Beiträge von Moe Jorello

    Ich habe meines bereits, das Starclassic Maple. Mehr will ich nicht. Höchstens würde ich es ergänzen um ein 16er FloorTom und eine 16er Bassdrum.


    Bei den Becken würde ich mir noch das Artisan Elite 22" gönnen als Ergänzung zum 20er. Und noch ein HHX 21" Complex thin ride. Was mich als Alternative eventuell reizen würde, weil es hat doch was ziemlich anderes ist, ware ein Satz New Avedis. 14, 18, 20, 22. Aber auch ohne die wäre ich wunschlos glücklich - und hätte doch wieder mehr als ich brauche. :rolleyes:

    Also ich habe so einige Tamas gespielt und/oder besessen und eigentlich ist es relativ egal, wonach du da greifst, die sind alle robust. Selbst das Silverstar, das ich hier als "Drittset" neben meinen Starclassics noch stehen habe, würde ich jederzeit ohne mit der Wimper zu zucken ins Studio und auf die Bühne nehmen. Ab Mittelklasse sind die einfach gut. Also: Gucken, was dir optisch, vom Bauchgefühl am eheresten zusagt. Damit liegst du dann meist auch richtig - es sei denn du sucht ganz komische Kesselkombinationen raus. (Die gibt es aber meist nicht von der Stange).

    Kann ich bestätigen, die Streuung ist breit (breiter als bei einigen großen, namhaften Herstellern). Man muss schon (live) schauen, ob das Becken ins Setup passt. Ich hatte mal ein 16 Crash im Laden angespielt, das war tonal fast identisch mit einem 18er Crash derselben Serie. Wow! Aber: wenn man da die richtigen Teller findet im Laden, dann sind sie auch Gold wert. Da gibt es echte Schätzchen.


    Will sagen: Nicht blind Becken in Istanbul bei einer der vielen Schmieden bestellen, es könnte sonst ganz ganz anders sein, als erwartet, wenn nicht gar unbrauchbar für die eigenen Zwecke.

    Bei der Diskussion kann ich nur konstatieren: A ) Toll, dass ich zu alt für den Kram bin. B ) Toll, dass ich nur einen Huf spiele und C ) Toll, dass ich mein Pedal vor Jahren gefunden habe und es nur einen Bruchteil gekostet hat von obigem (Obgleich auch das schon viel Geld war).


    Ja, solche Pedale sind wohl sicher ein Stück weit auch Ego-Krücken bei dem einen oder anderen. Sei's drum. ...Ich verbrenne mein Geld lieber anderweitig.


    Und diese ganzen Axis, Trick und wie sie alle heißen, sehen meines Erachtens alle eher nach verspieltem Fisher-Price Bastelkasten aus und nicht nach wertigem Werkzeug für ernsthafte Musiker*innen. Aber ich bin ja auch ein Ketzer. *duck und weg* :D

    Ich nutze auch die Tama Classic Hardware. Hat mir nun seit mehreren Jahren gute Dienste bei allen Konzerten geleistet. Total zuverlässig und dabei leicht. Kann ich absolut empfehlen.


    Sakae hatte auch gute Sachen, aber das Angebot wurde ja leider durch die Insolvenz damals getötet...

    Kurz und knapp als "Zwischenmeldung" von unterwegs: auf die Frage gibt es sehr, sehr viele unterschiedliche Antworten, je nachdem von welchem Genre man spricht, welche Absicht hinter dem Song steht und in welchem Kulturkreis er wirken soll und in welchem Zeitkontext er steht. Eine objektive Antwort auf so ein sehr subjektives Thema ist schwer möglich, finde ich.

    Moin,


    Eine etwa 15-köpfige Band (in wechselnden Besetzungen) in Wahlstedt, Schleswig-Holstein, sucht einen Schlagzeuger, möglichst vielseitig aufgestellt. Rock, Pop, auch mal leicht jazziges, in der Summe also vieles, was unter dem Begriff "populäre Musik" zusammengefasst werden kann. Es ist ein reines Hobbyprojekt. Der aktuelle Schlagzeuger fällt krankheitsbedingt lange Zeit aus, wie es scheint und bittet um Ersatz für die Band. Infos bitte an mich, ich stelle dann den Kontakt her.

    Klar werfe ich zwei Dinge in den Topf. Zwei Szenarien, wo aber beide Male nach meinem Dafürbefinden die Mischung einfach nicht passt. A) Beim weitgehend unmikrofonierten Live Gig von Nachwuchsbands (Meist nur die Bassdrum mit Mikro, wenn überhaupt) wo der eigene Klangmix des Drummers /Dynamikverhalten nicht passt. Und b) Der Fall wo der Mixer es versaut, weil er die Snare viel zu stark ins Mischpult einpegelt. Beides ist doof irgendwie, weil einfach wenig harmonisch.


    Zum zweiten Punkt: Ja sicher. Sonst würde ich es auch nicht anzusprechen wagen. ;)

    Viel Spaß mit dem Set. Die Farbe ist mir zu "dreckig", aber die Geschmäcker sind verschieden. :D


    Und Tama und Image... Als ich jung war, musste es ein Premier oder ein Ludwig sein. Als ich nach einer langen Pause wieder ins Schlagzeugspiel einstieg, sollte es Gretsch sein. Tama? Bloß nicht.... Das war Lars Ulrich und Metal. Es doch wurde es Tama - Klang und Verarbeitung waren mir wichtiger als Image. Zum Glück, wie ich im Rückblick konstatieren darf. Großartige Sets machen die Japaner. Und vom Metal-Image sind die ja nun auch schon lange, lange weg.

    "Snare zu laut" gibts eigentlich nur im Jazz. Bei Rock, Pop und Metal ist eher das Gegenteil der Fall.

    (...)

    Da betrachtet man es sogar als Qualität, wenn ein Drummer die Hi-Hat eher leiser und die Snare gleichzeitig eher lauter spielen kann.

    (...)

    Ersters: So sollte eigentlich sein, ich habe aber gerade bei Rockkonzerten (insbesondere bei Nachwuchs-Festivals) sehr oft erlebt, dass die Snare viel zu laut im Mix ist. Und in den 1980ern gab es auch somanche Recordings, die eine exoribitant überdrehte Snare-Abmischung aufwiesen. Springsteens "Born in the USA" ist da so ein Beispiel von vielen. Das nervt einfach nur, wie da der Eimer gehämmert wird.


    b) Das ist eigentlich eine Grundvoraussetzung, die jeder Drummer erfüllen können muss, finde ich.


    Und zum Thema 4 on the Floor: Das kann monoton ohne Ende sein - wenn man nicht den Zugang zum Song gefunden hat. Es kann aber auch verdammt cool sein, das zurchzuzimmern. Auf alle Fälle erfordert es aber Selbstdisziplin, nicht abztudriften und zu viel zu spielen.

    Nichts gegen Pearl an sich, aber es ist wirklich total verwirrend. Alleine schon die Vielzahl der verschiedenen Ahorn-Varianten.... da steigt doch niemand mehr durch. Bei Yamaha z.B. mag man kritisieren, dass da zu wenig im Angebot sei, es ist aber immerhin deutlich klarer strutkuriert, weniger verwirrend. Da finde ich eher was als bei Pearl.


    Die neue L-Halterung sieht auf dem Papier jedenfalls ganz okay aus.

    Ist doch gut geworden.


    Und wie man so ein Set so verranzen lassen kann, ... ganz einfach: Man spare an Taschen für den Transport und werfe einfach alles in das Auto, um zum Konzert/zur Probe zu fahren. Stative in Kombination mit lackierten Kesseln + Kopfsteinpflaster/Schlaglöcher - das wirkt Wunder!

    ich hab auch echt nur leicht drüber gewischt nicht gerubbelt

    Tja, ich weiß nicht, welche Becken du da am Start hast, bei meinen Sabians und Istanbuls habe ich da jedenfalls keine Fusselerfahrung gemacht. Was du machen kannst: Nimm einen breiten Haarpinsel (sowas wie für Malerarbeiten) und gehe damit nochmal durch die Rillen. Dann sollten die Fussel rausgebürstet werden.