Beiträge von trommla

    Wobei Newsound wohl auch Snares in "professioneller" Qualität angeboten hat, wenn ich mich richtig erinnere. Das Modell mit Parallelabhebung dürfte dazu gehören. Ob ich wegen einer solchen Snare allerdings ein Set für über 500 Öcken kaufen würde? Eher nicht.

    Es sei denn, ich bräuchte aus irgendeinem (optischen) Grund ein Acrylset, bei dem der Sound zweitrangig ist. Aber Vorsicht, auf den Fotos scheint der Spannreifen am BD-Reso zu fehlen, wäre ein zusätzlicher Preistreiber, den noch adäquat zu ersetzen.

    Komisch, dass Herlin Riley hier immer irgendwie unter dem Radar zu fliegen scheint. Großartig:

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    Die RW200 hat ebenfalls 30 Plätze. Reicht leider nicht bei Gigs


    eine Setlist einprogrammiert

    Ich möchte hier noch ergänzen, dass das Feature, eine Setliste zu programmieren, abhängig ist vom musikalischen Umfeld. Wer immer mit der gleichen Band das identische Programm spielt, mag davon profitieren. Wer aber regelmäßig unterschiedliche Programme spielt, sei es mit verschiedenen Bands, oder weil der Rahmen (Spieldauer, Art der VA) dies erfordert, bräuchte schon ein Tool, welches das Abspeichern/Im- oder Exportieren nahezu unbegrenzter Setlisten zulässt. Eine Hardwarelösung mit diesen Möglichkeiten wäre mir nicht bekannt, bei Apps fehlt mir der Überblick.


    Da ich zur zweiten Kategorie gehöre, arbeite ich wie Fränk mit Liste und Drehrad, klappt seit langem schnell und problemlos. Wie ich meine RW105 programmieren kann, hab ich glaube ich längst vergessen.

    Na dann herzlichen Glückwunsch. Auf die sichere Bank gesetzt.


    Finds zwar beinahe schade, dass es dann doch was sehr "mainstreamig-langweiliges" geworden ist. Mich hätte ja doch der erste Erfahrungsbericht zum Cornerstone brennend interessiert.


    Auf jeden Fall ne Ausrüstung für alle Lebenslagen mit hohem Spaßfaktor. Das Stimmen kommt mit dem Machen. Ehe du allerdings in spontaner Euphorie - die nur zu verständlich ist - die ersten Dellen in die Pellen haust, versuch dich dem Thema so schnell wie möglich zu widmen. Bespielte Felle lassen sich (für mein Empfinden deutlich) schlechter stimmen, deshalb wäre das meine allererste Baustelle.

    Hält das denn beim Zusammengefalteten.

    Hängt natürlich vom Teppich ab, bei normaler Auslegeware oder Schmutzfängern geht das super. Irgendwelche (teuren) Convenience-Lösungen brauch ich nicht. Wobei ich inzwischen auch keine Markierungen mehr klebe, meine Setups sind ja eher klein. Und da ich nach über 40 Jahren mein Zeug immer noch selbst schleppen und aufbauen muss, kann ich mir inzwischen merken, was wo steht. Muss nur bei den ersten Anzeichen von Demenz dran denken, noch schnell meine Marker zu kleben. Ich schweife ab...

    Hast du das denn auch aus FOH-Perspektive so beurteilt?

    Natürlich ... nicht ;) Aber ich frage eigentlich immer bei kompetenten Ohren nach, entweder die Mischer, mit denen ich vorher abgesprochen habe, meine Mikros zu verwenden. Oder Musiker*innenkolleg*innen im Publikum (das Gendern konnte ich mir nicht verkneifen). Am besten beides.

    Wie gesagt liegt mein Fokus dabei auch nicht auf bestmöglichem, sondern auf praxistauglichem Sound.

    Klirrige und nervige (China-)Höhen sollte man m.E. allerdings schon meiden.

    Das meinte ich oben mit "schlecht klingen". Und mit der Stilistik hast du mich jetzt natürlich voll erwischt. Ich komme mit etlichen Stilen von Jazz bis Classic Rock klar. Aber Metal musste ich noch nie, kann ich auch nicht spielen. Und werde ich wohl auch nicht mehr lernen. Falls doch, hab ich nen Koffer voller Tommikros im Keller. Und mein D6 wär auch Mättl-tauglich. :D

    Viele tolle (und sehr subjektive?) Tipps hier. Mir stellt sich bei solchen Verläufen immer die Frage, ob es nicht letztendlich halbwegs egal ist für den genannten Einsatzzweck. Ich selbst hab meine Sets ohne Close Miking live aus meinem Fundus schon abgenommen mit NT5, Opus 52 und M201, und ich würde jedes Mal sagen, dass der Gesamtsound der Drums im Bandgefüge bei allen Varianten profitiert hat und es keinen Anlass zu Kritik gab. Natürlich gibt es immer Möglichkeiten, das Ergebnis noch zu verbessern, allerdings stelle ich in den Raum, dass das nicht gelingen wird, so lange man ein günstiges Mikro gegen ein anderes tauscht. Ich lasse mich von den Recording-Profis gerne eines besseren belehren, aber zur gelegentlichen Live-Abnahme nehmen sich die gängigen Budget-Pärchen von 200 bis 300 Euro nicht wirklich viel.


    Im Studio mag man zwar eher Nuancen erkennen, die für den Anwender den Ausschlag geben, aber auch da scheint mir, dass ein wirklich spürbarer Sprung erst auftritt, wenn man die Preislage oder die Bauform wechselt. Wenn ich da nen tollen Sound möchte, greife ich nicht unbedingt zu irgendwelchen Kleinmembranern, sondern halt zu Großmembranern oder Bändchen für deutlich mehr Asche.


    Vielleicht bin ich aber auch zu anspruchslos? Ich würde eine Kaufentscheidung mehr von der Verfügbarkeit und wirtschaftlichen Gedanken abhängig machen als von Empfehlungen. Insbesondere, da guter Klang sehr viel schwerer objektivierbar ist als schlechter. Oder anders ausgedrückt, es ist immer relativ verlässlich, wenn man gehäuft hört oder liest, Finger weg, die Mikros klingen sch***. Die Aussage, Mikro A klingt ok, Mikro B aber besser, finde ich hingegen wenig verwertbar, da meine Vorstellung von Klangästhetik genau entgegengesetzt sein kann. Ich glaube, jeder der sich mit Sound befasst, hat solches schon mehr als einmal erlebt.


    Insofern einfach ne Liste aller hier genannten Modelle machen, die Mikros streichen, bei denen irgendein Ausschlußkriterium zum Tragen kommt, durchrechnen, welche Kombinationen ins Budget passen, Verfügbarkeit neu und gebraucht prüfen, und dann kaufen, was gefällt. Einen Fehler machst du auf dem Weg mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.


    👍 hab ich für 40€ auf Kleinanzeigen ergattert 😉

    Und, bist du zufrieden?

    SM58 für Snare würde ich lassen, ist zwar die gleiche Kapsel wie Sm57, aber man kommt nicht nah genug ran

    Kann man m.E. so pauschal nicht sagen. Wenn du einen Sound bevorzugst, bei dem der Korb schon am Fell "klebt", bist du mit dem SM57 etwas im Vorteil. Die wenigsten Drummer und Tontechniker gehen meiner Erfahrung nach so dicht ans Fell, da die Betonung der Oberschwingungen gar nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Insofern klappt das mit dem SM58 durchaus annehmbar. Ich würde allerdings den umgekehrten Weg gehen und einfach mal auf dem Gebrauchtmarkt schauen, welches der einschlägigen Snaremikros gerade günstig zu schnappen ist. Die Soundunterschiede spielen an sich erst ne Rolle, wenn man wirklich Wert auf produktionstechnische Feinheiten legt. Für erste Erfahrungen und primär Liveabnahme tut's jedes von denen. Möchte noch das Beyerdynamik M201 nennen, welches etwas zurückhaltender klingt, aber sehr vielseitig und zur Not (als dynamisches Mikro) auch mal als Overhead nen brauchbaren Job tut.

    Weniger ist mehr. Leg Dir ne Grenzfläche in die BD. Dann sparst Du Dir auch nen Ständer

    Für mich aktuell der Geheimtipp: Behringer BA 19 A. Hab vor einigen Monaten für deutlich unter 100 Euro eines gekauft, mehr Sound gibt es nicht für's Geld. Man kann sogar umschalten zwischen Pre-EQ ("Badewanne") und linear. Als Badewanne in der Bassdrum hast du ein unkompliziertes, modernes Signal, was zwar geringfügig anders als z.B. das Shure Beta 91 klingt, aber nicht besser oder schlechter. Ist ne Geschmacksfrage.

    live wird meistens zuerst die Bassdrum verstärkt (Stichwort kleine Gigs mit 30-50 Zuschauern)

    Für kleine Gigs im Freien machen Overheads ggf. schon Sinn, um den Drumsound etwas anzufetten. Man wird zwar in Bühnennähe sicher was von den Drums hören, aber gegen verstärkte Vocals und Amps klingt's mit OH's für meinen Geschmack schöner. Bei Kondensern bei Open Air an Poppschutz denken, sonst gib's tolle Windgeräusche über die PA.

    Was Trommla meint, ist sinnvoll, der Ausgangspunkt ist so ein Anderer:


    Wenn man die Hihat separiert betrachtet und deren Treten auf dem Off-Beat als gesonderte Zusatzbewegung zu Handsatz und Bassdrum ansieht, wirds anfänglich tatsächlich eventuell hakelig.


    Viel einfacher ist es, die Bewegung der Füsse als einheitliche ("Geh"-)Bewegung anzusehen und über den abwechselnden rechterFuss-linkerFuss-Ostinato den Handsatz drüberzulegen. (Das ist dann tatsächlich so, als wenn ich gehe und dazu nsp. klatsche.)


    Zusätzlich kann man das Erlernen der Unabhängigkeit auch noch dadurch erleichtern, dass man nicht nur die Füsse bewegt, sondern wirklich die ganzen Beine (und so anfänglich regelrecht im Sitzen aufstampft) Die Bewegung "unten" ist dann weniger störanfällig und läuft ebenmässiger-stabiler.

    Danke für die gute Übersetzung ;)

    Ne ich versuch nur, die Sachen nicht zu verkopft anzugehen und alltagstaugliche Eselsbrücken zu finden. Abwechselnd rechts und links aufzutreten tun doch wirklich die meisten Menschen jeden Tag, oder? Anders wäre es, wenn der Offbeat mit der Hihat unabhängig laufen müsste, da könnte ich jede Irritation verstehen.

    Was ist das Problem mit der Hihat auf "und"? Stell dir einfach vor, du läufst durch die Gegend, da bewegst du auch rhythmisch beide Beine abwechselnd. Kannste beim Train ebenfalls machen.

    1 und 2 und 3 und 4 und.

    Auf jede Zahl ne Bass Drum, auf jedes "und" ne Hihat treten. Schon läuft das sauber durch. Oder stolperst du im Alltag durchs Leben? ;)