Beiträge von trommla

    Meine Performance ist mir eigentlich noch zu wackelig,

    Ich glaube, der überwiegende Teil der Forenuser würde was drum geben, so "wackelig" wie du zu spielen ;)


    Ich höre, was du meinst, und Selbstkritik ist der Motor, der dich besser werden lässt. Für mich hat - die Einschätzung hab ich ja vor Ewigkeiten schon mal abgegeben - vor allem deine Präsentation noch Luft nach oben. Ich erinnere mich, dass dir "Showmanship" wenig bedeutet. Aber wie soll man andere mit seiner Performance mitreißen (das ist auch für potenzielle Mitmusiker wichtig!), wenn man eine emotionslose, beinahe verbissen Ausstrahlung an den Tag legt? Mag sein, dass ich das zu eng sehe, aber je mehr Freude ein Drummer ausstrahlt, umso lieber sehe und höre ich ihm zu, und umso weniger achte ich auf kleine Unsauberkeiten.

    Deswegen verstehe ich einige feindseelige Reaktionen nicht ganz.

    Hast du den Corona-Blues? 😉

    Hier war doch wirklich KEINER feindselig. Klar, kritisch waren manche Reaktionen durchaus, aber damit sollte man im RL wie auch in Foren und sozialen Netzwerken klarkommen, meinst du nicht?

    Hat er ja keins, da steht geschlossene 22x18 Bassdrum.

    Ansonsten teile ich die Einschätzung, besserer Ergebnisse dürfte es bringen, ein Loch ins Reso zu schneiden und das Sennheiser ins Port Hole zu stellen. Beim Kelly Shu unterstelle ich jetzt mal Liveeinsatz. Ich kenne niemand, der live noch das Schlagfell von außen mikrofoniert.

    Ich würde eins meiner alten Sonor C8 dafür testen, aber ob es große Chancen gibt, so eins gebraucht zu finden, bezweifle ich.

    Ah, hier gibt's was:

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    Wow, gar keine Reaktion? Spielen inzwischen alle hier Schweizer Blech? Oder möchte niemand mehr zu Sultan Recep reisen und riskieren, für irgendwas eingesperrt zu werden?

    Mich zieht's jedenfalls aktuell gar nicht in die Türkei, Lira hin oder her. Die Ersparnis beim Beckenkauf hebt den Verzicht auf eine Reise nun mal nicht auf.

    Das sind sicher gute Übungen für daheim, und als Fill eingesetzt auch sehr effektvoll. Wenn du sowas allerdings bei der Probe mit einer mittelmäßigen Hobbyband raushaust, könnte es passieren, dass einige der Mitmusiker:innen etwas verwirrt aus der Wäsche schauen oder die Orientierung komplett verlieren. Die Drumnmerin möglicherweise mit eingeschlossen ;)


    Das ist eben das ungerechte am Musik machen. Während Keyboarder jederzeit spannenden neue Harmoniefolgen ausprobieren können, Gitarristen im Solo geile Licks einstreuen dürfen, und Bassisten zumindest das ausbaden dürfen, was andere Harmoniker verursacht haben, sind Drummer meist dann am besten, wenn sie ihren Groove durchziehen wie ein Fels in der Brandung und dabei nicht wesentlich mehr Abwechslung haben als das Duracell-Äffchen, ob nun 3 Chord Song oder Rockoper.

    Wer es anders möchte, muss halt Progressive oder Jazz spielen.


    Ich glaube, der wichtigste, bisher auch schon genannte Punkt ist der des aktiven Musikhörens. Rauf und runter hören, was im eigenen Genre von etablierten Bands bzw. Drummern so gespielt wird, hat mir immer am meisten geholfen, eigene Ideen und ein Gefühl für meine Bands zu entwickeln.

    Hab nur das Gefühl, dass ich dann überall am besten die BD auf 1, 2+, 3 und 4+ spieken müsste...

    Drummer wie Phil Rudd von ACDC haben ihre gesamte Karriere auf Bumm Tschak Bumm Tschak aufgebaut und sind legendär dafür. Als enthusiastischer Newbie möchte man natürlich optimal begleiten ... und spielt dann schnell zu viel. Niemand außer dir selbst erwartet abwechslungsreiches Spiel, der Band und den Zuhörern reicht in der Regel ein "rocksteady" Beat, der alles zusammenhält. Insofern hast du bei Eigenkompositionen alle Freiheiten, das zu machen, was du spielerisch beherrschst. Hört eh keiner drauf ;)


    Der letzte Satz ist auch mein Haupteinwand dagegen, nur als Drummerin nen Click auf dem Ohr zu haben. Meiner Erfahrung nach haben Hobbymusiker häufig nicht nur Mühe, zum Click zu spielen, sie tun sich auch schwer, nem Drummer zu folgen, der unnachgiebig die Time hält. Selbst dann wird eher behauptet, der Drummer hätte das Tempo nicht gehalten :D


    Wenn alle damit einverstanden sind, kann es ne tolle Übung sein, gemeinsam zum Click zu spielen. Wenn nicht, halte ich es für besser, als Drummer ein stummes Metronom zur Orientierung mitlaufen zu lassen, oder auf dem Handy oder Tablet LiveBMP zur Kontrolle zu haben. Da wird der Verlauf sogar in Form einer Kurve aufgezeichnet. Falls ihr Mathematiker in der Band habt, könnt ihr im Anschluss prima Kurvendiskussion betreiben ;)

    Ha, ich glaube dieses Jahr kann ich auch mal wieder was posten. Habe uns auf Wunsch meiner Tochter ein E-Piano geschenkt. Also es stand für sie unter (eher natürlich neben) dem Baum, aber es war auch mein lange gehegter Wunsch, endlich mal was mit Tasten daheim zu haben. Nur hätte ich es mir für mich selbst wohl weiterhin verkniffen. Danke an meine Tochter für diesen großartigen Weihnachtswunsch 😀

    Wenn du allerdings hoffst, in Zimmern darüber und vor allem darunter nicht zu hören zu sein, könnte das ne Bauchlandung geben. Das Klappern wird auch hervorragend vom Trittschall übertragen und stresst manche Nachbarn nicht deutlich weniger als ein lautes Set.

    Ein Set, ob nun e, a oder a-mute, ist in Wohnungen meist keine allzu gute Idee.

    Hast du n Foto von der gesunden Seite? Ich vermute, wir reden von einer Schraube mit Vierkant-Kopf? Im Moment kann ich mir nicht recht vorstellen, was da 70 Euro kosten kann. Oder meinst du das komplette Bein?

    Kenne Hypermobilität nur aus der Literatur. Was ich dort finde, deutet aber darauf hin, dass du dir erst mal keine riesigen Sorgen wg. Schlagzeug machen solltest. Bei ordentlicher Technik sollten nämlich die Belastungen der Arme und Beine gering und somit echte bleibende Schädigungen unwahrscheinlich sein. Klar, dass sportliche Aktivität eher zu Belastungs- oder Ermüdungsschmerzen führt als bei "Normalos", ist so und muss erst mal hingenommen werden. Da aber von bis zu 10% aller Menschen von dieser Gewebsschwäche betroffen sind, vermute ich stark, dass es darunter etliche Schlagzeuger gibt, denen das Drummen gut gelingt. Andererseits gibt es hier immer wieder Fälle, in denen Drummer vom Üben Schmerzen bekommen, ohne (d)eine Diagnose zu haben.


    Du solltest versuchen, das Schlagzeug nicht zu ehrgeizig anzugehen, zu "krampfhaft" Ziele zu setzen und zu verfolgen. Sich zu verkrampfen ist bei körperlichen Betätigungen ja immer nachteilig, weil es natürliche und gesunde Bewegungsabläufe behindert. Z.B. statt Technik zu trainieren, einfache Songs (ruhig erst mal ohne Fills) mittrommeln und den Rhythmus genießen :)


    Lehrer halte ich in deinem Fall für extrem sinnvoll. Da es aber kaum Schlagzeuglehrer mit medizinisch fundierten Kenntnissen geben dürfte, würde ich zum klassisch ausgebildeten Schlagwerker gehen, in der Hoffnung, dass es bei diesem weniger um Punch als um lockere Bewegungsabläufe geht. Das scheint mir nämlich für dich essentiell zu sein. Je mehr du lernst, den Stick nur locker zu führen und den Rebound zu kontrollieren, umso weniger Stress bekommt dein Bewegungsapparat. Und somit sollte kein Schmerz mehr ausgelöst werden.

    Denn Aha-Effet stellte sich aber noch nicht ein

    Auf welchen Aha-Effekt wartest du denn? Dass das Döschen wie eine ausgewachsene Bassdrum klingt?

    Das Problem an diesen Mini-Sets ist unsere Erwartungshaltung. Klar sind die erstaunlich für Preis und Größe(n), aber die Physik können sie nicht austricksen. Für fette, bassige Sounds braucht es einfach Membranfläche und Gehäusevolumen, wie bei Lautsprechern. Das Marketing soll uns natürlich was anderes vermitteln, das ist logisch. Aber woher sollte eine Kesselgröße, die im Orchester als Tenortrommel geeignet wäre, plötzlich als Basstrommel funktionieren? Das wäre, wie wenn Michael Jackson den Sarastro hätte singen sollen.


    Wenn du von "Plopp" berichtest, vermute ich als Ursache, dass beide Felle am Rande des Faltenwurfs gestimmt und mit extra Dämpfung versehen sein könnten. Bei großen BD-Durchmessern klappt das auch ganz gut, aber bei 16 Zoll fehlt einfach das Kesselvolumen. Ich würde erst mal versuchen, die Trommel auf einen Ton ähnlich einem tief und wuchtig gestimmten 16" Standtom zu bringen und dann ganz sachte mit Dämpfung rumprobieren. Aber keinesfalls versuchen, den Ton komplett zu eliminieren!


    Ich habe noch nie die Gelegenheit, eine 16er BD zu stimmen, aber das wäre meine Herangehensweise. Beim Spielen muss man dann nur noch lernen, sich an Stelle der Keksdose akustisch ne 24er Bassdrum vorzustellen :D

    Wenn du Beschreibungen vertrauen willst, kannst du auch Produktbeschreibungen der Hersteller lesen. Wie sich eine Maschine tatsächlich anfühlt, ist immer ein Zusammenwirken der Pedalkonstruktion, deiner individuellen Technik, der vorgenommenen Einstellungen und der zu bedienenden Trommel selbst.


    Klar, jeder wird dir sagen, ein Direct Drive Pedal überträgt die Kraft besonders direkt, was bei einer starren Verbindung einerseits erwartbar ist und zweitens auch nicht unbedingt intellektuelle Höchstleistungen erfordert, wenn es schon im Namen drin steckt.


    Mir persönlich ist die Art der Kraftübertragung ziemlich wurscht, ich komme mit allem klar, sofern die Maschine nicht wackelt, quietscht oder sonstwie unrund läuft. Ich habe auf einer Speedking gelernt, dann kamen mit Camco die konzentrischen Kettenantriebe, die sich seitdem für lange Zeit als Quasi-Standard hielten, und die ich meistens spielte. Aber diverse Proberaumsets hatten auch Straps oder Direct Drive.

    Ich merke aber ehrlich gesagt größere Unterschiede aufgrund ungewohnter Einstellung als durch die Art der Kraftübertragung. Eher relevant ist meinem Gefühl nach z.B., ob die Kraftübertragung linear oder nicht-linear ist.

    Eine Bassdrum wird oft so stark gedämpft, dass da gar nichts mehr schwingen kann.

    Da hast du schon recht, klingt aber auch sch...

    Dann macht ein Hydraulik also im Vergleich nix besser 8o


    Aber ohne diese Grundsatzdiskussion fortführen zu wollen, es redet niemand das Hydraulik schlecht. Es ist ja nicht ohne Grund seit Jahrzehnten auf dem Markt. Nur unmikrofoniert für Akustikgigs ist es relativ schlecht geeignet. Das können andere - auch vorgedämpfte - Felle deutlich besser.

    Ich hab auf meiner 20"er Evans Hydraulik drauf

    Ich hatte noch nie eins auf der Bass Drum, fand aber auf Toms Hydrauliks immer viiiiel zu gedämpft und durchsetzungsschwach. Hydrauliks gehen meines Erachtens nur abgenommen, alles andere halte ich im Bandkontext für Murks. Klar, alleine geht vieles, auch der berühmte Pizzakarton ;)

    Muss es eigentlich unbedingt ein Bassdrumfell sein?

    Meines Wissens haben die Bassdrumfelle einen anderen Fellkragen und Ring, damit der Holzreifen gut darauf sitzen kann. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wäre mein Vorschlag "Versuch macht kluch", so eher nicht.

    eher so im Akustikbereich mit Contrabass und unpluged Gitarre

    Meiner Erfahrung nach tönt da eine nicht zu trockene Bassdrum mit Bauch und etwas Ton im Abgang im Zusammenspiel deutlich besser, weil man sie auch leise getreten fühlen kann. Ne 18er nehme ich eh nur noch für sehr kleine Bühnen mit, weil mir der Bauch fehlt. 22" rulez.

    Darum soll die BD auch leise trocken klingen

    s.o. eine trockene Bassdrum geht leise eher unter als eine "nasse", sofern wir nicht von der Schwimmfähigkeit im Ententeich reden.

    Gitarristen müssen im Lied ja auch immer mal zum Bodentreter, um den Sound umzuschalten.

    Richtig, aber Gitarristen spielen auch nur mit 2 Extremitäten und haben 2 zum Umschalten übrig ;)

    Also ich bin mir nicht sicher, ob man nicht einfach mit den Möglichkeiten des Drumsets zufrieden sein sollte, wie sie sich seit Generationen für alle erdenklichen Musikstile bewährt haben. Das richtig zu beherrschen, finde ich oft schon Herausforderung genug.


    Verschiedene Snaresounds mögen unter Studiobedingungen nett sein, aber den wenigsten Musikstücken dürfte was wesentliches fehlen, wenn nur 1 Snaresound verfügbar ist.