Beiträge von LeoB

    Becken beim Marschieren auf der großen Trommel spielen funktioniert schon, allerdings muss dann die Trommel aus Spielersicht ziemlich nach links geneigt sein damit man mit der linken Hand das Becken überhaupt spielen kann.

    Mit den "modernen" und rückenfreundlicheren Tragegeschirren funktioniert das meiner Meinung nach aber nicht.

    Außerdem ist es mit Sicherheit auf Dauer keine Freude für den Spieler - da ist es die bessere Lösung einen zusätzlichen Beckenspieler zu ernennen.

    Bei uns werden Becken und große Trommel auch nicht unbedingt von Schlagzeugern gespielt, je nach dem, wer halt gerade da ist und wie die andere Besetzung ist.

    Moin,


    wollt ihr die Becken dann bei Marschmusik auf die große Trommel schnallen und große Trommel & Becken zusammen spielen oder geht es um das Spielen auf der Bühne?

    Wir nutzen seit vielen Jahren Beckenhalter auf großen Trommeln, allerdings ausschließlich auf der Bühne (ein komplettes Schlagzeug und ein Spieler an großer Trommel samt Becken). Bei Marschmusik spielen wir große Trommel und Becken getrennt.


    Für den Bühneneinsatz taugt die Halterung und hält auch ziemlich gut.

    Früher hatten wir im Spannreifen eine Bohrung an der ein Holzklotz (ähnlich der Halterung von Lefima) angeschraubt war. Es ging einfach eine Schlossschraube nach oben durch welche den Klotz fixiert hat und gleichzeitig als Aufnahme für das Becken diente.

    Mit Anschaffung unserer neuen Trommel (https://www.thomann.de/de/lefi…osse_trommel_nussbaum.htm) war die Lösung dann hinfällig und wir haben den Halter von Lefima dazugekauft.

    Auf der Bühne funktioniert das auch mit größeres Konzertbecken gut, inwieweit das bei Marschmusik hält weiß ich nicht (die Trommel müsste ja etwas schräg hängen um überhaupt das Becken mit schlagen zu können).

    Alternativ gibt es noch eine andere Halterung von Lefima:

    Lefima ZH-BH0-FEST-000 Beckenhalter zum Einbau
    Beckenhalter zum festen Einbau für Große Trommeln. Dieser Beckenhalter für das untere der beiden Schlagbecken wird fest an den Trommelzylinder angeschraubt.…
    www.musik-klier.de


    Allerdings auch nicht optimal, da man den Kessel anbohren muss.

    Das schaut schon alles original aus, also am Kessel wurde definitiv nichts "verpfuscht".

    Man sieht, dass keine zusätzlichen Bohrungen o.ä. enthalten sind, d.h. aber auch, dass da nie andere Böckchen verbaut waren.

    Deutet für mich nach wie vor darauf hin, dass da jemand nen einzelnen Kessel gekauft und selbst Hardware montiert hat oder die Trommel so bei Sonor bestellt hat - dann wäre da aber meiner Meinung nach trotzdem eine Seriennummer hin.

    Ist zwar schon ein paar Jahre her, dass ich meine Pancake-Snare zerlegt und restauriert habe, aber ich meine mich zu erinnern, dass die Böckchen komplett zerlegbar waren. Die zylindrischen Teile mit den Gewinden für die Spannschrauben sind nicht mit der Grundplatte verbunden, da ist einfach hinten ein Gewindebolzen dran, der dann durch die Metallplättchen und den Kessel gesteckt wird.

    Entsprechend kann man das meines Erachtens nach auch gedreht montieren.

    Moin,

    also eine Snare in der Form habe ich tatsächlich noch nie gesehen.

    Beim Finish handelt es sich um "Perlblau", welches eher typisch für die Vor-Teardrop-Modelle aus den 50ern ist (die mit den dickeren, kurzen Böckchen).

    Im Katalog von 1963/64 wird das Finish allerdings noch geführt, später dann nicht mehr.

    Das Badge deutet auch eher auf die Mitte der 60er hin, vorher hatte man ja als Badge diese zwei einzelnen Klöppel bzw. noch früher das Script-Logo.

    Grundsätzlich müsste die Snare daher meiner Meinung nach aus Anfang bis Mitte der 60er stammen, allerdings passt die Hardware in dieser Form nicht zu der Snare.

    Die Böckchen sowie die Abhebung in dieser Form sind normal an den Pancake-Snares verbaut (die Böckchen entsprechend gedreht):



    Dass die Hardware auch an höheren Kesseln verbaut war ist mir so nicht bekannt.

    Vorstellbar wäre für mich, dass sich jemand einen einzelnen Kessel ab Werk gekauft hat und hat die Hardware von einer Pancake-Snare selbst montiert.

    Dazu würde auch passen, dass im Kesselinneren kein Stempel vorhanden ist.

    Ist allerdings reine Spekulation meinerseits. :)

    Hi,

    hab’s mal an meiner SQ2 Snare angeschaut.

    Die Knöpfe sitzen grundsätzlich fest, also in der Richtung, in der sie zum lösen betätigt werden müssen, werden sie stramm nach außen gedrückt. Allerdings haben die Knöpfe in der Bohrung etwas Spiel, d.h. man kann sie schon etwas nach oben und unten bewegen (minimal) - ist es das, was Du meinst?

    Falls ja, dann scheint das normal zu sein. Ist aber auch logisch, komplett ohne Spiel würden sich die Knöpfe ja nicht sauber bewegen lassen falls mal etwas klemmt o.ä.

    Klappern tut da aber beim Spielen nichts, ist mir jedenfalls nie aufgefallen.

    Ich weiß ja nicht was ihr alle für Eichenschrankwände habt aber die, die ich geerbt (und auch entsorgt) habe, war größtenteils Presspan mit entsprechendem Furnier. :D

    Paar massive Teile waren dran aber ob das für ne Trommel gereicht hätte. :/

    Wer über 1000€ für eine maßlos überteuerte Blechdose ausgibt, der kann auch 10-20€ für ein neues Fell, das seinen Wünschen entspricht, ausgeben.

    Auf der einen Seite magst Du ja recht haben, andererseits erwarte ich in der Preisklasse, dass ich auch das geliefert bekomme, was die Beschreibung besagt bzw. was einem versprochen wird. Wenn mir eine S-Klasse mit Alufelgen verkauft wird und ich bekomme sie dann mit Stahlfelgen geliefert dann nehme ich das ja auch nicht einfach so hin und kauf mir die Alufelgen nachträglich selbst. ;)


    Aber augenscheinlich handelt es sich ja hier um keinen Fehler, demnach ist ja alles gut.

    Das Tama Star müsste man am eigentlich mit dem Sonor SQ2 vergleichen, das wäre dann auch in etwa die gleiche Preisklasse.

    Grundsätzlich sind natürlich SQ1 und SQ2 rein qualitativ vergleichbar, da beide aus dem gleichen Werk kommen.

    Beim SQ1 ist man natürlich bei der Wahl des Kesselmaterials und der Finishes stark eingeschränkt, zudem gibt es dort nur den - meiner Meinung nach etwas speziellen - Tom-Mount aus dem 3D-Drucker. Mit diesem gab es tatsächlich ein paar Probleme im Zusammenspiel mit der matten Kesseloberfläche...

    Hier wäre dann ggf. noch das Prolite eine Alternative, da dort eine "konventionelle" Tom-Halterung verbaut wurde, die in meinen Augen wesentlich vertrauenswürdiger erscheint.

    Ansonsten ist das am Ende eher Geschmackssache, in der Preisklasse macht es rein qualitativ keinen großen Unterschied.

    Hier kann man tatsächlich eher nach der Optik entschieden, wenn das Kesselmaterial eher zweitrangig ist bzw. man nicht unbedingt Walnuss haben möchte (Ahorn gibt es ja sowohl bei Sonor als auch bei Tama).

    Meinst Du? Eine Maskierfolie ist doch explizit für Lackierarbeiten, u.a. auch auf unebenen Untergründen gedacht. 🤔

    Sicher muss man das vorher mal ausprobieren, das ist schon klar. Habe auch paar alte Becken hier, kann man ja mal mit dem Original-Logo testen ob das geht oder nicht. Wie gesagt: wenn es nicht geht dann ist das halt so.

    [...]


    Wie willst du die feinen Linien entgittern und als Schablone zum besprühen aussparen?

    Das wird leider nicht funktionieren…

    Kommt natürlich drauf an wie "breit" die Strahlen sind, anhand von dem Bild ist es schwierig abzuschätzen.

    Ich selbst hab das Logo nie live gesehen, kann es also nicht beurteilen.


    Feine Logos zu entgittern geht schon, in dem Fall ist es ja noch einfacher, da die feine Linie entnommen wird (die Schablone ist ja negativ).

    Schwieriger ist es Linien mit 1mm breite stehen zu haben.

    Das hier ist auch relativ "dünn" - hat aber trotzdem funktioniert:


    logoqhee9.jpg


    (sorry für das schlechte Bild)


    Wenn Du etwas hast schick es einfach mal durch und teil mir die Größe mit, ich kann es dann einfach mal mit normaler Folie probieren.

    Das kostet mich nicht wirklich was und wenn es nicht funktioniert, dann ist auch nichts verloren und man ist nur um eine Erkenntnis reicher. :)

    Moin,


    alles klar.

    Zur Not kannst Du ja einfach mal bei Paiste anklopfen, ob Sie eine entsprechende Datei hätten. Dadurch, dass sie das Becken nicht neu labeln wollen/können, kannst Du ja begründen, für was Du das Logo brauchst. ^^

    Wenn Du etwas hast kannst Du es einfach mal durchschicken, dann kann ich mal einen Probeplot machen und versuchen das Ganze als Schablone zum Lackieren zu nutzen.


    Gruß

    Leo

    Tut mir leid aber hätte mich ehrlich gesagt auch gewundert, wenn Du nun eine andere Antwort bekommen hättest.

    Wenn es von dem Logo eine entsprechende Vorlage gäbe, dann könnte man diese vektorisieren (falls es nicht sowieso schon eine Vektordatei ist) und man könnte sich mit einem Schneidplotter eine Schablone bzw. Maske herstellen. Dann einfach mit Lack übersprühen oder austupfen und anschließend die Folie wieder abziehen. Ich habe einen kleinen Plotter und könnte mal einen Versuch wagen, allerdings bräuchte man hierfür eben das entsprechende Logo.

    So wie ich Paiste kenne haben sie aber solche "alten" Logos nicht digitalisiert...

    Der Vollständigkeit halber noch der Link zum alten Thread:


    Ist natürlich ein super Service von Paiste und auch preislich absolut in Ordnung, bin mal gespannt was für ne Antwort Du bekommst. :)

    Selbst mit Verweis auf den Thread im Forum hieß es damals, dass wohl vor paar Jahren auch ältere Serien gelabelt werden konnten was wohl Stand 2020 nicht mehr möglich war.

    Hi,

    ich hatte auch mal die Idee ältere Becken bei Paiste neu stempeln zu lassen (hatte hier im Forum davon gelesen, dass das geht - war allerdings schon länger her). Hier ein Auszug aus dem entsprechenden Formular von Paiste (Stand 2020):

    paistes0fyc.jpg


    Allerdings teilte man mir mit, dass sich dieses Angebot nur auf das aktuelle Paiste-Sortiment bezieht - bei älteren Becken geht es leider nicht.

    Ein Paiste Logo kann natürlich immer drauf gestempelt werden, die serienspezifischen Logos sind aber ein anderes Thema.

    Früher wurden wohl noch Handstempel verwendet, heute ist alles automatisiert. Außerdem sind nicht mehr alle der ursprünglichen Farben verfügbar etc.

    Vielleicht hast Du Glück und man kann Dir weiterhelfen, ich wäre aber nicht allzu euphorisch (sorry, wenn ich Dich da jetzt etwas einbremsen muss).

    Drück Dir aber die Daumen, dass es klappt. :)

    Hallo Markus,

    ich fürchte so pauschal kann Dir die Frage keiner beantworten. Wenn die Lasur weit in das Holz eingezogen ist dann muss da ggf. schon einiges abgeschliffen werden und ob das dann bei allen Kessel gleich viel ist, wird im Vorfeld keiner beantworten können.

    Im Zweifelsfall einfach ausprobieren und dann die Kessel deckend lackieren wenn Du merkst, dass Du zu viel abschleifen müsstest.

    Hallöchen...


    Mich würde mal interessieren, wie Du das Millenium Logo wegbekommen hast (mit Nagellack...?!?)


    Beste Grüße

    Moin,


    das sollte natürlich „Nagellackentferner“ heißen - sehe ich auch erst jetzt. 😂

    Ansonsten geht aber natürlich auch Aceton.

    Das Becken entspricht tatsächlich eines MW Resonant crashes klingt aber etwas heller wen man beide Becken vergleicht.

    … und preislich ist das Signature auch etwas günstiger. 🙂

    Haben damals für den Musikverein ein Fell bestellt, aufgrund des Preises hab ich mich für Drumsigns entschieden. Qualität ist top, der Kontakt ebenfalls. Hab mir mittlerweile nen kleinen Plotter gekauft und würde einfachere Beschriftungen selbst machen, geht natürlich bei vollflächigen Motiven nicht. Falls man nicht unbedingt ein bedrucktes Fell haben möchte gibt es ja auch bedruckte Folien - dann spielt es auch keine Rolle wenn sich mal die Band auflöst. 😅