Beiträge von Lexikon75

    Hallo

    Sie spielt die HiHat mit zwei Schlägen die nur unterschiedlich sind.

    Achte mal auf ihre Arme, die gehen beide relativ gleichmäßig rauf und runter-meine jetzt nur den Schlag der mit der Snare zusammen kommt. Der Schlag dazwischen ist von der Armbewegung kleiner. Dieses Nachtippen sieht nur so aus, weil sie im Gegensatz zu dem Schlag, der mit der Snare zusammenfällt, das Handgelenk abkippt. Reduziert mal die Geschwindigkeit, dann sieht man es besser.

    Sie spielt hier nur die 4tel-8tel wären so bei dem Tempo unmöglich zu spielen.


    Habe diesen Bewegungsablauf so ähnlich schon mal gesehen.

    Wen ich mich nicht irre in dem Thread "mir egal Hauptsache 160bpm 8tel"

    zB ein Dreieck oder einen Dodekaeder

    Ein Punkt ist gegen über einem Quadrat schon optimal. Ein Dreieck hat auch gerade Seiten, das würden sich optisch nicht so gut von einem Quadrat absetzen.

    Wir reden hier von Notationen, die in Übungsbücher mit Handsätzen notiert werden. Diese Bücher sind in der Regel auch für Anfänger. Meine ersten Übungen waren alle mit einem Quadrat/Dreieck und einem Punkt notiert.

    Vielleicht muss man noch ein Anfänger sein um da einen Unterschied zweier Bedeutungen eines Punktes auseinanderzuhalten zu können ;)

    In Handschriftlicher Notation nutze ich die Handsatzzeichen immer noch und komme bestens klar damit. Man kann manchmal auch ein Problem herbei diskutieren.


    Wenn Experten, die Beispiele für Hndsätze nicht mehr so brauchen, wie ein Anfänger, gerne über eine mögliche Problematik diskutieren wollen, dann immer weiter.

    Dazu fällt mir nur eins ein:"Never Touch running System'.

    Für weitergehende Literatur sind die dann handschriftlich ggf. missverständlich, weil ja ein dezenter Punkt über der Note üblicherweise staccato bedeutet.

    Da gebe ich dir recht. Versuche aber gerade ein Verbindung zu einem notierten Handsatz herzustellen.

    Den Handsatz so zu notieren kommt mit einem "Staccato" eigentlich nicht in die Quere. Da dieser "dezente Punkt" direkt über oder unter dem Notenkopf gegenüber dem Notenhals notiert wird. Eine Vorgabe des Handsatzes wird in der Regel außerhalb der Notation/Notenlinien hingeschrieben.

    So wie auf dem Notenblatt von Miss_Mieze. Je nachdem wo der Notenhals hinschaut, so wird der Handsatz obendrüber oder untendrunter geschrieben-also da wo der Notenhals hinschaut. Ich mache das jedenfalls so. Auch bei einer punktierten Note kommt bei mir der Punkt rechts neben den Notenkopf-also auch hier keine Gefahr einer Verwechslung. Wenn ich z.B. "Modern Drumming 2" aufschlage-da wird der Handsatz auch mit einem Quadrat und einem Punkt gekennzeichnet.

    Habe in meiner Notation in Beitrag "#135" mal in den ersten beiden Takten jeweils die erste Note als "Staccato" notiert. Sieht eigentlich sehr eindeutig aus, was wie gemeint ist.


    Bei einer Snare ist der Ton in der Regel immer sehr kurz. Daher ist mir nicht klar wie man das miteinander verwechseln könnte, weil da ein staccato kein Sinn macht.


    Wo würde man ein Staccato-Punktierung bei einer Schlagzeugnotation möglicherweise mal nutzen? Mir fallen da nur Becken ein, die mit einem "Stoppie" gespielt werden sollen.

    Eigentlich ist "Quadrat" = "Starke Hand / Führungshand", "Punkt" = "Nachführhand / Schwache" Hand.

    Ist eine gute Idee. Würde aber ein Schritt weiter denken. In dem Beispiel sind beide Varianten aufgeführt. Würde beides auch üben. Es ist aber nun mal so, dass die Führhand z.B. bei mir nie wechselt. Bei mir bleibt die Rechte die "Starke", dennoch spiele ich einiges mit Links und beginne auch damit. Daher ist es in meiner Notation schon wichtig was ein Quadrat ist und was ein Punkt. Für dich persönlich kann deine Version völlig ok sein. Finde da sollte jeder seine eigene finden. Jeder spielt nun mal anders. Spielt man z.B. OHP dann spielt man an einem Set wo die HiHat links steht mit Links. Würde dann nach deiner Definition nicht mehr passen. Da man wahrscheinlich einen möglichen Fill nicht zwangsläufig auch mit Links führt.

    Für einen Anfänge sollte es ganz klar sein was, was ist. Sollen beide Versionen gespielt werden, dann wird man wahrscheinlich nicht hinschreiben.

    "Bitte das Quadrat erst mit der starken Hand spielen und dann mit der schwachen Hand".

    Ein Anfänger braucht klare Ansagen. Rechts=Quadrat (ich habe es mit Dreiecken gelernt) und der Kreis=Links.

    Ich breche mir kein Zacken aus der Krone, wenn ich es einmal für einen Linkshänder und einmal für einen Rechtshänder hinschreibe.

    Wir reden hier ja von einfachen Übungen. In jedem Anfänger-Buch stehen immer beides drin. Braucht zwar mehr Platz, der sich später aber rentiert.

    Viele Snare-Übungen sind so gedacht, dass man einmal mit Links beginnt und einmal mit Rechts.

    Muss man sich jetzt noch beim Wechseln merken, dass man das Quadrat nun mit Links anstatt mit Rechts spielen soll, könnte das schief gehen.

    Ob man jetzt Quadrat=Rechts und Kreis= Links (oder anders herum) definiert ist eigentlich egal. Aber in den meisten Büchern wird es so gelehrt.


    dann diese Fassung:

    Warum spielen die denn da so eine Murcks rein? Ist doch eh aus der Dose.

    Vielleicht ist man davon ausgegangen, dass die Zuhörer, da vor Ort, mit der Besonderheit von Black Valver überfordert sein könnten. Man will ja auch mit klatschen. Die Kommentare zu dem Video waren jedenfalls mehr als positiv.

    Egal-Ich mag es nicht und habe es schnell ausgemacht.

    Ich werde mir in Zukunft echt überlegen, hier um Tipps zu bitten.

    Naja. Du machst mit deiner Frage einen Pooll auf. Jeder wirft etwas mehr oder weniger brauchbares für dich persönlich da hinein.

    Du gehst jetzt fischen und angelst dir das heraus was dir wichtig ist. Musst allerdings auch eins bedenken-Andere gehen auch angeln.

    Für die können anders wichtig sein.

    Deine Frage hilft anderen also auch. Du musst auch nicht auf alles eingehen. Jeder hat nun mal seine ganz eigene Meinung zu gewissen Themen.

    Ob dir das nun passt oder nicht-So sind Foren nun mal.

    Eigentlich hatte ich selbst noch etwas das ich gerne in den Pool werfen würde. Habe ich jetzt aber mal gelassen.


    Gruß Lexi

    Auch die Ghostnotes helfen nur bedingt, denn wenn ich sie weglasse um den gewünschten Groove zu spielen, ist da wieder diese Pause.

    Mach es im Wechsel...ein Takt mit, dann ein Takt ohne Ghost.


    Wenn du immer wieder in einen geraden Rhythmus verfällst, dann musst du genau das üben.

    Ist auch schwer zu beurteilen, woran es liegt. Kann auch einfach sein, dass das Tempo schlicht zu schnell ist und du noch nicht richtig im Shuffle angekommen bist.

    Ab einen bestimmten Tempo machst du dir öglicherweise selber einen Strich durch die Rechnung.

    Tempo nur bis dahin steigern, dass du es gerade noch zählen kannst.


    Zw. "gerade" und "ungerade" auch mal bewusst wechseln. Dir dabei eine genaue Zeit setzten. 15 min. Dann was anderes machen. Tempo dabei von mal zu mal steigern. Geht wieder gerade, dann wieder ein Taken zurück.


    Ist der Bewegungsablauf bei den geraden 8teln der selbe wie beim Shuffle?

    Also vielleicht einen eigenen Move entwickeln, denn du nur bei dem Shuffle spielst.

    Hehe, sollte ich jemals soweit sein... das wird bestimmt ein Spaß

    Hast du in anderer Form bestimmt schon gespielt.

    RLRR LRRL RRLR Im Anhang ein paar Übungen dazu.

    Jetzt nur noch 1tita 2tita 3tita 4tita zählen und du hast es fast geschafft.

    Nicht erschrecken. Es kann sein, dass man den Shuffle im ersten Moment nicht mehr hört. Jedenfalls ging es mir so.

    Wenn du den Handsatz drauf hast, einfach stumpf weiter spielen. Irgendwann kam der Shuffle dann gut hörbar zum Vorschein.

    Spaßeshalber auch mal 16tel zählen. Aber bitte wirklich nur zum Spaß. Fräst einen so richtig mal das Gehirn durch.


    Gibt interessante Shuffle-Pattern zu dem Thema. Mal auf die Einstellung des Metronoms achten.

    Half-Time-Double-Paradiddle-Shuffle

    Hab da aber mal ne frage. Wie spielst du den Shuffle, in Bezug auf den Bewegungsablauf? Da kann man auch schon eine menge machen.

    Bedeutet also-egal, ob langsam oder schnell, der Bewegungsablauf ist immer der selbe. Mach dir deinen eigenen Move draus.


    Hipp mit deinem Shuffle-Style? Ja sicher, aber der sollte noch etwas warten. Ist jetzt nur meine Meinung.

    Wenn man eh schon Probleme hat, den Shuffle bei 100 Bpm sauber zu spielen, dann sollte man nicht anfangen da irgendwas hinzubiegen.

    Biegen kann man später, das hier wäre übers Knie brechen. Ich weiß-Ungeduld ist manchmal der hier :evil:

    Wie man es nun schlussendlich macht muss jeder selber wissen.

    Ein Triolen-Shuffle hat seinen ganz eigenen Feel-der Quintolen-Shuffle aber auch.

    Zumal dieser auch recht gemütlich gespielt wird. Jetzt hat man nicht nur eine Pause, sondern zwei davor und eine dahinter.

    Die Cracks spielen so, weil sie es so wollen und nicht vor etwas davon laufen ;) Beziehe mich da aufs Tempo.

    Quintolen und Co

    Wäre es da nicht besser, wenn ich Quintolen auch spielen kann? Also etwas was man sich später mal anschauen kann/sollte?!

    Ich mache seit einiger Zeit auch in Quintolen, aber der Shuffle muss noch warten.

    Kann ich keine Triolen spielen, dann fange ich auch nicht beim Shuffle an.

    Ihr kennt doch den Spruch vom Meister(Cracks) und seinem Schüler(Wir). Oder? Sich in Geduld üben-das wird schon


    Abhängigkeitsübungen sagen dir etwas? Hoffe mein Beispiel fällt auch darunter :/

    Linke Hand spielt die 8tel Triolen durch(unbetont) und die rechte Hand den Shuffle mit allen drum und dran. Darauf achten, dass die Schläge exakt übereinander liegen. Das solange spielen bis man den Shuffle spürt.

    Es gibt so einiges was erstmal gar nichts miteinander zu tun hat und auch gesondert erstmal behandelt werden sollten. Hilft manchmal aber ungemein.

    Polyrhythmus hört man in diesem Zusammenhang auch manchmal-würde das aber gerne nur hier so stehen lassen, weil es wieder ein anderes Thema ist und auch eine andere Baustelle.


    m_tree gibt auch eine schön Vorlage-die Lücken füllen. Die Ghost-Dinger brauch man später bei einem sehr bekannten Stück eh irgendwann einmal ;)

    Bei niedrigem Tempo geht das wunderbar und ich habe auch eine deutliche Pause auf "und". Wenn ich schneller spiele, wird es immer gerader. Soll heißen, die Pause verschwindet. Ich weiß nicht, wie ich das kontrollieren kann.

    Mir persönlich hat es sehr geholfen die 8tel Triolen erstmal durchzuspielen und die zu shuffelden Schläge zu betonen. Kann man einhändig oder beidhändig spielen. Dies dann so schnell wie geht, aber auch mal so langsam wie geht. So hörst du raus wo die Schläge liegen müssen.

    Das Zählen eben so lange wie es machbar ist. Dann kann man eben auch nur den Puls zählen oder das Metronom seine Arbeit machen lassen.

    Finde aber auch, dass man den Puls körperlich auch spüren sollte. Kann man mit einem mit wippender linker Fuß oder ein Kopfnicker machen.

    Shuffle ist aber schon sehr speziell. Parallel dazu auch allgemein mit den Triolen beschäftigen. z.B. auch mal nur die Pausen spielen etc.

    Vor allem nicht ne ganze Nummer lang. Spätestens nach dem ersten Refrain hätte ich den finalen Wadenkrampf.

    Ich glaube die Wade macht da eigentlich gar nicht so viel. Würde es mal so beschreiben. Gebt dem Fuß etwas Spannung, aber nur so viel, dass er beim treten etwas nachgibt-die Ferse touchiert manchmal dabei nur ganz leicht die Boden-glaube aber, dass ist dabei nicht ganz so wichtig.

    Durch diese minimal Vorspannung federt das Bein wieder nach oben. Die aufzuwendende Kraft ist in etwa so viel, wie man benötigt um die Ferse über dem Boden, in der Schwebe zu halten, wenn die Fußspitze am Boden ist. Wenn man spielt vielleicht einen kaum spürbaren Hauch mehr.

    Beim trocken-tippeln auf dem Boden hebt die Fußspitze ein wenig ab. Auf der Fuma bleibt der Kontakt zum Pedal bestehen.

    Habe währenddessen mal meine Wade angefasst, die ist nicht bis zum bersten gespannt und fühlt sich Butterweich an.

    Ich denke es ist wichtig, dass man den Winkel zwischen Fuß zur Wade so ziemlich neutral austariert.

    Kann man gut nebenbei am PC oder vor der Glotze gut trainieren-beim Fernsehabend mit der Familie sollte man es allerdings vermeiden.

    An der HiHat-Fuma drückt ja auch noch die Feder gegen den Fuß. Die Fußspitze befindet sich bei sowas bei mir etwa in der Mitte vom Pedal.

    Da sollte es gut laufen. Die HiHat öffnet sich auch nur ein Spalt.

    Gebe aber zu, 5 Minuten ist schon eine Hausnummer-danach fühlt man sich wie nach einem kurzen Workout.

    Wenn ich es beschreiben sollte. An der Wade merke ich nichts. Etwas am Oberschenkel, aber weit von einem Krampf entfernt.

    Da muss man einfach mal Zähne zeigen ;)


    Ich gebe zu-ich trete die HiHat schon fast so lange mit wie ich Schlagzeug spiele. Auch bei durchgespielter HiHat, wippt die Ferse mit.

    Meist immer halb so schnell wie obendrauf. Bei Jazz-Pattern natürlich auf 2 und 4. Mache es bei durchlaufenden Sachen so wie oben beschrieben.

    Triolen hab ich allerdings noch nie in der Form durchgehüpft. Finde die Variante schon interessant.


    Hab zu dem Video mal ne Frage. Spielt er auf der rechten HiHat da nur die Akzente-also jede zweit 8tel Triole (4/4 Takt)?

    Keine Ahnung, ob sie richtig gut ist oder nur gut. Könnt ich so spielen, wär ich schon hoch zufrieden.

    Gut ist Definitionssache. Sie hat das Ding von Meshugga gespielt-Bleed.

    Thomas hat da aber noch ein paar Ghost-Notes auf der Snare gespielt. Die hat sie weggelassen.

    Da war ich doch etwas enttäuscht ;)

    Ne mal im Ernst, ich übe schon etwas länger an dem Ding und spiele mir immer nen Knoten in die Beine. Ich spiele es meinen Füßen sogar immer wieder mit den Händen vor-die da unten wollen es einfach nicht kapieren.

    Kann jetzt nicht sagen was sie da an hatte.

    Hatte etwas Tränen in den Augen-da muss mir wohl was reingeflogen sein ;)

    Sie hat aber noch einen draufgesetzt.

    Zu Beginn hat sie ganz lässig die HiHat (OHP) mit Links gespielt. Dann, als wenn es das normalste von der Welt wäre, mal eben die Sache gedreht und das Ride mit Rechts. Da war ich offiziell beeindruckt.

    Bevor ich es vergesse

    Herzlich Willkommen hier im DF (Drummerforum)



    Mein Buchtipp und Favorit

    Udo Dahmen-Am Anfang steht der Groove.

    Prinzip: Vom Einfachen zum Komplexen


    Das Buch "Modern Drumming" könnte auch etwas für dich sein


    Wichtig wären auch so grundlegende Dinge

    Grundschlagarten

    Full-Stroke

    Down-Stroke

    Up-Stroke

    Tap


    Dazu aus dem DF etwas zum lesen und anschauen

    Akzente mit Timo (irgendwie fehlt das Video dazu)

    Egal. Auf YT gefunden.

    Hier das Video zu dem Thema.

    Timo sagt bei etwa Zeit-Index 6:10 etwas ganz wichtiges. "Was kommt danach". Für mich ein ganz wichtiger Satz, den man sich hinter die Ohren schreiben sollte. Mehr möchte ich gar nicht vorgreifen, schau dir das Video einfach mal an.


    Tipp; Wenn du etwas von jemanden zitieren möchtest, dann brauchst du nicht immer den ganzen Beitrag zu zitieren.

    Stelle markieren und es ploppt ein Icon auf, anklicken und du hast nur den Ausschnitt, um den es dir geht als Zitat


    Gruß

    Lexi

    Da einen passenden Rat zu geben ist nicht leicht. Du zählst einiges auf was du schon kannst und was du genau möchtest.

    Die beiden Fill-Ins können vieles sein. Sind die aus einem Song?

    Welche Stilistik möchtest du den gerne spielen? Blöde frage eigentlich-alle natürlich ;)


    Sich selbst zu motivieren ist manchmal gar nicht so leicht. Man muss es ja selbst organisieren. Wieviel Zeit du für das Hobby>Schlagzeug< opfern kannst, muss du mit alleine ausmachen. Geh mal in dich und frage dich wieviel Leidenschaft steckt in dir, z.B. wenn du abends vor dem PC sitzt und hörst nebenbei Musik-juckt es dich dann in den Fingern-einfach mit zu trommeln? Worauf ist dabei völlig egal. Kann ein Pad sein oder ganz einfach auf den Oberschenkeln.

    Füße nicht vergessen, die können auf dem Boden mittippeln. Es kommt jetzt drauf an was sich dabei in deinem Kopf abspielt. Das Pad wird quasi zum Drumset. Ich kann auch nicht ständig an meiner Rumpelkiste sitzen. Ich habe immer ein Paar Drumsticks griffbereit.

    Mache ich mal eine Schreib-Pause, um drüber nachzudenken, was ich als nächstes schreiben kann, dann daddel ich ein wenig rum.

    Nichts besonders, einfach der Nase nach. Das zum Thema man hat keine Zeit. Man kann auch beim kochen klopfen ;)


    Du hast Sport angesprochen. Wie sieht es da aus? Wie motivierst du dich da bzw. was ist da deine Motivation?

    Mein Hobby Nr. 1 ist, man glaubt es kaum, nicht das Schlagzeug spielen. Der Trial-Sport ist meine größte Leidenschaft.

    Motivation beginnt im Kopf. Sehe ich ein Stein oder eine Betonröhre irgendwo rumliegen, dann sehe ich mich schon in Aktion.

    Heute bin ich nicht mehr so wild wie früher. "Damals" in meiner Sturm und Drangzeit bin ich nach hause und hab mein Fahrrad eingeladen und bin zurück gefahren.


    Was kann man nun tun, bei so einem "Hoffnungslosen Fall" wie bei dir? Erstens streich diesen Satz bitte sofort.

    Egal was andere denken- Was du tust ist allein dir überlassen. Wenn du Lust am Schlagzeug spielen hast , dann tue es-ganz egal wieviel Zeit du erübrigen kannst. Auch wenn es bei dir nur eine Phase ist-nutze sie.


    Du hast ja schon mal einen Ansatz dargelegt

    Nehmen wir also mal dein Bumm-Tschak-BummBumm-Tschak.

    Was spielst du auf der HiHat?

    Spiel da doch mal das komplette Rhythmus-ABC-von A bis Z.

    Keine Akzente über die 16tel, sondern nur die die Akzente spielen.

    Einige Kombinationen werden so selten sein wie das Erleben einer Sonnenfinsternis, aber spielen sollte man sie dennoch mal.

    Dabei das Bumschalala schön weiter spielen.

    Wäre jetzt eine von vielen Ideen

    Hast du mal eine andere Subdivision ausprobiert. z.B. das Triolen-Gedöns? Kann man gut für Fill-Ins gebrauchen.

    Ein Fill kann im übrigen alles sein. Ganz einfach denken. Nimm mal das 16tel Raster in einem 4(4 Takt. Du spielt aber nur 7 Schlage. Wie? Ganz egal

    Worüber wird hier eigentlich diskutiert? Wenn man sich Raja anschaut braucht man nur auf ihre Bewegungen schauen, um zu wissen, dass da was geht.

    Eins vorweg-ich kenne sie nicht und sehe sie hier zum ersten Mal.

    Ob da jetzt jeder Schlag wie z.B. Hier jetzt sauber ist mag man konstruktiv diskutieren dürfen. Blast-Beat muss sie wohl noch etwas üben. Da geht sie sehr in eine, nenne es mal Schonhaltung, um einer Verkrampfung aus dem Weg zu gehen. Die unweigerlich kommen wird, wenn man weiterspielt.

    Ist ja auch nicht schlimm-sie ist ja auch nur ein Mensch. Ansonsten sind ihre Bewegungen sehr elegant. Ihr Stil zu spielen gefällt mir. Allein daran erkennt man doch, dass sie Schlagzeug spielen kann. Kein "Nichtschlagzeuger" kann/wird sich so bewegen.

    Die Anzahl ihrer Klicks brauchen wir wohl nicht vertieft zu diskutieren, die sind wohl darauf zurückzuführen, dass sie einen verdammt guten Musikgeschmack hat ;)

    Mir ist das total wumpe was die Damen unser Zunft so anhaben. Mir geht es um gute Musik, gefällt mir der Stil obendrein auch, dann ist mein Interesse geweckt. Ich rege mich auch nicht auf, wenn ein männliches Exemplar "oben ohne" auf dem Hocker sitzt.


    Wenn ich mir mal ein Video anschaue!!

    Wie sitzt der/die Schlagzeuger_in am Schlagzeug. Wie sind die Bewegungen. z.B. Kes Kayser sitzt sehr aufrecht und stabil. Ihr Oberkörper dreht sich sehr wenig und sie lässt ihre Arme den Weg gehen.

    Mir fällt ihre gute Bassdrum-Arbeit auf. Sowas mag ich ja total gerne. Weiß nicht warum, aber ich hatte sofort Dennis Chambers im Kopf.


    Wie kommt man jetzt auf das Thema Kleidung und so gar nicht "supersexy"? Mir fällt auf, dass gerade Frauen oft darauf reduziert werden und in die Schublade gesteckt werden. Plötzlich schaue ich mir selbst Kes genauer an. Wie ist ihre Frisur? Geschminkt oder nicht? Ist ihre Kleidung auch ihrem spielerischem Niveau angemessen gewählt. Man will ja nicht behaupten können, dass zu knappe Kleidung über das mögliche Fehlen von spielerischen Können hinwegtäuscht. Irgendwann sage ich dann zu mir: "Was tust du da eigentlich?" Du willst das doch gar nicht, tust es aber trotzdem und weiß nicht mal warum. Schnell die Gedanken wegschieben, aber die Schublade ist bereits geöffnet. Es fällt mir dann erst etwas schwer mich wieder auf die Dinge zu konzentrieren, die mir persönlich wichtig sind.


    Mir ging der eine Drummer oder die eine Drummerin anfangs tierisch auf den Keks. Aber genau die haben es manchmal doch zu einem Abo geschafft.


    Ich mochte lange Zeit auch niemanden der OHP spielt. War wie ein rotes Tuch für mich.

    Mein erster Schlagzeuglehrer hatte damals mal zu mir gesagt Open Handed Playing ist Mist-Finger weg". Heute ärgere ich mich, dass ich nicht schon viel früher damit angefangen bin.


    Also weniger Schublade und mehr auf die Finger schauen. Manchmal geht einem doch ein guter Schlagzeuger oder gute Schlagzeugerin, im knappen Gewand, einem durch die Lappen.

    Leider habe ich nur eine Idee. Messe mal den Abstand der Bohrlöcher aus und schau mal bei Stdrums rein. Da gibt es Böckchen, die sehen so ähnlich aus.

    Metallkleber geht auch. Da kannst du sogar das Gewinde direkt reinschneiden.

    Bei uns gab's Mal vor nem Auftritt echt gute Kässpätzle. Hab mich fast bissl dran überfressen und musste andauernd aufstoßen.

    Man sollte die Spätzle ja auch nicht direkt davor essen. Man kann sich genug Energie im Vorfeld zu sich nehmen. Wenn man loslegt sollte der Magen so ziemlich leer sein. Ne Banane alla Drum Bee geht kurz vorher und während dessen ganz gut. Wer keine mag-Apfel geht auch.

    Ein voller Magen studiert halt nicht gerne. Man soll es nicht glauben, aber wenn man richtig unter Stress/Hitze/Anstrengung) steht und der Magen ist rappelvoll-da geht einiges manchmal schneller auf dem selben Weg raus, wie es reingekommen ist.

    Allgemein auch bekannt unter-Oraler unkontrollierter Speise Auswurf. Ist der Körper auf Leistung aus, dann tut er so ziemlich alles was zu Höchstleistungen führt. Ist schon raffiniert.Oder? ;)

    Hallo

    Wie man der Hitze entgegenwirken kann wurde schon ausreichend erklärt.

    Trinken und angepasstes Essen ist im Sommer wichtig. Leichte Kost, damit nicht auch noch der Verdauungsapparat auf Hochtouren läuft.

    Gerade dann, wenn man sich auch noch körperlich betätigt wird die ganze Sache umso wichtiger.

    Finde schon interessant was ein Körper so aushalten kann, und dass man hobbybedingt es manchmal sogar auf die Spitze treibt.

    Ich habe beim meinem Sport eine spezielle lange Hose an, einen Rückenprotektor, den ich wie bei einem Sandwich zwischen Funktionsshirt(langarm) und einem T-Shirt trage , trage Handschuh, Stiefel an den Füßen, und habe auch noch nen Helm auf.

    Trage dies auch im Winter-anstatt ein T-Shirt, dann aber eine Weste.

    Kann jetzt nicht sagen, dass ich mein Trainingspensum jetzt reduziere nur, weil es etwas warm ist. Brauche nur genug "Input".

    Merke aber auch, dass ich älter werde. Wenn ich an früher denke, da taten mir die Knochen nach einem Training nicht so weh. Anders ausgedrückt:Das Stöhnen ist deutlich lauter geworden ;)


    Egal was für ein Wetter man geht seinem Hobby nach. Ob jetzt Sport oder eben am Schlagzeug sitzend ist so eine körperliche Grundfitness schon irgendwie Voraussetzung. Möchte man seine Fitness steigern, dann muss man nicht nur was tun, sondern sich auch mit dem Körper etwas befassen.

    Der eigenen Körper ist ja auch nicht doof-leider aber man selbst. Der Körper weiß sich schon zu helfen um körperlichen Strapazen entgegenzuwirken.

    Man muss nur den inneren Schweinehund mal überwinden und was tun. Wichtig ist eben nur wie. Man muss die positiven Körperfunktionen auch in gang setzen können.


    In meinem Proberaum (Dachboden) liegt die Temperatur etwa bei 26°C. Klar, komme ich da ins schwitzen, aber aushalten kann man es da ganz gut-ist ja auch trocken.

    Wenn ich auf dem Dachboden an meiner Rumpelkiste sitze hab ich meist mein Funktionsshirt an. Mag es nicht wenn ein T-Shirt schweißnass mir auf der Haut bappt. Zum anderen auch contra-produktiv da der Schweiß im Shirt nicht schnell genug verdunstet und sich daher durch die Körperwärme auch noch erwärmt. Dann besser gar nichts.