Beiträge von MoM Jovi

    Ich frage mich ja eher, wie viel Sinn "Floortom-Legs" bei so einer flachen Trommel überhaupt machen. Die müssen ja erstmal lang genug sein, um den Pfannkuchen hoch genug zu bekommen. Gleichzeitig haben Niedrigsitzer evtl. das Problem, dass ihnen mindestens eines dieser Legs in die Quere kommt, wenn es über den Trommelrand ragt. Fast hätte ich sagen wollen, dass man eine Snare doch eh in einen Snareständer stellt, aber das Ding hat ja 16".

    Ich denke seit Monaten über ein finales, wertiges Set zum Altwerden nach. Und gleichzeitig das Yamaha Stage Custom Shellset zu verkaufen.

    Das sind ja gleich 2 Dinge, die ein Drummer eigentlich nicht sagt. 8o

    "Set zum Altwerden" - Wird man jemals alt, und gibt man sich wirklich mit einem Set für immer zufrieden? ^^

    Und dann auch noch was verkaufen? 8o

    Aber jeder hat mal diese Gedanken, und die sind ja auch völlig legitim. ;)

    Wieder mal eine sehr interessante Folge. Ich wollte jetzt gerade die empfohlene Doku über Spotify & Co. in der ARD Mediathek schauen und habe in den Show Notes danach gesucht. Da ist mir was aufgefallen, was ich schon mal bemängeln wollte: Die Shownotes sind wirklich schwer zu finden. Könntet ihr das mal an die Website-Macher der Sticks weitergeben? Wenn man dort auf die jeweilige Folge geht, findet man nur eine Zusammenfassung und einen Text über Dirk und Timo, aber leider keine Show Notes.

    es ist halt immer wieder das Problem, dass irgendwo einer was gespielt hat, was eigentlich keiner nachspielen kann. Und deshalb klingt jede Cover-Kapelle anders, die meisten bescheiden, einige wenige gut, manche musikalisch gruselig.

    Gilt aber nicht nur für komplizierte Dinge, sondern für einfache, die niemand so richtig wahrhaben möchte. Ich kenne z. B. keine "Coverband", die ein "It's my life" oder "Bed of roses" nahezu am Original-Feeling spielen können, was hauptsächlich an den Drums liegt. Es graust mir, wenn diese Songs auf Weinfesten angespielt werden!

    Als Orchestermusikant habe ich manchmal das Vergnügen zu sehen, dass schon der Arrangeur in den Noten versucht hat, die Sache irgendwie anders zu machen, mal einfacher, auch mal schwerer, aktuell habe ich ein Arrangement von ...

    ..."Burn it down" (Linkin Park) und "Viva la vida" (Coldplay): Der Arrangeur hat aus seinem "Drumbeats für Akkordeonisten"-Werkzeugkasten die wildesten Dinge auf dem Notenblatt verteilt. Dabei gehört er doch bestimmt zu jenen, denen in der finalen Umsetzung das Schlagzeug zu laut und zu viel war. =O

    Du kannst das auch beidhändig statt einhändig spielen. Auf der Hi-Hat also RLRL statt RRRR (pro Viertel bei Sechzehnteln). So muss der Backbeat (Snare) dann mit Rechts statt Links gespielt werden, die Hi-Hat entfällt beim Backbeat und Ghostnotes können auch nicht gespielt werden.

    Ghostsnotes gehen nicht, nein. Aber ich spiele die HiHat beim Backbeat einfach mit Links. Das muss man etwas üben, damit es grooved, aber geht. Die linke Hand hat somit immer 3 Achtel zu spielen und dazwischen 1 Achtel Erholungszeit. Da die "Backbeat-HiHat" etwas betonter ist, macht die Linke sogar eine Art Peitschenbewegung (l L l ), die wahrscheinlich noch leichter zu spielen ist als 3 gleich betonte Achtel.

    Ich glaube, das Thema hat auch etwas damit zu tun, auf welchem Skill-Level die Band bzw. die einzelnen Musiker agieren.

    Wir hatten doch neulich ein ganz ähnliches Thema über Motivation in der Hobbyband. Ich zitiere mal ein paar meiner Zeilen aus jenem Thread:

    Bei der anderen Band ist der Hobbycharakter teilweise größer. Diese Band liegt mir persönlich aber sehr am Herzen und da investiere ich meine Zeit gerne hinein, weil es am Ende vor Publikum doch immer geil ist. Es passt dort einfach menschlich und man ergänzt sich super.


    [...]


    Ich glaube, Schlagzeuger/innen haben dafür zwar schon ein gewisses Händchen und manchmal kriegt man es auch verhältnismäßig gut hin, eine Band zum Laufen zu kriegen. Aber man muss sich selber für sich beantworten, ob man das möchte. Ich weiß aber mittlerweile ganz gut, auf welche Typen ich mich einlasse und welche nicht.


    Ich glaube, dass das auch bei "Profis" so ist. Habe erst kürzlich den "Schlagabtausch Podcast" Episode 60 gehört, wo Dirk Brand genau das bei einer Frage anreißt, dass man als Drummer oft das Gefühl hat, die "anderen" wären nicht vorbereitet:

    Wenn also der/die Schlagzeuger/in die üblicherweise am besten vorbereitete Person in der Band ist oder überhaupt nur Plan von den Songstrukturen hat und die anderen musikalisch leiten muss, dann haben wir ziemlich sicher TS's Problem. Je eigenständiger die anderen aber sind, desto eher können und wollen sie auch ohne Drums proben.


    Selbstverständlich gibt es immer Parts, die muss man gemeinsam proben. Für das finale Zusammenspiel ist es sowieso essentiell, dass die ganze Band zusammen kommt. Aber das ist ja hier auch nicht das Thema.

    Ich kann gut verstehen, wenn man mit den Texten oder der Art Musik von Frau Swift nichts anfangen kann. Die Alben 1989 und Reputation sind auch irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch, da ist ihr ein bisschen der Stil abhanden gekommen, auch wenn sie sehr gut produziert sind. Aber rein objektiv betrachtet ist sehr vieles davor und auch danach harmonisch, vom Aufbau und vom Arrangement her einfach gut gemachte Pop-Musik.

    Irgendwas war da auch vorgefallen, dass sie seit "1989" in diese Elektro-Pop Schiene gegangen ist. Ich glaube, es gab sozusagen Stress in Nashville, weil sie den Country verramscht haben soll. Wenn ich mir heutige Country-Musik anhöre (die ich aber geil finde!), dann versteh ich das Problem nicht, aber okay. Ihre ersten Alben mag man als rosaroten "Mädchen-Pop" abtun, aber spätestens das Album "Red" ist für mich ganz großes Kino. Die Texte sind richtige Storyteller, auch wenns meistens um das gleiche geht. Und dann schaut man sich mal noch die Netflix Doku "Miss Americana" an, wo sie erzählt, wie und warum sie das macht. Und damit hat sie angefangen lange bevor jemand ihr Äußeres hätte vermarkten können. Ich habe nach dem Film gesagt: Wenn ich ein Mädchen geworden wäre, das wäre ich! Danach schaut man sich ein Konzert an, z. B. die Reputation Tour, auch bei Netflix zu sehen, und achtet mal auf ihre positive und dankbare Ausstrahlung - wer keine Lust hat auf so viel Elektro-Pop, bekommt auch einen guten Einblick im Medley "Style - Love Story - You Belong To Me":


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    Jaja, ich weiß, das ist alles aufgesetzt und gespielt...finde ich nicht, aber:

    Sobald das subjektive Empfinden reinkommt, wird es schwierig.

    Bei mir ist es immer so, wenn ich eine/n Künstler/in oder Band noch nicht kenne, komme ich meist über irgendeinen Song drauf. Hier war es "Mean"...

    Habe mich daraufhin durch ihre komplette Diskographie gehört und mehr mit ihr befasst, wie ich das dann immer so mache bei neuem Zeugs. Gefällt mir das, investiere ich noch mehr Zeit, ansonsten lass ich es wieder fallen.

    Zugegeben finde ich das Elektrozeugs seit eben 1989 auch nicht mehr so prickelnd bzw. schade, dass sie keine "Bandmusik" mehr macht, aber die Substanz der Songs ist meiner Meinung noch immer da. Eben wie ein Springsteen-Song, von dem man nicht wegkommt. Aber wie Druffnix schrieb, eine subjektive Sache.

    Dann gebt mir mal bitte 5 Songs von Taylor Swift zum "Reinkommen" bzw anfixen - ernst gemeint - ich kenne von Swift leider bislang nur belanglose, musikalisch öde, nervig-monotone Teenie-Songs: bin vielleicht in Sachen Swift da mit dem falschen Fuss aufgestanden.

    Kann ich daher auch nur subjektiv beantworten, aber meine Top 5 wären folgende. Die Reihenfolge ist einfach die, wie ich sie kennengelernt habe, du fragtest ja nach dem "Reinkommen". ;)


    1. Mean - hat mich total angefixt.

    2. Red - bandtauglicher Pop-Song

    3. All Too Well - großartiger Spannungsbogen

    4. Style - cooles Feeling, macht übrigens Spaß zum jammen

    5. Getaway Car - man braucht ne Weile, und dann erkennt man den genialen Schluss, wo sich die Gesangsmelodie hochschraubt.

    Jetzt habt ihr mich aber auch neugierig gemacht. Taylor Swift war mir kein Begriff. Erstes Hören ruft bei mir Assoziationen zu Kaufhäusern und Supermärkten hervor.

    Aber die ersten drei Songs von "Red" find ich cool...

    Besonders "State of Grace"..

    Exakt! :thumbup: ;)


    So, genug geschwärmt... :P


    Rammstein...der Gesang hat bei mir schon immer Unbehagen ausgelöst, sodass ich mich nie damit befasst habe. Erst kürzlich habe ich irgendwo gelesen, wie genial der Drumsound auf Reise, Reise sein soll. Daraufhin habe ich ein bisschen rein gehört. Es bleibt trotzdem dabei, nichts für mich.