Im Werkzeugbau gibt es Maschinen, die sehr, sehr genau arbeiten. Dennoch ist Handarbeit dort immer noch vorhanden, weil manche gut ausgebildeten Werzeugbauer besser als jede Maschine auf ein Mü genau die Metalle zurechtschleifen.
Der Vergleich gefällt mir.
Früher gabs den Beruf des Feilenhauers, die haben mit nem mini Meisel kleine Kerben in ein Stück Stahl gehauen.
Das haben dann irgendwann Maschinen übernommen...die waren schneller, einfacher, billiger und gleichmäßiger.
Heute werden gerade im Instrumentenbau!!! (welche Ironie) gerne handgehauene Feilen benutzt, weil der Hieb eben nicht gleichmäßig ist
und dadurch ein besserer Abtrag erzielt wird.
Klingt wie Drums programmieren, weil schneller und einfacher und dann mit synthetischer Ungleichmäßigkeit zu überzuckern, auf dass es der menschlichen Unzulänglichkeit wieder ähnelt.
Bruzzi