Beiträge von LeoB

    Genau darauf zielte meine Frage eigentlich ab. ;) Wenn ich diese Sets bei Ebay & Co. sehe, denke ich unweigerlich an dem ein oder anderen Musikverein, bei dem das Tom schön an der Bassdrum scheuert und die Schraube sich gar nicht mehr bewegt. Da ist Fingerbrechen nicht weit und nach Caramba riecht es sowieso schon.

    Ja gut wobei die wenigsten Musikvereine noch ein altes Teardrop rumstehen haben - zumindest wir nicht, sonst hätte ich mir das schon lange unter den Nagel gerissen. :P

    Allgemein weiß man ja nicht, was zuvor mit den alten Sets getrieben wurde. Da hilft nur Fell ab und vor dem Kauf alles genau anschauen, teilweise wurden auch die runden Gratungen verhunzt etc.


    Die Kessel sind tatsächlich sehr leicht; wenn ich mal alles auseinandergebaut habe, wiege ich die im einzelnen mal. Bei der Snare spielt dies für sich genommen keine so große Rolle, es sei denn, man zieht die Spannschrauben auf einer Fellseite extrem an. Bei den Toms oder der BD kommt dann bei heftiger Gangart schon deutlich mehr Krafteinwirkung auf die Halterungen bzw. die (dünnen) Kesselwände, die Halterungen sind aber bei den Teardrops relativ mächtig ausgelegt.

    Eine normale Snare hatte ich noch nicht auf der Werkbank, bei der Pancake muss schon schon ziemlich aufpassen, da sich das aufgrund der kleinen "Böckchen" schon ziemlich verzieht, wenn man das Fell richtig fest anspannt. Das sollte man sich schon vorher gut überlegen, ob die Pancake das Richtige für einen ist oder ob man nicht mit einer anderen Snare besser bedient ist, vor allem wenn man die Felle normal bretthart gespannt hat.

    Die Halterung für das Tom ist tatsächlich ziemlich stabil, problematisch ist da wie gesagt eher die Anbindung der Halterung an den Kessel. Wenn man das Set richtig nutzen will dann sollte man das Tom auf nen Snareständer packen, zumindest bei den 3-ply-Kesseln (wie Du es auch schon geschrieben hast).

    Aber nochmal zurück zum Thema: Ist die "Teardrop" Hardware aus heutiger Sicht denn roadtauglich, also die Stative und die Tom-Halterung? Oder macht man sich eher keine Freude, wenn man sich sowas mal für unterwegs zulegt?

    Kommt drauf an, was man unter "roadtauglich" versteht. Man muss sich halt im klaren sein, dass man ein 50-60 Jahre altes Instrument vor sich hat, damals waren die Anforderungen einfach anders. Das merkt man auch wenn man sich die Hardware mal anschaut, leicht und platzsparend ist sie definitiv aber halt auch nicht sehr stabil. Das sind alles nur dünne Rohre und einfache Klemmverbindungen - ne Snare aus Glockenbronze würde ich auf den Snareständer eher nicht packen. ^^

    Die Tom-Halterung und auch der Beckenhalter an der Bass Drum sind in meinen Augen ebenfalls mit Vorsicht zu genießen. Wenn man das bei den 3-ply-Kesseln etwas übertreibt hat man gleich ein Loch im Kessel, auch wenn auf der Innenseite noch eine Verstärkung angebracht ist. Auf die Beckenstange würde ich daher auch kein Ride hängen - zumindest nicht zum Spielen.

    Der Hocker ist ebenfalls Geschmackssache, genauso wie Fußmaschine und Hihat. Ich hab das Modell Z5318 "Presto", welches ich nicht als soo schlimm empfinde, wie odd-meter1701 das bei seinem Pedal beschreibt.

    Mir ging es in erster Linie darum, ein komplettes Hardwareset zu haben, welches zeitlich zum Rest passt. Man kann die Trommeln wunderbar mit einem moderneren Hardwareset kombinieren und hat dann auch etwas bühnentaugliches, genauso gut kann man auch den Bongoständer für ne Cowbell oder ein Tambourin hernehmen, aber so richtig zeitgemäß ist die Hardware wohl eher nicht mehr.

    Glückwunsch zu Deinem tollen Restaurationsprojekt. :) :thumbup:

    Zum Glück ist der Ersatzteilmarkt im Bereich Sonor relativ gut sortiert, gängige Teile bekommt man immer mal wieder zu einem guten Kurs.

    Sicher gibts paar Teile, die keiner mehr hergibt, wenn er sie mal hat, aber auch die kann man mit viel Geduld noch bekommen.


    Worauf ich hinaus will: ich hatte ja in Post #103 ein Bild vom ursprünglichen Zustand eingestellt. Die Chromteile hatten stark gelitten und teilweise war kein Chrom mehr an den Teilen, diese Teile habe ich dann durch Ersatzteile in besserem Zustand ersetzt.


    Um nur mal als Beispiel einen der Snare-Spannreifen zu nennen:


    53179279_147090232304j7jb7.jpg


    So habe ich auch die Tom-Spannreifen und ein paar Böckchen ausgetauscht, die in besonders schlechter Verfassung waren.

    Es gibt also immer Mittel und Wege, noch etwas mehr rauszuholen. :)


    Ansonsten kann ich Dich aber beruhigen: auch die restlichen Teile haben noch Pitting etc., allgemein ist die Verchromung nicht in perfektem Zustand. Auf dem Gesamtbild sieht man das natürlich nicht, im Detail betrachtet fällt es aber schon auf. Mich stört es nicht wirklich, das Set hat nunmal einige Jahr aufm Buckel und das darf man auch sehen (bis zu einem gewissen Maß, die Spannreifen waren mir dann doch einen Tick zu "used" :D).

    Und ganz wichtig: wenn man nur eine Grundausstattung hat, konzentriert man sich auf das Wesentliche und ist nicht ständig verleitet, zu viel zu spielen.

    Da hast Du recht. Manchmal ist weniger einfach mehr - wenn man nicht mehr zur Verfügung hat, dann muss man eben mit dem klar kommen, was man hat.

    Hocker ist mir auch aufgefallen, war bestimmt nicht leicht den aufzugabeln, einzeln oder war der Inhalt

    eines Sets.

    Es ging, Dank facebook ist man ja sehr gut vernetzt und so hat eine Suchanzeige in der entsprechenden Gruppe relativ schnell zum Ziel geführt.

    Kurz nach dem Kauf war dann auch noch ein zweiter Hocker samt Lehne auf eBay-Kleinanzeigen zu haben.


    Fehlt nur noch ein Kasettentürblatt, und ein Bakelitschalter/ Dose

    Wenn die "neuen" Schalter aus Bakelit nicht so wahnsinnig teuer wären... Schick schauen sie ja aus, aber ein ganzes Haus damit ausstatten möchte ich nicht. :D


    Ich glaube, die Fotos könnten schon deutlich gewinnen, wenn du sie nicht aus dem Stand fotografieren würdest, sondern dich dafür hinkniest. Wo das eh ein Set zum Niederknien ist ;)

    Beim ersten Bild habe ich mich tatsächlich gekniet, allerdings bin ich halt ziemlich groß und entsprechend schaut das Bild dann auch aus. :P

    Das zweite Bild ist bewusst etwas mehr von oben aufgenommen damit man auch die Becken schön sehen kann. :)



    Aber Spaß beiseite, hast du das Frontfell eigentlich extra anfertigen lassen? Das Originalfell dürfte ja wohl nicht deine Initialen tragen.

    Das ist ein Standard Remo Ambassador Smooth White, das Remo Logo wurde mit Nagellackentferner eliminiert und die Schriftzüge sind Folienplots.

    Das Sonor-Logo gibts bei Gerd Stegner, hab mir dann aber zwischenzeitlich so nen kleinen Folienplotter gekauft und die Initialen sind dann als "Spielerei" entstanden.


    Jetzt bräuchte ich mal ein bisschen Nachhilfe zu dem Teardrop :saint:

    Habe diese Teile schon des Öfteren in Kleinanzeigen gesehen und mir war aufgefallen, dass da so gut wie nie ein Floortom dabei ist - wenn dann meist auch nicht aus der Serie. Die Teile sind aus den 50ern, richtig? Quasi die Vorlage für die neue Vintage Series. Klar, damals brauchte man im Prinzip kein Floor, zumindest nicht so mächtig für Buildups wie in der heutigen Musik...

    Aber die Bongos...wo es gerade auch in trommla 's Fred um Bongos geht. Wurden diese hier im zeitlichen Kontext mit Händen oder Sticks gespielt? Wie spielst du sie, falls du das Set spielst?

    Das Set hier ist Baujahr 1964, allgemein sind die populären Teardrop-Sets mit den schmalen & länglichen Böckchen, die an den Toms gegeneinander versetzt waren, aus den 60ern. In den 50ern gabs auch schon Sets mit Böckchen in Tränenform, allerdings waren diese etwas dicker & kürzer und waren auch anders positioniert. In den 50ern hatte man dann auch noch das Script Logo, in den 60ern kam dann das Klöppellogo auf (zunächst einzeln und dann später kombiniert mit den Schriftzug auf der Metallplakette). Die neue Vintage-Series ist eine Mischung: Böckchen und deren Anordnung entspricht eher den 60ern, das Logo stammt aber aus den 50ern.

    Das mit den Toms hast Du richtig beobachtet, tatsächlich wurden damals teilweise überhaupt keine Toms oder nur ein Hängetom verkauft, entsprechend rar sind passende Floortoms heute.

    Kannst ja hier mal einen Blick reinwerfern, falls Dich das interessiert:

    http://sonormuseum.com/1964/64-65Deutsch/64DE-2/64-65DEv.2.pdf


    Die Frage mit den Bongos lässt sich auch durch den Katalog beantworten.

    Es gab eine Ausführung für das Spielen mit den Sticks, diese wurden dann als "Timbales" verkauft und hatten Felle ähnlich den Toms. Die Bongos waren mit Fellen ausgestattet, die einen anderen Kragen hatten und entsprechend über den Spannreifen hinaus standen, somit konnte man mit den Händen spielen ohne immer auf den Rand zu kommen. Bei beiden Varianten gab es dann Felle aus Plastik oder Naturfelle. Ich habe die Variante "Bongos" mit Naturfellen, allerdings sind die Felle augenscheinlich nicht ganz original, da sie ziemlich bündig mit den Spannreifen abschließen. Ich persönlich würde die Bongos im Kontext mit dem Schlagzeug eher mit den Sticks spielen.

    Hübsch. Da ist ja sogar das Gestühl stilecht, scheint mir. Gibt's denn schon nen Einsatzplan, oder bleibt das gute Stück vorerst Wohnzimmerdeko während anhaltend stader Coronazeiten?

    Richtig der Hocker ist original, war mir wichtig den auch zu haben auch wenn mir der First Chair zum Sitzen um einiges lieber ist. ^^

    Einsatzplan gibt es noch nicht, derzeit lagert das Set wieder in den entsprechenden Cases. Ich muss zugeben, dass das Set aktuell für mich eher Liebhaberei bzw. ein Stück weit ein Sammelobjekt ist.

    Trotzdem bin ich mir sicher, dass sich früher oder später mal ein passender Einsatzzweck ergibt. :)


    Sehr schickes Set.

    Wirkt in dem Raum sogar etwas museal :)

    Ja passt tatsächlich ziemlich gut ins Wohnzimmer, ich steh bisschen auf dieses Vintage-Design was sich auch in den Möbeln und der Tapete zeigt. 8)

    Da ich am Nachmittag bisschen Zeit hatte und ihr ja den Wunsch nach einem "Gesamtfoto" geäußert habt, hab ich vorhin mal bisschen Platz geschaffen und den Kram aus den Kisten geholt. :)


    sonor_teardrop_2022-1kdk7h.jpg


    sonor_teardrop_2022-2oqj2t.jpg


    Zum Glück könnt ihr nicht sehen wie es hinter der Kamera aussah. :D

    Bei der Qualität der Fotos kann ich natürlich nicht mit Hebbe mithalten, sind jetzt auf die Schnelle nur poplige iPhone-Fotos - ich hoffe ihr verzeiht mir das. :saint:

    Die Problematik sollte ja Hebbe bekannt vorkommen. ^^

    Sicher. Er geht dann aber einfach mit dem Kram raus, um Fotos zu machen. Geht wohl schneller als Aufräumen. :D

    Dafür ist mir das Wetter leider aktuell zu unbeständig, wäre ja schade, wenn die alte Lady nass werden würde. :D


    Warum nicht einfach vorm Weihnachtsbaum? Du schriebst doch was von "zeitgemäß"? Das würde sich dann halt auf den Anschaffungszeitraum beziehen. ;)

    Wäre durchaus eine Idee. ^^


    Ich schau mal, vielleicht klappt’s mit nem Foto solange ich noch Urlaub habe. :)

    Mein erstes neues Schlagzeug war damals ein Studio-Set, als ich mir dann vor ein paar Jahren etwas Neues von Sonor kaufen wollte (Prolite, SQ2, Vintage o.ä.) war ich der Meinung, dass es unbedingt ein Set mit 22" Bass Drum sein muss, weil das einfach gängiger ist. Mir ist dann ein SQ2 in der Konfiguration 20x16 Bass Drum, 12x8" Hängetom und 14x14" Standtom zu einem sehr guten Preis untergekommen, welches ich dann auch gekauft habe. Kurz gesagt: ich habe es keinen Tag bereut. Über die Größen der Toms kann man mit Sicherheit je nach Musikrichtung streiten, die 20" Bass Drum finde ich aber in jedem Fall flexibler und einfach besser zu transportieren. Ich würde immer wieder zur Studio-Variante greifen. :)

    Zunächst möchte ich es mir nicht nehmen lassen euch allen noch ein gutes und vor allem gesundes, neues Jahr zu wünschen! :)


    Ich war schon längere Zeit auf der Suche nach ein paar Becken, die zeitlich relativ gut zum Teardrop passen, aber dennoch auch spielbar sind und Spaß machen. Zeitgemäß wären in erster Linie Nickelsilber-Becken gewesen, allerdings hab ich den Klang der alten Becken von meinem Opa schon als Kind nicht gemocht. ^^

    Nach etwas Recherche bin ich dann recht schnell in einer Paiste-Gruppe bei facebook gelandet und habe bisschen was zur Geschichte von Paiste und den entsprechenden Serien gelernt. Am besten hätten Paiste Stambul 65 gepasst, diese sind aus einer B8-Legierung und stammen aus der Zeit wie das Teardrop, allerdings muss man unter Umständen auch lange drauf warten, bis man die passenden Becken bekommen.

    Ich habe mich dann für einen Kompromiss entschieden und habe einen Satz Paiste Stambul gekauft, diese sind zwischen 1965 und 1971 von NS12 auf B8 umgestellt worden. Meine Exemplare stammen aufgrund der Stempelung aus den 70ern.

    Sind jetzt also nicht exakt aus dem gleichen Jahrzehnt wie das Schlagzeug, ich empfinde sie aber dennoch als durchaus zeitgemäß.


    paiste_stambulycjgo.jpeg


    Geworden ist es dann am Ende eine 14" Medium Hihat, ein 16" Thin Crash sowie ein 20" Heavy Ride.

    Für das Alter sind die Becken in einem sehr guten Zustand, keinerlei Keyholes oder sonstige Beschädigungen.

    Ich bin ehrlich gesagt auf den Klang gespannt - beim Anschlagen mit den Fingern ertönten aber schonmal Geräusche, die mir durchaus gefielen. 8)


    Edit:

    ...fast vergessen: zum Glück muss ich mir bei dem Alter der Becken keine Sorgen mehr um klangliche Veränderungen nach dem Kauf machen. :D

    1st Chair ist auch nicht gleich 1st Chair. Ich sitze seit über einer Dekade auf einem 1st Chair in Ergorider Form mit Hyraulik-Lift und bemerke nur optischen Verschleiß. Für mich und mein Kreuz gibt's nichts besseres. Ein Kollege, der sich letzten Sommer auf meine Empfehlung das gleiche Modell gekauft hat, bestätigte mir vor einigen Tagen, dass es die beste Entscheidung war, diesen Throne - und der verdient den Namen wirklich - zu kaufen. Echte "Motorradsitze" mit Spindel fand ich im Gegensatz dazu von Tama in der Vergangenheit nicht 100% überzeugend.


    Jeder Sitz für deutlich weniger Geld (Aktionsangebote wie den o.g. Pearl ausgenommen) konnte da bisher nach meinem Geschmack noch nicht einmal entfernt mithalten.

    Da stimme ich Dir absolut zu, auf dem Ergorider mit Hydraulik sitzt man wirklich super. :thumbup:

    Anfangs legt man meiner Meinung nach fälschlicherweise zu wenig Wert auf den Hocker, meist sind ja bei den Hardware-Sets auch keine dabei. Dabei ist ja eigentlich der Hocker der Mittelpunkt von allem.

    Ich war immer ein Freund von Höhenverstellung über Spindel, da hier nicht die Gefahr besteht, dass der Hocker sich während des Spielens absenkt, wie es bei anderen Hockern ist. Hab mich dann aber trotzdem für den First Chair mit Hydraulik entschieden, weil ich einfach mal was anderes ausprobieren wollte und ich bin nicht enttäuscht worden. Ich finde es äußerst angenehm, dass man durch die hydraulische Dämpfung gewisse Freiheiten hat - sowohl ein leichtes Federn auf und ab als auch ein leichtes Drehen des Oberteils. Außerdem taugt mir die Form, da es keine reine Sattelform ist - die hat mir sonst nämlich nicht so zugesagt.

    Wie gesagt: ich kann den HT750C wärmstens empfehlen, auch wenn er etwas über den 150,- € liegt. :)

    Erstmal Glückwunsch zu diesem tollen Stück und natürlich viel Spaß bei der Restauration. :)

    Sorry wenn ich jetzt nochmal etwas OT beitragen muss. :saint:

    Neuverchromen lohnt meiner Meinung nach nur wenn es sich um Teile handelt, die sehr rar sind und somit kaum am Teilemarkt zu finden sind. Teardrop-Böckchen oder Spannreifen findet man in der Regel relativ schnell, bei Snare-Hoops ist es zwar schwieriger aber nicht unmöglich. Die alten Teile kann man dann meistens verkaufen und kommt somit definitiv günstiger hin als mit einer Neuverchromung.

    Wobei ich sagen muss, dass ich die Spannreifen auf dem einen Bild jetzt überhaupt nicht schlimm finde, die würde ich erstmal mit Stahlwolle und Chrompolitur behandeln. Außer auf der anderen Seite ist die Verchromung komplett ab - dann wäre es natürlich was anderes. ^^

    Unterm Strich muss natürlich jeder selbst wissen, wie weit er bei der Restauration geht. Ich war anfangs auch immer so, dass ich am liebsten alles wie ab Werk gehabt hätte, am Ende sind es aber halt Instrumente, die rund 60 Jahre auf dem Buckel haben und entsprechend darf man das meiner Meinung nach auch ein Stück weit sehen.

    Die Fele von St-Drums sind glaube ich Altenburger Trommelfelle!

    Das wage ich zu bezweifeln, wenn ich mir die Preise von Altenburger so ansehe und mit denen von ST vergleiche. Die kosten ja über das doppelte...

    ST Drums hat, soviel ich weiß, die Produktionsstätten vom Westharzer Musikhaus (STABIL Plastikfelle) übernommen.

    Die Info hatte ich auch irgendwo her.


    Sieht man auch hier, dass die selbst Felle herstellen. Wenn das wirklich die STABIL-Felle sind, dann dürfte die Qualität der Altenburger Felle schon etwas besser sein. :D

    Danke für die Vorschläge. :)

    Hardware wird grundsätzlich nicht benötigt, hier haben wir erst im vergangenen Jahr ein neues Hardwareset angeschafft (Tama Stagemaster einstrebig - schön leicht aber trotzdem stabil).

    Wenn ich das so sehe, dann ist vermutlich einzeln kaufen wirklich am besten - scheint aber nur bei Pearl möglich zu sein, zumindest finde ich von anderen Herstellern in der Preisklasse bei Thomann keine einzelnen BD`s in 22" (hab grad aber auch keine Zeit ausgedehnter zu suchen).

    Was ich allerdings kurios finde:

    Pearl Export 22x18" BD (256,-) + 12x8" TT (94,-) + 14x14 FT (118,-) + Tomhalter (34,-) = 502,- €

    Pearl Export Addon 22x18" BD + 8x7" TT + 14x14" FT (349,-) + 12x8" TT (94,-) = 443,- €

    Ob man das 8" Tom nun braucht/nutzt oder nicht sei mal dahingestellt, aber so sinds nochmal 60,-€ weniger (zumal das 8x7" Tom einzeln für 98,-€ angeboten wird, könnte man also in den Kleinanzeigen verkaufen).

    Snare würde ich dann aber tatsächlich weglassen, könnte man ja immernoch nachkaufen.


    Drums-Direkt habe ich auch schon geschaut, allerdings liest sich das so, als sei Versand etwas schwierig bzw. mit hohen Kosten verbunden (22" läuft mM nach bei DHL schon als Sperrgut). Selbes gilt natürlich für den Privatkauf, wenn Abholung nicht möglich.

    Da muss ich mich dann wirklich mal informieren ob ne Quittung oder ein Gebrauchtkaufvertrag ggf. ausreichend wäre um die Förderung zu bekommen. :)


    wie oft braucht man im Musikverein Toms?

    da würd ich eher der Sanre und dem Becken (Holger Müller oder Herman Schick) mehr beachtung schenken

    Im Grund eher selten - da stimme ich Dir schon zu.

    Gerade in unserer Jugendabteilung aber tatsächlich öfters, als man denkt.

    Deswegen sollten schon mindestens zwei Toms an Board sein.

    Snare bringe ich sowieso immer selbst mit bzw. falls ich nicht da sein sollte einer meiner Kollegen, die neue Snare wäre dann wie gesagt eher für die Auftritte, wo man sein eigenes und auch teurerer Equipment etwas schonen möchte. ^^

    Wenn ich so recht überlege könnte man aber auch auf die Snare verzichten, da wir aktuell für solche Fälle die Snare des anderen Schlagzeugs nutzen und das auch zukünftig tun könnten.

    Das andere Set ist ein Sonor Force 3001, welches damals neu angeschafft wurde. Natürlich auch kein "High End"-Set, aber für unsere Zwecke völlig ausreichend. Mit dem 400er Hardwareset sehr solide und wird wie gesagt für Auftritte benutzt, wo wir eine Bühne bzw. einfach gute Umgebungsbedingungen haben.

    Bzgl. Becken brauchen wir uns keine Gedanken zu machen, das Setup besteht aus Paiste 2002 Hihat und Crash sowie einem Sabian Holger Müller Ride - da sind wir meiner Meinung nach für einen Musikverein überdurchschnittlich gut bestückt. ^^


    Bin vorhin hier drüber gestolpert:

    Pearl EXX 22"/08"/14" Add-On #31 – Musikhaus Thomann

    Eigentlich als Erweiterung für bestehende Sets gedacht - wäre halt dann fast schon ein Benny Greb Setup (er spielt aber glaube ich 10" Hängetom und 16" Standtom). :D

    Ist das Yamaha Stage Custom wirklich so viel besser als die anderen Sets in der Preisklasse?

    Ich muss zugeben, dass ich Yamaha bisher nie wirklich Beachtung geschenkt habe, da es sich um keinen reinen Schlaginstrumentenhersteller handelt und ich deswegen immer etwas Bedenken habe, dass man das an der Qualität etc. merkt.

    Ich würde tatsächlich eher zum lackierten Set greifen, bei den günstigen Sets taugt die Folie meist nicht viel und wellt sich dann bei Sonneneinstrahlung - das haben wir aktuell beim Millenium zumindest. Es handelt sich ja auch um keinen Hochglanzlack, von dem her sollte das schon einigermaßen robust sein.

    Aktuell spielen keine Kinder an dem Set, es macht aber durchaus Sinn, das mit einzubeziehen. Allerdings sind die Toms alle ohnehin nicht allzu tief, so dass das auch für kleinere Leute passen sollte.

    Dass die Snare bei dem Preis kein Highlight ist, ist schon klar. Es geht eher drum ne Snare für alle Fälle zu haben, also auch mal Auftritte, wo man nicht seine beste Snare mitnehmen möchte. Ansonsten hab ich aber tatsächlich meistens meine eigene Snare dabei - die Snare wird also nicht das Killerkriterium sein.


    Zum Thema Förderung: wir haben nen Eigenanteil von 10% zu leisten. Es ist auch nicht so, dass wir das Set nur kaufen damit wir die Förderung ausnutzen.

    Das alte Schlagzeug hat schon lange seine besten Tage hinter sich, entsprechend ist es einfach an der Zeit für etwas Neues und warum sollte man die Förderung nicht dafür hernehmen? :)