Beiträge von st_b

    Außerdem habe ich noch nie gesehen, dass irgendjemand verschiedene Marken kombiniert, macht man das überhaupt?

    Manche mögen das einfach nicht. Die meisten Drummer, die man aus erfolgreichen Bands kennt, haben aber schlicht und ergreifend meist Verträge mit einem bestimmten Beckenhersteller und spielen dann natürlich keine andere Marke.


    Aber erlaubt ist was gefällt! Ich habe Becken von den meisten großen Herstellern und mische die auch nach Bedarf durch. In 30 Jahren am Set hat sich noch nie jemand beschwert über nicht zusammengehörige Marken.

    Danke für eure Antworten.

    Also ich hab das ja schon einmal mit einer meiner BDs gemacht, nur eben auf der Schleifplatte von jemand anderem.

    Jetzt hab ich eine Küchenarbeitsplatte und war eben am überlegen bzgl. der Körnung. Werd jetzt wohl 120er nehmen.


    Dass ich mit der Technik keine nanometergenaue plane Fläche bekomme ist mir klar, aber ich will ja auch nicht aufn Mond fliegen oder sowas, sondern trommeln und ich denke doch, dass ich für diese Zwecke genau genug unterwegs bin. Vorausgesetzt ich vergeig dann die Gratung selber nicht ^^ ;)


    Ich spiele auch immer wieder mal auf nem Schlagzeug, das ein Drummerkollege selbst in Fassbauweise gebaut und genau so planiert und gegratet hat. Das Set klingt super und lässt sich leicht stimmen.


    Ich hab auch ein paar alte Trommeln mit denen ich das ausprobieren kann um die es im schlimmsten Fall nicht sehr schade wäre, also geh ich's demnächst an.

    Danke für deine Einschätzung zum Griptape.

    Also es geht eigentlich nur darum, die Trommel schön plan zu bekommen und nicht viel Material abzutragen.

    Wenn ich da was wegkürzen will würd ich glaub ich sägen.

    Ich bin grad dabei mir eine Schleifplatte zu richten, um meine Kessel vor dem Graten mit der Fräse zu planieren.

    Jetzt frag ich mich grade, was für ein Schleifpapier da am geeignetsten ist. Bin ich da mit ner Körnung von 100 bis 120 in nem guten Bereich?

    Mein Bruder meinte auch, er hätte noch etwas Griptape für Skateboards übrig. Meint ihr das wär auch geeignet? Er wohnt leider nicht um die Ecke, dass ich mir das schnell selber anschauen kann. Aber das ist doch auch nur selbstklebendes Schleifpapier, oder?


    Beste Grüße

    Okay, SEPA ist doch nur die Bezeichnung für eine einheitliche "Bankzone" oder nicht?

    Wenn ich da jemandem Geld überweise (und so dachte ich, wäre die Zahlung im vorliegenden Fall passiert - Post 30) kann ich das doch nicht einfach die Bank zurückholen lassen oder geht das wirklich?

    Dass der Zahlungsempfänger, in dem Falle der offensichtliche Betrüger-Kackvogel, der Rückzahlung zustimmen muss, sprengt mir wirklich fast das Hirn

    Ja, was soll sowas?

    Nun ja, das ist natürlich ärgerlich in so einem Fall, aber halt auch normal. Die Bank hat nicht die Befugnis, Geld von einem Konto an ein anderes zurück zu überweisen, nur weil ein vorheriger Einzahler einen Betrug meldet. Das geht zum Glück nicht, das würde ja ganz andere Betrugsoptionen eröffnen.


    Das ist Aufgabe der Polizei und der Justiz. Offensichtlich mahlen deren Mühlen leider recht langsam.

    Hallo in die Runde.


    Gibt es bei den Lugs qualitative Unterschiede bei verschiedenen Materialien?

    Ich kenn mich mit Metall nicht wirklich aus. Wenn ich nun z.B. bei St-Drums nach Böckchen suche, dann fällt mir auf, dass bei den teureren steht, dass sie aus Messing sind. Ist das jetzt hochwertiger oder irgendwie anders stabiler?


    Auch fällt mir z.B. bei Pearl auf, dass Böckchen der höheren Klassen goldfarbig aussehende Gewindehülsen haben, während die in den günstigeren Serien silber sind, wie das gesamte Böckchen. Ist das ein unterschiedliches Material oder ist das einfach anders beschichtet? Und hat das irgendwelche Vorteile? Oder ist das einfach nur unterschiedliche Optik?


    Beste Grüße eines Unwissenden.

    Ach kacke, das tut mir leid!


    Sieht auf den ersten Blick tatsächlich recht seriös aus, auch im Impressum.


    Man könnte vielleicht stutzig werden bei der Produktpalette - Musik/Audio, Bürobedarf, Töpfe und Pfannen ist schon eine recht eigenartige Sortimentzusammensetzung.

    Auch die Wortwahl ist an manchen Stellen recht eigenartig. So steht bei den Kundensupportzeiten "verfügbar". Auch die Beschreibung von z.B. dem Renown Floor Tom oder Yamaha Stage Custom lässt durchaus die Warnglocken klingeln.


    Aber klar, ich war ja jetzt auch vorher informiert ;)


    Überweist man da auf ein deutsches Bankkonto? Oder hast du vermutlich mit Kreditkarte bezahlt?


    Vielleicht hast du ja Glück und es ist einfach ein Shop mit unterirdischem Kundensupport und du bekommst deine Ware doch noch.

    Erfahrung hab ich damit noch keine, hab mich aber letztens auch mal dafür interessiert. Die von Grover Percussion wären zwar auch nicht billig, aber doch ne ganze Ecke günstiger.

    Ich hab damals mein Schlagzeug immer wieder mal in der Berliner U-Bahn transportiert.

    Schritt eins war bei mir das Weglassen aller Toms ^^

    Dann hab ich billig ne ziemlich alte, dünne und leichte 20" BD gekauft. Eine Trommel mit nur 3 Böckchen pro Seite und sehr dünnen Beinen. Die Böckchen auf der Resoseite hab ich gleich abmontiert.

    In die BD kam dann die Snare, die Sitzfläche und ein Paar Hi Hats. Das Paket hab ich mit den Händen getragen und am Rücken hatte ich nen Reiserucksack mit der kompletten Hardware drin.

    Das hat zwar funktioniert und man war noch jung, da hat das gepasst, aber so schnell würd ich das glaub ich nicht mehr machen. Ne Sackkarre wäre eine Erleichterung gewesen, aber kam mir in gefüllten Zügen irgendwie unflexiebler vor.


    Im Zug stelle ich mir das nur dann machbar (ohne dass einem die anderen Passagiere an die Gurgel gehn) vor, wenn nicht viel los ist und das hat man halt nie im Sack.


    Weitere Story:

    Einmal hat jemand ein Schlagzeug von mir gekauft und ist es mit dem Zug holen gekommen. Das war aber auch nur ein Dreiteiler (22/12/16). Der Käufer hat dann ein Tom in eine Decke eingewickelt und in die BD gepackt und hatte dann von den Maßen her eine 22x16 BD (die vermutlich sackschwer war mit dem Standtom drin) und ein 12x10 Tom plus die Beine vom 16er. Das war sicher kein angenehmer Transport, aber er meinte es ging schon.


    Bei deinem Vorhaben würd ich das nur machen, wenn du das Zeug irgendwie rollen kannst, sonst bist du garantiert fix und alle und holst dir noch nen Bandscheibenvorfall oder sowas.

    4 Becken und 4 Trommeln... da kann die Hardware so leicht sein, dass sie von selbst abhebt, das wird sackschwer - und sehr sperrig für den ÖPV. Ich könnte mir im Worst Case auch vorstellen, dass das Probleme mit anderen Passagieren und dem Zugpersonal geben kann.

    Wie Lexikon75 schon schrieb, es sind nicht nur die Kugellager. Allemöglichen Einstellungen haben Einfluss auf die Laufeigenschaften des Pedals, besonders die Feder. Da kann man auch mal mit verschiedenen Spannungen experimentieren. Oder die Länge und Gewicht des Beaters verändern.


    Und wenn man mit dem Pedal nicht glücklich wird, sollte man sich einfach ein anderes besorgen.

    Ich hab selber nur sehr wenig Erfahrung mit nem Millenium Pedal und das ist lange her, ich denke aber dass es schon seinen Grund haben wird wieso die nur einen Bruchteil von einer "professionellen" Fußmaschine kosten.


    Allerdings möchte ich an der Stelle auch noch mitgeben, dass man gerade als Anfänger aufpassen sollte, nicht mehr Zeit und Geld in Equipment als in's Spielen und Üben zu investieren. Man hat ja eh noch zu wenig Erfahrung um wirklich sagen zu können, was einem liegt, was man wirklich braucht und was nur teurer Marketingschnickschnack ist.

    Also ich hab letztes Jahr die Kugellager bei meiner alten DW 7000 (die mit Eizelkette auf Kettenblatt - ich glaub 20+ Jahre alt) ausgetauscht, ich hab noch nichtmal neue Kugellager genommen, sondern meinen Bruder - der ist Skateboarder - gefragt, ob er noch vernünftige übrig hat, die er nicht mehr braucht. Im Zuge dessen hab ich die ganze Maschine auch auseinandergenommen, mal alles ordentlich geputzt und ein wenig Öl in das Scharnier von der Fußplatte gegeben. Der Unterschied war deutlich merkbar, hat sich fast wie ein Upgrade angefühlt.


    Ich war erst auch unsicher bzgl. Dimensionen oder anderen Merkmalen, von denen ich nichts weiß, da ich mich mit so Zeugs null auskenne. Aber auf den alten Kugellagern, die ich rausgenommen hab stand auf der Kappe eine Typenbezeichnung und mit der wird man dann online auch gleich fündig.

    Und wie gesagt, es waren stinknormale Lager, wie sie in etlichen Skateboards oder Inlineskates vorkommen.


    Mein Tipp, falls du das machst:

    Auf jeden Fall beim Auseinandernehmen der Fußmaschine irgendwie genau festhalten, was wo und in welcher Reihenfolge verbaut war. Bei meinem Pedal kamen da ne ganze Menge an unterschiedlichen Unterlegscheiben und Schrauben daher, von denen ich nachher nicht mehr gewusst hätte, wo bzw. in welcher Anordnung das ursprünglich verbaut war. Ich hab das einfach mit Fotos dokumentiert und mich beim Zusammenbau da wieder dran gehalten.

    Also wenn ich in der Vergangenheit über Tama Vintage Serien gelesen hab, hat das Superstar immer gut abgeschnitten. Das Imperialstar hat auch keinen schlechten Ruf und vor Allem weil Stewart Copeland mit dem getourt ist, wird es irgendwie als super Vintage "Geheimtipp" gehandelt. Das Swingstar hingegen war wohl "Einstiegsklasse" von nicht allzu hoher Qualität. Finde da die 350 für den Kesselsatz eher fair als günstig und 700 € würde ich da sicher nicht auf den Tisch legen, auch nicht für 5 Toms.

    Aber ich bin kein Tama-Experte und man möge mich korrigieren wenn ich falsch liege.

    Damit werden Trommeln und Becken ja absolut getrennt (btw: wie bei E-Drums, und da wird es allgemein als Schwachpunkt angesehen).

    Dafür gibt es dem Mischer dann kreative Möglichkeiten, die man sonst nicht so hat bzw. nur schwer realisierbar sind.

    Ob einem das Ergebnis gefällt ist wie immer subjektiv, aber der Schlagzeugsound auf dem Album (für die, die es nicht wissen, wir sind hier bei "Songs for the Deaf") hat mich schon ein wenig umgehauen, als ich das das erste mal gehört hab. Das war schon sehr anders, als das, was ich bisher kannte.


    Wen's interessiert, der kann mal auf Youtube den Kanal "Making Records with Eric Valentine" durchstöbern. Der war der Tontechniker bei den Aufnahmen und irgendwo in seinen Videos findet man, wie die das aufgenommen haben. Auch das Schlagzeug sieht man - ich glaub es war ein weißes älteres Sonor - und ich glaub auch den Raum, in dem aufgenommen wurde.

    Hier gibt's einen recht ausführlichen Artikel zu den Recording Customs und deren Bezeichnungen. Da steht auch, dass es manchmal fehlerhafte Kennzeichnung gegeben haben soll. Die Antwort auf deine Frage hab ich bei einem schnellen überfliegen leider nicht gefunden, ich lass den Link trotzdem mal da:

    History of Drums: Die ersten Yamaha 9000 Recording Schlagzeuge
    Yamaha Schlagzeuge der 9000er Reihe, besser bekannt unter der Bezeichnung „Recording“, genießen mittlerweile Legendenstatus. In unserem Feature beleuchten wir…
    www.bonedo.de

    Ja sowas hab ich auch schon gesehen. Gibt auch auf Youtube ein Video, in dem einer eine Stave-Trommel baut und dann in die Verleimung hineinbohrt, um die Löcher dann mit möglichst passgenauen Holzstiften und Leim zu füllen. Das sah mir dann schon nach etwas übertriebenem Aufwand aus. Immerhin gibt's ja doch viele Leute die sich ihre Trommeln mit einer einfachen, ebenen Verleimung herstellen und die halten ja auch.


    Ich habe mal eine Frage zu den Verstärkungsringen. Ich habe bisher nur meine Snom damit ausgerüstet. Sind auch Teil der Gratung. Habe es aber auch schon mal anders gesehen. Da waren die Ringe tiefer im Kessel angebracht.

    Die Gratung ist zwar nur ein sehr geringer Teil des gesamten Klanges eines Kessels, aber es hat doch Einfluss. Oder?

    Ich bin da alles andere als ein Experte, aber der Verstärkungsring fängt ja nicht da an, wo das Fell am Kessel aufliegt. Daher sollte das auf die Fellschwingung doch nicht wirklich einen Einfluss haben. So zumindest denk ich mir das immer.

    Ähnlich stelle ich mir das auch immer bei der Gratungsthematik allgemein vor. Der Winkel an der Innenkante ist doch bei einer scharfen Kante egal. Das Fell wird vermutlich weder bei 30, noch bei 45 oder 60 Grad auf der Innenseite jemals in Kontakt mit dem Kessel kommen, wie soll das dann also eine Auswirkung auf den Klang haben. Ich glaube, da ist viel wichtiger zu schauen, ob denn die Fellauflage eben scharfkantig oder abgerundet ist, wie stark diese Abrundung ist, wie viel von dem Fell tatsächlich auf dem Grat (schmaler oder breiter Grat?) aufliegt und wie weit außen oder innen denn die Auflage am Kessel überhaupt liegt.

    Danke allerseits für eure Antworten!


    Hiermit kannst Du die Dicke als Funktion der Anzahl ausprobieren:

    https://www.blocklayer.com/woodturning-segments

    Die Seite hab ich auch schon gefunden und ist angenehm einfach um das Projekt zu veranschaulichen. Die Berechnung war aber eh nicht mein Problem, sondern einfach ob es Stabilitätseinbusen oder andere Probleme bei weniger Dauben und dünnen Kesseln gibt. Man sieht bei den Darstellungen natürlich super, dass man dann gleich eine ganze Menge mehr an Material abtragen muss.


    Bzgl. der Optik/Symmetrie von Dauben und Böckchen mach ich mir eher weniger Gedanken, da ich zumindest derzeit dem Frevel nicht abgeneigt wäre, die Trommeln am Ende irgendwie farbig zu lackieren. Dass ich natürlich trotzdem so plane, dass ich nicht in ne Verleimung rein bohren muss, ist aber schon klar.


    Auf jeden Fall hab ich mir das eh so irgendwie vorgestellt, dass weniger Dauben möglich sind aber mehr Arbeit und Material und dass dünnere Kessel auch gehen, aber ein Verstärkungsring dabei sicher eine gute Idee ist.


    Naja... nun mal sehen, ob ich das irgendwann tatsächlich mal angehe oder ob das Projekt ein Hirngespinst bleibt. Oder vielleicht ein Mittelweg über nen Schlagzeugbauer, der mich auch mitanfassen lässt ;)