Beiträge von Marscape

    Ich habe auch gleich an Mangini gedacht. Mike Mangini hat ja einen YT-Kanal. Man kann bei einigen Videos das "open playing" studieren. Spielst du auch so - beide Körperseiten gespiegelt, Hände und Füße?

    Wie bist du vorgegangen, das alles "umzulernen" für die "schwache" Seite? Ich bin immerhin schon bei je einem Ride links und rechts angekommen und übe Doublebass "open handed" auf dem Ride.

    Ist das auf dem Tama-Foto in der Mitte Piccolo Snare, die auch als kleines Tom funktionieren könnte? Ist ein klasse Setup!

    Hast du schon die Ränder entgratet? Ich habe das mal grob mit Feile und danach fein mit Schleifpapier gemacht. Das Problem ist, man weiß als Laie mit einfachen Werkzeugen nicht genau, ob dann keine scharfen Stellen mehr übrig sind.

    Ich habe einen großen Satz B8 Crashes. Ich habe die Logos entfernt, weil sie mir nicht gefielen, bzw. zu groß waren. Teilweise kann man kleine Logos mit einem Tropfen Pinselreiniger wegwischen. Manche Becken bekommt man für 30 €, bei teuren Becken werde ich die Logos nicht entfernen, falls sie verkauft werden sollen.

    Mittlerweile besteht der Satz aus Becken verschiedener Hersteller. Maschinell bearbeitete Becken aus derselben Legierung kann man mMn. problemlos von verschiedenen Herstellern nehmen. Die Hämmerung wurde bei den Crashes von allen Herstellern nur minimal ausgeführt und die Gewichte der Becken passen zueinander. Crashes unter 18" gefallen mir nicht mehr und schwere Crashes spiele ich auch nicht.

    Hi-Hat besteht momentan aus B20 Bottom und Messing Crash als Top. Das Messing Becken ist gehämmert, thin und mit kleiner Glocke und war ein Glücksgriff, hier hätte es auch einen Fehlkauf geben können.

    Ride und Hi Hat werden oft gewechselt, völlig unabhängig vom Hersteller, nur die Crashes bleiben jetzt so.

    Hi, ich habe ein großes Mars Pro Kit. Normalerweise kann man von innen die Schrauben der Böckchen lösen und dann solltest du den Tomhalter der Bassdrum abnehmen können. Ich vermute das Böckchen liegt nur auf dem Tomhalter auf und du kannst danach das Böckchen einzeln weiterbenutzen.

    Die Tomhalter mit den Kugelgelenken aus der Mars Pro Serie sind sehr zuverlässig und halten - 14 x 14 als Hängetom hat nie Probleme gemacht. Bei meiner Hi Hat Maschine ist allerdings das Plastik nach 20-30 Jahren kaputt und ich habe eine X-Hat draus gemacht.

    Die Ständer mit der roten Schrift sind leicht und dünn und für große Becken ab 20 Zoll würde ich bessere Hardware nehmen.

    Die ungebohrten Hängetoms habe ich auch und es macht einfach Spaß, was man gebraucht zusammensammeln kann.

    Die Gratung ist 45 Grad beim Mars Pro, aber es gibt 16 x 16 und 18 x 18 Zoll Toms nur als Floortoms (bei meinem mit gefederten Füßen). 16 x 14 Tom gibt es auch zum Aufhängen. Die Floortoms mit Pinstripes klingen fett. Hängetoms vielleicht mit einlagigen, dicken Fellen probieren.

    Also das Shellset ohne Hardware kann ich empfehlen.

    Ein 12,13,16,22 Zoll Set wurde ungefähr für 300 € gebraucht gehandelt die letzten Jahre.

    Paiste hatte in der Vergangenheit sogenannte "Short Crashes" mit der flachen Glocke:

    Z. B. Sound Creation Short Crashes

    Signature Crystal Thin Crash

    Sound Formula Crystal Crash

    Paiste Alpha Crystal Crash


    Ich habe nie ein solches Becken besessen oder gespielt. Es würde mich auch interessieren, ob bei den Becken das Sustain kurz ist.

    Ich habe für 10 € ein altes Meinl Hi Hat Becken gekauft. Da ab und zu Bottom-Becken ohne Top angeboten werden, konnte ich nicht viel falsch machen um ein vorhandenes 15" Bottom zu ergänzen. Es hat jedoch nicht zu dem vorhandenen Bottom gepasst.
    Es hatte viele Flohbisse und eine Beule am Loch, das war auch alles angegeben. Es ist sehr leicht (750 g) für 15" aus heutiger Sicht und aus Nickel-Silber, wenn ich das richtig nachgelesen habe. Wenn ich mich richtig erinnere, ist das Loch bei diesem alten Becken kleiner als heutige Hi Hats.
    Vor Weihnachten habe ich die Flohbisse glattgeschliffen, das Loch konnte ich größer machen mit einer Feile, das Material ist sehr weich und irgendwann wird es wohl reißen, wenn man nicht aufpasst. Die Beule am Loch konnte ich raushämmern, damit es gerade auf der Clutch liegt. Hier muss man vorsichtig hämmern, damit kein Riss zum Loch entsteht.

    Außerdem kaufte ich ein Paiste 101 Hi Hat Top (800 g) ebenfalls aus Nickel-Silber und auch schon Jahrzehnte alt. Das ist nun das Bottom, weil es etwas schwerer ist und eine deutlich größere Glocke hat. Zum Glück passen die Beckenränder aufeinander, alte Crash Becken z. B. von Paiste sind ca. 1 mm breiter als moderne Paistes.
    Die Becken lassen sich super weich spielen und sind relativ laut für ihr leichtes Gewicht.

    Ja klasse Set! Ich muss da gleich an Herrn Inferno (Behemoth) denken. Was spielst du denn für eine Richtung? Kann man den Sound irgendwo online anhören. Sieht echt klasse aus das Weiß.
    Ich spiele auch Hydraulic-Felle auf den Toms. Nur beim 8" ist mir das Öl-Fell zu viel Dämpfung. Ich weiß allerdings nicht, ob das Fell bei meinem 8" schon abgenutzt ist oder ob ich da generell auf einlagig umsteigen soll. Aber dein kleinstes Tomtom scheint ab 10" zu sein. Da passen die Felle wieder klanglich mMn.

    Hi, ich habe ein uraltes 15" 602 Sound Edge Hi Hat Bottom. Gewicht ca. = 1150 g. Auffällig ist, dass der gewellte Rand beim Bottom weniger ausgeprägt ist als bei einem modernen 2002 Sound Edge Bottom. Man muss schon genau hinschauen, um es zu sehen. Beim 2002 sieht man die "Sound Edges" auf Anhieb.
    Ich weiß nicht, ob die neuen 602 Sound Edge Becken auch diesen Unterschied haben oder ob die neuen 602 Becken wie ein modernes 2002 Bottom angefertigt werden. Mein modernes 15" Sound Edge 2002 Bottom wiegt auch etwas mehr.
    Falls Paiste die Gewichte für die 602s erhöht hat, werden die neuen auch lauter sein als die alten gebrauchten. Je schwerer das Bottom ist, desto lauter ist die Hi Hat.

    Hm, welche Musikrichtung spielst du? Frag mal, ob man die TomToms auch nebeneinander aufbauen kann (8,10,12,13 oder 8,10,12,14), das in der Liste ist eine tolle Auswahl an Toms für schnellen modernen Metal oder 12, 13, 14 Zoll für Rock. Es ist ja ein Rack dabei, das macht viele verschiedene Aufbauten möglich, die BD-Rosetten kann man auch mit Beckenhalter bestücken. Ich spiele selbst 8,10,12,14 nebeneinander und bin 180 cm. Das funktioniert ganz gut und man kommt noch relativ gut an das Floortom. Die Fußmaschinen 5000 gabs schon in den 80ern, frag mal, ob die noch richtig laufen. Einzelne 18" Floortoms sind relativ schwer zu bekommen.
    Die Becken sind Mittelklasse, nur halt gefärbt. Die Farbe sorgt für etwas leisere Lautstärke und kürzeres Ausklingen. Ob Zildjian so einen Aufwand beim Färben betrieb wie Paiste, damit die Farbe hält, weiß ich nicht. Ich habe selbst schon die Unterseite meines Rides mit Metallfarbe aus der Sprühdose gefärbt, um es etwas leiser und "stumpfer" zu machen. Wenn die Zildjians immer noch zu laut sind, kann man die Becken abkleben.
    Das Rack sieht nach Dixon aus. Davon benutze ich selbst viel und es ist ausreichend für Racks, das ist bis auf die Rohrkappen alles Metall und kein Plastik. Solange man nicht jede Woche 3 Mal auf- und abbaut, hält das. Die ganzen T-Stücke und Klammern am Rack gehen schnell ins Geld, das wird der Verkäufer nicht verschenken.
    Ich würde es komplett kaufen, wenn du noch kein Schlagzeug hast, dann kann man gleich loslegen.

    Ich habe das Fell schon auf der Snare. Es ist schwer einzuschätzen, wie es aus Zuhörerperspektive klingt. Ich frage mich, ob es zu wenig schwingt und das Bottom-Fell und der Teppich nicht schwingen kann.
    Ja, von unten einen Dot am Snarefell habe ich auch probiert, quasi "Reverse Dot". Auf einem Coated Fell den Dot mit Gaffa-Tape von unten "ankleben" funktioniert und man verliert das Spielgefühl vom Coated Ambassador nicht.

    Chris Witchhunter (Sodoms erster Drummer) hat als Linkshänder auf einem Rechtshänder-Set gespielt. Bei Fills war trotzdem die linke die Lead-Hand, deshalb geht es manchmal nicht auf, was er spielt. Was mit seiner Fußarbeit war, weiß ich nicht. Soweit ich mich erinnere, war er "self-taught" und das kam dabei heraus. Die Band hatte sich irgendwann dran gewöhnt.
    Bei Dave Lombardo (Slayer, Testament, …) ist es ähnlich, er spielt als Linkshänder auf einem Rechtshänder-Set und beim Doublebass ist der linke Fuß der Lead-Fuß, bei seinen teilweise gleichzeitig gespielten Fills ist aber die rechte Hand die Lead-Hand. Nun gut, das kann man auch üben und sich aneignen, wenn es sein muss. Bemerkenswert aus Metal-Drummer-Sicht sind seine schnellen "Gallops" mit dem vermeintlich schwachen rechten Fuß.

    Ist ein Thema, das mich gerade bewegt. Ich hab, als ich so 13,14 war, viel Trash-Metal gehört (Anfang der 90er): Metallica, Sepultura, Sodom...
    Extreme Metal-Platten gibt es immer noch, zum Teil von den gleichen Bands, ab und an höre ich mir sowas auch immernoch gerne mal an. Durch eine Doku (Sodom - Lords of Depravity) motiviert hab ich mir ein paar alte Platten seit Ewigkeiten mal wieder angehört. Abgefahren wie untight manche Aufnahmen sind. Gerade heute habe ich "Agent Orange" von Sodom im Auto gehört. Aber das Gefühl, das eine solche Scheibe bei mir auslöst, ist wirklich speziell. Das klingt rotziger, rebellischer als die modernen "tighten" Produktionen. Der Puls ist definitiv ein anderer.


    Immer wieder gab und gibt es Genres, die sich ausdrücklich gegen diese "Berufsmusiker-Mentalität" abgrenzen: Black-Metal, Garage ... Steve Jordan ;-)


    Ich mag tatsächlich beides ?(