Beiträge von MoM Jovi

    Dann wird es womöglich mehr Firmen als bislang (Meinl, Zildjian etc.) möglich sein, einen einmal als gut klingenden Prototyp erstelltes Becken eingespeichert! auf Knopfdruck mit der CNC-Drücktechnik mit sehr wenig Toleranz unendlich oft zu reproduzieren.

    Was heißt "Drücktechnik"? Hämmert diese Maschine auch? Ob der Rohling nun gepresst (gedrückt?) oder gegossen wird, ist ja das eine. Auch das Abdrehen ist bestimmt automatisierbar. Ich dachte aber, das "Können" von Paiste ist eben gerade die Hämmerung. Es gibt so eine Paiste Doku von Drumeo, da klingt der ungehämmerte gepresste Rohling wie ein Kochtopfdeckel. Wenn die Leifeld Maschine also wirklich auch hämmern kann, dann braucht sie wohl eine gewisse Intelligenz neben unendlich vielen programmierten Parametern, denn:

    wie unterschiedlich Becken mit der gleichen Legierung, gleichen Größe und auch gleichem Gewicht klingen können. Ein bisschen komplexer scheint das Thema also schon zu sein.

    Oder lässt sich das erforderliche Hämmermuster dann doch (schon) mathematisch berechnen, nachdem der (evtl. nicht ganz homogene) Rohling geröntgt wurde oder so?

    Reines Kupfer (also "B0") ist sehr duktil, also leicht verformbar. Eine gewisse Beimischung eines weiteren Elements ist also notwendig, damit sich das Produkt nicht durch die reine Benutzung plastisch verformt.

    Das kann nicht ganz stimmen. Dann müsste B8 weicher sein als B20...

    Das ist auch Messing. :D Meines Wissens geht Bronze erst ab PST5 los, und auch die sind furchtbar, ja.

    Du hast Recht! Wird korrigiert...

    Es ist Freitag und was gibt es schöneres als eine offene Diskussion zum oft gehörten Statement "Paiste kann B8" ?


    Als Paiste-Spieler stimme ich natürlich zu, wenn es um die 2002er Serie geht. Bei den Pst7 kann man dagegen diskutieren. Ich hatte auch mal Sabian B8, die sind ja ähnlich.


    Worum es mir eigentlich geht bei dem saloppen Satz "Paiste kann B8": Gesetzt den Fall, sie können es wirklich (wie kein anderer), was macht anderen dann Probleme oder hält sie davon ab, es mit B8 aufzunehmen. Und einmal ganz hypothetisch: Heißt das umgekehrt, dass B20 leichter zu bearbeiten ist, mehr "Pfuscherei" zulässt, um zu einem objektiv guten Becken zu kommen?


    B8 ist ja auch nicht gleich B8 und B20 nicht gleich B20, oder ist es dann doch nur die Bearbeitung? "Pst7 bestehen aus der 2002er-Bronze," was heißt das? Wirklich gleicher Teig, nur einer geschüttelt und der andere gerührt?


    Die Bühne ist eröffnet... :)

    Wer spielt denn tatsächlich regelmäßig mit demselben Set einen Akustikgig in Zimmerlautstärke

    und einen Stadiongig mit voller Mikrofonierung und ganz anderen Klang- und Lautstärkeanforderungen?

    Und wer spielt regelmäßig mit demselben Set Jazz im Pianotrio und in einer Hardrockband mit zwei Gitarristen?

    Auf den Punkt. 8) Im Gegenteil: Mich ereilt oft der Eindruck, dass gerade die, die stilistisch breit und viel und vor allem professionell im Sinne von "davon leben" unterwegs sind, häufig vieles mit demselben - teils jahrealten - Werkzeug bedienen.

    Aber wie ist das halt bei (Semi-)Hobbyisten...

    Für's Universelle nimmt man besser kleinere Durchmesser als große Tiefen,

    Das wäre in der Tat der wohl vernünftigste Ansatz. Allerdings...

    Ne 7" Bassdrum sieht allerdings nicht in jedem Kontext gut aus.

    ...möchte ich mich dann halt doch irgendwie gerne vom Look des universellen 20/10/12/14 abheben, wenn es einmal im Jahr die Bühne hergibt - auch wenn es nur mich selbst wirklich interessiert und sonst niemandem auffällt. Aber ne flache 22er mit 1up2down Toms schaut halt einfach geil und grundsolide aus.


    Dennoch bewundere ich immer wieder Jürgens Herangehensweise, wie er sich selbst für einen Altennachmittag mit dem Akkordeonorchester (sorry für diese Alliteration, soll nicht negativ gemeint sein) ausgiebige professionelle Gedanken zu Trommeln, Becken, Sticks und sogar Fellen oder gar Tempo-Dämpfung macht!!

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    Zufällig am Wochenende drauf gekommen. Die Snare gefällt mir! Hat jemand ne Idee, was Phil Collins da gespielt hat?

    Ich finde auch, dass der Vergleich mit Bonzo hinkt.

    Ja, das kann schon sein. :D Bonzo war der erste, der mir eingefallen war, weil ich in die Richtung relativieren wollte, dass es eben zu jeder Zeit jemanden gibt und gab, der polarisiert hat. Und Bonzo hat das doch, oder lieg ich da komplett falsch? :/ Ich hoffe, ich hab da jetzt wirklich nicht nur Stuss getippt... :saint: Aber die Musik von Led Zeppelin war doch damals schon in bestimmten Kreisen verpönt, laut und nichts als Lärm!?

    Es hat nichts

    mit Musikmachen zu tun. Und das wird auch kaum seine

    Absicht sein. Im Bandkontext wird er garantiert was

    anderes spielen.

    Glaub ich auch. Ehrlich gesagt, habe ich das aktuelle Video, um welches es hier geht, auch gar nicht gesehen, aber ich kenne den Thread und hab einige Videos gesehen. Nichts für ungut. Ich finde die Diskussion hier übrigens ausgesprochen gut! und fair!

    Dass Bonzo zu schnell oder zu viele Noten spielte,

    war einfach kein Thema. Auch später nicht, weil

    ich finde, dass sein Spiel trotz Power und Technik

    immer der Musik diente. Er war halt ein Musiker.

    Diese 3 Sätze sind aber nun sehr subjektiv, oder? Ich finde ihn auch genial. Ich bin ja selber nicht dafür bekannt, dass ich ausgesprochen "progressiv" bin. Ich würde diese Diskussion aber gerne relativieren. Ich weiß nicht, wie alt du und die anderen sind, die E. E. Siberiano hier eher für einen Zirkusartisten halten. Aber ist es nicht meist so, dass es die "Älteren" sind, die den neusten Shit der "Jungen" eher mal kommentieren mit "früher mal halt einfach noch Musik" oder so ähnlich?

    Daher habe ich Bonzo ins Spiel gebracht: Was haben die damaligen "Eltern" zu bspw. Led Zeppelin gesagt gegenüber denen, die gerade damit aufwachsen? Und dann: Wie kommt der Siberiano denn bei den heutigen YouTube-Kids an, während wir "Alten" (die wahrscheinlich mit den "Banddrummern" zwischen 1970 und 2000 aufgewachsen sind) irgendwo zwischen Staunen und Neid vor dem Bildschirm hängen?

    Ich nehme mich da selbst nicht raus. Aber es scheint mir so ein Phänomen, dass immer alles nur dann "richtig" ist, wenn es so gemacht wurde wie in den letzten 50 Jahren - viel mehr vorher aber bitte auch nicht - und auf keinen Fall anders, neuer und weiterentwickelt. ... Ich hoffe es kommt ein wenig rüber, wie ich das meine. Fällt mir nicht leicht auszudrücken.

    Bin bei fwdrums und Druffnix.

    Ihr habt beide vollkommen Recht!

    Es geht darum, sich aus dem Einheitsbrei hervorzuheben und das schafft er wunderbar, sonst gäbe es diesen Thread zum Beispiel nicht.

    Ich provoziere mal ein bisschen: Wie kam eigentlich Bonhams Getrommel damals an? Wurden die sog. "Bonham Triplets" nicht auch mal für unnötige, viel zu schnelle Noten gehalten? Wurde das für damalige Verhältnisse als "songdienlich" empfunden? :/

    Danke für die Folge, die ihr offensichtlich auch recht spontan eingeschoben habt, und toll, dass ihr so kurzfristig so tolle Interviewpartner gefunden habt! >> Meine Worte zu Dom möchte ich gern an der Stelle lassen.


    Und auch die Folge davor war super. Zu den englischen Interviews muss ich sagen, hab ich null Problem damit. Ich könnte mir sogar eine rein englische Version vorstellen, ohne Übersetzung - dann wird der Podcast etwas kürzer. Aber super, dass ihr/Dirk euch die Mühe macht! Ich denke nicht, dass es eine ordentliche Lösung aller Podcast Portale gibt, so dass man mehrere Versionen der Podcasts unter einer Überschrift hochladen kann. Von daher: Weiter so!

    RIP Dom!


    Ich habe "It's your move" schon lange auf dem Couchtisch liegen und schau immer mal wieder rein.


    Eine Eigenschaft, die (jetzt) viele über Dom erwähnen, finde ich besonders: Dass er jeden gleich behandelt und dem Anfänger genau so viel Zeit geschenkt hat wie dem Profi. Das wünscht man sich auch in anderen Lebensbereichen von so vielen Menschen - besonders die, die was zu sagen und was vorzuweisen haben:

    Dass sie nicht filtern und einen nicht links liegen lassen, wenn eine Person höheren Rangs den Raum betritt!

    Hatte vor langer Zeit mal Maple 5A von Wincent ausprobiert, als ich noch nicht so richtig mit Maple umgehen konnte. Diese "5A" waren aber eher das, was bei VicFirth "5B" ist. :P Sind aber auf jeden Fall ernst zu nehmen.

    Ich warte momentan auf eine Antwort von Paiste, was mich der Spaß bei denen kosten würde, ich denke aber, dass mir das mit Versand und allem zu teuer ist.

    ich hatte auch mal die Idee ältere Becken bei Paiste neu stempeln zu lassen (hatte hier im Forum davon gelesen, dass das geht - war allerdings schon länger her). Hier ein Auszug aus dem entsprechenden Formular von Paiste (Stand 2020):


    Allerdings teilte man mir mit, dass sich dieses Angebot nur auf das aktuelle Paiste-Sortiment bezieht - bei älteren Becken geht es leider nicht.

    Wollte eben schreiben, dass eine Neuanschaffung desselben Beckens sicher günstiger wäre - abgesehen davon, dass die Sound Formula nicht mehr produziert werden. Aber das ist ja doch recht günstig. Dabei sollte es auch ein Mehrwert für die Firma Paiste sein, wenn man ihren Namen wieder lesen kann. :P

    Als das Paket aber bei mir ankam und ich das Becken auspacken durfte war ich sprachlos,

    Das Ride war im Prinzip neu!

    Bist du sicher, dass es nicht sogar ein neues Ride ist? :P Und nicht eingeschmolzen und das nächste aus dem Regal gezogen? Naja, lässt sich an der Seriennummer wohl sehen.

    Dieses Prinzip erfährt man immer wieder, wenn durchschnittliche Rock Truppen ihren Alteingesessenen Drummer verlieren. Oftmals spürt man dann einen Verlust , der objektiv eigentlich gar nicht erklärbar ist.

    Die Hälfte der Schlagzeug-Welt lacht sich über die Einfachheit der Beatles-Drums schlapp und wenn sie dann selber spielen müssen, stehen die Lacher auf einmal mit grossen überraschen Kinderaugen da und wundern sich, warum es nicht genauso groovt.,

    Oder mein Lieblingsbeispiel zu diesem Thema: Tico Torres. Habe glaub noch keine Wald- und Wiesen-Covertruppe (ich meine nicht Tribute-Bands!), bei der der Drummer einen Bon Jovi Song so spielt, wie er sein muss. Man kann über TT's Spiel lachen, aber sein Feeling begreifen die wenigsten.

    alles in Silber, passend zur Haarfarbe.

    Steckt derselbe Gedanke auch hinter deiner "Blondie" auf deinem Foto? :)

    Weiß jemand, was er mit dem ganzen Krimskrams hintenrum macht?
    Die Deko braucht doch kein Mensch, oder?

    Und ich glaube, du hast doch auch ganz schön viel an deinem Gerüst hängen, oder? :P


    Zu Chad Smith: Finde ihn auch genial, spätestens seit dem "Genius of..." von Drumeo. Hatte noch nie so sein HiHat-Spiel beachtet, sondern das als selbstverständlich genommen. Wenn man mal drauf achtet, ist das gar nicht so leicht - zumindest nicht nachzuspielen. Wobei ich mich bei vielen "Originals" frage, ob die sich beim Songwriting solche analytische Gedanken machen wie die Transkribierenden...oder ob das eben die Intuition des Komponierenden ist. Geht mir selber so: Wenn ich einen eigenen Groove "erfinde", kann ich den hinterher nicht unbedingt erklären.

    Ein studierender Klassik-Schlagzeuger sagte mir außerdem mal, dass CS "unsaubere" Doubles spielt... :S

    Wenn die digitale Aufzeichnung im Gerät Latenzprobleme hat, kann man nur das Signal am Kopfhörer- oder Lineausgang analog abnehmen und mit einem anderen Gerät digital oder analog aufnehmen.

    Das sollte dennoch nicht die Lösung sein müssen. ^^


    Danke für das Herzken, aber kann man das Problem auch irgendwie umgehen?

    Habe das Problem noch nicht lösen können. Wollte mich mal direkt an Roland wenden, weil das einfach ein No-Go ist. Schließlich wird mit der Aufnahmefunktion geworben und der Record-Button ist mittig auf dem Gerät. Da sollte das auch funktionieren.

    Was bringt mir eigentlich eine VH14 D bei EZ 2 oder 3 u.a. Programmen. Doch eigentlich gar nichts?

    Ohne es zu wissen würde ich erwarten, dass die VH14D in Verbindung mit dem passenden Modul (z. B. TD27) dein "akustisches" Spiel "optimal" einfängt und dir das Modul das vernünftig in MIDI umsetzt, sodass der EZ dir das Ganze ordentlich vertont. :)