Dritter Teil zur Herta Figur.
Nun sind ein paar Tage ins Land gegangen.
Wollte eigentlich erst schreiben, dass du dich mal wieder übertroffen hast. Würde aber bedeuten, dass deine vorangegangenen Videos weniger gut wären, wenn auch nur geringfügig. Das ist natürlich nicht der Fall. Daher drücke ich mich mal so aus.
Du hast es mal wieder geschafft mich zu überraschen. Du bringst ein Video über die Herta Figur heraus und gestaltest die Vorübungen so toll und interessant, dass ich den Herta beinahe vergessen hätte. Die Herta-Figur ist hier nur noch der Punkt auf dem kleinen "i" ![]()
Würde zuerst einmal die Aufmerksamkeit auf die Dreierverschiebung lenken. Irgendwie verfolgt die mich schon fast mein ganzes Drummer-Leben.
Das erstmal hatte ich die vor 30 Jahren auf meinem Zettel (Notenheft) stehen. War sofort hin und weg und machte es mir zu eigen. Was man damit alles anstellen kann. Ganz klar-Für Verwirrung bei einem Live-Auftritt sorgen. Abgesehen davon, dass man viel "Unsinn" damit anstellen kann, kann man auch viel "Gutes" damit vollbringen. Vor allen Dingen, nach knapp 30 Jahren, endlich kopieren, dass 4 gegen 3 zu spielen doch gar nicht so schlimm ist und total einfach ist.
Eins kann ich sagen, ich weiß wirklich nicht warum ich daran einen Narren gefressen habe. Jedenfalls läuft diese Figur einem ständig hier und da über den Weg.
Also, etwas was auf keiner "To do Liste" fehlen sollte? Jetzt weiß ich auch warum mich mein damaliger Musiklehrer so damit gequält hat.
Jedenfalls habe ich mich in den zwei Wochen, seitdem du das Video hochgeladen hast. fast ausschließlich nur mit den Vorübungen beschäftigt.
Irgendwann ploppte der Gedanke hoch: "Moment, da war doch noch was. Ach ja, es geht um die Herta-Figur." Bin es gestern das erstmal angegangen.
Worum habe ich mich jetzt so lange nur, mit den Vorübungen beschäftigt? Versuche es mal kurz zu umschreiben.
Möglicher Dialog vor zwei Wochen: Timo: "Jetzt sind wir bereit für die Herta-Figur" Ich: "Öhm-Nein" ![]()
Ich spiele diese Dreierverschiebung/Dreiergruppierung jetzt schon so lange, da spielt auch ein gewisses "Feeling" mit. Man spielt nicht nur einfach Noten oder anders ausgedrückt nicht mehr "mechanisch". Man denkt nicht mehr drüber nach und tut es einfach.
Und jetzt den Dreier gedoppelt (nenne es jetzt mal so) gespielt, stellt sich das "Feeling" nicht oder noch nicht ein. Da hab ich mich erstmal richtig festgebissen.
Das Feeling: Gespielt wird eine Dreier-Figur auf einer binären Struktur (16tel bzw. 32tel), dann soll auch noch die "Time" im Kopf weiterlaufen,
gespielt mit dem linken Fuß getreten auf der HiHat kein Problem, aber im Kopf stolperte, zu Beginn, die "Time" gewaltig...gut das ich das Metronom habe, da weiß wenigstens Einer wo die "1" ist
Habe dann auch alle Register gezogen und mir die Figuren groß auf mein Whiteboard aufgemalt.
Alles auch mal in Schleife gespielt. Also anstatt ein Takt zu spielen, drei Takte gespielt, damit das Teil aufgeht. Habe das Video bestimmt auch gefühlte eine Millon mal vor und zurück gespult.
Was soll ich sagen? Nach eine gefühlten Ewigkeit stand die Basis und bin dann gestern das erstmal die Herta-Figur angegangen.
Dialog heute: Timo: "Sind wir jetzt bereit für die Herta-Figur?". Ich: "
Wer? Ich? Naja-Vielleicht"
Ach-Wie schön einfach doch der Herta mit Achtel-Triolen war/ist ![]()