Beiträge von trommla

    Ich sehe, was du meinst. Glaube/hoffe aber nicht, dass das Kondenswasser ist. Wer dem Kind gleich höherwertiges Equipment zur Verfügung stellt, weiß in der Regel, dass Musikinstrumente und Feuchtigkeit keine Freunde sind. Und ansonsten sieht das ja tadellos aus, soweit ich erkennen kann.


    Ein kleines Indiz für die etwas höhere Preisklasse sind übrigens die 10 Stimmschrauben an der Bass Drum. Gibt's i.d.R. eher nicht bei Einsteigersets.

    Aktuell noch unklar wie alt es ist

    Das Set dürfte auf den Markt gekommen sein etwa 2008/2009, wenn ich mich richtig erinnere. Dann wär es definitiv jünger als das Yamaha. Also nicht alt. Ein Set ist mit ~10 Jahren nur hin, wenn's tatsächlich in der benutzen Sauna stand.


    Korrigiere, auf der MuMe wurde es 2007 vorgestellt.

    Wär dies eine direkte kaufempfehlung von der Community

    Ich bin nicht die Community, aber es wäre von den bisher geposteten mein Favorit ;)

    Das Tama Imperialstar ist soweit ok, ich persönlich würde es trotzdem NIE (!!!) kaufen, weil es diese unsäglich hässlichen Plastikspannreifen hat. Sowas gehört auf kein Schlagzeug. Falls du da drüberstehst, ist das Angebot aber ok. Becken und Mikros sind nix dolles, aber den Mikrokoffer kann man ja für ein paar Euro verkloppen.

    Ich hab mal ein Konzert auf so einem Imperialstar spielen dürfen, kann aber leider zum Sound sehr wenig sagen, denn der Besitzer hatte es mit Evans Hydraulic Fellen "getötet".

    Also das erste Set ist inzwischen wohl verkauft ;)

    Wenn ich die beiden anderen vergleiche, fällt mir ins Auge, dass die Becken des Pearl-Sets richtiger Mist sind. SBR sind Messingbecken, noch tiefer kann man qualitativ nicht gehen, außer man dengelt sich seine "Becken" aus alten Filmdosen selbst zurecht. An sich ist jedoch ein Pearl Export aus gutem Grund ein Klassiker unter den Einsteigerinstrumenten.


    Das Yamaha ist deutlich älter, was bei pfleglicher Behandlung meines Erachtens nicht problematisch ist. Das Stage Custom genießt generell einen exzellenten Ruf unter Drummern, und auch als fortgeschrittener Drummer wird man damit Freude haben können. Ich persönlich empfinde den aufgerufenen Preis für ein 15 Jahre altes Set jedoch als zu hoch.


    Da leider viele Anfänger (bzw. deren Eltern) zu sehr brauchbaren Sets Billigbecken anschaffen, wäre meine Herangehensweise, ebenfalls nach Sets ohne Becken Ausschau zu halten, denn einen wirklich brauchbaren Beckensatz findet man auch mal einzeln.

    Oder bei Komplettangeboten eine gewisse Fahrstrecke in Kauf nehmen, denn selbst bei den derzeitigen Benzinpreisen lohnt sich u.U. ein kleiner Ausflug von 100 bis 200 km.


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    Yeah, geile Nummer, schön gespielt. Mir persönlich nen Tacken zu "brav", aber es kann ja nicht jeder im wilden Westen zuhause sein ;) Für mich ist das Highlight der Band ganz eindeutig die coole Socke, die da an den Drums hockt. Wie beim Original der Brit Turner eben.


    Ja, der MIx ist immer subjektiv, wobei ich die Drums weniger störend wahrgenommen habe. Mir sind die Backing Vocals etwas zu vordergründig und zu wenig rund hinter dem Leadgesang gemischt. Wenn ich jetzt technisch Ahnung hätte, würde ich versuchen, es zu konkretisieren, so lass ich ich es besser, ehe ich mich zum Horst mache.

    Ich hab hier gerade ein 22" Fell neben mir liegen, das misst von Außenrand zu Außenrand knappe 58 cm. Also würde ich vom Boden aus annehmen, dass die Oberkante einer Bassdrum auf etwa 59 bis 60 cm kommt, denn es muss ja noch das Pedal berücksichtigt werden, und natürlich versuche ich die BD auch mit etwas Bodenfreiheit aufzustellen. Herstellerspezifisch erwarte ich keine großen Unterschiede, da ja alle Marken mit handelsüblichen Fellkragen zurechtkommen müssen. Eine Abweichung spielt sich eher im mm-Bereich ab, was durchaus dazu führen kann, dass manche Felle auf manche Trommeln nur schwer aufzuziehen sind. Für die Ergonomie beim Spielen dürfte das hingegen ziemlich irrelevant sein.

    Wenn Gear4music Premier hat, naja, auch nicht viel schlimmer als DrumCraft in den Händen von Thomann. Immerhin ist die Marke nicht ganz weg vom Fenster, wie Rogers oder Slingerland.

    Ich versteh das Problem gar nicht, es ist doch schon seit Beginn der Industrialisierung der Lauf der Dinge, dass Unternehmen oder Markenrechte aufgekauft werden, sonst gäbe es wohl kaum Megakonzerne wie Unilever, Mondelez, Volkswagen und Co.


    Man braucht kein Insider sein, um zu wissen, dass die Musikinstrumentenhersteller nicht anders funktionieren und ebenso munter Markenrechte hin- und herwandern. Was wir als Schlagzeugenthusiasten mit einer Marke assoziieren, ist doch oft nicht viel mehr als Projektionsfläche unserer feuchtesten Träume. Wobei ich ja doch insgeheim auf die Wiederauferstehung von Slingerland warte, nachdem DW die Namensrechte erworben hat. Seit 2022 dann wohl als Slinger(ro)land.

    Schön langsam kommt mir dieser Fred vor wie manche Stammtischrunde beim Fußball-Länderspiel, wenn sich 10 Bundestrainer über die Leistung "ihrer" Mannschaft auskotzen.


    Btw. ich finde den Launch einer neuen, alten Produktlinie auch etwas misslungen, wenn dann kaum etwas lieferbar ist. Allerdings werden das die Thomänner und -frauen sicher wissen. Ich denke, dass auch in diesem Fall die weltweiten Lieferketten derart gestört sind, dass Thomann wenig Einfluss drauf hat. Leute, die fetten Jahrzehnte sind möglicherweise vorbei und unsere Luxuxprobleme nicht mehr zeitgemäß, kommt damit klar.

    Klasse, was die Snare alles bietet, geht man nach der automatischen Übersetzung:

    - Traditionell geformte Schale

    - traditionelle Rohrstöpsel

    - Premier 610 Schmutzfänger-Mechanismus

    - Premier 610, das beste Premier- Snaresieb aller Zeiten


    Interessant auch, wenn Premier nun wirklich deren Hausmarke ist, verkaufen sie wohl den Prototypen. Der Lagerbestand ist genau mit 1 Stück angegeben.

    Hupe geht problemlos, bei den Toms muss ich ein wenig an den Taschen rumziehen, bis es passt. Bei Cases könnte ich mir unliebsame Überraschungen vorstellen. Im übrigen mag ich meinen Drumcraft-Plunder sehr gerne. Find das Design unkonventionell, aber gut. Geschmäcker sind halt doch verschieden, und mich kann man stellenweise mit Sonor, Tama oder Mapex quälen.

    Wie eine Studie letztens bekannt gab, stehen Clicks von mehr als 250/min im Verdacht, insbesondere bei älteren Drummern mit kardialen Vorerkrankungen und Bluthochdruck Herzrhythmusstörungen auslösen zu können. Eine weitere Studie zum Einfluss des Klimawandels auf das individuelle Risiko wird folgen ;)

    Wow. Wenn ich mal nen reellen Verkaufspreis von vielleicht 500 bis 600 Öre für vergleichbare Modelle ansetze, bekomme ich hier für schlappe 1200 Euro noch ein Case und, man höre und staune, ein Zertifikat dazu. Wenn das kein Schnapper ist.


    Jetzt wird mir grad etwas mulmig, wenn Produktvideos schon volldigital animiert daherkommen.

    Ich denke @yenzee hat schon recht. Snareschläge auf die Viertel ist keine Doubletime, weil der Puls nicht schneller wird. Höchsten vor Anstrengung der des Drummers. Hab Miss_Mieze 's Beschreibung auch eher so gelesen, wie es z.B im typischen Motown-Groove zu hören ist. Also gar kein Backbeat mehr von der Snare, sondern "Four on the Ceiling" oder so ;)

    müsste man dann ja theoretisch, wenn man nicht dämpfen wollte, auf jeder Trommel, bezogen auf die Größe, ein anderes Fell verwenden

    Was anderes als Dämpfen mache ich denn mit nem dickeren Fell? :/

    Hatte gehofft, dass die Anschauung, dämpfen sei die Schlagzeuger-Todsünde schlechthin, endlich mal beerdigt werden könnte.


    Um es nochmal zu betonen. Freischwinger dienen NICHT primär der Verlängerung des Sustains gegen Unendlich. Eine schlecht konstruierte Aufhängung beschneidet vor allem das Frequenzspektrum, ob nun mit oder ohne Freischwinger. Da ist auch nicht alles Gold, was glänzt. Wenn ein Tom am Spannreifen gehalten voll und rund klingt, diesen Charakter aber bei Montage verliert, sollte man sich über die Aufhängung Gedanken machen. Übrigens, der Effekt lässt sich trotz Moongel o.ä. beobachten. Eine sehr starre Verbindung zwischen Tom und Halterung scheint nachteilig zu sein, und wenn eine klassische Aufhängung zufriedenstellend funktioniert, ist alles hübsch. Mein Sonor Lite tat das leider nie mit diesen Tauchrohren wie Feldhaubitzen. Exakt wie Druffnix es beschreibt, nur hab ich damals mangels Verständnis der Zusammenhänge keine adäquate Lösung gefunden.


    Wer heute immer noch den Nutzen von Freischwingern abhängig von der Dämpfung des Fells macht, sollte vielleicht mal überlegen, ob er das Prinzip Tomsound selbst richtig verstanden hat. Sorry @yenzee ich mein das gar nicht böse. Klar können Toms auch ohne Freischwinger toll klingen, aber warum sollte man nicht eine potenziell Fehlerquelle eliminieren?!