Beiträge von trommla

    denn ich erinnere mich noch an meine eigene Zeit als Anfängerin zurück und das sollte jeder tun der hier „nein, sorry“ schreibt.

    Folgerichtig muss ich also jedem mir nicht bekannten Menschen helfen, seine Umzugskisten zu schleppen, weil ich mich an Umzüge erinnere, bei denen ich noch kein Geld für Umzugsunternehmen zahlen konnte und froh über helfende Hände war? 😉


    Mal ehrlich, das TS hat nicht ein einziges Mal reagiert hier. Ich lese daraus, dass seine Bereitschaft zur Eigenleistung gegen Null tendiert. Kann man so machen, aber da bin ich dann raus. Der will uns Kisten schleppen lassen und währenddessen im Eck sitzen und Bier trinken. :thumbdown:

    Habt ihr vielleicht auch unterschiedliche Definitionen von Spielen können? Für mich heißt das beispielsweise nicht, sich Note für Note durchhangeln zu müssen, sondern im Wesentlichen flüssig vom Blatt weg zu spielen. D.h. der im Song verlangte musikalische Wortschatz entspricht zumindest zu großen Teilen meinem bereits erworbenen Vokabular.


    Ich stelle fest, dass ich heute die gleichen Instrumentalparts anders höre als zu Beginn meiner Laufbahn, was sicher daran liegt, dass ich mehr Bandbreite habe, das Gehörte richtig zuzuordnen, weil ich eben mehr spielen kann. Natürlich wird man mit Fleiß und Geduld auch Songs lernen, die beim "Erstkontakt" viele unbekannten Elemente enthalten. Aber Spielen können ist das in meinen Augen deshalb nicht von Beginn an, nur weil einen das Notenbild nicht gleich überfordert.

    Wäre jemand so nett und könnten mir eine Notation von dem Lied "Heidrun" von Amon Amarth erstellen?😅

    Klar. Wärst du so nett, mir dafür ein paar Scheinchen zu bezahlen? ;)


    Wie kommst du drauf, dass all die netten Menschen, die sowas können, das ohne entsprechende Gegenleistung machen? Das ist richtig Arbeit und nicht mal eben in 5 Minuten zu erledigen. Rechne mal preislich ca. 2 Stunden Schlagzeugunterricht, dann mach ich dir das gerne.


    Ansonsten hat es BuddyRoach gut zusammengefasst, finde ich.

    Finde deine Lösung recht unkonventionell

    Hab das mal bei nem regionalen Trio in der Form gesehen und gehört, das war schon beeindruckend. Aber geht es hier nicht um Cajon in seiner eigentlichen Bestimmung? Drauf sitzen und mit Händen die Schlagfläche traktieren?

    Mal ehrlich, so ein Kartonagen-Aufbau ist preiswert und für's Publikum ein netter Aha-Effekt. Aber ansonsten könnte man auch ne vorhandenen kleine Bass Drum hinstellen, klingt bei ähnlichem Platzbedarf vermutlich besser.

    Pepote Proffesionel.


    Kenne kein besseres

    Das glaube ich dir sofort, aber mal eben knappe 1000 Öcken für ne Holzkiste will in Zeiten leerer Kassen vermutlich nicht jeder auf den Tisch legen. Sicher auch nicht jeder Cajon-Profi. Ich geh jetzt mal von mir aus, die größte Klangverbesserung erreiche ich auf meiner Durchschnittskiste nach wie vor durch Üben meiner Technik, und ich habe mich seit 10 Jahren damit weder auf der Bühne noch im Studio blamiert, zumindest nicht durch die Wahl meines Instrumentes :D

    Insofern gibt es keinen Grund, mir zu wünschen, doch mehr Geld ausgegeben zu haben.

    Ich hab es sicher schon mehrfach geschrieben, die Unterschiede sind teils sogar bei identischen Modellen gravierend, daher würde ich NIE blind kaufen. Einstellen der Snares ist ein Feature, welches ich tatsächlich habe, aber noch nie gebraucht hab.


    Das verlinkte hab ich selbst schon gespielt und fand's für nen Gelegenheitsspieler wie mich völlig in Ordnung. Und umgekehrt hatte ich schon Kisten für 400 hundert Euro unter den Fingern, die mir weniger gefielen als mein LaPeru um die Hälfte. Der Preis ist m.E. kein wirklich aussagekräftiger Indikator. Rausgefunden habe ich das durch stundenlanges Vergleichen im Fachhandel.


    Noch ein Tipp, nimm dir zum Testen wen mit, der auch in der Lage ist, mal auf die Kiste zu klopfen. Erstens hörst du aus der Distanz Dinge, die du beim Spielen nicht wahrnimmst. Und zweitens hilft ein zweites Paar Ohren, die vielen Eindrücke zu ordnen, wenn du irgendwann plötzlich ne akustische Reizüberflutung hast 😉

    Also kein entweder oder, wie von manchen propagiert wird. Sondern ein fließender Übergang.

    Bitte rahmen und an die Wand hängen. Inzwischen gibt es so viele Namen für spezielle Techniken, von den vermutlich die Hälfte exakt so entstanden sind, wie du es beschreibst. Irgendwer hat mal vor dem Spiegel seine Technik analysiert und das ganze dann in hübsches Geschenkpapier verpackt, sprich sich nen griffigen Namen ausgedacht. Am Ende gibt's aber kein richtig oder falsch, sondern jeder muß für sich individuelle Bewegungsabläufe finden, die die individuelle Spielweise fördern. Da kann man schon mal den Überblick verlieren ;)

    Da sich offensichtlich die Community diskret zurückhält, will ich den Popcornkonsum doch noch etwas ankurbeln.


    Ich finde es prima, dass du mit diesem Groove mal was anderes in Angriff nimmst, was außerhalb deiner bisherigen Komfortzone liegt. Dass das Shuffle-Feeling dabei noch ausbaufähig ist, weißt du wohl, sonst hättest du dem Kind nicht diesen Namen gegeben.


    M.E. zeigt das Video ziemlich deutlich, dass zum groovigen Drummen auch konzentriertes, strukturiertes Üben von Abläufen gehört, eine Disziplin, die möglicherweise bei dir bisher zu kurz kam. Was nicht ist, kann aber noch werden, es wäre doch toll, wenn man von dir in Zukunft weniger Gedaddel und mehr soliden Groove zu hören bekäme. Dazu ein kleiner Tipp: lass erst mal sämtliche Verzierungen weg und konzentriere dich auf den Basisshuffle. Es ist schwer genug, geschmackvoll zu shufflen, da ist jede unnötige Triole, Synkope etc erst mal eher kontraproduktiv.

    Häufig "kranken" die Versuche, Latingrooves zu spielen, daran, vor lauter Synkopen den Viertelpuls aus dem Blick zu verlieren. Ohne den fühlt sichs schnell hektisch an, statt die Zuhörer zum Mitwippen zu animieren. Versuch doch mal wie ein Timbalero, stehend nur die Hände zu üben (Cascara u. Clave), während du mit den Füßen auf der Stelle im Takt läufst. Das ist der Puls, den du suchst.

    Wenn du dann zum Set wechselst, behalte das Körpergefühl auch im Sitzen bei, tanze auf dem Stuhl, und mach erst mal nur nen gleichmäßigen Puls mit deinen Füßen z.B indem du weiter abwechselnd "schreitest".

    Alles andere wie komplexerer Bass-Tumbao mit der Bassdrum ist erst mal überhaupt nicht wichtig und hat Zeit.

    nö, da war nur ne Marktlücke, die die Hersteller entdeckt haben. Früher nahm man irgendeinen Teppich in passender Größe, und gut wars. Inzwischen in unserer durchdesignten Welt muss natürlich auch unser liebster Teppich professionell aussehen. Und das wichtigste daran: es sind nochmal 4 qm zusätzliche Werbefläche.