Beiträge von Nick74

    Diese Werte werden seit 35 + X Jahren nicht mehr erreicht.

    Das waren ja auch keine Mesh-Pads, damals. Der Scan-Vorgang eines Mesh-Heads (vor allem auch bei den etwas durchmesser-größeren) braucht halt geringfügig länger, um brauchbare bzw. konsistente Velocity-Informationen zu generiereen. Eine Scan-Time von z.B. 1ms wird Velocity-Müll ausgeben. Mit Gummi-Pads kriegt man die Werte von damals auch heute locker hin.



    EInige macht alles über 5,6,7 Millisekunden unruhig und je nach gespielter rhythmischer Phrase meschugge.

    Ich wiederhole hier mal meine Meinung und Erfahrung (die sich ganz save mit dem Gros der Menscheit/Musiker deckt) dazu, um der durch das Zitat eventuell aufkommenden Verunsicherung von Newbies entgegenzuwirken: wenn man mit angeblichen 5.6.7ms Gesamtlatenz derartige Probleme hat, sind es garantiert tatsächlich immer über 10ms oder Paranoia. Latenz-Messung und Latenz-Blindtest gibt dahingehend stets aufschlußreiche Erkenntnis. ( -> soll keine Latenzdiskussion werden!)

    Mein Soundfazit (nach Hören mit dem sehr guten Focal Radiance und den Video-Sounds):


    insgesamter Charakter: leichte Verbesserung in Sachen Künstlichkeit aber nach wie vor durchaus künstlich und unnatürlich, unangenehm stechend, hohl, nasal, pappig, artefaktbehaftet (durch die Modelling-Engine; das kann DRUMK bestätigen, dem ist es auch aufgefallen), teilweise machinegunning bzw. auffällig markante, unterscheidbare Sample-Klangfarben, die, wenn sie nacheinander oder im Kontext repetativ auftreten, besonders auffallen - ich nenne es mal "POK" vs. "PAK"

    [Link1 ➜ man beachte das machinegunning Verhalten der 'Closed-Bow'-Anschläge und diese komisch unnatürlich wirkende Abstufung zu den Open-Sounds]

    und

    [Link2 (Timestamp 05:41 bis 05:55) ➜ "POK"- vs. "PAK"-Snare)]

    und

    [Link3 ( ➜ man beachte die acht Snareschläge bei 04:21 - 04:22 : POK-POK-POK-POK-PAK-PAK-POK POK oder A-A-A-A-B-B-A-A)]

    Schönes Beispiel für den "stechenden" Sound (der insgesamt immer irgendwie vorhanden ist, mal mehr mal weniger, besonders penetrant jedoch bei Hihats und Becken : Link4 (Timestamp 05:18 bis 05:38)]


    Insgesamt ist der Roland-VDrums-Soundcharakter wie gehabt, eine gewisse Verbesserung zu den Vorgängern ist vorhanden, aber immernoch sehr weit entfernt von gut-klingenden Drum-Samplern/Libraries.


    Hihat: besonders stechende, im-Ohr-wehtuende Höhen, viel zu grobe, auffällige, unnatürliche Stufen im Klang bezüglich Velocity (und Openness)


    Snares (+Kicks): viele sind langweilig, unspektakulär bis unattraktiv


    Toms: irgendwie immer sehr ähnliches pappiges, hohles, nasales Soundverhalten

    Und wenn ich es richtig sehe, hast Du nicht mal ein einziges Pad zum Triggern eines ordentlichen Center-Hotspot dabei! ;)

    Das stimmt; Hotspotting ist übel, mkay! :) ; ich habe durch den Cymbal-Pad-Velocity-Compensation-Fix sogar keine Velocity-Inkonsistenzen / Hotspotting auf dem 15" Ride-Cymbal-Pad.



    Aber mal im Ernst: Respekt - auch für Deine fachlichen Erläuterungen und Anleitungen!

    Danke dir!

    E-Cymbal-Pad - Kompensierung des Velocity-zum-Rand-hin-Verlustes


    Ich habe gerade ein 18" Lemon Ride am eDRUMin mit der Fix-Engine getestet. Die PositionalSensing-Daten des Lemon Rides sind erfreulicherweise sehr konsistent, also kann man den extremen Verlust der Anschlagsstärke bei der Anschlagstärken-Übersetzung zum Rand hin, den as 18" Lemon Ride leider hat, sehr gut ausgleichen.


    Höchste Empfehlung hiermit für das Lemon Ride zusammen mit dem eDRUMin und der Fix-Engine:!: :)



    n7kiz78s.jpg

    Für das Gewa G5-Set für 1549.- spricht die Implementierung von 5 -fach unabhängig einstellbaren Lautstärken der Hihat für 1.) Edge 2.) Bow, 3.) Bell. 4.) Chick 5.) "Spash".


    Die Unzulänglichkeit (vs. fähige DrumSampler) wird dann aber immernoch die verschiedenen Open/Closed-Zustände sein, die lautstärkemäßig nicht einstellbar sind. Ich möchte z.B. oft einen trockenen und leise-wirkenden "Tight Bow" boosten, während Open-Sounds (vor allem 'Max-Open') völlig laut genug sind und nicht durch den Boost beeinflußt werden sollen. Das ist ja unter anderem gerade der Reiz bei e-Drumming, daß es quasi Lautstärkeregler für einzelne Articulations gibt.



    Und für den Delay der Sound-Ausgabe (und für SoftwareDrumming Midi-Ausgabe) ist ja auch die (zumindest bei non-low-end Roland-Modulen einstellbare) "Scan-Time" (bei Roland 0 - 4.0 ms) verantwortlich.

    Also ist die Hihat nicht wie eine Akustische. Ist sie denn viel schlechter als andere Lösungen zB von Roland oder Yamaha? Bei meinem ddrum4 war das leider so….

    e-Hihat im Zusammenhang mit Modulsounds ist immer ziemlich schlecht, da einzelne Articulations (Open-Closed-Stufen + Bow vs. Edge) lautstärkemäßig nicht eingestellt/editiert werden können. In den meisten Nicht-Flaggschiff-Modul-Fällen kann sogar der Pedal-"Chick" nicht getrennt editiert werden, weder seitens der Velocity-Übersetzung noch der Articulation-Lautstärke. Mit Drum-Sampler-Software kriegt man das alles hin und kann sich so eine wunderbar funktionierende e-Hihat erstellen.

    Zur e-Hihat-auf-Hihat-Stand--Hardware-Qualität sage ich, vermeide alles Nicht-Roland (die Yamaha-Ständer-Hihat empfinde ich beispielsweise als Totalversager und der medeli-mäßige Kram ist einfach nur lächerlich), und wähle das dafür beste Trigger-Device: für eine e-Hihat-auf-Hihat-Stand gepaart mit hohen Ansprüchen an das e-Hihat-Übersetzungsverhalten bekommt man mit VH-10/-11/-13 am eDRUMin mit den richtigen Einstellungen sehr gute Ergebnisse (vergiß insbesondere VH-10/-11 an allen Roland Modulen!), und die VH-14D geht natürlich nur am passenden Roland-Modul und liefert auch bestmögliche Ergebnisse.

    MacBook fest in ein 19" Rack einbauen?

    nein, das MB ist optimalerweise auf einem Laptopständer direkt am DrumKit.


    Exakt. Von daher würden mich Erfahrungsberichte interessieren wie stabil das läuft.

    Die richtige verbaute Hardware und die richtigen BIOS- u. OS-Settings machen einen Windows-eDrum-Rechner stabil. Ich liebe z.B. immernoch meine alten Win7-Maschinen mit i9 / i7 CPU: die sind jetzt noch quasi der Fels in der Brandung: komplett problemlos und immernoch durchaus leistungsstark. Vorteil von Windows (bis Win10 zumindest) ist auch, im Gegensatz zu Apple, teilweise extrem lange Kompatibilität mit Hard- u. Software.

    CPU-Specs? Audio Settings? SD3-CPU-Setting? Ist der Rechner audio-optimiert? Ist SD3 die einzige Anwendung die läuft (bzgl. RAM-Belegung + CPU-Last)? Was vermeldet z.B. die RealTime-CPU-Anzeige in Reaper oder Cubase (bei gleichen Audio-Settings und exklusiver SD3-Benutzung in der DAW)?


    "Tascam Audiointerface mit 10 Kanälen" -> eigener dedizierter USB/TB-Port (also ohne Hub)? Treten die Audio-Glitches auch bei Auswahl des internen Sounddevices auf?


    'Becken synchron mit der Bassdrum'-Problem liegt am eDi-Crosstalk-Setting.

    Auf hotspotfreie Toms sollte man unbedingt setzen, allerdings ist das generell mit multiplen-Piezo-Pads halt so'ne Sache mit dem eDi (du weißt, wegen Triggersignal zu "hot"). Ich schicke dir mal per PM einen Vorschlag.

    Die Sache ist eigentlich ganz einfach:


    Gibt es bei "hotspot-free pads" ein Trigger-Cushion/Sensor-Setup wie bei DrumTec Diabolo/Pro 3? ein mittiges Cushion - System ---> PS-fähig. Wenn nicht, nicht PS-fähig.