Beiträge von trommla

    Ich meine mich zu erinnern, gelesen zu haben, dass die Beschichtung problematisch ist. Blasenbildung oder so.

    Hab ich auch gelesen. Angeblich ähnlich wie bei den Fyberskins, "delaminieren" die Schichten schon nach vergleichsweise kurzer Dauer. Ob sich das aber abhängig von der Anschlagsstärke ändert und leichte Spielweise möglicherweise unkritisch ist, ist mir noch nie über den Weg gelaufen. Für mich bei beiden Hersteller DER Grund, diese Modelle noch nicht getestet zu haben, obwohl mich gerade die Calftones bei Erscheinen arg gejuckt hatten.

    heul, wie sieht denn das aus, Evans oben und Remo unten

    Evans schaut immer kagge aus *duckundwech*

    Wenn du oben coated spielst, siehst du die Resos ja nicht. Und das Publikum verrät dich nicht, die sehen ja nur Remo ;)


    Aber stimmt schon, Evans passt häufig besser, und die American Vintage schauen besser aus.

    American Vintage Medium

    sind aber imho noch teurer als Amba Classic Fit. Mir fällt bei gleichem Preis da nichts ein, solche Randprodukte werden immer teurer sein als der Standard. Bist du sicher, dass nicht der/die Kessel unrund sind? Ich meine, auf Superstars (ich nehme an, du sprichst von der alten Serie aus den 80ern?) sollten aktuelle Felle doch funktionieren.

    Danke für das Kompliment.

    Ohne den genauen Hintergrund des jeweiligen Users zu kennen, kann man Dinge schon mal falsch interpretieren ;)


    Quasi ne bereits geplante, die (Un)gunst der Stunde nutzende Entscheidung mit Perspektive. Hatte vermutet, dass das der "Missing Link" sein könnte. Hoffentlich geht die Lieferung des G5 dann schneller vonstatten, nicht dass du am Ende auf zwei Sets warten musst.

    trommla, hättest Du eine Alternative?

    Gut, ich habe ein paar Sets und Snares in Reserve, aber wegen ein paar Wochen Wartezeit würde ich eher auf mein Pad zurückgreifen. Zwischendurch mal die Hände auf Vordermann bringen, schadet definitiv nicht. Sich aus Ungeduld noch ein Billo-EDrum zuzulegen, klingt in meinen Ohren recht dekadent. Und in Zeiten, in denen wir langsam mal über (echte) Nachhaltigkeit nachdenken sollten, gibt es sicher bessere Möglichkeiten, ein paar Wochen Wartezeit zu überbrücken.

    Vielleicht habe ich deinen Gedanken aber auch nur falsch verstanden k.A.

    Die Snare sieht wie ein unbehandeltes Stück Holz aus, aber anscheinend ist sie wirklich lackiert

    Unbehandelt sicher nicht, aber deshalb nicht zwingend lackiert. Es gibt ebenso gewachste oder geölte Oberflächen. Ganz roh halte ich für ausgeschlossen, denn unbehandeltes Holz nimmt Feuchtigkeit auf, wird schmutzig und bekommt Flecken, alles nix was man bei einem hochwertigen Instrument haben möchte. Wobei uns DW schon so manche Schnapsidee als tolle Neuerung andrehen wollte, ich sag nur 23" Bassdrums. Wer weiß, ob nicht auch das völlig rohe Holz ungeahnte klangliche Vorzüge hat? ;)

    Der Kessel ist mit Sicherheit nicht unbehandelt, jeder nachträgliche Auftrag gerät zum Hochrisiko-Unternehmen, wenn du nicht weißt, welche Art von Finish das auf dem Kessel ist. Ich bin kein Fachmann und weiß nur, dass viele Substanzen untereinander nicht kompatibel sind.

    Aber ich weiß definitiv, wie schnell man unschöne Stellen produziert, wenn man nicht aufpasst. Und das will ich auf keiner meiner Snares haben. Zum Verschönern nimmt man entweder Billigsnares oder abgerockte Vintagekisten, an denen man nix verschlimmern kann.

    Deine DW-Schnarre wäre verschandelt, wenn auch nur irgendwas daneben geht und das Ergebnis nicht professionell aussieht. Dann lieber verkaufen und mit dem Erlös eine neue (gebrauchte) Snare finanzieren, die dir optisch besser gefällt. DW ist nicht unbedingt für mangelnde Optionen bei ansprechenden Finishes bekannt.


    Edit: auch davon, die DW als Kesselspender zu verwenden, wie Lexikon75 vorschlägt, würde ich abraten. Du opferst ne hochwertige Snare, steckst nicht unwesentlich Geld in neue Kesselhardware, und am Ende steht dem finanziellen Aufwand ein Wertverlust beim Wiederverkauf gegenüber. Das müsste schon ne extreme Herzensangelegenheit sein, einen solchen wirtschaftlichen Wahnsinn zu betreiben.

    Ich könnt's tatsächlich nicht sagen. Sind Double Strokes Licks? Klar, einige Rudiments wie eben Doubles, Flams, Six Stroke Rolls und Ruffs kommen immer wieder. Berühmte Fills wie "Pat Boone Debbie Boone" hat man natürlich auch parat, wenn es passt. Aber irgendwelche sagen wir Signature Licks gibt's bei mir nicht. Die müsste man ja schließlich auch üben ;)

    Du darst natürlich deine Meinung vertreten. Aber jeder User hat hier doch irgendeinen Knall bezüglich der Trommelei, und gerade diese Unterschiede machen das DF aus. Warum sollte also nicht auch der eine oder andere Hardcore-Sammler darunter sein, wie eben der Kollege? Als er hier noch aktiver war und uns seine Schätze auch fotografisch präsentierte, nahm ich das nie als protzig, sondern als etwas schräg, aber durchaus mit Selbstreflexion wahr.


    Ebenso gibt es vermutlich für jeden ein paar Dinge hier, die ganz und gar nicht in seine Vorstellung passen, wie man die Liebe zur Musik und zum Schlagzeug ausdrückt. Leben und leben lassen, ich find das selbst nicht immer ganz leicht umzusetzen, aber in einem Fred speziell zu dieser Thematik darf der Lemmy nicht fehlen, würde ich meinen. Auch oder gerade, weil ich komplett anders gestrickt bin und Drumsets als Arbeitsgerät sehe, nicht als Sammlerobjekt, kann ich mich über so einen "sympathisch Verrückten" freuen.

    Stimmt, T. war damals noch recht beschaulich. Ich wäre im Leben nicht darauf gekommen, für ein Drumset bis nach Treppendorf zu fahren. Es gab ja zumindest im großen Dorf noch diverse Musikgeschäfte, um sein Traumset anzuschmachten und bei genügend Budget zu kaufen. In München gab's das alte ProPercussionCenter in der Augustenstraße (ja, das heutige PPC in Hannover war mal ein kleiner Drumstore in nem Münchner Hinterhofkeller), den Trojan-Drumshop am Gärtnerplatz, und natürlich die diversen "rocktauglichen Vollsortimenter".


    Für die Blechabteilung bin ich nach meinem Sonor Force zu SABIAN gestossen - AAX, HH und HHX - und denen bleibe ich treu.

    Und ich hab mich beim Lesen schon gefragt, ob du tatsächlich noch die Meinl Raker (Uuuh...) spielst. Glücklicherweise kam die Aufklärung noch. ;)

    So ein bisschen erinnert mich das an meine Historie. Erst ein Uraltset aus den 50ern als Dauerleihgabe, dann nach einem eigenen kleinen Luxor dann vom ersten Geld ein SonorLite, welches mich lange Zeit begleitet hat. Dazu Blech von Sabian.

    Inzwischen hab ich mich allerdings von Sonor halbwegs verabschiedet, wenngleich mein Vintage 2015 Liebe auf den ersten Blick war. Beim restlichen Fuhrpark spielt Sonor aber keine Rolle mehr, ob nun bei Hardware oder Snares.


    3 Sets ist ne gute Anzahl, wenn man nicht nur zuhause im Keller vor sich hin kloppt, du hast mit deinem Zeug sicher viel Spaß.

    Von stagg gibt es auch Beckenhalter

    Offensichtlich zum Einhängen in ein Lochblech, wobei mir 25 cm dann doch zu klein scheinen. Da dürfte es schon für ein 20"-Becken knapp werden.


    Ansonsten wäre mir zumindest in einem Bandraum die weniger schicke, dafür vor "Parkremplern" besser geschützte Aufbewahrung in Taschen oder Cases lieber. Oder einfach hochkant in ein Kellerregal einsortieren. Dass Becken durch Hochkantlagerung Schaden nehmen, betrachte ich als mittlerweile widerlegt. Schäden durch unachtsame Mitmusiker hingegen nicht.


    Oder soll das Teil in deinen eigenen Musikkeller? Dann wäre die Sorge natürlich unbegründet.

    Wieder mal erste Sahne, wenngleich mich Angus und Malcolm mit kurzen Haaren tatsächlich ein wenig irritieren. Der Rest (Instrumente, Amps, Outfits, Körperhaltung) passt dafür umso mehr. Gut, Brian Johnson hat etwas zugenommen, aber im Alter soll das vorkommen ;)

    Das sind ganz normale Gretsch Doppelböckcken, wie sie an fast jeder Gretsch Snare zu finden sind.

    Hab ich in der Produktbeschreibung anders gelesen. Aber (nicht nur) bei Gretsch bist du der Fachmann ;)

    Die Abhebungen funktionieren bei allen genannten Snares. So lange du nicht in einem Orchester spielst, finde ich diesen Faktor einigermaßen irrelevant.

    So unterschiedlich ticken wir Drummer. Ich finde z.B. Holzsorte einigermaßen irrelevant. Bei der Abhebe, die ich bei meinem Spilstil ziemlich häufig betätige, reicht mir funktionieren nicht. Klapphebel mag ich gar nicht, und so weite Hebelwege wie bei der Gretsch stören mich auch etwas. Lautstärke definitiv auch, da brauche ich kein Orchester für. Beim Gospelchor in der Kirche stört ein hörbares Klack auch. Prios sind eben unterschiedlich.

    Wie kamst du denn zu dieser Auswahl bzw. warum legst du dich auf Ahorn fest? Bei der Holzfrage offen zu sein, würde die Optionen sicher vergrößern.


    Unter den beiden fiele meine Wahl eindeutig auf die Tama, auch wenn ich den klassisch-schlichten Look der Gretsch eigentlich vorziehe. Aber die Abhebung der Tama mag ich deutlich lieber, und dass Gretsch einfache Catalina-Lugs verwendet, passt nicht zu einem Preis von 500 Euro.


    Ich ginge trotzdem in den gut sortierten Fachhandel, alles aus Holz antesten, was auch nur entfernt in Frage käme. Manchmal erlebt man da Überraschungen, die man nicht auf dem Schirm hatte. In der angestrebten Preisklasse möchte ich mich auch nicht mehr auf Verdacht entscheiden, da will ich alle möglichen Instrumente in der Hand gehabt haben.

    Direkt ne Gegenfrage, gibt's wen, der damit noch keine Erfahrungen hat? Sind beide sehr gängige Standardfelle, nur ist die Fellwahl immer sehr subjektiv, und "das bessere Feeling" kann es daher nicht geben.


    Auf einem Proberaumsets waren mal EC2 frosted drauf, das waren so ziemlich die übelsten Tomfelle, die ich je unter die Sticks bekam. Subjektiv...

    Dein Eindruck könnte aber ein völlig anderer sein.


    Ich kann inzwischen ganz gut einschätzen, welche Felle ich für welche Fälle brauche. Aber nicht, weil ich mir im Internet Rat eingeholt hätte, sondern aus eigener Erfahrung. Leider gibt es keine Abkürzung und keinen Weg, sich die Ausgaben (und das ist von Fall zu Fall gar nicht so wenig) komplett zu sparen.

    Günstiger ist es allerdings, wie ich ständig auf irgendwelchen Leihsets und Proberaumsets zu spielen, dabei sammelt man auch so einiges an Eindrücken zusätzlich zur Inspiration aus dem Internet-

    Letztendlich zählt aber immer der eigene Geschmack, nicht der von Hinz und Kunz. Wenn du auf Danny Carey stehst, würde ich mit klaren G2 beginnen. Mit denen liegst du nicht völlig daneben, und wenn dir dann im Gesamtbild was fehlt, probierst du halt beim nächsten Fellwechsel ein anderes Fell.


    Das G2 ist ein gutes Universalfell, das EC2 clear dürfte vor allem für regelmäßige Studioarbeit eine Überlegung sein. Für dauernd ist es mir zu sehr gedämpft, ich bevorzuge hier was mit weniger eingebauter Dämpfung. Schließlich gibt es bei Bedarf Moongel.


    Für mich ist wichtig, dass ein Fell auch bei leisem Anschlag gut und voll klingt, und das klappt umso schlechter, je mehr ab Werk schon Dämpfung eingebaut ist. Obertöne stören zwar manchmal vom Fahrersitz aus. Wenn man aber weiß, wie wichtig sie im Gesamtsound sind und wie wenig man davon aus Publikumssicht wahrnimmt, geht man damit lässiger um. Um in deiner Terminologie zu bleiben , für mich ist das Feeling stark vorgedämpfter Felle schlechter als das von nicht vorgedämpften.

    Also den Winkel deines Bottoms finde ich schon ... äh ... außergewöhnlich. Ich hab kein Problem damit, dass das Bottom nicht ganz waagrecht aufliegt, zumal ja insbesondere handgemachte Becken selten eine 100% homogene Masseverteilung haben und schon daher die Schwerkraft unterschiedlich "anzieht".


    Aber wenn keine Manipulation vorliegt, erscheint mir das zu viel. Der Schrägsteller bekäme auf deinem Bild eher die Funktion eines "Geradestellers".


    Nur hab ich keine Ahnung, was man da nun machen könnte. Ein neues Becken würde ich tauschen. Bei nem gebrauchten Paar käme mir nur in den Sinn, mal einen der Leute zu kontaktieren, die in D selbst Becken dengeln. Marius Buck, Chris Kamin, Frank Gegerle, vielleicht hat von denen einer ne Idee, ob man das korrigieren könnte.