Beiträge von MoM Jovi

    Ich freue mich immer, wenn Schlagzeuger und Bands in Gottesdiensten richtig reinhauen können. Wenn ich vor vielen, vielen Jahren bei uns in der Kirche auf dem Dorf einen der wenigen Jugendgottesdienste begleiten durfte, konnte, insbesondere das Schlagzeug, nicht leise genug sein. Unter anderem hat es sonst der Hall unerträglich gemacht.

    Ohja, und in den USA scheint das Gang und Gebe zu sein. Die bauen sogar Zelte auf für Gottesdienste, dann hast du das Hall-Problem auch nicht. Außerdem hat es den angenehmen Nebeneffekt, dass sich die Menschen mit deinen Songs/Texten beschäftigen. :)

    Beim T sieht es aber so aus, dass die Rückläufer geprüft werden. Und eine Snare mit Spielspuren auf dem Fell ist B-Ware, oder würde hier jemand akzeptieren, eine solche zum vollen Neupreis geliefert zu bekommen? Weil das auch Thomann weiß, dass die nicht als neu verkauft werden können, ziehen sie entweder ein neues Fell auf oder verkaufen es als Versandrückläufer billiger.

    Ich habe mal eine Snare von Thomann als B-Ware erhalten, da war augenscheinlich ein neues Fell drauf. Auch am Kessel gab es keine Gebrauchsspuren. Also entweder, der Rücksender hat das Teil nicht ein einziges Mal angespielt, oder eben das Fell getauscht wie oben beschrieben, oder Thomann hat es getauscht und dennoch als B-Ware verkauft. Ich habe auch schon bei Dingen wie z. B. Kleinmixern beobachtet, dass der Mixer direkt nach dem Eingang meiner Retoure als B-Ware eingestellt war. Hatte mir beim Auspacken alle Mühe gegeben, die Verpackung nicht zu beschädigen. Nur den verschweißten Plastikbeutel, in dem das Gerät verpackt war, musste ich eben aufschneiden. Das hat dann wohl für den B-Ware Status gereicht. Es kommt wohl auch einfach auf das Produkt an, und bei Elektrogeräten muss der Händler vielleicht auch einfach aus rechtlicher Sicht sagen, das ist jetzt B-Ware, weil es vermutlich mindestens ein Mal von einem nicht zurechnungsfähigen Kunden eingeschaltet und in Betrieb genommen worden war. :)

    Ich kann den Gewissenskonfllikt natürlich nachvollziehen, glaube aber auch, dass die großen Versandhäuser das heutzutage von vorne herein einkalkuieren. Die Fachhändler, welche mich 5 Snares ausgiebig anspielen lassen und nicht beleidigt sind, wenn ich nicht mal eine davon kaufe, kann ich mittlerweile an einer Hand abzählen. Jene, die auch noch die 5 Snares dann vorrätig/ausgestellt haben, wenn ich sie gerne antesten möchte, behaupte ich mal gibt es gar nicht mehr. Was man von dieser Entwicklung hält, ist eine ganz andere Frage. Aber wer mit 30 tägigem Rückgaberecht wirbt und kostenlosen (Rück-)Versand anbietet, der hat das meiner Meinung nach einkalkuliert. Ich hoffe, hier jetzt niemandem auf den Schlips zu treten. :saint:

    Und es geht ja nicht um ein durchgeprügeltes Snare-Fell nach einem Metal-Gig, sondern um Spielspuren im Sinne eines Ausstellungsstücks. Die verursache ich ja auch im Fachhandel oder sogar bei Thomann vor Ort, wenn sie mir eine Snare aus dem Lager holen, die nicht in der Ausstellung ist.

    Natürlich ist mir auch nicht immer ganz wohl dabei. Und ehrlich gesagt macht mir die Einpackerei und Hin- und Her-Schickerei eher ein schlechtes Gewissen als das Snare-Fell...

    Weil wir gerade ein Abba-Cover machen. Da ist nicht nur Drumset und für die anderen gelangweilten Schlagzeuger die Percussionsdinger über, da schließt die Partitur auch noch Glockenspiel, Pauken, Vibraphon mit ein. Und mittlerweile ist mit nur einer Hi-hat oder einem Paar Orchesterbecken schon lange nicht mehr alles abgedeckt. ;)

    So wars nicht gemeint. ;) Es gibt aber durchaus Stücke bzw. Umsetzungen von Blaskapellen, wo hinten 3-4 shakern, schellen, klappern usw.... Das ist für mich subjektiv einfach zu viel, weil es auf dem entsprechenden spielerischen Niveau auch keine Dynamik gibt. Das fängt beim Drumset-Spieler an, der meist alle 8el auf der HiHat gerade durchzimmert. Und der Dirigent merkt das dann auch nicht, weil modernes Schlagzeug im Studium irgendwie lange zu kurz kam.

    Aber nun zurück zum Becken...

    Er ist unglaublich. Eigentlich schade, dass er "nur" bei STYX Drummer ist. Also zumindest kommt mir die Band ein bisschen nischenhaft vor. Ich kenne eigentlich nur "Boat on the river", und dort hat Herr Sucherman nicht viel zu tun...

    Jedenfalls muss ich aufpassen, dass ich keinen Anfall von GAS bekomme, wenn ich ihm zuschaue. Bei ihm sieht alles so leicht aus, da mal ein Tom dazwischen, da mal schnell auf Splash und Stack orchestriert... :saint:

    vergesst nicht, dass in den letzten Jahren möglicherweise mehr neue Popsongs ohne Hi-Hat übers Radio geäthert sind als solche mit ...

    Rides aber auch nicht wirklich, oder? :/ Dann vielleicht eher ein Trash-Crash. Oder eine größere Trash-HiHat...


    Nun habe ich aber auch mal in das Video im Start-Post geschaut. Mir war bisher nicht klar, dass wie hier von solcher Musik sprechen. Das finde ich jetzt schon ziemlich beeindruckend. 8| Aber das Ganze lebt in diesem Fall ja schon auch vom prägnanten Kick.

    Ich bin selbst am Überlegen, für die kommenden Gigs ein relativ kleines Set mitzunehmen. Bin da sehr inspiriert von Steve Jordan. Aber eine HiHat muss es dann schon doch sein, und mindestens 1 Crash/Ride. Aber eher noch ein weiteres Crash - im Prinzip so, wie es in den meisten Schlagzeug-Schulen erklärt wird, von jedem Teil eines...da was einem früher viel zu wenig war, kommt jetzt wieder gerade recht. :)

    Ein Crashride IST gut für Ride s und Crashes, darum ja auch Crashride. Und nicht ein Crash ... Oder eine mitteldicke Hihat...

    Das hat mich auch nachdenklich gemacht...ich glaube ich würde mittlerweile auch auf Amboss gehen, der ist schön crispy und mit dem richtigen Hammer lässt er sich gut crashen und der Wash kommt auch nicht zu kurz... :/

    Damit kann man Blasmusik bedienen.

    Für mehr Niveau braucht es mehr Gerät. Das ist einfach so.

    Blasmusik hat wohl kein Niveau? Tolles Klischeedenken...

    Blasmusik wäre momentan das einzige Genre, wo ich mit einem einzigen Becken klarkommen würde - also ich spreche von böhmischer Blasmusik! Und das auch nicht, weil diese Musik "kein Niveau" hätte, sondern ganz im Gegenteil! Nicht nur die Auswahl solch eines Becken wäre eine Herausforderung, sondern auch die Spielweise. Ich habe mich ne Zeit lang mit dieser Musik beschäftigt und bin noch immer fasziniert von "Polka-Swing", hatte aber nie die Gelegenheit, da voll einzusteigen. Eben dass es so nach dem klingt, was viele als "Humba Tätärää" und Festgeschunkel abtun, gehört mindestens so viel dazu wie einen 8el-Rockbeat anständig groovig zu spielen!

    Dagegen sollte man vielen Amateur-Blasorchester-Trommlern eher die HiHat wegnehmen, weil sie jedes ABBA-Cover mit ihren straighten 8eln kaputtschlagen, während ihre stehenden Kollegen aus Arbeitsmangel mit Tambourin, Shaker, Cabasa, Peitsche und was sonst noch alles im Percussion-Koffer rumfährt alles übertünchen.


    Zur eigentlichen Frage: Im Moment wäre es das 21er 2002 BigBeat in "Ride-Position" montiert, nicht allzu schräg, damit man es noch gut crashen kann. HiHat kann man schon auf dem Rim imitieren, aber ganz ohne HiHat? :/ Ansonsten wohl wirklich nur eine HiHat und kein "Ride", und zwar eine größere dünne, wie z. B. meine 16er 2002 Big Beat. Die kann offen ohne Kontakt zum Bottom schon mal wie ein kleines Crash klingen!

    Ich zitiere das mal hier, um nicht den Fred von danyvet mit zu viel Becken-Philosophie zu okkupieren. :)

    Also hör gut zu, Dany, was dir der 2002-Meister als sein angehendes weibliches Pendant sagt. :D

    Nein im Ernst, auf Jürgens Kommentar war ich gespannt. Er scheint mich zu bestätigen: Das 19er ist (für mich) zu nah am 18er bzw. 20er, wenn in der "Classic" Ausführung. Ich finde, man kann sie nicht mehr richtig auseinander halten, wenn sie größen- und gewichtsmäßig zu nah beieinander liegen/hängen.

    Hier fällt mir gerade mein Trommler-Idol Tico Torres ein. Der hat an seinem Set zwei Mal zwei gleiche Becken an unterschiedlichen Positionen, und zwar je 2 Power Crashes in 16" und 18". Vielleicht auch aus diesem Grund, möglichst rundherum (also 180 Grad) überall ein Becken hängen zu haben, aber das ganze frequenztechnisch nicht komplett zu überladen. :/

    Meine Frage: soll ich die technischen Fähigkeiten erst mal komplett zurück stellen, nur damit er weiterhin

    vordergründig Spaß am Spielen hat - oder gehört für Euch parallel auch ein gewisses Maß an technischen

    Übungen - speziell in seinem Alter - schon mit dazu?

    Ich bin kein Lehrer, aber sollte sowas nicht der Lehrer wissen? :)

    Habe auch mit 11 oder 12 angefangen mit Unterricht und hatte dort durch "kindliches Selbststudium" (wenn man das mal so nennen will) ein gutes Rhythmus-Gefühl. Mein Lehrer hat letztendlich nur mit mir die Notenwerte durchgeklopft und anschließend Beats gespielt. Technik war nie ein großes Thema, was ich im Nachhinein auch als Nicht-Lehrer bemängele. Wenn der Schüler natürlich nur Beats im Kopf hat, ist es in dem Alter natürlich schwierig, wenn man einmal die Autorität verspielt hat in dem Sinn, dass man ihn halt Beats spielen lässt.

    Wir haben damals dann immer 5 Minuten Doubles gemacht oder Paradiddles, aber in einem Tempo, wo einem diese Konstrukte und die damit verbundene Technik noch nicht klar werden.

    Vielleicht kann man den Kindern heute Technik eher mithilfe sog. "Breakdowns" schmackhaft machen. Also erst ein Paradiddle technisch ordentlich einstudieren und dann nach und nach einen Groove daraus bauen.

    Aber wie gesagt, ich bin kein Lehrer.

    Interessant, was die Trommelbauer und Beckenschmiede vom Vintage- & Custom-Drum-Meeting über Materialen erzählen! Es geht hier im Forum ja auch immer wieder um die Materialfrage, sowohl für Trommeln aus auch Becken. Es scheint, dass Bauweise und Bearbeitung wesentlich mehr ausmachen als das eigentlich Material.

    Ich fände es klasse, wenn ihr hierzu im Rahmen des Podcasts noch weitere Meinungen und "Geheimnisse" einholen könntet! Vielleicht verrät ja auch mal Paiste dem d&p-Team, was es bei seiner 2002er B8-Bronze so essentiell anders macht als andere, ohne zu viel zu verraten. ;)

    Ich zähle nach wie vor 1 2 3 4 und die Subdivisions (+, e a) wo notwendig, weil ich es so gelernt habe und es mich rausbringen würde, das einfach umzustellen. Im 3/4 Takt zähle ich allerdings nur bis 3. :S

    Wobei...wenn ich lustig bin, zähle ich auch mal rückwärts. :P Spaß :D

    Mit der Zeit lernt man aber, die Subdivisions wegzulassen, um die Zunge zu entlasten.

    Und eines mach ich tatsächlich anders als die anderen, ich zähle 16tel als "1e+e 2e+e ..." anstatt "1e+a 2e+a ...", habe ich so beigebracht bekommen und geht mMn leichter über die Lippen. Man muss nur aufpassen, dass man die beiden e's nicht vertauscht. :P

    Schaut mir aus wie eine Wäre-gerne-Alternative zum SPD-SX oder Strike Multipad. Ist es das auch? Ich habe keine Erfahrung mit den Geräten. :saint:


    NonaPad - Millenium Drums

    Das Nonapad ist mittlerweile auf 222€ statt ursprünglich 198€. Dachte erst, dass vielleicht nach der "Einführungsphase" der Preis angezogen wurde. Aber die großen Brüder sind auch im Preis gestiegen, oder nicht? Das SPD SX für >800€ 8|