Beiträge von Moe Jorello

    Naja, du bist da nicht ganz alleine, mit dem nicht wohlfühlen. :)


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    Das hatte Square Badge und Einzellugs.


    Und wie gesagt, ordentlich geratet klang es dann auch super.


    Aber fairerweise muss man sagen, you get what you pay for. Und bei den sehr günstigen Preisen ist es dann die schlechtere oder auch gar nicht vorhandene Qualitätskontrolle.

    Ich selbst (zum Glück) nicht, aber ein älterer Drummer in meinem damaligen Dunstkreis (Christian, älteres Semester, leider schon verstorbenerMitnutzer meines alten Proberaums) hatte mit seinem Catalina (Baujahr 2011 oder so) Frust geschoben. Das ist jetzt zwar auch schon ein paar Jahre her, vielleicht hat Gretsch da inzwischen nachgebessert, aber die Sachlage ist/war die, dass die Catalinas wohl öfter mal mit lieblos gearbeiteten Bearing-Edges ausgeliefert wurden. Und die inneren Schichten waren derart porös, das sah man mit bloßem Auge, dass das neu graten nicht so einfach ist. Der gute Christian hatte immer gemeckert, dass sein Set so dumpf klang im Vergleich zu meinem, trotz identischer Befellung. Wir hatten es dann mal genau angeschaut und gesehen, dass die Gratungen richtig roh, grob waren. Nichts von sanft und geschmeidig. Also sagte ich, vielleicht ein Montagsmodell? Lass es doch mal neu graten. Gesagt, getan. Zum Trommelbauer gebracht, um es neu graten zu lassen. Der Trommelbauer sagte dann später, er habe mehrere Anläufe gebraucht, um es in Ordnung zu bringen, weil das "recht proröse Holz sofort splittert", wenn man nicht höllisch mit dem Druck beim Schleifen aufpasst. Also etwas "störrisch" sozusagen. Angeblich "typisch Catalina", so hieß es. Als die Kiste dann aber neu gegratet war, klang sie jedoch saugut. Also RICHTIG gut.

    Ich war etwas überrascht, war ja vor dem Graten davon ausgegangen, dass es nur ein Montagsmodell beim Christian war. Und dann hatte ich aus Neugierde recherchiert, ob das sein kann, dass das Holz so anfällig ist. Und siehe da, in diversen Foren stolperte man immer wieder über Berichte mit unsauberen Gratungen, Fotos dazu, zum splittern neigendem Holz beim Schleifen.


    Ich hoffe sehr, dass Gretsch da inzwischen nachgebessert hat. Mich hat es damals verunsichert und ziemlich verschreckt - auch weil ich selbst zu der Zeit erwägt hatte, ein Catalina zu holen (im schicken satin walnut - finde ich immer noch wunderschön). Nach den Erfahrungen/Eindrücken/Berichten war das Catalina für mich erstmal gestorben. Leider.

    Ergo: Bevor man ein Catalina kauft, bitte einmal die Gratungen anschauen und das Holz. Mein dringender Tipp.

    Mir sind die historischen Entwicklungen zur typischen BD-Größe bekannt,

    ...nämlich die Kofferraumgröße der New Yorker Taxis. :D


    Aber mal zum eigentlichen. Mit dem Yamaha macht man nichts falsch, ist halt ein solides Arbeitstier - wie alles bei Yamaha. Mit dem Gretsch Catalina kann man - mit Abstrichen (s.u.) - ggf. glücklich werden. Es gibt noch ein paar Kandidaten, die hier noch gar nicht genannt wurden. Von Pearl gibt es das Decade Maple auch in18-12-14. Von Tama ebenso das Superstar und ... siehe unten. Und dann könnte man auch noch überlegen ob ein gebrauchtes DW Frequent Flyer eine Option wäre.


    Ich bin ja ein Fan des Silverstar Bop-kits gewesen (Wahnsinns Kiste), leider gibt es das nicht mehr neu. Das Superstar als 18-12-14 hatte ich nie unter den Sticks, kann also nicht sagen, ob das nun gleichwertig oder besser oder schlechter ist. Ich vermute, es ist etwas schlechter. Aber... es gibt noch das SLP New Vintage Hickory (und das Fat Spruce kann man mit 18er auf Wunsch bekomen, meine ich) und auch gebrauchtes Zeugs von Canopus, das nicht uninteressant ist (das Yaiba könnte gebraucht drin sein).


    Das Catalina ist ... naja... ich würde es nicht kaufen. Alleine schon die Splitteranfälligkeit des recht weichen Holzes an den Gratungen (Die Kessel lassen sich kaum vernünftig nachgraten) schreckt mich persönlich ab - obgleich die Kisten total schön aussehen. Dann lieber ein Renown für etwas mehr Geld - als Auster oder Piano Black. Da hat man was ordentliches.

    Moin.


    Bei dem Budget würde ich eher beim Gebrauchtkauf bleiben. Auf Kleinanzeigen (ebay oder hier) gibt es ordentliche Angebote. Ein Mittelklassedrumset a la Yamaha Stage Cutsom, Pearl Decade, Tama Superstar etc. reicht eigentlich als Startpunkt locker aus. Das sind robuste Drums, die nicht ein Vermögen kosten. Dazu gute gebrauchte Hardware (Yamaha oder Tama sind da m.E. die besten am Markt) und ein paar gute Becken. Hihat, Ride, ein oder zwei Crashes. Reicht für den Start. Und bei den Becken kann man ein paar Euros sparen, wenn man auf manche Türken zurückgreift. IStanbul, Masterwork, Anatolian,... alles gute Becken - besser als das was Zildjian & Co. in der Regel für (mehr Geld) bieten.


    Such doch einfach mal ein paar Sachen raus aus den Kleinanzeigen, was dir ganz grob zusagen könnte und dann haben wir einen Startpunkt, wohin die Reise gehen könnte.

    Bei mir gab es seit der Kindheit getrommel, dann später Studien- und Familienbedingt eine lange Pause. Genaueres steht in meinem Vorstellungsfred (ganz am Anfang). Wie viele Jahr(zehnte) das nun hinter der Schießbude nun schon sind, summa summarum, das weiß ich gar nicht so spontan aus dem Kopf. Seit 2013 jedenfalls wieder dauerhaft dabei. Ist aber letztendlich gar nicht so wichtig, wie lange man spielt. ;)

    Das mit Sachen abstoßen, ja, ich kann das nachvollziehen. Sachen zu haben ist schön, aber zuviel von mehr oder weniger demselben ist ja doch meist eher sinnfrei. Ich bin da aber auch nicht besser als andere. Manche Dinge habe ich auch gekauft und nach der ersten Neugier wurde das Teil dann doch wieder verkauft, weil zu wenig genutzt. Diverse Snares zum Beispiel. Manche Becken gingen auch deshalb. Und ich muss gestehen, die Zeit des weniger Spielens während der Corona Hochphase hat meinen Blick auf manches nochmals verändert, ich bin versucht, weitere Dinge abzustoßen, weil manche Becken doch zu wenig genutzt werden, manche Snares ebenso, auch wenn diese anders klingen. Und man kann aus einer guten Snare und einem guten Ride viele Klänge herausholen. Warum sich also verrückt machen, hin und her wechseln? Steve Gadd spielt dieselben Becken, dasselbe Set, dieselbe Snare für alles. Simon Phillips auch. Tommy Igoe ebenso. Also... Es geht doch. Man braucht nicht für jeden Stil zwingend was anderes (Ausnahmen bestätigen die Regel). Der Drummer macht den Sound.


    Nun muss ich nur noch den inneren Schweinehund überwinden und Anzeigen erstellen. Boah, wie langweilig....

    Ich bin treuer Verfechter des Direct Drive Systems und kann es auch jedem empfehlen. Aber die unterschiedlichen Antriebe sind nicht schwerer oder leichter zu spielen. Natürlich eignen sich manche Pedale für manche Techniken besser, wenn es allerdings um die (standard) "Bass Drum Full Leg Strokes" geht, wird eine andere Fußmaschine kaum eine Rolle spielen.


    Auch wenn ich kein Bandzug- und Kettenspieler bin, würde ich im Zweifelsfall immer zum Band greifen, da man keine schmierigen Finger bekommt und das "Spiel" etwas geringer ist.

    Ich bin auch ein Freund des Direct Drive, kenne aber genügend andere, die damit Null zurecht kommen, weil es zu direkt für sie ist. Ergo, wie schon gesagt, erstmal das vorhandene optimieren und kennenlernen, bevor der nächste Schritt erfolgt. Filz und Schaumstoff und Öl sind definitiv billiger als eine neue Maschine.

    Thx für die Rückmeldungen!

    Welche Dimension würdet ihr links zur HH stellen, wenn rechts eine 14 x 6.5er steht?

    Kommt ganz darauf an, was man als Zweit-Klang haben will. Ich hatte zeitweilig auch zwei Snares am Set, aber auch nur, weil ich für ganz wenige Stücke eine kleinere, höher gestimmte Snareeine Zeit lang "brauchte/wollte". Seit die Lieder aus der Setlist raus sind, habe ich nie mehr eine Zweitsnare benutzt und die kleinen Teile verkauft.


    Wenn es funkig sein soll, dann links eher kleine, high-pitched snare. 10 oder 12"

    Wenn es balladig sein soll (tief gestimmt), dann z.B. eine von diesen Tama-Duo-Snares oder ähnlich tiefe Oschis (14x7, 14x8) nutzen. Nur... braucht man das wirklich so oft?


    Für mich habe ich entschieden, es bei einer Snare zu belassen. Denn die kann man ja mit wenig Kniffen auch schnell sehr anders klingen lassen. = Weniger zu schleppen bei Gigs. Und viel Schlepp für 5 Minuten extra-Effekt ... lohnt sich für mich persönlich einfach nicht. But to each his own.

    Für die Statistik: bin mal bei einem Gig im Regen gelandet, weil es während eines Stückes angefangen hat und wir das dann noch zu Ende gespielt haben.

    Damals hatte ich allerdings nur ein Set. Ist aber auch nichts dramatisches passiert - wenn Felle aufgezogen sind, ist ein Kessel einigermaßen wasserdicht und die Lackierung bzw. Folie schützt die Außenseite.

    Von meinen Open Air gigs sind - gottlob - bislang alle ohne Regen abgelaufen. Und das im nassen Norden des Landes. Soooo oft spielt man wahrlich nicht im Regen - wenn wir mal ehrlich sind.

    Meine Zweitset-Strategie ist wie die Erstset-Strategie: Kompaktes Set, das vielseitig ist, möglichst identische Kesselmaße; denn ich weiß, was ich brauche, woran ich mich heimisch fühle und muss und will ergo nichts neues an Aufbauten und Kesselmaßen durchprobieren (lange genug hin und hergewechselt. Bin inzwischen faul.). Eins ist für den Proberaum bestimmt, die beiden anderen für Live (eines für Rock befellt und gestimmt, das andere für jazz befellt und gestimmt). Es sind in der Summe nicht genau identische Sets aber sie sind sich sehr ähnlich.

    Neben dem Preis dürften auch die derzeitigen Lieferzeiten für Unmut sorgen… Meine im April bestellte 18" Prolite Bassdrum wird mir voraussichtlich erst im Oktober geliefert. Bei den SQ2 Trommeln ist es wohl noch ne Ecke schlimmer.


    Ich denke, das dürfte bei den Topserien der anderen Hersteller nicht wesentlich anders sein… :(

    Extra dauert auch extra. Bei Tama hast du i.d.R. Lieferzeiten von 6 bis 12 Monaten, je nach Modell/Wunsch. Mit den jetzigen Lieferengpässen in allen Bereichen dank Corona würde ich mich nicht wundern, wenn es auch hier etwas länger dauern könnte. Zum. Vergleich: Ich habe vor einiger Zeit ein neues Rennrad geordert. Bei der Suche bin ich fast verrückt geworden, einige Hersteller hatten Wartelisten bis ... achtung: März 2023! Warum? Weil Bauteile in China festhängen, bestimmte Ersatzteile für die Produktionsmaschinen nicht geleifert werden können und und und.

    Oha, die Reizworte "linke Hand", "traditionell" und "Jazz" wirken immer noch

    Ich sage es mal so: Dadurch, dass Stereotype wie im Eingangspost immer wieder gekäut werden, verbreitet sich (überspitzt formuliert) die Mär, dass Jazzer traditional spielen müssten, dass sie gar nicht drum herum kämen über kurz oder lang. :rolleyes: Dass traditional DIE Stickhaltung für Jazzer schlechthin sei, weil das die Vorfahren ja auch schon so gemacht haben und das alles damit ganz anders (klingend) und bereichernd und horizonterweiternd sei. Und wer nicht traditional spielt ist halt kein Jazzer. Und dieses Stereotyp wird immer weiter verbreitet, eben weil es weiter verbreitet wird obgleich es fern der Realtität ist.


    Etliche Jazzer spielen inzwischen matched (und klingen ganz hervorragend). Selbst viele der alten Jazzer haben hin und wieder matched gespielt oder darauf gewechselt (weil es abseits der historischen Herkunft keinen echten Daseinsgrund mehr für traditional gibt).


    Und wer angeblich mit matched - jetzt mal krass formuliert - zu doof ist, sensibel zu spielen, der möge an seiner Technik feilen. (Vermutlich bildet sich die Person aber eher nur ein, dass sie viel sensibler und kontrollierter mit tradtional spielt. Das Gehirn veräppelt einen gerne. ;) )

    Wer sich freiwillig die nicht hinwegzudiskutierenden Haltungsschäden holen möchte, nur zu. Seine Entscheidung. Aber man möge bitte endlich aufhören tradtitional mit Jazzdrumming gleichzusetzen, denn das ist völlig sinnbefreit, falsch und macht Jazzneuligen das Leben nur unnnötig schwer.

    PS: Ich kann sowohl als auch spielen, sehe aber seit geraumer Zeit absolut NULL Sinn, darin, traditional zu spielen, weder bei Sticks, noch beim Besen). Und da bin ich nicht der einzige. :whistling:

    Rohema macht schon sehr gute Sticks, da muss man sich nicht so viel Gedanken machen. Aber... (das berühme Aber) nicht jeden Stick finde ich gelungen. Der Hornwood-Stick ist z.B. so hart, da splittert die Spitze für mein Empfinden viel zu schnell und unkontrolliert (Das Problem haben aber auch andere Hersteller bei sehr hartem Holz, wenn auch nicht ganz so stark). Und am Ende waren früher nicht alle Modelle perfekt am Griffende rundgeschliffen, so dass bei Rimcklicks (ohne umgedrehten Stick) die recht harte Kante das Coating vom Fell schnell abrieb. Rohema wollte da (vor zwei Jahren etwa?) entsprechend nachbessern, ich hoffe, das ist inzwischen erfolgt. Da also ein Auge drauf werfen. Spielgefühl und Tarierung sind aber prima. Und sie haben ja auch einige Spezialsticks im Sortiment, die man sonst nirgends bekommt. Den Tango zum Beispiel. Das macht Rohema schon interessant.