Beiträge von Moe Jorello

    Das liegt daran dass diesen Becken kaum bis garkeine Beachtung geschenkt wird und deren nahmen viel zu klein sind(wer kennt den schon dream oder haiping chang oder xinsir) und weil viele Schlagzeuger eher auf den klang von türkischen oder amerikanischen oder kanadischen oder schweizerischen Becken stehen. das sieht man schon alleine daran wie wenig endorser dream hat im vergleich zu zildjian paiste sabian oder meinl. deren artist rooster ist riesig im vergleich zu denen der chinesischen manufrakturen die kaum bis garkeine endorser haben. Deswegen sind die Preise immer niedrig wobei bei dream becken die preise höher sind weil dream der name ist bei den chinesen

    Also, ich denke, das kann man dann doch nicht so stehen lassen. So einfach ist das nicht.


    1. Paiste, Sabian und Zildjian haben eine viel längere, jahrhunderte alte Firmengeschichte. Und haben viel von ihrem Renommée und Artist-Relations über einen langen Zeitraum aufgebaut und gehegt und gepflegt - mit sicher auch einem nicht unbeträchtlichen finanziellen Einsatz.


    2. Die großen Marken bieten für so ziemlich jeden Geschmack was. Warum also was anderes nehmen (provokant formuliert)? Wer sich als Platzhirsch breit gemacht hat, hat es einfacher den Platz auch zu behaupten - auch dank entsprechend großer Marketingmaschinerie. Wenn man sieht was Zildjian und Sabian in Sachen Marketing machen, wie stark sie mit Videoproduktionen unterwegs sind ... tja... da kann Chinaschmiede XYZ nicht mithalten, weil da auch das Budget/Manpower/Knowhow fehlt - was wiederum bedeutet: Fehlende Reichweite, fehlende Öffentlichkeitsrelevanz, geringer Bekanntheitsgrad, geringe Verkaufszahlen.


    3. Der Support von Künstlern auf internationaler Ebene bei ihren Touren ist bei Paiste, Zildjian, Sabian und Meinl einfach eher gegeben als bei ... Dream, Haiping, Chop Suei oder Wang Dang. Künstler wählen sehr oft nach dem Kriterium: Welche Marke ist international gut aufgestellt für meine Touren? Drummer wie Antonio Sanchez haben sich z.B. deshalb für Yamaha entschieden. Gibt es einfach überall auf der Welt. Ersatzteile? No Problem.


    4. All das Marketing, der Support, die Logistik will finanziert sein. Bedeutet: Die Produkte sind natürlich teurer als beim 5-Mann Betrieb Lang Tsu Cymbals.


    5. Lohnkosten und Arbeitsschutzrichtlinien sind in Kanada und der Schweiz deutlich höher als in China. Bedeutet auch hier: Becken sind teurer.


    6. Renommée kann man sich versilbern lassen. Und das machen die großen Beckenhersteller. Warum auch nicht. Schließlich will man profitabel bleiben und neues Entwickeln, das kostet Geld. Und wenn die Leute für den Namen Zildjian bereit sind mehr zu zahlen, dann nutzt man das aus.


    Nur als Punkte, die sofort ins Auge springen. ;)

    Ich würde sagen, es gibt am Schlagzeug ein paar Nachteile gegenüber manch anderen Instrumenten, wie zB. der eher hohe Platz- und Schleppaufwand und die nach unten begrenzte Lautstärke.

    Aber "nerven" würde ich das echt nicht nennen.

    Sehe ich auch so. Das einzige was nervt, ist, dass es zu wenig Proberäume gibt, v.a. finanzierbare. Aber das ist kein schlagzeugspezifisches Problem, sondern betrifft so ziemlich alle Musiker.

    Also.... Meine 900 Euro Bubinga Edel-Snare mit Vintage 30er Gratung muss ich mehr dämpfen, als meine 300 Euro 45er Gratung Vintage Poplar Maple. Die Bubinga kann klingeln wie Sau, wenn gewünscht, was manchmal auch genau das ist, was man möchte. Hat also mit der Gratung alleine wohl weniger zu tun, als manch einer vermutet.


    Und wer Mr. Soan etwas kennt, weiß, dass dieser manchmal so furztrockene Snares spielt, das geht einfach nicht ohne massivste Dämpfung. Zugleich spielt er aber auch oft Sachen total offen ein für Recordings, warum sollte er seiner Signature Snare also unnötig etwas wegschnippeln an Klangoptionen?

    Du wirst lachen, aber... Alleine bei den Behörden in Deutschland gibt es 300.000 Stellen, die man liebend gerne wieder besetzen möchte und frühzeitig ausgeschrieben hat, aber es gibt einfach nicht genug Bewerber. Schulen sind teilweise bei den vierten oder fünften Ausschreibungen für Schulleiter-Stellen und bekommen teils NULL Bewerbungen. Handwerksbetriebe wissen seit Jahren, dass XYZ in Rente geht, aber sie bekommen und finden keine Nachfolger. Viele Geschäfte finden keinen Nachfolger für die Geschäftsführung und müssen nur deshalb dicht machen. Die Lage ist alles andere als einfach... Ganz gewiss auch in Bad Berleburg.

    Sonor ist in ter Tat aktuell ein Unternehmen, wo man sich fragt, was die eigentlich genau wollen. Trommeln bauen können sie. Ja. Aber gefühlt planen sie an dem vorbei, was der Markt teils wünscht und teils sie selber propagiert haben. Nehmen wir doch mal das besagte AQXYZ Einsteigergedöns. Warum ist das auf dem Markt? Sonor hatte vor einigen Jahren die Force-Serie eingestampft mit der Begründung, dass sich zu viele auf dem Billigmarkt tummeln und dort kein Geld zu verdienen sei, man orientiere sich um, in Richtung Premium. Dann kommt nach ein wenig Premium (Vintage, SQ1) mehr und mehr... downgrade, also zurück in den alten Quark. Dass man so nicht unbedingt glaubwürdig ist, seine Marke verwässert und nicht vorwärtskommt, wen wundert es.


    Und dann nehme man den Bereich Premium. Wenn man da wirklich attakieren will und DW, Yamaha, Tama und Co. das Wasser abgraben will, dann muss man mehr als laut Katalog 2021 vier Finishes für SQ1 bieten. Ist halt so. Und auch mehr Auswahl bei den Shellsetgrößen/Kombinationen.


    Aber abseits dessen: Der Fachkräftemangel ist überall im Lande ausgeprägt da, viele Stellen können nicht besetzt werden, auch wenn man wollte und es wäre ein Wunder, wenn Sonor hier als so ziemlich einziges Unternehmen nicht betroffen wäre. EIne Zeitlang kommt man in kleinerer Besetzung zurecht, aber irgendwann sind halt doch die Auswirkungen deutlich bemerkar.

    Tama hat nun den Katalog für 2022 veröffentlicht. Interessanter als die medial angekündigten Sachen finde ich, was sich so "nebenbei" verändert hat. Manche Finishes sind weg, wie etwa diese Hackfleisch/Fleischwurst/Lollipop-Folierung bei den Starclassics. Es wurde also etwas "aufgeräumt". Und ... Die Kenny Aronoff-Signature Snare gibt es nur noch in zwei Größen. 14x5 und 14x6,5. Das 15" Model ist futsch. Die Superstar Hyperdrives sind komplett futsch. Das Cocktail-Jam gibt es in einer Mini-Variante (14-8-12, war vorher noch nicht da, meine ich). Deutlich ausgeweitet wurde der Bereich Sticks und Marching/Concert mit diversen Concert-Snares und Toms. Es wird also orchestraler.


    Die wichtigste Neuerung: Es gibt jetzt eeeeendlich einen Tama-Kaffeebecher. :D Habe ich schon immer gebraucht. *hust*


    TAMA Drums | Download Catalog
    TAMA Drums (Download Catalog) TAMA offers Drum Kits, Snare Drums, Original Percussion, Hardware, Microphone Stands and Sticks, plus drum accessories like bags,…
    www.tama.com

    DIe Zankis sind gute Becken, wie bereits gesagt, Preis etwa 120 bis 160 sind drin, wenn du die abgeben willst. Zanki ist zwar in UFiP aufgegangen/Tei von UFiP und das waren damals sehr amtliche Becken - die leider etwas in Vergesseneit geraten sind. UFiP wird ja auch oft unterschätzt und vergessen... leider. Schreien halt nicht laut genug "hier" auf dem Markt.

    Beim dw Konzern bin ich gespannt, denn die haben vor einigen Jahren ja die Namensrechte an Slingerland gekauft.

    Da hieß es dann von Herrn Lombardi, dass man gespannt sein kann, was da kommt. Aber bisher ist da auch Ruhe angesagt. Oder weiß jemand was genaueres?

    Da warten viele schon lange drauf. Bei Sakae tut sich wohl auch nichts. Und was ist eigentlich aus Premier geworden? Seit Mai 2021 ist das nichts mehr richtig gekommen, als man verkündete, man würde jetzt den US-Markt in Angriff nehmen.... abgesehen von einem sehr gruseligen e-drumset, das echt schlimm klingt und das so manches Weihnachtsfest sicherlich in einem Drama enden lassen durfte..

    Ich sage ja nicht das ALLES hässlich ist. Aber dieses Benny-Greb-Logo ist z.B. ein turn-off für mich. Das Trittbrett-Design der Lars-Ulrich Signature ist nicht schön. Die Steve Smith Snare ist mir zu klobig. Das Horacio El Negro Ride ist mir zu ... krumm und damit optisch raus.

    Mich schrecken Signature-Modelle eigentlich sogar eher ab

    Geht mir recht ähnlich. Die meisten finde ich überteuert bis langweilig bis hässlich. Ob da nun Phillips oder Smith oder Erskine oder Colaiuta oder Greb oder Weckl oder Gadd draufsteht... Ich finde es gut, wenn solche Leute an neuen Sachen mitwirken (Wie Gadd beim Recording Custom oder Weckl bei den HHX) aber diese Namensdudelei - nicht meins. Auch weil der Sound, den manche Endorser bei Snares und Becken gut finden, nicht meinen Vorstellungen entspricht. Greb's Becken kann ich zum Beispiel klanglich nichts abgewinnen und ... dieses Comic-Gesicht ist zusätzlich brrrrrr! Auch Aronoffs Tribal-Snare Design - ganz und gar nicht meins. ABer das ist nur meine Meinung und finalmente völlig unwichtig.


    Schweigen tut es momentan auch bei Ludwig, Paiste und DW. Istanbul Mehmet und andere werden wohl noch bis März warten, wenn die Las Vegas Drum Show startet. Oder eine NAMM, wenn es denn eine in diesem Jahr gibt. Istanbul Mehmet macht jetzt jedenfalls schon Werbung für die Vegas Show.

    Das ist ja putzig. So eine Snare hat er sich mal von Noonan als Stavesnare in 12" herstellen lassen, die auf Purpleheart spezialisiert sind - und nun ist das Teil, leicht verändert, bei Gretsch zu erwerben.