Beiträge von Nick74

    das Jammern wg. des Klanges hier ist schon auf hohem Niveau

    Naja, das würde ich ja nicht sagen. Wenn man vergleicht und weiß, wie geil A-Drumsounds sein können, kommt einem bei den Plastikklängen des Moduls das Grauen. Zum ernsthafteren Musik-Produzieren komplett ungeeignet. ;)


    Trotzdem spricht für mich nichts dagegen, mit so einem Teil seine ersten Gehveruche zu unternehmen

    Gute Punkt! Wenn sich dann viel Talent und Bock rauskristalisiert, kann man ja weitersehen.

    Also erster Eindruck bei mir (mit meiner 20 Euro Consumer 2.1 Abhöre "Trust Cubo"), das Focusrite mit den internen PreAmps klingt am besten (edelsten): erdig, druckvoll, keine primitiven Höhen. Die Bassdrum hat z.B. diese geile Sub-Bass-Wärme und -Druck. Die Räumlichkeit (vor allem bei der OH-Spur) ist am ausdrucksstärksten. Die Sonne geht mehr auf. Die Behringer Adat-Gechichte finde ich am schwächsten und ausdruckslosesten: ganz schön flach. Das Zoom über die internen Pre's färbt ganz schön in Richtung Höhenboost, welcher mir aber ein wenig zu primitiv klingt. Der warme Bassdrum-Druck kommt auch nicht ganz ran, aber insgesmt würde ich beim Zoom sagen Platz 2. X32 und auch der alte PreQ502(egal woran) sind dann bei mir auf Platz 3 und 4 (in der Reihenfoge). X32 ist nicht wirklich oberschlecht aber auch nicht geil. Werd's vielleicht nochmal über hochwertigere Abhören gegenchecken. Vielen Dank für den Test und deine Mühe, Oliver.

    ein Schlagzeug ist ein Schlagzeug, ein edrum ist ein .... edrum :wacko:

    Ja und 'n Räppelken (norddeutsches "Omawort") ist 'n Räppelken. ;) :D


    Der Rebound ist im übrigen weder beim edrum noch beim abgedämpften Schlagzeug realistisch, somit fällt auch das Argument des fehlenden/anderen/unechten Feedbacks weg. Das Spielgefühl eines Schlagzeugs hat man nun mal nur beim Schlagzeug.

    Ich habe nie was anderes hinsichtlich Feel/Rebound behauptet. ;)


    Ich gebe dir recht, dass ein Schlagzeuger ein Klangerzeuger ist. Aber dann müsstest du auch gegen das Üben am Ü-pad sein.

    Nö, das eine hat mit dem anderen nur wenig zu tun: als Schlagzeuger im Sinne von Klangerzeuger brauche ich Skills um meine Rolle zu erfüllen, deswegen ist es völlig legitim und evtl. auch von Nöten am Ü-Pad-Set z.B. Bewegungsabläufe für's Muskelgedächtnis zu trainieren ;) .


    nanana, sie hat noch gar nix entschieden, sie beginnt genau wie ich damals grad am unsicher werden :D (ok, ich war noch nicht mal so weit, mich mit dem Kompromiss anzufreunden...)

    Genau, entschieden is noch nix: sie hat noch die Chance sich für's eDrum zu entscheiden und damit evtl. ganz anders zu werden als der herkömmliche "Drummer", der mich anno 2020 zumeist echt nicht mehr hinterm Ofen hervorlockt! :D ;) ;)


    Ach übrigens noch, bzgl. deiner schwer abwertenden iiiihhh-Drums:

    ein iiiihhh-drum :P

    Ok, ich würde echt gerne mal sehen wollen, wie du mir, nach Erfahrung (ich lade dich zu mir ein und du kannst an meinen "iiiihhh-Drums" deren Sound-Outputs (und bei Bedarf mehr) erfahren) dieses iiiihhh-Drums ins Gesicht sagst! ;)

    Ohje also die Sache mit der spührbaren Zeitverzögerung lässt mich grade ernsthaft zweifeln :(

    Also für Modulsounds ist die Latenz schon noch im OK-Bereich, da hab mal keine Sorge; der Kollege ist da schon etwas speziell pingelig (hab ich übrigens auch noch nie von jemand anderem gehört, er käme mit knapp 10ms nicht klar, oder ihm würden die deutlich auffallen, vor allem nicht mit echten und guten Klängen, und darum denke ich eher, es liegt an den künstlichen Sounds in Zusammenhang mit dieser Latenz und bin sicher, daß es auch bei ihm mit authentischen Trommelklängen nicht auffällig wäre...). Aber für Software-Drumming (quasi die einzige Möglichkeit für gute und authentische Drumsounds) wird's halt eng. Wenn dir die Modulsounds reichen, ist es also problemlos.

    Ein Edrum hat mit einem Schagzeug außer dem Namen nichts gemein.

    Die Grundsatzfrage dazu wäre doch, interessiert sich jemand für Klangerzeugung mit eDrum-Möglichkeiten (virtueller Instrumente) oder für die Kunst des (akustischen) Trommelns.



    nur mit enormen technischen Aufwand an Hard- und Software einigermaßen authentisch hinbekommt

    "enorm" finde ich jetzt ein wenig übertrieben: es ist zumindest mit Hilfe (z.B. eDrum-Unterricht) für eigentlich jeden durchaus händelbar; für den eNerd ist es dann sogar so ziemlich der Himmel auf Erden. :)

    Das Gefühl ist für jemanden der gewohnt ist auf lärmenden und Feedback gebenden Instrumenten zu spielen einfach nicht befriedigend, es macht auf lange Sicht keinen Spaß.

    Aber sie ist es ja evtl. gar nicht gewohnt, auf lärmenden und Feedback gebenden Instrumenten zu spielen. Mir z.B. geht das Akustik-Geklapper (auch mit noch so dollen Instrus) öfter mal auf den Senkel, besonders wenn man gerade geilen Elektro-Sound auf dem Schirm hat, also ist eDrummen dann sehr toll und macht heftig Böcke. Jedes hat seinen Charakter und seine Möglichkeiten (eDrums haben mega Möglichkeiten zum Musik- u. Show-Machen!), von daher kann man so eine pauschale Aussage von wegen "kein Spaß" nicht bringen.


    leise gedämmtes akustisches

    Ich behaupte mal, ein Solches macht keinen Spaß mit seinen unsäglichen, pappigen "Pupp- und Blopp"-Sounds von Toms und Kick und dem noch schrecklicheren Gezischel dieser LowVolume-Sieb-Becken. Ich sehe den Schalgzeuger primär als Klangerzeuger, also was nützt es, wenn der Klang kakke ist.


    Man fährt einfach besser mit einem guten Gebrauchtset einer etablierten Marke (Roland, Yamaha...), das man später für etwa das gleiche Geld wieder verkaufen kann.

    Vor allem kann man mit den Latenzzeiten eines Roland-Moduls sehr gut SoftwareDrumming betreiben (dein e-Kit ist dann nur ein Midi-Controller, verbunden mit externer Klangerzeugung) und somit erstmal in die Mega-Möglichkeiten der Klangerzeugung eintauchen :) . Mit einem Millenium-Modul wird es da schon eng, da es ganz schön lame ist.

    So ein XR16/XR18 ist preisgünstig, bietet für Soundbearbeitung alles was du brauchst, ermöglicht nahezu latenzfreies Monitoring und ist auch ein Audiointerface.

    Naja, also bzgl. AudioInterface-Funktion: die Echtzeitperformance kannst du vergessen. ;)


    Nichtsdestotrotz würde mich schon interessieren was man mit einem Tablet diesbezüglich so machen kann...

    Genau! Ich bezweifel ja glitchfreien Betrieb bei z.B. 8 Inputs mit kleinstem Buffersetting mit tauglichem AudioDevice.

    ezüglich der Rechenleistung stellt das ipad Pro 11 so ziemlich das meiste wo Laptop dran steht in den Schatten, ob das allerdings für so eine Soundbearbeitung hilft, weiß ich natürlich nicht.

    Dann hilft da nur Ausprobieren.


    Da ich davon überhaupt keine Ahnung habe, würde es mir sehr helfen, wenn jemand der sowas nutzt oder tut mal genau die Teile auflistet die man dafür braucht.

    mit ein paar Mikros abnehmen

    Wieviele sind es denn, denn danach müßte sich ja das Audio-Interface richten.


    Software dann eine DAW wie LogicProX.


    PS: ich würde für 8 Mic-Eingänge evtl. ein gebrauchtes Focusrite Clarett 8Pre 18x20 Thunderbolt-Audio-Interface nehmen. Link + Link

    Er schreibt doch was von "vielen Eingängen" (für Mikros) und die IO-Echtzeitlast steigt mit jedem physikalischen Kanal, welcher eingebunden wird; insofern bin ich mir sehr sicher, daß das Ding nicht ansatzweise vergleichbar ist, mit beispielsweise einer 400-Euro-CPU, und auch nicht dahingehend glitchfrei funzen wird. Ich habe vor kurzem einen MacMini mit dem angebotenen maximalen i7 getestet und war ziemlich überrascht wie heftig schlecht doch die Echtzeitperformance (sogar mit dem alten, schmalen SuperiorDrummer2) gewesen ist. Umfangreichere Projekte und Setups konnte man komplett haken, und das mit nur einem DAW-StereoOut. Mein Fazit daraus: solche ungekühlten und nicht wirklich warm werdenden Mobile-CPUs sind eben dafür nichts, auch wenn z.B. "i-Hastenichtgesehen" draufsteht und das Ding viel mehr als Tausend gekostet hat. ;) Wenn jemand mit neuesten Geräten andere Erfahrungen hat, bin ich ganz Ohr; solange ich's aber nicht bewiesen bekomme, glaub ich nicht an Echtzeitaudio und quasi "Händi".

    und über Kopfhörer beim Spielen dran erfreuen


    Wo ich aber nicht so sicher bin ist wie niedrig die Latenz sein kann

    Herrje! Vergiß mit Anlauf wirkliche Echtzeitaudio-Latenzen (unter 10 ms) mit so einem Ding , insbesondere mit umfangreicherem Routing (multiple Eingänge/Ausgänge) und mit diverser( evtl. rechenaufwendiger) Bearbeitung des Audio-Materials! Kauf dir einen guten i7-Rechner oder was Ähnliches: damit kannst du es wagen. ;)