Was ist denn dieser Protector genau? Den Reiniger kenne ich gut, aber Protector sagt mir gar nix. Ein Paiste Produkt?
Beiträge von trommla
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Solche Art von "Markierungen " habe ich bislang noch nie gesehen, hatte aber auch nie K Customs in Gebrauch. Sieht für mich tatsächlich nach ner Art Oxidation durch Fingerkontakt aus und würde mir - technisch gesehen - keine Gedanken machen. Beim momentanen Verteilungsmuster fände ich die Optik auch gewöhnungsbedürftig, da hilft wohl nur mehr spielen, bis die Flecken den Look dominieren.

Für Raw-Cymbals gibt man ja auch viel Geld aus, um eben keine ebenmäßig schimmernde Oberfläche zu haben. Jazzer freuen sich sogar über jahrzehntealte Patina und scheuen Politur wie der Teufel das Weihwasser.
Ich weiß, so richtig beruhigen werden dich solche Sprüche nicht, ich wäre auch irritiert. Kann mir aber vorstellen, dass ich bei tollem klang mit der Zeit auch die Patina liebgewinnen könnte. Drück dir die Daumen, dass dir das auch gelingt.
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Hmm, was ist es?
Hab ich mir noch nie nen Kopf gemacht. Wahrscheinlich die Kombination verschiedener Faktoren. Ich denke, es lässt sich nicht vermeiden, wenn man die gesamte Bandbreite an Drumsounds nicht verlieren möchte. Die findigen Ideen einiger Hersteller (Alusticks, teils mit Plastikspitzen) haben mich nie überzeugt, und ob Sticks aus ultraharten Tropenhölzern ne bessere Alternative sein könnten, will wohl kein Hersteller herausfinden, da der ewig haltbare Stick eher fatal wäre.
Also: man kalkuliert den Verschleiß einfach ein, in welchem Ausmaß muss jeder selbst feststellen.
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Weiß jemand woher das kommt, dass die Köpfe so aussehen?
Wenn man dir stundenlang auf den Kopf haut, schaut der auch nicht mehr aus wie vorher

Nennt man stumpfe Gewalteinwirkung.
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hab ich mal den Eindruck gewonnen, dass hier die meisten (oder zumindest einige) die Sticks sofort komplett aussortieren, wenn ein Splitterchen ab ist (so wie bei mir auf dem Bild).
Yep, wahrscheinlich unter anderem von mir

Ist aber nur so ausgeprägt, da ich viel in leisen Jazzstilistiken unterwegs bin, wo man wirklich alle Feinheiten des Ridespiels hört. Für rockiges Zeug könnte man tatsächlich weniger penibel sein, da entscheidet eh mehr der solide Backbeat.
Nachtrag: ich würd ja eher auf der Probensnare mal das Fell wechseln, statt weiter zu schmirgeln

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(die anderen hier dürfen sich auch gerne dazu äusern)
Manche Köpfe sind durch, obwohl man es ihnen noch nicht ansieht. Wenn ich auf dem Ridebecken spiele und dabei den Stick in der Hand rotiere, beginnt sich irgendwann der Sound dabei mit jedem Schlag zu verändern. Der Klangcharakter wird dabei eher "wattig" weich und matt.
Das ist ein sicheres Zeichen, dass die Spitze durch ist, und ab dann nutze ich das Paar nur noch auf dem Pad. Eine gewisse Toleranz habe ich zwar während Proben, d.h. der Stick fliegt erst nach der Probe raus aus'm Stickbag. Aber eben spätestens dann, damit sich beim nächsten Gig kein "faules Ei" einschleicht.
Seelanne danke für die tolle Aufstellung

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Allerdings bin ich über die Leibesfülle auch erschrocken. Könnte mir (aus eigener leidvoller Erfahrung) vorstellen, dass er dem Rauchen entsagt hat. Wer da nicht konsequent mit Sport gegensteuert, legt je nach Appetit schnell Gewicht im zweistelligen Bereich zu. Ich konnte es bei 25 kg stabilisieren, er möglicherweise nicht ganz.
Und wer dann wie er gerne Jogginghosen mit elastisch Bund trägt (=Hose wächst mit), verliert vielleicht schneller die Kontrolle als "Gürtelträger"

Zwar kein Drumming, aber das hier finde ich auch stark:
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die - für seine Verhältnisse - anscheinende völlig lustlose Uninspiriertheit
Na ja, ich wüßte jetzt nicht, was man zu der Musik so großartig vinnie-eskes spielen sollte. Ist halt auch kein Genre, in dem sein charakteristscher Stil wirklich zur Geltung käme. Finde durchaus, dass er passend trommelt. Nur halt nicht besonders virtuos. Deswegen gleich zu glauben, er könne oder wolle nicht mehr, erscheint mir etwas zu pessimistisch.
Wenn ich das schwarze Loch in der Bildmitte richtig deute, hat er im folgenden Video schon ne vergleichbare Körperfülle, ohne dass sein Spiel ernsthaft Schaden genommen hätte.
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Auch seine Mimik und Bewegungen scheinen ein gutes Stück vom Chef inspiriert zu sein.
Frappierend. Selbst der Kleindungsstil und die Frise sind stilistisch nicht unähnlich. Vielleicht ein Grund, warum er nicht allzu bekannt ist. Nen Vinnie gibt's halt schon. Vielleicht ja sein seit der Kindheit verschollener Zwillingsbruder?

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Gratulation! Hätte ich mich wohl nicht getraut, da mal eben mit der Feile selbst Hand anzulegen, aus Angst, das ganze noch zu verschlimmbessern. Allerdings bin ich auch weder räumlich noch gerätetechnisch besonders geeignet ausgestattet.
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kann unter Umständen zu einem abgewürgteren Ton führen (bei Floortoms vielleicht eh gar nicht so schlecht?)
Ein wegen ner schlechten Aufhängung abgewürgter Ton bedeutet aber i.d.R. nicht nur Verkürzung des Tons, sondern Verlust des vollen Frequenzspektrums des Toms. Das hört sich beim Floortom richtig kagge an mMn.
Darf ich zur Sicherheit fragen, weshalb bohren für dich ausgeschlossen zu sein scheint? Magst du lieber Freischwinger, oder ist es einfach die Sorge, es zu versauen? Ich hatte lange hängende Floortoms und bin froh, inzwischen nur noch richtige Floortoms mit normalen Brackets zu haben. Für meinen Geschmack besser von Klang, vom Handling einfacher, und vom Gewicht her kaum oder gar nicht schwerer. Ich hab so oft mein Floortom nicht oder nur mit Mühe an an die Stelle bekommen, wo ich es gewollt hätte, dass ich es irgendwann leid war. Aber war halt damals modern so.
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Hängt er nicht manchmal sogar zwo
"Standtoms" an einen Ständer?
Macht er es manchmal denn nicht?

Bezüglich Wertvernichtung sähe ich das nicht so eng, oder gibt das Starclassic inzwischen schon was als Sammlerobjekt her wie 80ties Sonorbuden, wo alles original sein muss? Original Tamateile vorausgesetzt, würde irgendwem auffallen, wer die Löcher gebohrt hat? Ok, wenn man die Brackets mal abschraubt, sieht man es natürlich.
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Wer handwerklich nicht völlig ungeschickt ist, kann auch Brackets und Beine kaufen und selbst montieren. Je Brackets zwei Löcher bohren krieg sogar ich hin

Lediglich das ausmessen der korrekten Position sollte man mit etwas Sorgfalt machen, damit es nachher net sch**** ausschaut und/oder wackelt. Kostet aber das gleiche unter der Annahme, dass benötigtes Werkzeug vorhanden ist.
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verstehe nur nicht, warum die anderen beiden Modelle um ca. 200 Euro teurer sind, zumal das hier verlinkte laut Angabe neuer ist (Nov. '21).
Muss man auch nicht
Vielleicht geht das Finish nicht so gut, vielleicht wollen sie es gar abverkaufen. Objektiv sind die Preisunterschiede bei gleicher Konfiguration vermutlich nicht erklärbar. Wenn dir das Finish gefällt, schlag zu, ehe der Preis wie bei so vielem nach oben geht.Ohne das Set zu kennen, würde ich mir noch Budget für neue Felle einplanen, und gerade die Beipack-Snares der günstigen Serien sind oft nicht so überzeugend. Da bringt ein besserer Teppich oft noch etwas Licht ins Dunkel.
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Wir haben das H4n früher häufig genutzt, um unsere Proben und Konzerte aufzunehmen. Die Ergebnisse waren allesamt gut genug, um Rückschlüsse über unsere musikalischen Baustellen zu gewinnen (klarer, differenzierter Sound), aber keine hätte ich als offizielle Aufnahme irgendwem zum Anhören geben wollen. Das ist einfach ein bauartbedingtes Problem. Generell ist eine Stereoaufnahme aus Publikumsperspektive suboptimal, da man einerseits die Kneipenatmosphäre im Vergleich zur Musik immer viel zu laut wahrnimmt. Andererseits sind die Pegel, die eine Band live homogen klingen lassen, nicht unbedingt die gleichen, die eine Aufnahme braucht, um ein ausgewogenes Klangbild zu zeichnen.
Bei akustischen Bands, z.B. kleine Jazzformationen, oder auch bei Bigbands, funktioniert das besser. Für ne vorzeigbare Aufnahme einer Rockband kann man solche Geräte m.E. nicht brauchen. Wenn überhaupt, mag es in einem gut klingenden, nicht zu kleinen Raum funktionieren, wenn man Recorder und Instrumente frei positionieren kann, bis die Pegel und das Stereobild wirklich ausgewogen sind. Solche Räume haben aber die wenigsten Bands, dazu müsste man vermutlich in den Aufnahmeraum eines Studios gehen. Und dann kann man es auch gleich richtig machen.
Mag sein, dass es Leute gibt, die sich mehr damit befasst haben und detaillierter Möglichkeiten aufzeigen können. Wir haben uns bald von diesem Gedanken verabschiedet, hatten allerdings auch nie die Erwartung, professionell klingende Aufnahmen damit machen zu wollen.
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Für das Sonor spricht die deutsche Qualität
Ich gehe sogar so weit, das Gegenteil zu behaupten. Sonor ist bei gleicher Qualität oft eher etwas teurer als andere Marken, da man sich die deutsche Qualität vergangener Tage immer noch bezahlen lässt.
Gretsch Catalina Club Jazz
Spiele ich selbst, ist für mich größenmäßig gerade noch groß genug, um in vielen Situationen selbst unmikrofoniert zu funktionieren. Zudem ist es leicht , da Holz und auch Kesselhardware nicht gerade schwer gebaut und bei mir dennoch seit gut 10 Jahren ohne Mängel sind. Diese Mode ultrakompakter Sets konnte ich bislang nicht nachvollziehen, haben mich klanglich nie überzeugen können. Gerade (zu) kleine Bass Drums lassen doch erheblich zu wünschen übrig, ich will auch nicht ständig hören "für so ein kleines Ding echt gut", sondern ich möchte nen objektiv geilen Bass Drum Sound ohne Einschränkung. Das ist schon bei 18" schwierig, also warum noch kleiner?
Zudem sehe ich den Nutzen nicht, wenn man wie ich doch jeden Gig mit dem Auto erledigt. Wer in der Großstadt 3 Gigs pro Woche mit den Öffis macht, der mag tatsächlich von Miniatursets profitieren, trifft aber wohl auf die wenigsten zu.
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Lohnt es sich Comping-/Unabhängigkeitsübungen abwechselnd mit Swingpattern und Viertel auf dem Ride auszuführen?
Lohnen tut sich alles, bei dem du einen Fortschritt spürst bzw. noch nicht da bist, wo du hin willst

Ich denke, das Ist individuell recht unterschiedlich, wer womit zu kämpfen hat. Ich übe z.B gezielt die Dinge, die ich musikalisch verwenden will, aber noch nicht komfortabel spielen kann. Wenn der beschriebene Wechsel bei dir holprig ist, lohnt es sich für dich wohl schon. Das Ziel ist ja, das Swingfeeling beizubehalten, egal wie du gerade dein Spiel orchestrierst. Ich würde auch z.B. die Viertel durchspielen und nach und nach die Skipnotes einbauen, bis du beim durchgehenden Swingpattern angelangt bist. Erst alle 4 Takte ein Ding-di-Ding, dann alle 2, dann am Ende eines jeden Taktes, und schon bist du beim durchgehenden Ridepattern. Ich hoffe, man versteht, was ich meine. Das Ridepattern quasi Stück für Stück "wachsen" lassen.
Und meiner Meinung nach solche Sachen nicht nur zum Metronom üben, sondern zum Audio eines einfachen Jazzstandards. Playalong hilft nämlich, das richtige Feeling zu entwickeln.
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Super interessante Infos. Aus ner alten Eichenschrankwand könnten so einige paar Sticks gefertigt werden, vielleicht solltest du es mal versuchen, eine Sonderedition (zum 10. Firmenjubiläum?) selbst zu bauen. Zu jedem Original Midmill-Set gibt's dann als Geschenk ein Paar Original Midmill-Sticks dazu.
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Mir zum Beispiel wären lackierte Kessel lieber als folierte, obwohl ich das rational gar nicht begründen kann.
Ups, Bluesmaker war schneller. Zumindest braucht man sich bei der Qualität heutiger Folien keine Sorgen über klangliche Auswirkungen machen, wenn ordentlich verarbeitet.
Auch wäre mir eine ungebohrte Bassdrum, also ohne Tomhalter, wichtig.
Da frage ich doch mal gleich provokativ nach: warum?
Klar kenne ich die meist genannten Antworten selbst auch, aber man sollte vor einem Kauf die SInnhaftigkeit seiner Wünsche hinterfragen, ehe man beispielsweise an einem Set vorbeischaut, nur weil es dummerweise eine Rosette obendrauf hat. Ich hab z.B. mal ne Snare bauen lassen und bildete mir Gußreifen ein, weil ich dem Marketing auf den Leib gegangen war, Gußreifen seien besser als Stahlreifen. Erst der Trommelbauer klärte mich dann über Vor- und Nachteile (ja, die gibt es bei Gußreifen!!!) auf, und im Laufe des Gesprächs fand ich heraus, dass Stahlreifen für meine Soundvorstellungen viel geeigneter sind.
Zum Thema gebohrt vs. ungebohrt. Gegen optische Präferenzen kann man sachlich nicht argumentieren. Klanglich ist den meisten Drummern mittlerweile klar, dass sich das bei den gängigen Erwartungen an guten BD-Sound überhaupt nix schenkt. Man will Punch, dazu nimmt man vorgedämpfte Felle, ggf. sogar in Kombi mit Kissen o.ä., und somit macht etwas mehr Masse am Kessel wirklich nullkommanull aus. Ob man Toms auf der BD oder an Beckenständern aufhängt, ist Geschmackssache. Insbesondere bei unorthodoxen Tompositionen hilft einem die Tomhalterung nicht immer weiter. Andererseits stört eine Rosette funktional auch nicht bei anderen Aufbauten. Hatte jahrelang eine ungenutzte Rosette, irgendwann entdeckte ich meine wiedererstandene Liebe zur klassischen Aufbauvariante und hatte jede Option, mir eine Halterung für die Bass Drum nachzukaufen. Auf einer anderen - ungebohrten - Bassdrum musste ich extra Tomhalterung und Rosette nachrüsten, was zusätzlichen Aufwand und Kosten mit sich brachte. Heute würde ich immer die gebohrte Variante vorziehen, da ich sie für flexibler halte. Zwingt mich ja keiner, sie zu nutzen

Ich stimme die beiden Toms gern auf eine Quinte Abstand. Wäre das mit 12/14 überhaupt möglich?
Absolut, zumindest bei ordentlichen Kesseln mit normaler Tuning Range. Ich habe teilweise klanglich nen größeren Abstand, geht sogar gut bei meinem Billig-Gretschchen Catalina Club Jazz. Und das sind wahrlich keine Luxuskessel. Insbesondere wenn du dein Floortom richtig schön tief mit Bumms stimmst, hast du obendrüber ja tonal ganz viel Platz. Wenn das FT schon jazzig - hoch gestimmt ist, kommst du mit dem Racktom natürlich schneller in den kritischen Bereich, klar.
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Wie, Robert Habeck macht auch Musik?

Coole Mucke, so hör ich Akkordeon gerne.
Ansonsten würd ich gerne mal ein Audio vom Slingerland hören, auf die Gefahr hin, dass ich mir doch mal wieder ne Dummheit in den Kopf setze.