Beiträge von Lexikon75

    Wie sieht's mit besonders kalten Temperaturen ~ unter 0° aus?

    Eigentlich kein Problem, wenn man auf die Luftfeuchtigkeit aufpasst.

    Probe-Räume unter 0° können zu Kondensat Bildung neigen. Oder ein Lagerraum mit minus Temperaturen sind mit Vorsicht zu genießen. Bringt man Instrumente in einen warmen Raum, dann hat man den Salat.

    Heizt man solche Räume, z.B. einen Dachboden, wie es bei mir der Fall ist, kann die Luft extrem trocken werden. Ist bei geheizten Räumen, wie in einer Wohnung im Winter jedoch immer der Fall, nur ist da Leben drin.

    Man sollte so etwa 40-60% Luftfeuchtigkeit einhalten, wenn man sein Instrument gern länger behalten möchte. Daher habe ich im Winter eine Temperatur in meinem Proberaum etwa 10° bis 14°>kälter wird es in der Regel nicht. Luftfeuchtigkeit liegt meist so um 45%.

    Das sowas auch ins Auge gehen kann, habe ich an Eins meiner Becken erlebt. Ich habe in dem Keller meiner Eltern einige Zeit mein Zweit-Set gelagert. Alle Trommeln waren in Koffern verstaut, jedoch die Becken nicht. Den Trommeln waren TipTop nur die Becken hatten ordentlich Patina angesetzt.


    Um es kurz zu machen>Temperaturen unter 0° sind kein Problem, wenn die Luftfeuchtigkeit stimmt.

    Hallo

    Ich denke auch, dass die Temperatur eher nebensächlich ist, sondern die dabei herrschende Luftfeuchtigkeit eine viel wichtigere Rolle spielt. Einem Set im Auto wird es sicherlich warm werden, aber ob sich da die Folie löst? Ablösen der Folie kann man mit einem Heißluftfön machen.

    Mit 50 Grad, denke ich, kommt man da aber nicht weit. Würde da vielleicht doch eher die UV-Strahlung für verantwortlich machen. Die braucht jedoch ein wenig Zeit bis diese wirken kann. Und wer lässt sein Set ungeschützt, über einen längeren Zeitraum, im Auto, welches darüber hinaus auch noch in der prallen Sonne geparkt ist?

    Klar kann man ein HiHat als Akzent in einem klar definierten geöffneten Zustand ordentlich anstupsen.

    Wie das im Einzelfall klingen wird muss man ausprobieren. Wie die Aussage des Tontechnikers zu interpretieren gilt, kann man nicht mal genau sagen. Hat er vielleicht nur sagen wollen "Tu das so bitte nicht!"

    Dass du in der Situation zufällig gerade das HIHat angeschaut hast wie ein Crash, hat er vielleicht nicht mal gewusst.

    Ich kann in meinem Fall nur sagen, dass ich gerne mal die HiHat im geöffneten Zustand mit dem Schaft eines Sticks anspielen. Dar Vorteil gegenüber eines herkömmlich monierten Crash Becken ist, dass ich den Effekt mit dem Treten der HiHat-Fuma zusätzlich noch beeinflussen kann.

    Dann kommt es auch drauf an wie fest das Top-Becken in dem Clutch eingespannt ist. Vergessen sollte man auch nicht, dass eine HiHat aus zwei Becken besteht und ein Bottom-Becken auch ganz nice klingt.

    Aber dann könnte das auf Becken ja tatsächlich Grünspan sein

    Du hast recht-Das sieht echt komisch aus. Ein Grund mehr, den Verkäufer darauf hinzuweisen da mal drüber zu wischen, wenn man es den kaufen möchte.

    Egal was es ist. Schweiß macht sowas, wie auf dem Bild zu sehen, eher nicht. Es sei denn der Drummer hing über dem Becken und Schweiß tropfte permanent auf des Becken und sammelte sich am Rand von dem Becken. Zünftige Session würde ich dann vermuten.

    Ich habe mal ein bisschen rumgestöbert was mich zu der Aussage hinreißen ließe zu behaupten das es normal Patina ist.

    Hier

    Allerdings ist auch saurer Regen ein Thema-dies fördert natürlich die Bildung von Grünspan. Dazu müsste das Becken "saurem" Regen kontinuierlich ausgesetzt gewesen gewesen sein-undichtes Dach vielleicht? Fasse ich mit schwitzigen Händen mein Becken an dann wird es an der Stelle nach einiger Zeit erstmal dunkel. Ich müsste jedoch die Stelle immer wieder anfassen um ein umschlagen ins grüne zu erreichen. Eine Reaktion tritt ja ein, hört aber irgendwann auch mal wieder auf, wenn nichts mehr zum reagieren da ist. Bedeutet, dass dort ständig irgendwas draufgetropft ist. Trocknet es ab, dann reagiert da nichts mehr.


    Ich habe mal ein Messingteller von mir rausgekramt der ordentlich Patina hat.

    Das Becken lag offen bei meinen Eltern im Keller-geregnet hat es da drin allerdings bestimmt nicht. Eine etwas hohe Luftfeuchtigkeit wäre da eine möglich Erklärung, um dieses Patina-Muster zu erschaffen. Nebenan ist der Wäschekeller und dieser Raum ist immer dunkel und kühl.


    Ich habe daraufhin mal mein Becken genommen und Hand angelegt. Dort wo ich das Becken mit Zitronensäure behandelt habe ist das Grüne gut weggegangen und sogar die schwarzen Stellen deutlich blasser geworden. Polieren habe ich mir jetzt mal verkniffen.

    Im oben Bildbereich habe ich nur mit Wasser mein Glück versucht. Wie man sieht ist da nichts passiert.

    Ich hoffe man kann es einigermaßen auf den Bildern erkennen

    Kupferdächer haben nichts mit Grünspan zu tun.

    Wenn dem so wäre würde ich mir Gedanken machen.

    Zitat: Häufig wird die grüne, Kupferdächer überziehende Patina als Grünspan bezeichnet. Dies ist jedoch falsch! Grünspan entsteht nicht aus der Reaktion von Kupfer mit Wasser, sondern aus der Reaktion von Kupfer mit Essigsäure. Ohne Vorhandensein von Essigsäure ist in Wasserleitungen die Bildung von Grünspan nicht möglich


    Grünspan ist Kupfersalz und hat nichts mit Patina zu tun. Grünspan sind so kleine Kristalle. Patina nur oberflächlich.

    Patina ist eine Schutzschicht-Wird sie nicht entfernt, dann tut sie ihren Dienst. Ein gutes Beispiel wäre die Freiheitstatue. Die war mal braun. Die Farbe ist heute schon lange ab und das Kupfer über Jahre der Witterung ausgesetzt gewesen. Daher ist sie grünlich, so wie wir sie kennen.


    Grünspan greift das Material an und sollte schnell entfernt werden, denn ein Becken geht davon kaputt.

    Ist das wirklich Grünspan? Nicht vielleicht einfach nur Patina.

    Grünspan entsteht in Verbindung mit Essigsäure und ist giftig. Kann man mit Wasser abwaschen.

    Wenn das wirklich Grünspan ist, würde ich den Verkäufer bieten da einmal drüber zu wischen.


    Ein Riss muss da nicht sein.

    Die Stellen werden nach dem polieren wahrscheinlich dunkel bleiben-es sei den man trägt Material ab.

    Da Links sieht man es wie es aussehen könnte.

    Was mich bei solchen Anzeigen immer zum schmunzeln ist, dass man Dinge "dreckig" verkauft, mit dem Hinweis, dass man mit ein wenig putzen etwas ganz Tolles bekommt. Naja, eigentlich klug gedacht-da wird "Handarbeit" quasi mit verkauft-da kann man doch gleich noch mehr für verlangen.

    In dem Fall bekommt man sicherlich dennoch ein "schönes" Becken.

    Hing das Becken unter einem tropfenden Wasserhahn?

    Hallo

    Nochmal zum Snarebed. Leider war bei den tollen Bildern deiner Snare keins mit der fertigen Reso-sSeite dabei. Wie breit und tief machst du es? Hast du da eine bestimmte Form?

    Bei meiner 13er sind es 110mm und in der Mitte 2mm, die zu beiden Seiten gleichmäßig auslaufen.

    Probierst du auch unterschiedliche Arten der Gattung aus?

    Der Kessel hat statt gewünschten 1/8" nur 1/16" Untermaß beim Fräsen bekommen und das Snarebed ist nicht ganz mittig positioniert worden.

    Schöne Snare. Respekt wer es selber macht. Auch bei der Wahl der Abhebung alles richtig gemacht.


    Eine Frage zum Snarebed.

    Gab es einen Grund die Bohrungen vor dem Fräsen der Gratungen und des Snarebeds zu machen?

    Ich bin da Perfektionist. Bevor ich gebohrt habe, ging mein Kessel erst zum Fräsen.


    Als ich die Position der Abhebung und des Buttends festgelegt hatte, habe ich wirklich nochmal eine Nacht drüber geschlafen. Am nächsten Tag habe ich dann ganz langsam begonnen eine Loch nachdem anderen zu bohren.

    So ganz Selbstgebaute oder so halb wie bei mir ist schon was tolles.

    Es geht dabei wahrscheinlich weniger um Kraft, sondern um Koordination des jeweiligen Muskels. Ein Muskel muss sich auch in sich koordinieren. Je mehr Kraft ich benötige, desto mehr Muskel ist in Aktion. Mach mal ein paar Kniebeugen. Die Kraft wird jeder haben, dennoch möglicherweise zu Beginn etwas zittrig unterwegs sein. Alles muss zusammen arbeiten Nervensystem und Muskel. Darum sollte/kann man mit etwas schwereren Sticks seine Koordination verbessern. Mit den "normalen" Sticks sind die Bewegungen unter Umständen flüssiger.

    Das gleiche ist es mit diesen Fingerübungs-Gerät.

    Der letzte Bassdrum-Schlag ist beim Spielen am Schlagzeug im Normalfall deutlich leiser. Was automatisch dazu führt, dass der nächste Schlag auf der 1 betont ist.

    Das es einen raushaut ist auch nur möglicherweise im ersten Moment so. Der Moment, wo man sich noch orientiert. Man startet den Track "zum ersten Mal" und wird quasi von der "Eins" überrascht.

    Der Lernprozess setzt ein-liest sich vielleicht noch die Randnotizen im Startbeitrag noch durch-schaut nochmal genauer auf die Notation-beim "zweiten Mal" weiß man dann worauf man achten muss. Vielleicht war es bei mir ähnlich so wie bei danyvet-man hört es erstmal anderes (siehe Anhang ab Takt 13)


    Manchmal vielleicht sogar auch total verkehrt.

    Spielt man es dann selber, dann fragt man sich manchmal wirklich was man da vorher eigentlich im Kopf hatte ;)

    Etwas was was mir immer mal wieder auffällt-Erklärt anhand von Groove Binär A.

    Warum tue ich mich immer so schwer damit, wenn etwas in einer anderen Subdivision notiert ist, obwohl es streng genommen das selbe ist?

    Achtel statt Viertel auf der HiHat (Bassdrum und Snare angepasst notiert) und die Welt ist schön. Ich höre die Aufnahme-"Ach den kennst doch!!"-Sofort habe ich die "Figur" vor Augen und schon kann ich das Ding runterspielen. Vorher hat meine Krone beinahe Schaden genommen.

    Der Groove hat es im übrigen Faustdick hinter den Ohren. Die Bassdrum macht den Offbeat sehr dominant.

    Da haut es einen unter Umständen raus und man nimmt den Off-Beat als Puls wahr.

    Der Arsch, die Schlagfellseit geht nach oben, und nicht die Kickdrum rutscht nach vorne weg ?

    Das was auffällig war, dass es beim treten des Slaves am stärksten war-da kann das Hauptpedal ruhig in der Luft hängen.

    Ich Frage mich, ob man mit einem Schlägel in der Hand genug Wumms in die Bassdrum rein bekommt. Die Doppel-Fuma mal komplett abschrauben und dann mal ordentlich aufs Fell hauen. Darauf achten, dass die Bassdrum auf der Schlagseite exakt gleich hoch steht. So könnte man ne "defekte" Fuma ausschließen.

    Wenn sich die Halter der Beine nicht in die gewünschte Position bringen lassen, würde ich es einfach mal mit einem Gewicht probieren. Wenn es dann nicht mehr hüpft sind wir schon Mal ein schon Mal ein Schritt weiter.

    Da dort oben am Bein Flügel-Schrauben dran sind sollte sich da doch was verstellen lassen. Oder sind die nur Verzierung?

    Die Bassdrum ist Rund und deine Fuma, im günstigsten Fall, am tiefsten Punkt angebracht. Da sollten ein paar mm am Bein nichts ausmachen.

    Zumal die Spickes zum größten Teil im Teppich verschwinden werden.

    Ich habe mir jetzt mal das Video auf meinem PC angeschaut. Auf dem Handy war es doch verdammt klein. Die Bassdrum "hüpft" doch deutlich mehr, wenn du das Slave bedienst.

    Ich hatte solche Probleme noch nicht, zumal ich noch eine Cow-Bell am Spannreifen montiert habe-da wäre ne "Hüpfburg" gar nicht knorke.

    Ich hatte jedoch schon manchmal mit Dingen zu "kämpfen", wo ich lange suchen musste bis ich den Täter überführt hatte.

    Probiere einfach mal ein paar Dinge aus-das wird schon werden. Zur Not wirfst du einfach ne Gehwegplatte in die Bassdrum ;)

    Stufenlos muss das ja nicht sein. Hätte sowas um 45° gedacht.

    Wie hoch die Resoseite kann, musst du am Main-Pedal ausloten.

    Du kannst dir das vorstellen wie bei einer Wippe (Drehpunkt am Boden) >je weiter dieser Punkt von dir entfernt ist, desto mehr Kraft wird benötigt, um die Bassdrum auf deiner Seite anzuheben.

    Jetzt nur mal so ins Blaue gedacht.

    Die Bassdrum stützt sich an den Beinen ab-gebe ich von vorne jetzt ein Schubbser in die Bassdrum, dann will die Bassdrum weg von dir-geht aber nicht, weil die Beine das verhindern. Die Stoßenergie liegt nun fast 90° zu den Beinen. Stell die Beine mal flacher und hebt die Bassdrum ein wenig auf der Resoseite an. Dann kommt deine Fuma mit der Ferse runter und die Beine führen mehr Energie in den Boden ab.

    Der Hebel ändert sich und du brauchst so nun viel mehr Kraft um die Bassdrum auf der Fuma-Seite anzuheben.

    Je steiler die Beine stehen umso "leichter" wird es. Kannst du ganz leicht selbst testen, wann du mehr Kraft brauchst um die Bassdrum auf der Schlagseite anzuheben. Als du die Bassdrum auf der Resoseite abgesenkt hast, würde es doch besser. Vielleicht hatte die Resoseite mehr oder weniger Kontakt zum Boden.

    Nur so eine Idee.

    Hallo

    Links getreten könnte ich mir vorstellen, dass da mehr Bewegung in die Bassdrums kommt, wil Dr Druck von dem Hauptpedal fehlt.

    Hast du mal probiert mit dem linken Fuß auf dem Slave-Pedal ganz langsam den Druck auf Tritt-Platte zu erhöhen?Wenn sich da die Bassdrums auch bewegt, dann kann es daran liegen was du sagst, dass Dr Beater zu hoch anklopft und die Bassdrums aushebelt. Geht das Hauptteil am Spannreifen auch nach oben?

    Leg doch mal ein Gewicht rein

    Danke für deine Mühe.

    Gute Beispiele.

    Vielleicht noch eine Ergänzung zu Groove B und C. Jeweils als dritte Variante.

    Nur um mal zu zeigen, dass Binär etwas kantigen rüberkommt.

    Hörbeispiel B ternäre-So wie es ist auf ein 16tel Raster schieben. Hier kommt natürlich noch ein weiterer Effekt hinzu, dass der Shuffle wegfällt. Es jedoch auf der kordinativen Ebene gleich bleibt.

    Hervorheben möchte ich hier noch mal dein gespielten Half-Time- Shuffle>>Ein Sahne-Stück