Beiträge von trommla

    Jürgen K

    Also bitte, ich hab der deutschen Sprache eindeutig zunächst den Vorzug gegeben und erst am Ende von Choking gesprochen. Ich wollte etwas Abwechslung ins Spiel bringen, und es sind einfach weniger Buchstaben. In Zeiten knapper Kassen ja wohl verständliche Einsparungen ;)

    Rims und derer Derivate sahen schon immer Kagge aus und der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht.

    Den ganzen Mist an Trommeln dranzuschrauben, damit sie noch mehr Tonlänge bekommen? Wozu? Um dann hinterher mit Emperor und PinStripe alles abzudämpfen?

    Geht ja nicht nur um Tonlänge. Es gibt/gab genügend Sets, die bewiesen, dass eine einfache Halterung trotzdem gut klingt. Gibt/gab aber auch genügend Toms, die klassisch montiert oder auf Snareständer abgewürgt klingen. Und da kann Entkoppeln durchaus sinnvoll sein, denn abwürgen bedeutet nicht nur einen Verlust an Tonlänge, sondern auch an Frequenzspektrum. Deine Aussage lässt mich vermuten, dass du bislang immer Glück hattest und noch nie mit Choking zu kämpfen hattest. Klingt gruselig und ist durch entkoppeln gut in den Griff zu bekommen.

    Und wie würdest du Rosanna einzählen?

    Bei ner guten Band gar nicht, da genügt das Intro-Fill ;)

    Oder nicht doch lieber auf die 4?

    Klar auf die 4, aber nicht aufs vierte Viertel :D

    Wie m_tree (und andere) schon schruben, Metrum und Zählen sind zwei paar Stiefel, die deckungsgleich sein können, aber nicht müssen.

    Ich glaub ja langsam doch, dass Rockdrummer nur 4/4 verstehen und schon 3/4 als Odd Meter empfinden..

    orinocco

    Meine originale Gretsch Catalina-Variante war auch nur an 2 Stimmschrauben aufgehängt. War aber klanglich nicht optimal, deshalb hab ich sie gegen ne RIMS-style Aufhängung getauscht. Das Alleinstellungsmerkmal ist glaube ich keins. Und ehrlich gesagt finde ich es auch nicht besonders sinnig, eine Aufhängung zu loben, weil man sie einfach entfernen kann.

    Das erinnert mich an die verständnislose Anmerkung eines amerikanischen Touristen auf die Lobpreisungen eines Münchners auf seine Stadt, München sei so toll, weil man ja so schnell an den oberbayrischen Seen, in den Bergen und in Italien seit. "Was ist an einer Stadt so toll, wenn man aus ihr möglichst schnell raus sein möchte?"


    Unabhängig vom marketingtechnisch "griffigen" Namen funktioniert sie aber hervorragend, und darum geht's am Ende doch.

    Das ist scheinbar die originale Notation

    Oder einfach die von den meisten Drummern als schlüssig empfundene Notation ;)

    Glaube nämlich eher nicht, dass der Drummer die Nummer im Studio vom Blatt getrommelt hat. Daher gibt es vermutlich nicht wie bei komplexeren Arrangements "originale" Noten, sondern nur Transkriptionen. Das diese, gerade bei so einfachen Nummern, ähnlich sind, liegt in der Natur der Sache, wenn man die gleiche Aufnahme als Vorlage nimmt.

    Herrje, da muss man ja als Anfänger*in konfus werden. Ein 12/8 ist ein 12/8 ist ein 12/8. Das kann man umdeuten, muss man aber nicht. Wenn man zur Vereinfachung die "schweren" Noten zählt, muss man bis 4 zählen, zählt aber keine Viertel. Wer nicht weiter drüber nachdenkt, wird damit auch keine Probleme haben.


    Wie schon geschrieben wurde, Notation ist die Schrift der Musik, und die sollte übersichtlich, gut lesbar und leicht verständlich sein, was bei @Ambitious's Transkription eher gegeben ist, als wenn man nun 4/4 mit lauter Triolen schreibt, nur um zu beweisen, dass es ebenfalls gehen würde. Der Rest ist akademisch und bringt nicht weiter. In solchen Momenten ist es auch keine Tugend, Dinge zu hinterfragen, sondern eine unnötige Verkomplizierung an sich klarer Übereinkünfte.

    Dass das Drumcraft-Design polarisiert, ist doch nicht erst seit der Neuauflage klar. Wer es nicht mag, mag es eben nicht, da gibt es eigentlich wenig zu diskutieren. Ich mag Drumcraft, weil sie damals vor über 10 Jahren ein hervorragend klingendes Set rausgebracht haben, ohne dass man dafür tief in die Tasche greifen musste. Die Verarbeitung war gut, die FInishes schon immer eher na ja, und die Kesselhardware funktioniert (fast) so präzise wie bei Oberklassesets. Und das ist es, was am Ende zählt. Die Zero Gravity Mount (oje, das böse Wort ;) ) macht das, was jeder Hersteller verspricht, sie sorgt für ungedämpftes Klangerlebnis, ist nur etwas klobig geraten. Ebenso die Rosette, allerdings hatte ich mit der noch nie ein Platzproblem im Case, was beim Tommount je nach Case/Tasche schon mal passieren kann. Genug Argumente, sich so ein Set näher anzusehen, finde bzw. fand ich damals.


    Der Rest ist wie gesagt einfach ne Frage des Geschmacks, und man diskutiert doch auch nicht, ob man Bananen lieber mag als Äpfel. Oder welcher Joghurtdrink den besten Werbeslogan hat.


    Designverirrungen hat es bei Kesselhardware und FInishes immer wieder gegeben, für mich ist Sonor da sehr weit vorne mit dabei. Andere lieben genau die Designs, bei denen ich Magengrummeln bekomme. Ludwig hat damals mit der Epic-Serie ein Set rausgebracht, wie sie wahrscheinlich altrömische Feldherren in ihrer Freizeit gerne gespielt hätten. Fand ich gruselig, vom Design im wahrsten Sinne des Worte "outstanding", anderen hat's vermutlich gefallen. So what?

    Mit deinem letzten Satz widersprichst du dir dann aber doch 180°

    Nein, denn die Viertel sind beim 12/8 genau da, wo die Hihat bei Black Velvet die Akzente spielt.

    Zwei Achtel = Ein Viertel

    Das ändert sich nämlich bei all unseren Taschenspielertricks nicht. Bassdrum und Snare haben zueinander den Abstand von drei Achteln, also einer punktierten Viertel.

    So wie das Notenbeispiel im Vorpost würde ich das immer in 4 zählen, in dem Tempo bis 12 zu zählen ist mir viel zu anstrengend

    Sehr richtig, aber deshalb ist es immer noch kein 4/4, wie Lexi behauptet hatte ;)

    Dann zählst du nämlich nicht Viertel, sondern punktete Viertel. Es sei denn, du......

    Schön langsam dreht sich das Ganze hier im Kreis, wie ich finde.


    Ambitious

    So wie in deinem Beispiel hätte ich es auch notiert.

    Verstehe nicht ganz, wo der Aufreger bei der Lieferbarkeit liegt. Klar ist das ne etwas unglückliche "Koinzidenz" zur Markteinführung. Aber wenn man sich mal durch die Shellsets beim T. scrollt, gibt es diverse Lieferengpässe bei diversen Brands und Preiskategorien. Das betrifft Sonor SQ2, DW und PDP ebenso wie Ludwig, Gretsch und Yamaha (ganz arg betroffen: Stage Customs).


    Das macht in meinen Augen das Set nicht besser oder schlechter, und für all diejenigen, die sich ein Set nicht im Affekt kaufen können, sondern ne Weile dafür Geld auf die Seite legen müssen, vielleicht gar kein so großes Hindernis. Zum Glück hört man beim Testen im Laden ja die Farbe nicht, und dann muss man halt bei der Bestellung ein paar Wochen Wartezeit kalkulieren. War aber früher zumindest bei individuellen Konfigurationen in höherpreisigen Linien auch schon so.

    Den Namen finde ich fu(n)rchbar, die Becken herausragend, und die Preise erschreckend. Eine Mischung, die mich wohl nicht zum Kunden werden lässt. Schade eigentlich.

    Danke für's Posten, die Bleche waren mir bislang unbekannt.

    Mir gefallen die moderaten Preise von Einzeltrommeln bei DrumCraft, die bei der Konkurrenz, teils überirdisch im Vergleich zu einem Set sind.

    +1

    Wobei ich schade finde, dass zwar ein 18er Floor Tom angeboten wird, aber keine dazu passende 24er (oder 26er :evil: ) Bass Drum.

    Das verstehe wer will...

    Ich glaube, das versteht auch Onkel T. selbst nicht. Lieferschwierigkeiten sind leider aktuell in jeder Branche ein Problem, und ich wüsste nicht, was Thomann besser machen könnte, als zumindest schon mal dafür zu werben. Wie man sieht, funktionierts ja, wir diskutieren schon seit Wochen über die Serie.

    Was die Finishes betrifft, bin ich völlig bei dir, die Auswahl finde ich auch nicht berauschend. Ist aber nichts anderes bei anderen Herstellern, wenn ich z.B. an Sonor denke. Ein Set nur in einer Handvoll verschiedener Finishes anzubieten, erhöht nicht gerade den Reiz, so ein Ding haben zu wollen.