Beiträge von Mattmatt

    Beat #36 – Shut down, Pt. 6:

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    Zitat von Lexikon75

    Was für ein Fell hat du auf der Snare? Hab mir für meine Stainless-Snare das Remo EC Edge geholt.

    Auf dieser (Sonor Phonic D506) hab ich ein Evans G14 drauf. Auf der andern (Sonor Artist Amboina) ein G1, meine ich.


    Zitat

    Du spielst in einigen deine Videos Bass..dazu mal ne Frage..ist es egal mit was man anfängt,4 Saiten-oder 5 Saiten-Bass?

    Ich bin überhaupt kein Bass-Spezialist. Ich sehe es so: Der 4-Saiter ist der absolute Klassiker und Standard. Die Stimmung entspricht derjenigen der Gitarre (die tiefsten vier Saiten) und des Kontrabasses (der auch praktisch immer 4 Saiten hat). Viele finden, die fünfte Saite (tiefe H-Saite unter der E-Saite) brauche es nicht. Ich mag sie :D Angefangen hab ich auch mit einem 4-Saiter. Mein Lehrer damals meinte, einen 5-Saiter müsse man einfach wirklich wie einen 5-Saiter spielen, d. h. in derselben Lage wirklich die fünf Saiten ausreizen etc. Je nachdem, wie blutig man anfängt, sind vier Saiten evtl. einfacher, sowohl für den Überblick als auch greiftechnisch, aber nagel mich nicht drauf fest ...!

    Beat #35: Gerade oder nicht gerade?

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    Zitat von Lexikon75

    Wäre dann dein 7/16tel HiHat Pattern so ein Fall?Bezeichnest es,in deinem klasse Video dazu,auch so[/size] ^^ [size=10][size=10]Oder eben klassisch>Akzente in 3er Gruppen auf 16tel in einem 4/4 Takt der dann nach drei Takten aufgeht bzw. bei mir im Wechsel zwischen 4/4 und 3/4 eben etwas später

    Genau, meine 7er-Gruppe über den 12/8-Takt ist auch ein Fall von Polymetrik. Ich persönlich nenne es dann nicht 7/16, denn das wäre für mich eine Taktartbezeichnung.
    Ich spiele ja nicht eine Taktart über eine andere Taktart, sondern bündle einfach Noten zu Gruppen, in dem Fall 7er-Gruppen.


    Zitat

    Polyrhythmik wären dann ein Puls über in einem Takt,über den ein anderer Puls gelegt wird. Der sich dann wieder auf der "1" trifft.

    Ja, meist schon früher als bei der 1. Wenn du im 4/4-Takt über 4 Viertelnoten spielst, ist es tatsächlich die 1, ansonsten trifft sich's eigentlich immer früher schon wieder.

    Meine Musikschule gebietet Skypepflicht (o.ä.), das heisst, die «Präsenzzeit» muss gewährleistet werden. Damit
    gilt der Unterricht als erteilt, und die Eltern müssen ihre Rechnung normal bezahlen.


    Ausserdem hat sie Kurzarbeit angemeldet. Sollte sie in den nächsten Wochen in finanzielle Probleme geraten,
    etwa durch zu viele Schüler, die in dieser Skypephase aus verschiedenen Gründen abspringen und ihre Rechnung
    nicht bezahlen, würde das aktuell werden.


    Wie es im nächsten Halbjahr aussehen wird, hängt natürlich von den Schülerzahlen ab, und diese wiederum
    vom Optimismus der Eltern, ob sie ihre Kinder (wieder) anmelden.

    Das ist normal und passiert je nachdem bei etwas schiefen Filzen, handgehämmerten oder sonst nicht ganz maschinell perfekt geformten Becken.
    Oft stellen Schlagzeuger das untere Becken extra etwas schräg (es gibt dafür ja sogar extra eine Schraube bei den meisten Hi-Hat-Maschinen),
    um beim Fusstritt mehr Sound und beim offenen Spiel mehr Gescheppere zu haben.


    Was mich eher anspringt in deinem Text, ist die Tatsache, dass dein Schlagzeuglehrer noch nie ein eigenes Set hatte? Das erstaunt mich doch
    etwas, da ich mir unter einem Schlagzeuglehrer einen sehr erfahrenen Drummer vorstelle, der nebst viiiielem Üben regelmässig live spielt,
    und der es auch versteht, einen guten Sound (auch durch Stimmen) aus seinem Instrument herauszuholen. Und das alles ist wohl eher nicht
    üblich, komplett ohne eigenes Set zu durchleben :huh: ?!

    Ach so, ja:


    Es gibt Berührungspunkte von Polyrhythmik und Polymetrik: Wenn du technisch dieselbe Figur spielst, aber deine Perspektive umkehrst, wird das eine zum andern. Gerade
    bei deinem Beispiel im ja eher selteneren 3/4-Takt ist das sehr schnell gezeigt:


    Sobald du, dieselbe Figur spielend, anfängst, auf 4 (Viertel) statt 3 (Viertel) zu zählen, wird die darübergelegte 4er-Figur nicht mehr «aufgehen», sondern sich verschieben.
    Sie impliziert dann ein neues Metrum, die Figur wird polymetrisch.


    Du befindest dich dann im 4/4-Takt und spielst «deine» Gruppen von 3 Sechzehnteln dagegen :) .

    Ich würde es 4 gegen 3 nennen, da mein «Zuhause» der 3/4-Takt ist, und ich 4 dagegen spiele. Besser «über» eigentlich für Polyrhythmen.


    Polyrhythmus: wird 4:3 geschrieben, zwei gleichzeitige Rhythmen, die sich auf dasselbe Metrum beziehen. Wird erreicht entweder durch verschiedene Teilungsweise desselben Intervalls (3 Viertel und 4 punktierte Achtel) oder auch durch Synkopation, Akzentauslassung usw.


    Polymetrik: Da wäre dann bei 4 gegen 3 gemeint, dass man sich zwar im 3/4-Takt befindet, aber Gruppen von 4 Vierteln zusammenfasst/betont/phrasiert/hörbar macht. Durch Akzentverschiebung etc. erklingen gleichzeitige Rhythmen, die nicht mehr kongruent in Bezug auf den Taktstrich sind, also ein neues Metrum implizieren.
    Das geläufigste Beispiel hier wären wohl die 3-16tel-Gruppierungen. Das würde ich 3 gegen 4 nennen, und zwar 3 Sechzehntel gegen (die üblichen, als Subdivision stimmigen) 4 Sechzehntel.


    Bei x gegen y müssen sich x und y auf die gleiche Subdivision (oder beide auf den Viertel) beziehen.
    Bei x über y (x:y) dauert x gleich lang wie y und bezieht sich auf dasselbe Metrum / denselben Puls.




    Edit hat ein bisschen überarbeitet und präzisiert.

    Shut-down-Beat #34:

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    PS sieht es bei euch auch so aus, dass das Videofeld zwar da ist, aber kein wirkliches Video eingebettet ist? Woran liegt das wohl :huh: ? Habs nicht herausgefunden ...


    [gefixt "youtube"-tag statt "video"-tag ist die Lösung - Gruß vom mc.mod]
    --> Super, thanks mc.mod ^^ !!

    Zitat von Lexikon75

    Ich glaube in dem Punkt Sitzposition reden wir ein wenig aneinander vorbei. Wahrscheinlich hab ich mich etwas unglücklich ausgedrückt. Da Zeichnungen und Bilder oft mehr sagen als Worte.
    Im Thread Birdseye hab ich noch mehr Fotos von Oben.


    Alles klar ^^ .


    Zitat

    Ich weiß genau was du meinst. Hab ich so noch nicht gemacht. Beide Pattern,also den Groove(Bild2) und den Fill(Bild1),kann ich "Freihändig" spielen. Aber eben nur beginnend von der "1".
    Dahingehend werde ich es mir erst aufschreiben müssen.

    Weglassen der Taps ist kein Problem.Klatschen z.B. oder wie schon erwähnt nur die Akzente übers Set verteilen.Übe das weglassen in 3 Variationen. Einmal ganz normal mit rechter und linker Hand,dann eben links und rechts getrennt.
    Hab aber irgendwie ein Problem damit die Bassdrum-Figur durch zuziehen,wenn ich nur die Akzente spiele. Hoppelt ein wenig. Im Pattern wie in Bild 2 da klappt es ohne Probleme.Weglassen von Noten scheint wohl schwerer zu sein.Spiele ich den Pattern mit Taps mit nur einer Hand(links oder rechts),dann klemmt es noch gewaltig.Ohne Taps wiederum kein Problem.Übe da mit dem Buch von Mr.Greb mit seinem Alphabet.


    Cool! Wenn du dich sehr für diese polymetrischen Überlagerungsgeschichten interessierst, empfehle ich dir Gavin Harrisons Rhythmic Illusions und auch Jost Nickels Fill-Book sowie das Snare-Book.


    Zitat

    Hab dazu mal ein Beispiel was ich bei meinem ersten Auftritt in der Schule gespielt habe.Ist schon 25 Jahre her,was hängen geblieben ist hab ich mal versucht zu Papier gebracht.So gegen 19 Uhr sollte es geloaded sein.

    Also auf Youtube?

    Aah, back to the roots!


    Ich habe letztens auch festgestellt, dass ich mich in einer zu technischen Schiene verfahren habe, und zwinge mich dann ab und zu, simple beats ohne ghostnotes zu spielen.
    Da merkt man dann, dass die im Grunde Stützen sind, um das Timing zu halten, und die einfachen Beats dann entgegen Erwarten schwieriger tight zu spielen sind, als die komplexen.


    Keep it up!


    Ich spiele eigentlich relativ viel ohne Ghostnotes im richtigen Leben :D . Ich weiss nicht, ob ich simple Figuren einfacher finde, tight zu spielen. Ich weiss, was du meinst, aber
    bei mir stellen sich häufig einfach bestimmte Konstellationen oder Platzierungen als schwierig heraus, unabhängig von der Menge der Noten.

    Ok, hier kommt schon wieder einer: Beat #33 – Part 3:

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    Dies ist ein ziemlich verträumt-gemütlicher.


    Die Entstehung ist bemerkenswert: Mein Plan war es, einfach einige Takte simplen «Money Beat» zu spielen, sehr wenige Fills und Crashes.
    Zuhause dann setzte ich mich mit Ableton Live und meinem Arturia MiniBrute-Synth (geiles Teil!) hin, und die Musik erhielt ein ziemliches
    Eigenleben, wie das oft so geht beim Komponieren.
    Dadurch musste ich dann tatsächlich hingehen und meinen Drumpart nochmals neu dazu aufnehmen, damit alles stimmig zusammenpasste ^^ .

    Cool, dass du an diesen Dreiergruppen arbeitest! Ich laufe grad Gefahr, zum Schlagzeuglehrer zu werden in diesem Fred :rolleyes: ! Sorry, das geht halt automatisch ...


    Kannst du es auswendig spielen? Kannst du die leisen Noten weglassen und nur noch die Akzente spielen, am besten auswendig? Und immer den Puls behalten!


    Mit beliebig anfangen meine ich aber – um sicher zu gehen - Folgendes: Du startest zum Beispiel auf 2+, aber nicht an dem Punkt, an dem die Noten wären, sondern
    du verschiebst das ganze Pattern, und der Start des Patterns ist dann erst 2+.


    Das heisst, das Ziel ist: Die «Melodie» dieses verschiebenden Pattern so weit verinnerlicht zu haben, dass du es ohne Noten und ohne vorgeübte Positionen (also Start
    immer auf der 1, nach 3 Takten ist's um etc.) einfach laufenlassen kannst.


    Wichtig ist, dass die Akzentübung nicht mehr «nur» mechanisch ausgeübt wird, sondern übers Gehör funktionert. Deshalb auch der weitere Schritt, die leisen Schläge
    ganz wegzulassen. Man muss dann wissen wann der nächste Schlag kommen muss.


    Zitat

    Mit Frontal sitzen meine ich die Hüftposition. Da du die Snare vorne siehst,dann sprechen wir vom gleichen Vorne. Ziehe ich vor der Bassdrum eine gerade Linie(imaginäre Horizont),dann ist die Hüfte dazu parallel.


    Da bin ich tatsächlich anderer Meinung. Die Hüfte sollte nicht parallel zur imaginären Bassdrum-Linie sein. Wie gesagt sind ja die Füsse etwas nach aussen gewinkelt.
    Wenn das Pedal und die Trommel dem folgen, muss die Trommel logischerweise ebenfalls nach aussen gewinkelt sein.
    Das ist die Theorie, wenn man sinnvollerweise der Ergonomie folgt. Sollte das bei mir mal anders aussehen, richte dich lieber nach der Theorie als nach mir :P !


    Habe eine kleine Skizze angehängt, die das verdeutlichen soll :) . Pfeil = Blickrichtung