Zitat von seelanne
Einer der schönsten - und sinnvollsten - Threads hier im Forum. Immer wieder gerne, danke !
Wow, vielen Dank Seelanne!!
Zitat von Lexikon75Beispiel: Akzentverteilung in Dreiergruppen.Geht relativ flott von der Hand.
Übers hören zu lernen ist natürlich toll.Würde ich auch gerne können,sozusagen als Ergänzung,wie ich mit Hilfe von Notation lerne.
Na siehst du! Solltest du dich mal mit Verteilungen in Fünfergruppen auseinandersetzen wollen, wird das nach der nötigen Zeit ebenso flott von der Hand gehen
.
Ausserdem wag ich mal zu behaupten, dass – auch wenn du sie vielleicht über Notation gelernt hast - du die Dreiergruppenverschiebung jetzt im Gehör hast. Da
haben wir's doch schon
. So wird das Gehör auch trainierter, und du kannst mehr wagen. Hast du die Dreiergruppen schon mal von verschiedenen Positionen
aus gestartet? Zum Beispiel einfach mal so bei 2+! Oder bei 4! (Über den Taktstrich ist immer knifflig, find ich (die 1 nicht verlieren!).) Dann lass dein Gehör
dich führen.
ZitatKann man sagen,dass er damit meint,dass man es nicht nur spielen kann,sondern es auch fühlt?
Ich bin natürlich nicht Jojo, aber ich würde es mal so interpretieren, dass man über die "Mathematik" etwas lernen und einüben kann, das man vorerst weder
fühlt noch (voraus)hört. Mit dem wiederholenden Spielen wird es jedoch ins Gehör und Gefühl gehen.
Was Jojo auch sehr schön gesagt hat (in seiner Hand-DVD): Es ist nicht nur entscheidend, wie schnell du spielen kannst, sondern wie schnell du hören kannst!
Gold wert! Hätt ich als Teenager nie begriffen leider, wag ich mal zu behaupten.
ZitatIch bin leider ein Solodengler,aber doch wissbegierig,wie sich solche Dinge auf das spielen in einer Band und üben von Songs auswirkt.Meine jetzt mit Dingen,die du in dem Video gezeigt hast.
Zitat von trommlaSind solche Übungen dazu da, für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein, wenn du ins Clinician-Geschäft einsteigst und Drummer beeindrucken musst?
Gute Frage! Haha
! Fürs Clinician-Geschäft wird es wohl leider nicht wirklich reichen, ausserdem bin ich da leider eher zu zurückhaltend als Person und würde vor dem Auftritt sterben
.
Für mich sind es mehrere Aspekte: Ganz direkt macht es einfach Spass und klingt für meinen Geschmack geil. ICH hätte gern ein musikalisches Projekt (am liebsten mein eigenes), das solche Beats
und rhythmischen Spielereien schwer integriert, aber das ist eventuelle Zukunftsmusik, im wahrsten Sinne. Es GIBT ja auch Musik, in der solch Zeugs vorkommt. Soo abgefahren ist es auch nicht mehr.
Immer mehr solche Musik.
Dann indirekt ist für mich ganz einfach: Bassdrum-Platzierungen in einem Ostinato der rechten Hand sind eine Koordinationsübung, egal, welche Unterteilung. Und eine Koordinationsübung schärft meine
Koordination auch für alle weiteren koordinatorischen Herausforderungen, auch in "banaleren" 16tel-Situationen
. Dasselbe kann man auch über alle möglichen weiteren Aspekte sagen, die man da
herausziehen kann.