Das wär ne Sammlung für ein Museum für Vintage Drums. Das darf eigentlich nicht in privaten Kellern verstauben!!!
Beiträge von trommla
-
-
intressant zu lesen
Warum? Kannste ne kurze Zusammenfassung geben?
Alles schön, alles toll, viel Schlagzeug für's Geld? Fänd ich jetzt net soooo interessant, das ist ja meist die Richtung, in die solche Produktvorstellungen in den einschlägigen Anzeigenblättern gehen.
-
Was soll man mit Fellen anfangen, die man in D nicht zuverlässig erhält? Ich würde NIE außer vielleicht mal zu Testzwecken auf solche Exoten wechseln. Wenn ich nämlich auf ner Snare oder nem Set ein passendes Fell gefunden habe, will ich es jederzeit ohne lange zu warten bekommen. Bei den gängigen Marken und Typen klappt das i.d.R. sogar im Musikgeschäft unseres Nachbarortes, an dem ich regelmäßig vorbeifahre.
Bei Exoten, zu denen ich inzwischen definitiv auch Ludwig Weather Master zähle, gibt's dann plötzlich z.B. nur noch Snarefelle, und die zu astronomischen Preisen bei nur einem Shop. Meist nicht einmal lagernd, da muss die Ware erst beim niederländischen Europavertrieb geordert werden, was nicht immer reibungslos läuft, so meine Erfahrung.
Nichts anderes bei manchen Schlagzeug- und Beckenherstellern. Da wird mal ne Zeit gehyped und ein gutes Vertriebsnetz aufgebaut, und ein paar Jahre später bleibt nur noch der ehedem gute Name in Erinnerung, Ich denke so an Taye, Kirchhoff, Anatolian und vermutlich etliche andere.
Dazu kommt, dass ich vom Einsparpotenzial günstiger Felle nicht überzeugt bin. Einerseits nutze ich Markenfelle ne ganze Weile, und der Ton gefällt mir durchaus immer noch . Da schlägt wohl doch mein frühes Idol Steve Gadd durch, den man ja oft mit deutlich "ergrauten" Fellen auf der Bühne sieht.
Alle ein bis zwei Jahre, wenn dann mal ein neuer Satz Schlagfelle her muss, kann ich auch mit 30 Euro Mehrkosten leben.Andererseits, brauchts für Recordings dann doch mal neue Felle, möchte ich optimalen Klang, den ich mit Billigpellen opfern würde.
Nenene, ich will einfach selbst entscheiden, welche Felle ich spiele, statt Opfer kurzlebiger Vertriebsstrukturen zu werden.
Die Marktführer empfinde ich dabei als deutlich verlässlicher, um auch in 10 Jahren noch das Fell meiner Wahl kaufen zu können.
-
Ich kann nicht exakt differenzieren, was ich höre, weil ich erwarte, es hören zu müssen, und was wirklich da ist. Mir klingt das alles tatsächlich auch "dirtier", als ich es passend finde, höre aber nichts, was nach fehlerhaftem Umgang mit der Technik, also Clipping etc. klänge. Würde ich als Geschmacksfrage/Sounddesign einstufen, und da erlebt man ja häufig, dass die Wahrnehmung beim Mischen sehr auseinandergeht. Bei mir durchaus auch bis zum richtigen Abtörner, wie letztens nach ner CD-Produktion (Kategorie Songwriter), wo der Kollege im finalen Mix so viel Hall auf die Stimme des Sängers gelegt hat, dass ich mir das ganze nur schwer anhören kann.
Hinzu kommt, dass meine Ohren zwar geübt sein mögen, allerdings bin ich kein Fan dieses Genres und kenne die genretypischen Produktionsmethoden nicht. Schade am Ende, wenn man sich ein Werk letztendlich nicht anhören kann, obwohl man die Künstler vielleicht sehr gerne mag.
-
Hmm, geht mir ähnlich. Eigentlich finde ich es zu teuer, wer aber genau diese Männergrößen sucht und nur begrenztes Budget hat, sollte es vielleicht dennoch in Erwägung ziehen. Das Meridian war durchaus tauglich, White/Vintage Pearl ist ein zeitlos schönes Finish, und ein Ludwig Kit in Bonham-Maßen ist deutlich teurer. Ich hatte mal ein Meridian unter den Sticks, bei dem ich eigentlich nur die Snare nicht so dolle fand, und die fehlt ja hier.
-
Ach, soweit in den Süden Österreichs musste ich gar nicht fahren, um mich herzhaft zu besaufen

-
gehört zu einem guten Miteinander, ehrlich sein zu können
Bis zu einem gewissen Grad, ja. Es gehört aber auch gegenseitiger Respekt dazu. Ehrlichkeit um jeden Preis? Definitiv nein. Oder was machst du, wenn du den - durchaus ehrlichen - Impuls hast, jemandem wegen unangemessenen Verhaltens in die Fresse zu hauen?
-
An alle, die keine Karten mehr bekommen haben:
Tröstet euch, seit Just Music in München seine Tore geschlossen hat, verirrt sich in den Süden der Republik gar keine nennenswerte Drumclinic mehr. Uns bleibt auch nichts ausser Youtube und Bier saufen.
-
-
etwas mit Scheuklappen unterwegs bist
Ähnliches dachte ich vorher über dich

Ich glaube, wir diskutieren grad nur um der Diskussion willen, eigentlich sind uns die beiden Seiten der Medaille klar. Beim Musik machen mit Band spielen solche Rechnereien glücklicherweise meist eine untergeordnete Rolle.
-
Ich find sie klasse. Passt wie Arsch auf Eimer zu diesen nur im (kultur)historischen Kontext schönen Trixon-Designs

-
Rims und derer Derivate sahen schon immer Kagge aus und der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht.
Den ganzen Mist an Trommeln dranzuschrauben, damit sie noch mehr Tonlänge bekommen? Wozu? Um dann hinterher mit Emperor und PinStripe alles abzudämpfen?
Geht ja nicht nur um Tonlänge. Es gibt/gab genügend Sets, die bewiesen, dass eine einfache Halterung trotzdem gut klingt. Gibt/gab aber auch genügend Toms, die klassisch montiert oder auf Snareständer abgewürgt klingen. Und da kann Entkoppeln durchaus sinnvoll sein, denn abwürgen bedeutet nicht nur einen Verlust an Tonlänge, sondern auch an Frequenzspektrum. Deine Aussage lässt mich vermuten, dass du bislang immer Glück hattest und noch nie mit Choking zu kämpfen hattest. Klingt gruselig und ist durch entkoppeln gut in den Griff zu bekommen.
-
Das ist nicht "deren" Webauftritt, da es Trixon schon lange nicht mehr gibt. Aber so lange es Fans der Marke gibt, dürfen wir uns über solche Perlen im Internet freuen.
-
Und wie würdest du Rosanna einzählen?
Bei ner guten Band gar nicht, da genügt das Intro-Fill

Oder nicht doch lieber auf die 4?
Klar auf die 4, aber nicht aufs vierte Viertel

Wie m_tree (und andere) schon schruben, Metrum und Zählen sind zwei paar Stiefel, die deckungsgleich sein können, aber nicht müssen.
Ich glaub ja langsam doch, dass Rockdrummer nur 4/4 verstehen und schon 3/4 als Odd Meter empfinden..
-
Meine originale Gretsch Catalina-Variante war auch nur an 2 Stimmschrauben aufgehängt. War aber klanglich nicht optimal, deshalb hab ich sie gegen ne RIMS-style Aufhängung getauscht. Das Alleinstellungsmerkmal ist glaube ich keins. Und ehrlich gesagt finde ich es auch nicht besonders sinnig, eine Aufhängung zu loben, weil man sie einfach entfernen kann.
Das erinnert mich an die verständnislose Anmerkung eines amerikanischen Touristen auf die Lobpreisungen eines Münchners auf seine Stadt, München sei so toll, weil man ja so schnell an den oberbayrischen Seen, in den Bergen und in Italien seit. "Was ist an einer Stadt so toll, wenn man aus ihr möglichst schnell raus sein möchte?"
Unabhängig vom marketingtechnisch "griffigen" Namen funktioniert sie aber hervorragend, und darum geht's am Ende doch.
-
Das ist scheinbar die originale Notation
Oder einfach die von den meisten Drummern als schlüssig empfundene Notation

Glaube nämlich eher nicht, dass der Drummer die Nummer im Studio vom Blatt getrommelt hat. Daher gibt es vermutlich nicht wie bei komplexeren Arrangements "originale" Noten, sondern nur Transkriptionen. Das diese, gerade bei so einfachen Nummern, ähnlich sind, liegt in der Natur der Sache, wenn man die gleiche Aufnahme als Vorlage nimmt.
-
Ich hab das Ruhrgebiet als recht bevölkerte Region kennen gelernt. Kann es sein, dass sich da kein geeigneter Drummer findet? Mancher schreibt es doch sogar RuhrgeBEAT.
-
Herrje, da muss man ja als Anfänger*in konfus werden. Ein 12/8 ist ein 12/8 ist ein 12/8. Das kann man umdeuten, muss man aber nicht. Wenn man zur Vereinfachung die "schweren" Noten zählt, muss man bis 4 zählen, zählt aber keine Viertel. Wer nicht weiter drüber nachdenkt, wird damit auch keine Probleme haben.
Wie schon geschrieben wurde, Notation ist die Schrift der Musik, und die sollte übersichtlich, gut lesbar und leicht verständlich sein, was bei @Ambitious's Transkription eher gegeben ist, als wenn man nun 4/4 mit lauter Triolen schreibt, nur um zu beweisen, dass es ebenfalls gehen würde. Der Rest ist akademisch und bringt nicht weiter. In solchen Momenten ist es auch keine Tugend, Dinge zu hinterfragen, sondern eine unnötige Verkomplizierung an sich klarer Übereinkünfte.
-
Dass das Drumcraft-Design polarisiert, ist doch nicht erst seit der Neuauflage klar. Wer es nicht mag, mag es eben nicht, da gibt es eigentlich wenig zu diskutieren. Ich mag Drumcraft, weil sie damals vor über 10 Jahren ein hervorragend klingendes Set rausgebracht haben, ohne dass man dafür tief in die Tasche greifen musste. Die Verarbeitung war gut, die FInishes schon immer eher na ja, und die Kesselhardware funktioniert (fast) so präzise wie bei Oberklassesets. Und das ist es, was am Ende zählt. Die Zero Gravity Mount (oje, das böse Wort
) macht das, was jeder Hersteller verspricht, sie sorgt für ungedämpftes Klangerlebnis, ist nur etwas klobig geraten. Ebenso die Rosette, allerdings hatte ich mit der noch nie ein Platzproblem im Case, was beim Tommount je nach Case/Tasche schon mal passieren kann. Genug Argumente, sich so ein Set näher anzusehen, finde bzw. fand ich damals.Der Rest ist wie gesagt einfach ne Frage des Geschmacks, und man diskutiert doch auch nicht, ob man Bananen lieber mag als Äpfel. Oder welcher Joghurtdrink den besten Werbeslogan hat.
Designverirrungen hat es bei Kesselhardware und FInishes immer wieder gegeben, für mich ist Sonor da sehr weit vorne mit dabei. Andere lieben genau die Designs, bei denen ich Magengrummeln bekomme. Ludwig hat damals mit der Epic-Serie ein Set rausgebracht, wie sie wahrscheinlich altrömische Feldherren in ihrer Freizeit gerne gespielt hätten. Fand ich gruselig, vom Design im wahrsten Sinne des Worte "outstanding", anderen hat's vermutlich gefallen. So what?
-
Mit deinem letzten Satz widersprichst du dir dann aber doch 180°
Nein, denn die Viertel sind beim 12/8 genau da, wo die Hihat bei Black Velvet die Akzente spielt.
Zwei Achtel = Ein Viertel
Das ändert sich nämlich bei all unseren Taschenspielertricks nicht. Bassdrum und Snare haben zueinander den Abstand von drei Achteln, also einer punktierten Viertel.