Beiträge von trommla

    Was spricht denn gegen die gute alte Rhythm Watch? Mit dem Drehrad wirklich schnell und ohne Zwischenschritte einstellbar, zudem über eine Art L-Rod am Gestänge montierbar, mehr brauch ich eigentlich nicht. Programmieren könnte man sie auch, was ich allerdings kaum nutze.

    Ach ja, doch noch etwas Input. Spiele für ähnliches Projekt ne Snare, überwiegend mit Besen, und div. Multipercussion. Dazu ne Stompbox als Bass Drum und nen Schellenring mit Pedal. Völlig Hihai-frei ;)


    Schau mal in meinen Vorstellungsfred rein, da könnte ein Bild meines Gemischtwarenladens drin sein. Cajon ist als Sitz auch dabei, weil ich darauf ein paar Songs spiele.

    Der Bandleader steht auf den Cajon-Sound und mag keine HiHats

    Nimmst du darauf echt Rücksicht? Wenn der Song Hihat verträgt, wird es der Bandleader auch schaffen ;)

    Ausnahme: der Bandleader ist Komponist UND Vertragspartner, der mich für meine Arbeit bezahlt. Ansonsten gilt, wenn mein Vorschlag allgemein nicht gefällt, sucht man gemeinsam nach Alternativen und entscheidet mehrheitlich. Sonst sag ich nämlich, ich mag keine verstärkten Gitarren 😉

    Ach ja, Cajon-Drumsets mag ich auch nicht, daher würde ich ebenfalls so ein Clubset vorziehen. Insofern kann ich dir keinen heißen Tipp geben.

    +1

    Ansonsten kann man auch einfach mal zugeben "Nix genaues woaß ma net", statt mit halbgaren technischen Erklärungen um sich zu werfen. Wir glauben eh, was wir glauben wollen, da lassen wir uns doch von lustigen Berechnungen nicht irritieren.

    Vorweg geschickt, ich kannte Donner bis eben nicht. Bin aber höchst zurückhaltend. Kann mir nur schwer vorstellen, dass ein Unternehmen in 10 Jahren des Bestehens eigene Produkte zu solchen Kampfpreisen entwickelt hat. Solche Kleinunternehmen gibt es seit einigen Jahren reihenweise, die (vermutlich aus China) Billigware beziehen und diese mit griffigen Fantasienamen labeln. Häufig verknüpft mit einer (Schein)Biografie als Musiker, die die Wünsche anderer Musiker kennen.


    Meist findet man natürlich keine seriösen Tests dazu, sondern höchstens "Testportale", die wiederum getarnte Werbeseiten solcher Billigangebote sind. K.A. wie die funktionieren, ob das Bots sind o.ä., auf jeden Fall bin ich vorsichtig, wenn der angebliche Test gleich mit Preisvergleichen (oder Links zu Amazon) verknüpft sind. Hab ich bei Donner zwar so jetzt nicht gesehen, aber das Gesamtbild deutet für mich in die selbe Richtung.


    Meine Intuition sagt "Finger weg", wenn Instrumente verramscht werden, isses halt meist auch Ramsch.


    Ergänzung: klar kann man sowas als Kinderspielzeug kaufen, ist immer eine Frage der Ansprüche. Da du aber hier Musiker um Rat fragst, suchst du möglicherweise ein Instrument zum Musizieren. Und ob solche Klapperbuden dafür taugen, bezweifle ich ehrlich.

    Ich frage mich schon eine Weile, ab wann man die Hihat mit beiden Händen spielt?

    Ab ca. 22:00, wenn bei fortgeschrittenem Alkoholkonsum die Koordination nicht mehr ausreicht für einhändiges Spiel. ;)


    Neben Übung ist es auch Geschmacksfrage (nicht des Bieres). Ich mag beispielsweise beidhängige Hihat nicht besonders und versuche sie daher zu vermeiden, auch bei 16tel Grooves. Lieber fülle ich die Achtel mit Ghostnotes auf der Snare auf, womit ich auch ein 16tel Feeling erzielen kann. Wann man was macht, ist nicht zuletzt aber eine Frage der zu erzielenden Wirkung. Beide Varianten klingen im Vergleich ziemlich verschieden, nicht nur weil auf den Backbeat keine Hihat kommt. Der Flow ist einfach ein anderer. Daher schadet es nicht, auch unterhalb der eigenen Schmerzgrenze beide Varianten zu können.

    Zu was also Der - so ein Hinweis.

    Der wichtige Teil des Hinweises kam anscheinend an, dass man oft nicht versteht, was du schreibst. ;)

    Dass du bei Bedarf durchaus in der Lage zu sein scheinst, klare Gedankengänge zu formulieren, irritiert mich umso mehr. Weshalb tust du es dann nicht immer???


    Ich denke, wir alle würden von etwas mehr Selbstdisziplin deinerseits profitieren, Äußerungen vor dem Posten noch mal GENAU zu hinterfragen. Denn nicht jeder will dich ständig darauf hinweisen, viele (wie gerade auch ich) teilen aber die Kritik. In einem Forum, das nun mal vom geschriebenen Wort lebt, sollte man sich schon um verständliche Sprache bemühen.

    intressant zu lesen

    Warum? Kannste ne kurze Zusammenfassung geben?

    Alles schön, alles toll, viel Schlagzeug für's Geld? Fänd ich jetzt net soooo interessant, das ist ja meist die Richtung, in die solche Produktvorstellungen in den einschlägigen Anzeigenblättern gehen.

    Was soll man mit Fellen anfangen, die man in D nicht zuverlässig erhält? Ich würde NIE außer vielleicht mal zu Testzwecken auf solche Exoten wechseln. Wenn ich nämlich auf ner Snare oder nem Set ein passendes Fell gefunden habe, will ich es jederzeit ohne lange zu warten bekommen. Bei den gängigen Marken und Typen klappt das i.d.R. sogar im Musikgeschäft unseres Nachbarortes, an dem ich regelmäßig vorbeifahre.


    Bei Exoten, zu denen ich inzwischen definitiv auch Ludwig Weather Master zähle, gibt's dann plötzlich z.B. nur noch Snarefelle, und die zu astronomischen Preisen bei nur einem Shop. Meist nicht einmal lagernd, da muss die Ware erst beim niederländischen Europavertrieb geordert werden, was nicht immer reibungslos läuft, so meine Erfahrung.

    Nichts anderes bei manchen Schlagzeug- und Beckenherstellern. Da wird mal ne Zeit gehyped und ein gutes Vertriebsnetz aufgebaut, und ein paar Jahre später bleibt nur noch der ehedem gute Name in Erinnerung, Ich denke so an Taye, Kirchhoff, Anatolian und vermutlich etliche andere.


    Dazu kommt, dass ich vom Einsparpotenzial günstiger Felle nicht überzeugt bin. Einerseits nutze ich Markenfelle ne ganze Weile, und der Ton gefällt mir durchaus immer noch . Da schlägt wohl doch mein frühes Idol Steve Gadd durch, den man ja oft mit deutlich "ergrauten" Fellen auf der Bühne sieht. ;) Alle ein bis zwei Jahre, wenn dann mal ein neuer Satz Schlagfelle her muss, kann ich auch mit 30 Euro Mehrkosten leben.

    Andererseits, brauchts für Recordings dann doch mal neue Felle, möchte ich optimalen Klang, den ich mit Billigpellen opfern würde.


    Nenene, ich will einfach selbst entscheiden, welche Felle ich spiele, statt Opfer kurzlebiger Vertriebsstrukturen zu werden.

    Die Marktführer empfinde ich dabei als deutlich verlässlicher, um auch in 10 Jahren noch das Fell meiner Wahl kaufen zu können.

    Ich kann nicht exakt differenzieren, was ich höre, weil ich erwarte, es hören zu müssen, und was wirklich da ist. Mir klingt das alles tatsächlich auch "dirtier", als ich es passend finde, höre aber nichts, was nach fehlerhaftem Umgang mit der Technik, also Clipping etc. klänge. Würde ich als Geschmacksfrage/Sounddesign einstufen, und da erlebt man ja häufig, dass die Wahrnehmung beim Mischen sehr auseinandergeht. Bei mir durchaus auch bis zum richtigen Abtörner, wie letztens nach ner CD-Produktion (Kategorie Songwriter), wo der Kollege im finalen Mix so viel Hall auf die Stimme des Sängers gelegt hat, dass ich mir das ganze nur schwer anhören kann.


    Hinzu kommt, dass meine Ohren zwar geübt sein mögen, allerdings bin ich kein Fan dieses Genres und kenne die genretypischen Produktionsmethoden nicht. Schade am Ende, wenn man sich ein Werk letztendlich nicht anhören kann, obwohl man die Künstler vielleicht sehr gerne mag.

    Hmm, geht mir ähnlich. Eigentlich finde ich es zu teuer, wer aber genau diese Männergrößen sucht und nur begrenztes Budget hat, sollte es vielleicht dennoch in Erwägung ziehen. Das Meridian war durchaus tauglich, White/Vintage Pearl ist ein zeitlos schönes Finish, und ein Ludwig Kit in Bonham-Maßen ist deutlich teurer. Ich hatte mal ein Meridian unter den Sticks, bei dem ich eigentlich nur die Snare nicht so dolle fand, und die fehlt ja hier.

    An alle, die keine Karten mehr bekommen haben:

    Tröstet euch, seit Just Music in München seine Tore geschlossen hat, verirrt sich in den Süden der Republik gar keine nennenswerte Drumclinic mehr. Uns bleibt auch nichts ausser Youtube und Bier saufen.