Beiträge von Moe Jorello

    Die Farbe nennt sich Mint Green Mist. Kein Metallic, wie bereits erwähnt.


    Ich finde das hier ja immer noch total elegant - nur wird es sich wohl nie zu meiner Star Dark Cordia Snare hinzu begeben. Der Preis ist mir einfach zu krass. :D

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    Und nur weil ich mit dem

    Kram nix anfangen kann, heißt das ja nicht,

    dass es für andere nicht die Erfüllung aller

    Träume sein kann.

    Ich würde gar nicht von Erfüllung aller Träume sprechen. Vieles davon ist für Tausende Menschen einfach alltägliches Arbeitsgerät. Ob nun Klangtherapie, Theater, Musical, Orchester, Filmbereich, Musikerziehung, whatsoever. Das darf man ruhig als solches auch respektieren. Jemand der Klangtherapie macht wird ja auch nicht eine Brotbackmaschine von Bäcker XYZ als Spielerei abtun, nur weil ER/SIE damit nichts in seinem Metier anfangen kann. Und wenn sich Hersteller wie Meinl breiter aufstellen und neben Becken eben auch Percussion und Therapieinstrumente anbieten, ist das betriebswirtschaftlich absolut sinnvoll.

    Ansonsten als echten, unverfälschten Vintage-Look lobpreisen. Jede weiße Folie ist davon früher oder später betroffen, zu vergilben. Kleiner Tipp dehalb: Wenn neu folieren, wie vorgeschlagen, dann vielleicht sowas wie ein White Pearl, Vintage White Marine, Diamond oder Ripple White nehmen. Diese Folien sehen, wenn sie vergilben, gut aus. Manche finden, mit dem Alterungsprozess werden sie noch schöner.

    Leider weiß ich nicht wer Pat Bone Debbie ist

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    Bitte schön.

    Ich habe auch sehr viel Yes in der Jugend rauf und runter gehört, dennoch war auch mir das Lied unbekannt. Kann passieren. 🙂


    Unpassend fand ich bei Kenny den Einsatz des Ride-Beckens. Das war mir zu donnernd. Dann lieber nur leise Pingen lassen oder bei der Hihat bleiben. Ansonsten aber schon interessant, wie ähnlich die Ideen am Ende waren, wenn auch in der Ausführung etwas anders.


    Ich finde den Auftritt von Kenny trotz allem auch deshalb interessant, weil drumeo ja auch diverse andere Schlagzeuger in dieser "Challenge" hatte und keiner hatte, soviel ich weiß, sich mit Stift und Zettel hingesetzt und gearbeitet und dann vom Blatt heruntergespielt. Da kann man sich ganz gut vorstellen, wie effektiv und effizient seine Arbeit im Studio sein dürfte - also vorbildlich.

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    Manchmal ist es erhellend und beeindruckend, zu sehen, wie jemand wie Kenny Aronoff sich einer nicht einfachen Aufgabe stellt. Nach dem Video versteht man, warum er einer der meistgesuchten Session-Drummer überhaupt ist. Chapeau.

    Herr Masshoff hatte sich doch schon damals mit seinem Snaretuning-Trick (der manche Snare zerstört hat) als Scharlatan geoutet. Er geht den Weg der Scharlatanerie nun einfach konsequent weiter. Verwunderlich? Nicht wirklich.

    Wovon die alle existieren, ist tatsächlich eine berechtigte Frage, einige sind sicher nicht wirklich profitabel, aber vielleicht sollten wir den Blick nicht nur auf den EU- und US-Markt richten. Der Nahe Osten, Afrika, Indien, Kaukasus und Co. sind für die türkischen Hersteller vielleicht viel lukrativer, als wir vermuten. Und einige dieser Hersteller machen ja auch mehr, als nur Becken. Masterwork war zum Beispiel im lokalen, traditionellen Percussion-Bereich in der Türkei durchaus sehr präsent (z.b. Darbukas, Schellenkränze und so).


    Edit: hier mal ein Überblick bei Agean, die auch nicht wenig Percussion anbieten.

    Products – ageanpercussion.com

    Vielleicht ist es ja ein „gesundschrumpfen“!?

    Gut möglich und ganz ehrlich fände ich eine Reduzierung der Serien bei diversen Herstellern erfrischend gut bis notwendig. Denn so allmählich steigt doch keiner mehr durch, was da alles jeder Hersteller anpreist. Nehmen wir mal Paiste: 13 Serien aktuell im Portfolio, mit klanglich teils eher minimalen Nuancen drin. Zildjian hat auch zehn Serien oder so am Start plus diverse Unterserien bei A und K wie etwa die Constantinoples. Meinl hat sieben Oberserien, teils aufgesplittet in vier oder noch mehr Unterserien (wer steigt bei Bycance bitte noch durch? Traditional, Vintage, Jazz - für mich ist traditional und Vintage semantisch betrachtet dasselbe und gehört ... zum Jazz. Das ist im Grunde bei Meinl Dreifach-gemoppelt für ein und dasselbe). UFiP hat wie Paiste 13 Serien im Portfolio. Und und und.


    Am Ende machen die Becken alle nur Disch und Ping. Ja, es gibt deutliche Unterschiede zwischen Rides und Crashes, dick und dünn, trockener oder brilliant,... aber ob das Becken nun noch ein Mü trockener ist oder nicht, fällt im musikalischen Alltag doch nicht wirklich auf. Dem Publikum ist das Wumpe. Und vermissen würde diese "Übervielfalt" an Klängen wohl kaum einer. Was würde nicht alles mit simplen Aveden in den 1940ern bis 1970er eingespielt. Jazz, Funk, Swing, Blues, Rock&Roll, Pop... Klang alles gut, auch bei begrenzter Beckenauswahl.


    Nicht falsch verstehen, ich befürworte es, eine Auswahl an Becken zu haben, nur manches ist einfach inzwischen unsinnig viel Nieschenkram, den keiner wirklich braucht. Die Beckenhersteller verwirren mehr, als das sie Orientierung mit ihren Paletten geben, so mein Empfinden. Ich fände es daher sehr schön, wenn die Hersteller sich auf sagen wie vier Grundserien im professionellen Bereich beschränken würden und dort alles wichtige reinpacken. Wer was extra will, kann ja was im Custom Shop ordern.


    Bottom line: Den Sound macht der Drummer, nicht das Becken.

    Der hatte sich zumindest immer verändert, so dass man einen gewissen Unterhaltungseffekt feststellen konnte. Der fehlt hier dann doch irgendwie, selbst wenn man das Ride auf dem Ständer beständig im Kreise dreht. Aber gut, gibt ja auch sinnfreie Andy Warhol und Armando Gucksdu Designteller, die auch nur einen Fleischlappen kredenzen, wie jeder andere Teller auch, dafür aber zu einem deutlich höheren Preis. (Vermutlich ist das wie beim Ride. Da wird der Verkaufspreis auch gemäß Quadratzentimeter Flächenhässlichkeit berechnet).


    Gibt übrigens nicht nur neue Produkte in 2026 sondern auch wieder Sachen, die nicht mehr zu haben sind. Sabian hat zuletzt ein paar Becken (Portnoy, Suchermann , Hamilton Zeugs) und Effektsachen (Klatscher und Kettchen) herausgebracht, die, meine ich, auch noch nicht genannt wurden (Sinn und Unsinn der Dinge bitte selbst feststellen), dafür sind z.B. die ganzen Big & Ugly-Becken nicht mehr im Programm. Auch der HH Bereich scheint dünner geworden zu sein. Da wurde gefühlt bei Sabian zuletzt mehr abgespeckt als hinzugefügt.


    Home - SABIAN Cymbals

    [Off-topic] Wie das Set von Herrn Smith im Laufe der Jahre gewachsen ist... Das war mal schmuckeilig und relativ puristisches Arbeitsgerät so um 1992. Nun ist es scheinbar primär Showelement - wie bei Frank Beard auch. Naja... there's no business like showbusiness. [/off topic]


    Und der Jürgen wird wohl vor Weihnachten nicht verraten, welches Funk Ride er sich zu Weihnachten neu gegönnt hat.

    Ich sag mal so. In einer Funkband orientiert sich der Bassist oft am Ride. Das sollte daher idealerweise einen klaren Ping bieten. Garibaldi, Deitch, Smith, Jordan und Co. Spielen sicher nicht ohne Grund Becken, die viel mehr Ping und Brillanz bieten denn Dunkelheit und dezente Töne. Ich habe ganz persönlich jedenfalls noch keinen Funk Drummer erlebt/getroffen, der dunkle, trocken-erdige Becken als main-Rides nutzt. Sowas wie das Legend mag vielleicht in bestimmten Situationen passen, ist m.E. aber eher als exotisch denn als Standardlösung zu verorten.

    Also, ein schön leises Becken geht ziemlich sicher bei einer guten Funkband im Stile von Stevie Wonder, Incognito, Tower of Power oder Lettuce eher unter. Sehr oft hast du da ja Blechbläser mit am Start und dann fehlt es an Durchsetzungsfähigkeit, bei sowas wie dem legend dark ride. Für Jazz ein gutes Becken, so dunkel, rauchig. Für Funk... m.E. hingegen nicht.

    Feint formuliert mit dem Kartoffelsalat.


    Generell machst du mit einem 20/21er Medium Ride bei Funk und Soul nichts falsch. Ob traditional oder brilliant Ausführung und ob das nun Piste oder Meine oder Sabine oder Zildschän ist, ist reine Geschmackssache.