Beiträge von trommla

    Ist das ne Tama-Abhebe, die da so schön funkelt? Wie verlief die Montage? Passt das, oder musstest du ne Adapterplatte montieren? Da wäre ich an Detailfotos interessiert, falls mir die Zoomatic doch irgendwann zerbröselt. Angeblich ist das ja das einzige, was verlässlich an diesem Strainer passiert. Kann ich seit ~7 Jahren nicht bestätigen, aber sicher ist sicher.


    Die grüne Piccolo schaut ziemlich klasse aus. Mag keine typische Slingerland-Farbe sein, aber ich würds nehmen, wenn das ganze Set so schnieke wär. 😉

    Sieht aus, als hätten die den fertigen Kessel einfach mit einer Zange o.ä. geschnappt und runtergedrückt, wodurch die Delle entstand.

    So ist es im Grunde auch, deshalb spricht man von "gecrimpten" Snarebed.


    Originale Strainer findet man in USA bei Ebay zu Liebhaberpreisen z.B. hier

    Einige Soundking-Besitzer haben ihre Snare ja auf Dunnett-Abhebungen umgerüstet, das ist dann allerdings auch nicht wesentlich günstiger. Dafür hat sogar irgendwer nen Umrüstsatz angeboten, mit dem bleibt sich die Investition am Ende gleich.

    Du hast mich falsch zusammengefasst 😉 Wie Claus Hessler "andersrum" klingt, war nicht mein Thema. Sondern dass es keine Evidenz gibt, dass OH-Player irgendwie besser/innovativer/grooviger klingen als Cross-Spieler. Es ist und bleibt (für mich) ne Frage persönlicher Präferenz, ohne dabei ein Maß für Ergonomie, Kreativität oder sonstwas zu sein. Insofern braucht man nicht mit Pseudoargumenten debattieren, sondern kann - von beiden Perspektiven aus - beides als gleichberechtigt nebeneinander stehen lassen. Soll doch jeder ausprobieren und selbst entscheiden, was sich für ihn besser anfühlt oder die musikalische Aussage unterstützt, die man anstrebt.


    Aber jetzt isses doch auch gut, findest du nicht?


    Interessant übrigens an dieser Stelle, dass es keinen OH-Player gibt oder gab, den ich für mich selbst als prägend sähe. Hat mich keiner je wirklich beeindruckt, so gut sie technisch auf ihre Weise sein mögen. Vielleicht ist die Präferenz des einen oder anderen Spielstils am Ende doch mehr eine Nachahmung persönlicher Vorbilder und viel weniger objektiv begründbar, als wir denken? Ogott, jetzt halt ich besser die Klappe, ehe ich der Häresie bezichtigt werde.

    Also bevor hier tatsächlich geschlossen werden sollte (warum eigentlich?)

    Weil


    Die grundsätzliche Problematik OH+\- ist im übrigen an anderer Stelle schon ausgiebig behandelt worden

    z.B.

    hier

    hier und

    hier.


    Aber eigentlich bei jeder Gelegenheit, wenn die Sprache auf OH kommt, mit einer Grundsatzdiskussion zu rechnen ist.

    Dieser Fred ist hingegen nur zufällig drübergestolpert, nachdem der TS gefragt hat, ob er sein Ride nach links stellen darf, was mit OH als Linkshänder*in wenig bis nix zu tun hat.

    Mogila

    So unterschiedlich können Worte empfunden werden ;)

    Ich wollte mit meinen Äußerungen gar nicht dich kritisieren, fand aber mal ein Statement eines traditionellen "Crossdrummers" angebracht, nach all den Lobeshymnen für OH.


    Die ständig ins Feld geführten "unbestreitbaren Vorteile" habe ich wirklich noch nie so empfunden, und ich glaube, dass ich damit bei weitem nicht alleine auf weiter Flur bin. Wenn ich morgen "Don't stop believin' " spielen muss, setze ich mich hin und übe, weil es ohne OH nicht 1:1 geht. Das mache ich aber bei allem, was ich noch nicht sicher kann. Soll ich für die paar Songs, wo ich tatsächlich vom OH profitiere, alle anderen umlernen? Ist das der riesen Benefit, wenn es sich ansonsten unsicher und holprig anfühlt?


    Wer sich mit OH intuitiv besser fühlt, soll das ja machen. Wenn aber Anfänger und Wiedereinsteiger offensichtlich verunsichert werden, was nun gut oder schlecht oder gar richtig oder falsch ist, möchte ich einfach mal deutlich sagen, dass es überhaupt nicht zutrifft, dass OH die Lösung für alle(s) ist und immer noch um ein vielfaches mehr Drummer klassisch überkreuzt spielen, die damit auch wunderbar zufrieden sind. Just my 2 Cents.

    Ich plädiere trotzdem zum Schutze vieler Anfänger für eine weniger absolute Aussage, denn OH ist eine Mode mit einer gewissen Berechtigung, aber wohl auch nicht mehr. Hätte damit wirklich jemand ein neues Kapitel in der Geschichte des Drummings aufgeschlagen, gäbe es wohl heute nur noch wenige Drummer, die unbelehrbar den alten/falschen Weg gehen. Echter Fortschritt setzt sich nämlich meist von alleine durch, was man von OH auch nach Jahrzehnten eher nicht behaupten kann.


    Für mich ist das eine Diskussion ohne Relevanz, schließlich darf jeder spielen, wie es beliebt. Am Ende zählt nur, dass man als Drummer gut klingt, und ich kenne keinen Drummer, der wegen OH "besser" klänge als traditionelle "Crossdrummer". Aber natürlich jeder, wie er/sie möchte.

    Die Snare (2 und 4) soll auch am lautesten sein. Die feinen schnellen Ghostnoten sind auch so wichtig beim Spielen. Auch Dynamik und Akzente auf der Snare machen viel aus. Natürlich soll die stärkere Hand drauf spielen. Unbedingt!

    Jetzt verstehe ich langsam, warum heutige Drummer mehr frickeln als grooven ;)


    Nein, aber im Ernst, für die Aussage in ihrer Absolutheit sollte man wenigstens das Genre kennen, für das du es so siehst. Bei eher "leichten" Grooves wie Shuffles oder Swing bist du da nämlich m.E. auf dem Holzweg.

    Nein einen DW, der originale ging wohl kaputt.

    Dann tippe ich auf Zoomatic ;) ist oberhalb des Strainers ne kleine Dulle im Kessel? Das wäre ein typisches Zoomatik-Andenken. Im Netz findet man einige sehr harsche Kommentare "worst strainer ever" und so, aber das kann ich nicht bestätigen. Meiner funktioniert seit Jahren ohne Probleme, und ich freue mich über den hübschen Originalzustand meiner Snare.

    Also ich mach dem Hebbe jetzt Beine

    Ich wohn nur ne halbe Stunde weg von ihm, soll ich meine Jungs rüberschicken? ;)

    Edit: Deine Snare sieht tiefer aus.

    Die Sound King COB ist auch in 6,5 ne tolle, inzwischen aber gar nicht so leicht zu bekommende Snare. Seit Jahren meine Lieblingssnare für traditionellen Jazz, Bigband oder auch New Orleans / Second Line Zeug. Mit nem Amba sicher auch für Rock ne Ansage, aber mit Skyntone einfach herrlich für ältere Stile.

    Bruzzi hat deine nen Zoomatic-Strainer oder die (angeblich bessere) TDR-Abhebung? Der Zoomatic wird ja nicht von allen gleichermaßen geliebt, hab ich gelesen, vor allem wegen der Gefahr, den dünnen Kessel einzudrücken.

    Sehr schöne Trommeln mal wieder von dir. Ich hoffe, der Tag kommt, dass es mich mal in die Nähe der Mittelmühle verschlägt. Nicht nur die Trommeln, auch das Ambiente deiner Werkstatt möchte ich zu gerne mal live und in Farbe sehen.


    Aber was bitte ist ein Baudiel??? Hört sich für mich an wie der Name eines Biblischen Erzengels oder einer Figur aus Herr der Ringe. Der Bruder von Galadriel vielleicht?

    Was blöd ist ich spiele das mit rechts mehr aus dem Handgelenk wie mit den Fingern

    das muss ich irgendwie noch üben das es sus den Fingern kommt

    Muss ich den Gedanken jetzt verstehen? Bei mir kommt der Impuls auch mehr aus dem Handgelenk und wird von den Fingern noch unterstützt. Bin nicht der allerschnellste, aber das Ridepattern von Peter Lübkes Caravan bekomme ich damit ganz gut hin.


    Intensiv üben muss man leider jede Technik, die Übergänge zwischen verschiedenen Techniken sind dabei oft fließend. Ich sitze abends gerne vor dem Fernseher, da brauch ich meine Hände nicht und kann wunderbar auf dem Pad üben. Dank Smart TV kann man ja wunderbar jederzeit auf tolle Konzertaufnahmen zugreifen, damit wird das Üben zum Genuss.

    Lächelt bei 0:33 nicht der Omar Hakim in's Bild?

    Jetzt wo du's sagst...

    Aber ich nehme an, dass die Geschwindigkeit von alleine kommt.

    Von alleine eher nicht, aber durch jahrelanges Üben schon ;)


    Edith: der Fred zeigt wieder mal sehr eindrücklich, weshalb es nicht viel bringt, solche Fragen zu stellen. Hier diskutieren dann nämlich munter Leute aller Erfahrungsstufen miteinander, manche (leider immer weniger) wirklich erfahrene und versierte Drummer, viele (selbst noch kaum den schlagzeugerischen Kinderschuhen entwachsen), von denen man zumindest annehmen muss, dass sie selbst noch am Anfang ihres Weges ins gelobte Doublestroke - Land stehen. Und der unerfahrene Fragesteller mittendrin nimmt erst mal jeden Hinweis für bare Münze, weil er's nicht einzuordnen weiß. Der Vorteil eines guten Schlagzeuglehrers ist nicht, dass er weiß, welche Technik "Die Richtige" ist, sondern dass er den Weg dahin mit allen Höhen und Tiefen selbst schon durchschritten hat.

    flowison vergiss mal für nen Moment alle Tutorials und schau einfach mal verschiedenen Topdrummern auf die Hände, wie sie wirbeln. Du wirst merken, dass ihre Handhaltung bei double Strokes ganz unterschiedlich ist, sie also anscheinend unterschiedliche Techniken verwenden. Gut klingen tut's bei allen, weil sie man ne Zeit lang sechs bis acht Stunden täglich an Set und Pad geübt haben. Ob nun Moeller, Push-Pull oder Gladstone, sch*** egal.


    Meine Devise beim Üben ist sehen - hören - fühlen

    - Sehen: wie sehen meine Bewegungsabläufe beispielsweise im Spiegel aus (dabei kann man durchaus den Vergleich zu Videos bekannter Drummer heranziehen)

    - Hören: Klar, hier kommt die Präzision der Schläge zum Click

    - Fühlen: wie fühlt sich meine Muskulatur bei den Schlägen an. Den Fachbegriff Propriozeption kennst du als Physio vermutlich. (=erst wenn ich eine Tempostufe so hinbekomme, dass sich meine Muskulatur dabei immer noch locker anfühlt, gehe ich den nächsten Schritt).


    Bei entsprechender Disziplin entwickelt sich das nach wenigen Jahren zu guter Schlagtechnik, kombiniert mit dem nötigen Tempo. (~ 200 bpm bei Doubles). Wenn man ein Übefaultier ist wie ich früher, kanns auch mal länger dauern ;)


    Falls übrigens der erste Abschnitt meines Beitrages auf manche wieder mal unfreundlich oder hochnäsig wirken sollte, möchte ich mich prophylaktisch dafür entschuldigen, is sicher nicht so gemeint, aber es bringt in meinen Augen selten was, wenn der Blinde dem Tauben die Welt erklären möchte. Dann lieber mal klare Ansagen wie von Seelanne.


    Ups, schon wieder so viel geschrieben, wollte ich gar nicht...

    Ich spiele beispielsweise mit den gleichen dünnen Sabian HH (dark und washy) alles von Jazz über Pop bis Classic Rock und klassischem Hardrock. Bisher hat keiner gemeckert. Mag jeweils sein, dass ich mir für spezielle Stile auch speziellere Bleche aussuchen könnte, aber ich bin nun mal in vielen Stilen unterwegs. Da mag ich meine Allrounder.

    Jetzt musste ich doch glatt mal kontrollieren, was bei mir voreingestellt ist. Und siehe da, ohne 1. Bei mir auch sinnvoll, denn in meinen derzeitigen Programmen kommen aktuell neben 4/4 noch so vor: 2/4, 3/4, 6/8, 5/4, 7/8 und 11/8. Und von Zeit zu Zeit schleicht sich auch in geraden Songs mal unauffällig ein halber Takt oder ne extra Viertel ein.


    Zum Üben im stillen - dann lauten - Kämmerlein übe ich gerne zum "Offset-Click", der um ne Achtel oder Sechzehntel verschoben ist. Mit ner betonten 1 wird das bei mir nix.

    Beton ist nicht der beste Baustoff für gute Raumakustik. Hatte selbst einen 22 qm Keller mit Betonwänden, der ziemlich dröhnte und aufdringlich klang. Teppich auf dem Boden ist schon mal nicht ganz verkehrt, aber Noppenschaumstoff wird dir nicht allzu viel helfen. Noppenschaum bekämpft nur hochfrequente Schallanteile und zerstreut z.B. übermäßigen Hall. Gegen Dröhnen brauchst du Breitbandabsorber, die auch tiefe Frequenzen im Zaum halten. Wenn die Bässe zu intensiv sind, gibt es noch Bassfallen. All das kann man für überschaubares Geld selbst bauen, wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat. Generell kann man sagen, je dicker diese Elemente, umso tiefer die Frequenzen, auf die sie wirken.


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    Was als improvisierte Breitbandabsorber ganz gut funktioniert, sind Matratzen, die du im Raum positionieren kannst, bis du den besten Effekt wahrnimmst. Apropos positionieren, wo das Schlagzeug im Raum steht, ist entscheidend. Am besten mit nem Tom in der Hand rumgehen und ausprobieren, wo dir der Sound am besten gefällt.


    Pauschalaussagen sind beim Thema Raumakustik nicht zielführend, man muss eigentlich immer mit offenen Ohren (Profis nehmen Messmikros) den Raum beurteilen und gezielt Störfrequenzen bekämpfen. Hinzu kommt, dass jeder Raum anders ist. Ein quadratischer Raum ist z.B. anfälliger für Raummoden als ein Raum mit willkürlichen Seitenverhältnissen. Ich kann dir leider auch nur wiedergeben, was ich mir selbst angelesen habe.


    Gemütliche Möbel, und zwar viele davon, machen übrigens auch den Sound gemütlich. Ob das nun ne Couch, Bücherregale oder Sessel sind, das alles verschlankt den Schall im Raum.