Beiträge von Nick74

    Das ist alles so krass unterirdisch, was du hier berichtest; ich würde hinsichtlich einer Produktbewertung sagen, eine glatte minus11 von minus10.

    Mit den zusätzlichen Libraries würde ich warten, bis sie im Sale sind.

    Leider gibt es nicht mehr bzw. mittlerweile selten gute Deals.

    Eher im Herbst: Rocktober und Black Friday.


    Nur wenn du die alten SDXes meinst. Die neueren SD3-Generation-Libraries mit den SD3-Features/Articulations sind nie im Sonderangebot und werden es auch garantiert lange weitere Jahre nicht sein. Da hilft nur das "Value-Pack".

    Dieses InEar-Livesetup hat 16 Kanäle, bzw 8 für die Drums.

    2xOH (Stereo)

    1x Kick

    1x SN

    4x Toms

    Was hindert dich denn an genau dem Routing? Daß Direct-Mic-Channels vom Drum Sampler als Dual-Mono rausgehen kann's ja nicht sein: du kannst es mit physikalischen Outputs genau so routen.

    Bei 'nem Drumsampler mit ausschließlichen Stereo-Outs zu arbeiten ist absolut üblich, und es hat den Benefit der einheitlichen Routing-Logik (auch im Hinblick auf eventuelle interne Stereo-FX).


    Wenn du unbedingt Mono draus machen willst, ist das völlig einfach zu bewerkstelligen: Im VSTi hart einseitig pannen und dann in der DAW einen Dual-Panner wählen und die eine Seite mittig pannen.

    Sein Sound resultiert m. E. ganz wesentlich aus seiner Spielweise. Nicht nur dem typischen latin-mäßigen Eiern, sondern vor allem seiner Dynamik (teils brutale Backbeats und Toms neben feinsten Ghosts). Ich habe keine Ahnung von E-Drums, aber ob sich das mit Samples "so einfach" nachbilden lässt?

    Also ich meine mit "Nachbauen" natürlich nur den Klang seiner Kit-Pieces an sich. Die Samples bieten da zumindest schon so einiges Authentisches, z.B. sein markantes Trommel-Tuning (inklusive seiner tiefen, trockenen "Handtuch"-SideSnare), seine nie ausgetauschten (weil nie zerbrochenen) immer gleichen alten Becken (mitsamt sämtlichem Mini-Hats und Stacks-Kram) (alle mit Edge, Bow, Tap, Bell Shoulder und Bell Tip , da Benny Becken alles größere nur als "Becken" ansieht und nicht wirklich in Crashes und Rides unterteilt) und Specials wie Samples vom Geklapper auf Floor-Tom-Kesselwänden und Hihat-Ständer-Metallrohren und auch seine verrückt getunten Jazz-Drums (16 Kick + extrem hochgestimmten großen Toms).

    Wollte mit diesem Thread vor allem mal vorfühlen, wie generell hierzulande so das Interesse an Benny Greb und seinem sehr speziellen Sound ist. Zwecks maximal authentischem e-drum-Nachbau seines Kits mithilfe der neuen Sample-Library. Vorteil dann bei e-Drums wäre z.B. daß das evtl. unbequeme Spielgefühl (des Konzeptes 'Tuning for Sound und nicht for Feel -> "I have to deal with it"') dann wegfällt (im Falle des superschlaffen FloorTom-Fells kann man den Sound auf 'bouncy Surfaces' haben). Aber das nur am Rande, hier soll kein e-drum-Thema entstehen.

    tuned ihr (wie er) auf Sound hin und nicht auf komfortables Spielgefühl?

    Woher weißt du das denn? Sein Tuning ist doch vermutlich eine Synthese aus allen, dem Spielgefühl, seiner Klangästhetik und der musikalischen "Aussage". Oft entwickelt sich das ja mit der Zeit so, wie es zu einem passt. Abgesehen davon, wenn ich nach rein nach Spielgefühl stimmen würde, wären alle meine Sets ziemlich bebop-artig gestimmt, weil mir da der Rebound der Felle am meisten Arbeit abnimmt. Will ich das? Natürlich nicht, wenn ich anderes als Bebop spiele.


    Hat er selbst gesagt : LINK

    Was haltet ihr von seinen speziellen Sound (z.B. seine Snares und sein super-tiefer Floortom und sein Kontrast-Konzept), und kopiert ihr ihn (soundmäßig und/oder auch spielerisch) und tuned ihr (wie er) auf Sound hin und nicht auf komfortables Spielgefühl? :)

    Richtig eingestellte Trigger-Settings (auch eventuelle softwareseitige 'Gates') sollten zumindest befriedigende Ergebnisse für 'Minor'-Pads/-Articulations bewerkstelligen. Bei Roland-Splittern sollte am Rim-Part immer ein im Hinblick auf Triggereigenschaften weniger wichtiges/ansptuchsvolles Pad/Articulation anliegen (z.B. ein Splash oder eine Kick), da die Rim-Zone-Triggereigenschaften natürlich lange nicht so (detailliert) sind, wie bei der Main-(Head)-Zone.

    Wäre blöd, in der Tat...deswegen die Frage ob vielleicht jemand so einen Umbau am E-Drum Set schonmal gemacht hat

    und Auskunft geben könnte.

    Danke dir für deine Antwort!

    Hatte einst einen 16er FloorTom als Mesh-Kick-Pad mit RedShot-Randtrigger umkonstruiert. 2-lagiges Qualitäts-Meshhead (Drum-Tec Design + den dicken Protection-Dot) + beim Schlosser gemoddeten Rim zusammen mit so'm billigen BassDrum-Lifter für die Fußmaschine. Dämpfung: alte Klamotten. Insgesamt ging es klar, hat aber durch solche 'provisorische' Dämpfung nichts mit richtig gutem Spielgefühl a la Drum-Tec Real-Feel Bassdrums zu tun, da diese speziellen Visco-Schaumstoff als Dämpfung verwenden (wenn man den reinbauen würde, würd's schon Richtung perfekt gehen :) ).

    Was kann das sein ?

    schlechte/falsche Triggersettings



    Ich benutze eine Vh10 und ein CT12 als Splash

    Was soll das im Zusammenhang mit Splittern heißen? Wieso VH-10, was hat die mit Splitting zu tun?


    Ich habe jetzt das Problem, das ich immer mal den Sound vom (Rim) auch auf dem zweiten Becken (HEAD) habe.

    Beschreib dein Split-Setup im Detail - so wie du es ausgedrückst, kann sich kein Mensch was darunter vorstellen.

    Unterschiede zwischen Soundmodulen gibt, obwohl doch die techn.Voraussetzungen bei allen gegeben ist.

    Das sind sie nicht. Ich würde bis jetzt nur das Mimic Pro als 'technisch wie ein Computer mit Sample-Library funktionierend' ansehen; letztendlich ist es das auch, denn es triggert die StevenSlateDrums-Lib. Alle anderen haben dagegen nur äußerst mickrige Sample-Pools, selbst Roland Flaggschiff-Module. Gutes Beispiel: Toontrack "Decades" SDX : 100 GB (!) , dagegen Roland- oder ATV-Modul: maximal einige hundert MB (auf gar keinen Fall mehere GigaByte). ;)

    Ja, ich weiß, dass du ein Roland Fan bist!

    Oh, daß du dich da mal nicht täuscht! Bedingt, sag ich mal, sehr bedingt bin ich Fan: Roland Trigger-Qualität (auch die Qualität einiger Pads) und Modul-Latenz ist halt State-Of-The-Art. Das war's dann aber auch schon mehr oder weniger mit meinem Fantum.



    Und ja, es hat fast was Trolliges, denn wenn's dich wirklich interessiert, warum schaust du dir keine YT-Videos an (z.B. über Rechner-Anbindung) und/oder liest Modul-Manuals? Gibt's doch alles haufenweise und kostenlos. -> Du hast Internet! Und dann gibt's da noch Läden, wo man vieles ausprobieren kann und Software-Demos/Freeware bis zum Abwinken.

    In der Spielpraxis ist Hotspotting idR nicht wahrnehmbar oder in irgendeiner Weise störend, wie eben auch bei Gummibecken, da man kaum auf der betroffenen Stelle spielt.

    Eben nicht wie bei guten Gummibecken, und natürlich ist es auf dem 'Bow' immens störend ;) . Frag mal DrumTec: sie sagen selber, Metall-pads vs. Gummi-Pads ist eine Abwägung 'Spielgefühl vs.gute Triggereigenschaften'.




    Wir haben B20 Low Volume eCymbals mit cleaner Oberfläche (also keine sichtbaren Rim Gummis) in Planung. Wann diese erhältlich sein werden kann ich jedoch noch nicht sagen. Vermutlich Mitte bis Ende 2023.

    Du verkaufst die Komponenten nicht zufällig auch so? :)

    ganz schön werbe- und verkaufsschwanger wieder hier. Ich glaube ich würde prompt eine auf den Deckel kriegen, wenn ich hier in der e-Drum-Sparte direkt von "meinen Produkten und Dienstleistungen" reden würde.

    die Umsetzung in Richtung Naturspielgefühl

    Das Spielgefühl ist abhängig von Pad, Mesh-Spannung und Meshhead-Größe, Meshhead-Dämpfung (auch durch Trigger-Cushions) und bei mir ganz stark auch vom getriggerten Sound. Natürliche und authentische Sounds im Kopfhörer geben den Eindruck, man spielt auf deren echten Vorbildern. ATV-Sounds finde ich künstlich, scharf, stechend, machinegunning; von daher wird das auch nix mit dem Spielgefühl-Plus durch Sound. Abgesehen von guten Beckenpads (die sich auch ohne Sounds wirklich gut anfühlen ; mit Ausnahme des ATV-Hihat-Pads, das fürchterlich laut "pock"t und sich auch sehr hart anfühlt) gibt es trigger- u. gefühlstechnisch nichts womit sie bei mir punkten (vs. Roland-Modul-Triggerqualität, gute Roland- , DrumTec- oder Yamaha-Pads oder eDRUMin-Triggerqualität).

    Also nach den Worten von Nick bekomme ich keinen Schock, weil die Sounds incl. der Dynamikbereich besser ist, als bei ATV...

    Ich glaube ich kann hier 500 mal schreiben, daß Dynamikübersetzung bei Drumsamplern eingestellt werden kann/sollte, ohne daß es durchdringt... Warum probierst du's nicht aus? Ich würde schnell vergessen was irgendwelche Leute meinen, da es zumeist (vor allem hinsichtlich SoftwareDrumming) an Erfahrung und Know-How total mangelt.