Beiträge von Mattmatt

    Kürzlich hat mich einer von Jost Nickels Monday Grooves in 3 spontan dazu inspiriert,

    eine 4/4-Version daraus zu kreieren.


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    Sieht gleichzeitig einsam und neiderweckend aus. Man fragt sich natürlich, wie viele Tage in der Woche bei ihm tatsächlich so aussehen ...

    Diese Disziplin und Aufopferung habe ich schon bei Virgil Donati immer bewundert, nur dass dieser sich nie mit so einer "no fucks given"-

    Haltung präsentiert hat, vermutlich gesund viel schläft und mutmaßlich noch nie eine Zigarette im Mund gehabt hat :D.

    Die Grenzen scheinen in diesem Fred ja relativ deutlich gezeichnet, und die Fälle ziemlich klar.

    Solo-Zirkus-Getrommel vs. songdienliches Spielen (was mit anderen Worten meint: Simpel,

    unaufgeregt, auf den Punkt, das Arrangement unterstützend, ohne aufzufallen, aber das

    Tanzbein dabei anregend :)), Technik-Gefrickel vs. musikalisches Drumming.


    Was aber ist mit einem ganzen Musikbereich, in dem virtuoses und kreatives Drumming eben

    gerade "song"dienlich und äußerst passend ist?


    Ich habe mir gerade das neue Meinl-Video mit Nick (Nickybagzz) Baglio reingezogen und finde

    den Typ einfach den Oberhammer! Der Kerl scheint in meinen Ohren einfach nur so vor un-

    endlicher Kreativität zu strotzen (und zwar im Kontext der Musik), finde ich, seit ich ihn zum

    ersten Mal gehört habe.


    Kann man das mit anderem Musikgeschmack auch als Gefrickel im negativen Sinne empfinden?

    Schwierig natürlich, falls man mit dieser Musik gar nichts anfangen kann, das ist klar ...

    Ist jetzt auch nicht ganz mein bevorzugter Stil, aber so als einzelnes Tune, zum besten gegeben

    "live" und direkt von drei astreinen Musikern kann ich das schon total genießen, nicht zuletzt

    weil solche Arrangements eben auch eine äußerst erfrischende Abwechslung für Herz und

    Verstand sind, für Ohr und Hirn, sozusagen :). Im Vergleich zu mainstreamiger Musik, mein

    ich natürlich.


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    Was mich immer fast am meisten flasht, ist, wenn ein sehr virtuoser Drummer total songdienlich, auf den Punkt, groovig und musikalisch spielt.

    Sprich: Er (oder sie) hat so viel Musikalität (und Reife), dass nicht gespielt werden muss, was man alles könnte, sondern, was gut klingt, was

    emotional und aussagekräftig ist.


    Gute und namhafte Drummer, die – böse gesagt – "nichts anderes können", klingen natürlich ebenso genial und benötigen natürlich ebenso diese

    Musikalität, bloß neige ich stets dazu, besonders geflasht, beeindruckt und berührt zu sein, wenn Musiker (nicht nur Drummer eigentlich), die eben viel

    mehr könnten (technisch und kreativ), simpel und musikalisch ausdrucksstark spielen.


    Insofern ein sehr schöner Fred auch für mich, schließe mich an :).

    Also ich merke schon, ihr habt irgendwie dieselben Schwierigkeiten wie ich. ^^

    Annika Nilles mit der Band "Nevell"
    aber irgendwie spielt die auch mit Band nicht "normal", also nicht nur Groove und ab und zu ein Fill, so wie unsereiner das songtauglich tut. Die Musik der Band ist aber auch nicht dafür ausgelegt, das ist ja auch so untanzbares Hirnzeug

    Klar haben diese Künstler/innen alle ihre "Bands" wie Nevell oder Moving Parts (Benny Greb) z. B., aber diese Bands spielen ja alle schon eher "um den Drummer drumherum". Ich suchte ja gerade nach "ganz normalen" Performances, die sogar du und ich - vielleicht doch noch mit Abstrichen - abliefern könnten.

    Aber das ist ja bei Nevell und Moving Parts auch das Konzept ... Das sind die Bands von Anika resp. Benny, und die Musik stammt im Prinzip aus ihren Köpfen. Das Drumset ist hier der Frontmann bzw. die Frontfrau!

    Jojo Mayer habe ich an den Sonor Days 2015 (?) sehr sympathisch erlebt: Da spielte irgendeine lokale Band draußen auf einer kleinen Bühne

    irgendwelches AC-DC-Zeugs oder so, mittelmäßige Qualität (im Vergleich zur Hauptbühne, natürlich).

    Da plötzlich – ich sah nicht auf die Bühne – klang die Band mit einem Mal sautight, die Drums hatten einen richtig geilen Sound. Als ich hinsehe,

    sehe ich doch tatsächlich Jojo mit den anderen Jungs rocken und grooven, er hat sie sogar ein wenig "dirigiert" bei Kicks, Breaks und Schluss!!


    Ich bin mir nicht sicher, ob er selbst die Schnapsidee hatte (dann musste er wirklich gut drauf gewesen sein), oder ob der eigentliche Drummer

    oder die Band ihn irgendwie angehauen hatten, jedenfalls war es sowohl musikalisch beeindruckend als auch wirklich sympathisch-witzig :)!


    Aber zur Ursprungsfrage: Von Jojo findet man doch zig Videos mit seiner Band Nerve!? Klar, das ist kein Mainstream-Pop, aber durchaus Musik!

    Außerdem meine ich, dass viele Videos aus seinen früheren Zeiten herumschwirren, wo er diverses Zeugs spielt, auch Jazz, Big Band und dergl.

    Ich muss ehrlich sagen, ich weiss es nicht =O!


    Tatsache ist: Ich habe mit einem Freund telefoniert, der beruflich sowohl mit Apple- als auch Audiohard- und software arbeitet.

    Der hat mir gesagt, ich solle checken, ob die Saffires auch standalone funktionieren (tun sie), und ich solle nochmals eine

    Verbindung USB-C zu USB-C mit dem Laptop checken. Und eine Steckdose benutzen, von der ich sicher weiß, dass sie (genügend)

    Strom liefert. Um diesen Fehler ausschließen zu können. Er meinte, falls es weiterhin nicht funktioniere, solle ich das neue Gerät

    als defekt retournieren. Dass ich es kaputtgemacht hätte, sei sehr unwahrscheinlich, wenn man nichts sieht (Wasser etc.), spürt

    oder riecht. Das hat mich beruhigt und andererseits auch nicht, denn eigentlich blieb fast nichts mehr übrig, dass als Fehlerquelle

    hätte identifiziert werden können ...!


    Aber – gesagt, getan, und tatsächlich: Das USB-Lämpchen blieb grün leuchtend!! Es ist ein bisschen peinlich, aber ich kann nicht

    sagen, was nun das Problem war ...! Möglich wären Dilettantismus von meiner Seite oder irgendein zwischenzeitlicher Bock

    seitens des Geräts und/oder des MacBooks ...?