskutiert oder wegzensiert wurde, aber ich musste meinem Ärger grade Luft machen, sorry.
    Gibt es offizielle Aussagen, warum man mittlerweile schon in die Jahre gekommene Produkte so deutlich im Preis anhebt?

    Da ich leider immer noch kein komplettes Betonplattenpodest gebastelt habe, sondern bis jetz ja nur Holzplatte, habe ich nach einer Zwischenlösung gesucht, die für manchen Verzweifelten durchaus von Interesse sein könnte.
    Hatte noch eine grosse blaue Platte rumliegen, könnte irgendein Marmor sein. Hatte mir mal ein Kumpel besorgt zwecks Basisplatte für Lautsprecher.


    Folgender Aufbau:
    - vorhandenes Podest
    - 5 Spülschwämme :D (hier gehen dann auch sicher wieder tennisbälle etc)
    - darauf die Platte (56x56 cm, ca 2 cm dick, Gewicht sicher so 20-25 Kilo)
    - darauf die Fuma


    Resultat:
    Nahezu null Anregung des sich darunter befindlichen Podestes.
    Der üble Raumschall durch Resonanz der Holzplatte ist wie weggefegt (da diese ja nun kaum angeregt wird) und entsprechend weniger Trittschall gelangt zum Boden.
    Die Geräuschentwicklung ist insgesamt um Äonen geringer.


    Nachteil:
    Sieht u.U. dämlich aus und Fuma liegt ca 3 cm höher.


    Für eine Billo-Zwischenlösung aber doch nicht übel!
    Geht natürlich auch ohne Podest, wenn man nur die Fuma als Lärmquelle eindämmen will.

    Hab kurz vor der 30 angefangen letztes Jahr.
    Wollte seit Kindesalter schon Drums lernen.
    Erinnere mich, dass ich damals Töpfe und Pfannen geplagt hab :thumbup:
    Hab dann quasi eigentlich ein Leben lang aufm Tisch rumgetrommelt, zwischendurch Keyboard gelernt (und ja, mir blieb auch die Blockflöte in der Grundschule nicht erspart) bis ich mir gesagt hab: jetzt ist Schluss, jetzt wirds richtig gemacht und endlich getrommelt.


    Und man muss es einfach so sagen: es ist geil.