Beiträge von st_b

    Ich hol den Estepario mal wieder nach oben.

    Mir ist der auch meist zu anstrengend und diese ausschließlich oder hauptsächlich covernden Youtubedrummer geh'n mir sowieso ziemlich am A vorbei.


    Aber jetzt bin ich zufällig über eines seiner Videos gestolpert, in dem er von sich erzählt. Und - mal vorausgesetzt, dass er da keinen Blödsinn verzapft - das macht ihn mir irgendwie schon sympathischer. Dieses hier:

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    Interessant fand ich besonders seine Aussage, dass er wohl gar nie wirklich Interesse am klassischen Musikmachen, sprich Songs schreiben mit Band oder sowas, hatte. Insofern macht er sein Ding eh genau richtig.

    Also wenn du das Becken weiter spielen willst, würde ich das einfach ausfeilen. 5mm sind nicht viel, das hast du recht schnell erledigt.
    Hab das erst vor kurzem mit zwei Becken gemacht, ist einfach und funktioniert gut (siehe hier).


    Wenn du da keine Lust drauf hast würd ich's entweder einfach weiterspielen oder verkaufen. Allerdings sollte das nicht allzuviel einbringen.

    Die (vielen) Aufnahmen, die ich als alter Nate-Smith-Fan gesehen habe, hat er alle ohne die Signature-Snare bewältigt. Mir hat da - auch klanglich - bislang 0,0 gefehlt ...

    Nach dem Argument könnten alle Trommelbauer schon vor Jahrzehnten aufehört haben Schlagzeuge zu bauen

    eigentlich nicht zu viel üben soll

    wer sagt denn das?


    man vllt. gar nicht so viel nachdenken und nicht auf das Notenblatt gucken?

    Das kommt vermutlich auf die Übung drauf an. Einfach zum Paradiddles üben braucht man kein Notenblatt, da merkt man sich einfach die Schlagfolge und spielt sie.

    Es gibt durchaus verschiedene Paradiddles, deine Variante ist mir zumindest bisher noch nicht also solcher bezeichnet untergekommen. Der, wenn man so will, klassische Paradiddle ist RLRRLRLL


    Wie lange es braucht bis du ein Sticking verinnerlicht hast wird unterschiedlich sein. Wird vermutlich beim Standardparadiddle nicht ewig dauern. Bis du ihn richtig schnell und schön spielen kannst wirds vermutlich lange dauern.

    Dann werf ich doch mal was aus aus dem mittlerweile auch nicht mehr ganz neuen Jahrtausend in die Runde:


    Slipknot - Before I Forget


    Laut Wikipedia 2003 oder 2004 aufgenommen. Besonders in Richtung Ende gibt's da sehr deutliche Schwankungen bei den bpm.

    Zufällig hab ich vor ein paar Tagen ein Drum-Cam Live Video von Jay Weinberg gesehen (findet man auf seinem Youtubekanal). Das wird live von denen genau so gemacht, sogar noch etwas extremer in den Tempowechseln.


    Anekdote aus dem persönlichen Logbuch:

    Bei meiner letzten Band hatten wir auch einen Song aufgenommen, der im Mittelteil 4 oder 5 bpm schneller war als der Rest. Leider wird der Song aufgrund von Covid und mittlerweile persönlichen Gründen vermutlich das Licht der Welt nicht mehr erblicken.

    Gemacht haben wir das im Studio trotzdem mit Clicktrack. Dieser war so programmiert, dass er an den entsprechenden Stellen schneller und dann wieder langsamer wurde. Das war beim Aufnehmen überhaupt kein Problem und fühlte sich total natürlich an (was auch der Grund war, wieso wir den Tempowechsel überhaupt gemacht haben). Mir hat die Produktion auf jeden Fall gezeigt, dass auch heutzutage Timingschwankungen durchaus gut funktionieren können.

    Servus Nicht Fritz ;)


    also nach 4 Jahren mit Werksfellen kann man durchaus mal die Felle wechseln.

    Leider ist das Stimmen eines Schlagzeugs, wie du ja auch schon gemerkt hast, nicht ganz so einfach wie bspw. bei einer Gitarre und neue Felle sind kein Garant für einen guten Sound.

    Das ist aber auch kein Hexenwerk. Man muss einfach ein wenig Zeit investieren, dann kommt man doch recht schnell soweit, dass man einen passablen Sound hinbekommt.


    Meiner Erfahrung nach machen die Resonanzfelle soundtechnisch mehr aus, als man erstmal denkt. Von daher würde ich Schlag- und Resonanzfelle austauschen.

    Solltes du aber sparen müssen oder wollen, bist du nur mit neuen Schlagfellen auch nicht schlecht bedient.


    Ich würde auch einfach die Klassiker empfehlen. Für dich im Rockbereich wären das zweilagige Felle, eben die bereits erwähnten Emperor von Remo oder G2 von Evans. Es gibt auch noch andere Hersteller, bei denen kenn ich aber die Typenbezeichnungen nicht.

    Wenn's etwas "wärmer" klingen soll coated, ansonsten clear. Da gibts auf Youtube gute Vergleichsvideos um sich ein Bild davon zu machen.


    Auf der Resoseite sind einlagige clear Felle ein weit verbreiter Standard. Man kann auch was anderes draufmachen, aber mit normalen Ambassadors oder G1 bist du bestimmt nicht schlecht bedient.


    Auf der Snare würde ich auch einfach ein Ambassador oder G1 oder ein Fell mit so nem Dot in der Mitte nehmen. Auf der Resoseite der Snare gibts eigene Felle, die sind etwas dünner. Eben das bereits erwähnte Ambassador Hazy oder von Evans Snare Resonant Head (ich glaub Hazy 300 ist deren Standard-Verkaufsschlager).


    Für die Bassdrum würde ich für deine Musikrichtung sowas wie ein Powerstroke 3 nehmen. Dann aber nicht gleich ne gaze Bettdecke an Dämpfung reinlegen, sonst kannst du bei deinem vorhandenen Fell bleiben, sofern es nicht soweit durchgetreten ist, dass man jederzeit mit nem Riss rechnen muss.


    Und auf dass ich gesteinigt werde:

    Zum Lernen des Stimmens sind die ungedämpften Standardfelle vermutlich am Besten geeignet. Und wenn man gut stimmen kann, kann man auch eine große Bandbreite an Sounds aus diesen Fellen bekommen.

    Wenn du jedoch einfach auf einen fetten, nicht sehr obertonreichen Rocksound stehst, spricht aus meiner Sicht auch nichts gegen Schlagfelle mit Dämpfungsring (z.B. die EC2S von Evans).

    Nicht schlecht gemacht.

    Was mir so auffällt:

    Ganz zu Beginn und beim Break um Sekunde 40 hört man deutlich mehrmals ein "klack". Wo kommt das her? Ist das vom Zusammenschneiden mehrerer Gitarrentakes?


    An manchen Stellen werden mir Parts zu lange. Das ist aber vermutlich auch ein wenig Geschmacksache. Jedoch ist mir etwas zu wenig Spannung vorhanden für nen 5:30 langen Song. Da könnte man probieren, ob sich diesbezüglich mit kürzeren Parts an der ein oder anderen Stelle was ändert.


    Insgesamt kommen mir die Drums mit zu wenig "Biss" daher. Ich kann auf die Schnelle jetzt gar nicht sagen, was genau mich am Drumsound stört. Vielleicht sind die Drums einfach etwas zu brav im Mix mit den doch sehr harten Gitarren? Bassdrum und vor Allem die Snare sind mir oft deutlich zu unterpräsent (besonders im Vergleich zur HiHat).


    Aber alles in Allem ist das nicht komplett verkehrt. Habt ihr das ganz alleine aufgenommen oder wart ihr in nem Studio?

    Da kannst du natürlich auch einen anderen nehmen. Bei einem Gretsch USA custom hast du vermutlich Gussspannreifen drauf, oder?

    Sollte man bei den üblichen Musikhäusern bekommen.

    Ich hab keine Erfahrungswerte bezüglich der Exaktheit von Planheit und Gratung bei Neuware, aber ich hätte bei einer so deutlichen Unebenheit auch keine Freude. Ich würde mich mit dem Video an den Verkäufer wenden oder falls du bei einem lokalen Musikhaus gekauft hast einfach mal mit der Trommel hinfahren.

    Thomann muss die Toms auch bestellen, es handelt sich um das Starclassic walnut birch.

    Alles klar.
    Ich würde mich da trotzdem trauen, das mit Trommeln anderer Serien auszuprobieren. Da sollte man dann doch merken, ob einem ein 14er oder 18er mehr liegt.

    Da es kaum einen Händler gibt der wirklich Floortoms einzeln verkauft, müsste ich die Tom bestellen und das geht nur mit Kaufbindung. Deshalb kann ich nicht vorher ausprobieren, ob eine 14" oder 18" da besser klingt.

    Keine Ahnung was für ein Set du hast? Vermutlich möchtest du eine Trommel von der gleichen Serie?
    Aber es gibt da auf jeden Fall diesen einen Händler... ist schwer zu finden, quasi Geheimtipp, fängt mit Tho an und hört mit mann auf. Der hat Floortoms in 14, 16 und 18 einzeln im Sortiment. Bei den 18er Modellen derzeit sogar 18 Modelle sofort lieferbar.... wenn das mal nicht nach Verschwörung riecht!

    Sehr cool! Hab auch erst kürzlich eine 20er BD gekürzt auf in etwa 8 zoll tiefe. Wenn sich mal eine Gelegenheit ergibt werde ich mir auch ne 22er in in etwa 10 Zoll Tiefe kürzen.

    Heute hab ich mich an mein liebstes Becken gewagt und bin tip top zufrieden mit dem Ergebnis. Es ist zwar in den letzten zehn Jahren nur ein- oder zweimal vorgekommen, aber wenn mir wieder mal ein Becken reißt, hab ich keine Scheu mehr, da selbst Hand anzulegen. Zumindest wenn es um kleine Risse am Beckenrand geht.

    Das Ende des Risses mit einem Metallbohrer ausbohren halte ich auch für sinnvoll

    Das ist bestimmt sinnvoll, ich hatte aber keine Möglichkeit dazu und hab's jetzt ohne Bohren gemacht.

    Hat super funktioniert, die Langlebigkeit wird sich erst weisen.