Beiträge von Nick74

    Allerdings reagiert das Jam System am TD 20 präziser wie am TD 11 oder TD 9. das meinte ich damit. Ich habe das bei der Bassdrum am meisten gemerkt. Schnell aufeinander folgende Bassdrum Figuren gibt das TD 20 besser wieder wie das TD 11. Trotz Randtrigger.


    Das sind dann aber Trigger-Dynamik-Settings bzw. Dynamik-Settings in Superior Drummer. Das wirst Du merken, wenn Du in der Software die Dynamik ausschaltest ("Velocity Ctrl" in der y-Achse (Output) mit den Grenzen auf einen Wert fixieren). Danach dürftest Du keinerlei Unterschiede zwischen TD-11 und TD-20 feststellen ;) . (Z.B. ist untere und obere Grenze auf 127 ein gutes Testsetting um unerwünschte Doppel-trigger aufzuspüren...)


    Auch Gruß.

    dass beide Kabel-Hi-Hats sind


    ja, das würde Sinn machen, wobei ich mir vorstellen kann, daß es sich nicht dolle anfühlen wird, da sich eine ja schon relativ träge anfühlt (mir ist auch keine "Double Remote Hihat" als Hardware bekannt), ist aber glaube ich tatsächlich auch nicht so:


    Bild


    Man sieht links neben dem normalen HH-Stand das Kabelpedal (wahrscheinlich Yamaha "WHS-860") und beide Hihats sind auf dem Bild offen. Die "Schräge" der Links-HH kriegt man glaub ich mit seinem Yamaha-Ständer hin.


    Bei 'nem anderen Video der gleichen Session schließt er auch nur links.



    Wenn er, wie ich vermute mit seinem linken Fuß beide Pedale spielt, kann ich mir nicht vorstellen, daß man ein komfortables Control-Feeling, das man jedenfalls bei meiner gezeigten Figur und ähnlichen Patterns und Anforderungen absolut haben möchte, gescheit hat oder hinkriegt. Du bist ja da dann quasi mit dem Fuß zwischen den Pedalen (und dazwischen ist wenigstens 4-5 cm Luft) und mußt wahrscheinlich technisch ganz anders werken, vielleicht den Fuß auch ein wenig quer stellen(?). Ich spiele z.B. bei meiner Figur eine Mischung an Technik, unter anderem "Heel Down". Heel Down wird meineserachtens auf dem A-Set so eher gar nicht funktionieren und insgesamt wird die Sache eher nicht angenehm. Mit Heel Up muß man es vielleicht speziell trainieren... Für mich bleibt durch diese Erkenntnis (bis ich eine "Double Remote Hihat" als Hardware finde, die sich akzeptabel anfühlt) der Satz "nur mit E-Dums möglich" erstmal weitgehend erhalten.

    Ok, nach Lösung der vermeintlichen Seltsamkeiten (die Illuminaten waren's ja also nicht und müssen alltäglichem und weltlichem Positional Sensing + PercussionSet weichen :D ), wie macht sich denn der Trigger von Recycle Drums im Vergleich? Welche Systeme hast Du vergleichsweise?

    Sagen wir so, ich bin und werde nie profimusiker.


    Man muß auch kein Profi sein, um zu checken, daß das Verhältnis mindestens seltsam anmutet: Kopfhörer "dreistellig (ca 250€)" im Zusammenspiel mit einem Audio-Interface für 29 (!) Euro. ;) Dieses unsägliche Ding soll dann auch noch latenzmäßig punkten. Mein Tipp: Lies hier mal ein bißchen: gibt so einiges über Audio-Devices und e-Drumming.


    ...oh Sascha war schneller.

    Der Paddy zeigt es dir !!


    ok, überzeugt, aber das was da interessant wäre, nämlich die Fußarbeit + Fußmaschinen(konstrukte), ist nicht zu sehen. :thumbdown: Frage: was ist (sind) das für ein (zwei?) Pedal(e)? Spielt er tatsächlich zwei nebenliegende Pedale mit einem Fuß??? (ich kann mir nicht vorstellen, daß das komfortabel ist) - oder gibt es ein spezielles Kombi-Pedal? Was für eine Kabel-Hihat spielt er? Hat hier irgend jemand das selbe?

    also meine Hi-Hats machen je nachdem wo und wie ich die anspiele,
    durchaus unterschiedliche Klänge.


    Wer würde was anderes erwarten? Aber der springende Punkt ist doch das doppelte Open-Play, falls es noch nicht durchgedrungen ist. Es ist zwar nicht wirklich was für schlichte Gemüter, aber peripher akademisch finde ich es nicht, da zum Beispiel die gezeigte Figur soundmäßig unglaublich was hermacht und bestimmt so manchen überzeugt und obendrein mega Spaß beim Spielen bereitet. Es ist halt abgefahrenes, innovatives Hihat-Play mit der ideenmäßig simplen Methode "aus eins mach zwei" möglich. Und zumindest bei mir geht es genau darum, Schlagzeug zu spielen (mit "elektro-genialen Ideen"); warum sollte ich den Spaß nicht haben, indem ich nur im Studio bastele oder es dem Keyboarder überlasse...?

    Und ich suche nach einem guten Kopfhörer..


    Hol Dir den AKG K271. Da machen Drumsounds (z.B. von Toontrack-Libs) mega Spaß, und es geht die Sonne auf. Der ist ganz anders als alle anderen und hat eine "große atmosphärische Bühne" (eben nicht so narrow und mono-like, wie bei vielen anderen und auch schon Genannten). Am besten mit einem hochwertigen, gutklingenden Interface (vergiß in jedem Fall das Behringer) welches in einen hochwertigen Phone-Amp (beispielsweise lake people g109p) spielt

    Den Vorteil von unterschiedlichen Sounds auf beiden Seiten seh ich tatsächlich auch nicht ... das geht ja am A-Set auch.


    Das habe ich ja auch nicht gemeint: klar kann ich zwei Akustik-Hihats spielen und sie räumlich gegenteilig positionieren.
    Ich habe lediglich festgestellt, daß zwei Hat-Sounds im Song unterschiedlich ge-pan-t sind. Der Vorteil von E-Drums kommt unter anderem wie gesagt erst, wenn beide Sounds open+closed spielen sollen (aber auch da dann egal, wie sie im Stereobild liegen). Der Vorteil ist nicht das Panning. ;)

    Ein weiteres SD2-Phänomen, was in diesem Zusammenhang erwähnt werden sollte, ist die Entfernbarkeit von weit offenen Open-Closed-Stage (beispielsweise Open5, Open4, (Open3)) durch Sample-Unload (Layer Limits Setting "0") für die variable Hihat-Articulation.


    Bei einigen EZX- bzw. SDX-Libraries geht das so, daß die unloaded Stages durch die Stufe dadrunter quasi ersetzt werden - und man bei vollständig geöffnetem Controller-Pedal eben die Stufe unter der Enfernten hört - bei anderen Libraries jedoch gibt es Stille durch den Unload. Da kann man dann nur wieder durch Midi-Verbiegungen (z.B. Cubase "Transformer"), also Transformierung von diversen CC4-Ranges, Abhilfe schaffen.


    Warum das so ist, daß diverse Libs da anders tun als andere, weiß der Geier bzw. vielleicht Herr Toontrack, aber ich glaub's noch nichtmal. Also am besten gleich bei dieser Frage an den Geier wenden. :D Mir kanns auch egal sein: ich kriegs auf jeden Fall hin mit meinen Workarounds und biete mein Wissen als Hilfe an. :)

    Glaub mir, es geht voll nicht um den Typen damals im Fernsehn (ich hab halt kein reines Audio-only-Beispiel auf der Tube gefunden...) , sondern um die Idee der Umsetzumg des im Studio gebastelten Tracks auf Schlagzeugspiel. Es geht auch nicht um irgendwelche Bühnen oder was man auf ihnen braucht, sondern nur um geniale Ideen. Für die, die die Stelle(n) mit den zwei Open-Sounds (und überhaupt die links-rechts ge-pan-te ansonstene Hihat-Line) nicht raushören und/oder durchschauen, mache ich ein Video... Fortsetzung folgt.