Hallo.
Ich kann mich dem "Fürsten" nur anschließen.
Es gibt mittlerweile viele (Profi-) Drummer, bei denen man nicht, z. B. für ein Jahr, monatlich x- EURO bezahlen muss, sondern ganz individuell Übungsstunden vereinbaren kann.
Ich mache das z. B. bei einem sehr guten Drummer so 3-4 mal im Jahr für 70 € die Doppelstunde (wirkliche 120 Minuten, nicht die "üblichen" 2x45 Minuten).
Gerade die "Fehler" an die man sich am Anfang "gewöhnt" (du hast zwar schon gespielt, aber irgendwo ist es ja doch ein Anfang) , bekommt man später immer schwieriger raus.
Falls das mit dem Unterricht gar nicht geht, strukturiere dein "üben".
D. h. wenn du am Tag eine halbe Stunde machen kannst, teil dir diese auf. Z. B. 5 Minuten aufwärmen, 10 Min. Rudiments auf der Snare, 10 Minuten Übungen aus einem Lehrbuch, 5 Minuten "was dir gerade einfällt".
Innerhalb der Rudiments und Übungen vielleicht noch 2-3 Varianten, dann ist es nicht ganz so eintönig.
Wenn du nach einiger Zeit (x-Wochen/Monate) denkst, dass du eine Übung kannst, tausche das aus, oder überleg dir was anderes (z. B. zu Playalongs spielen).
Parallel dazu, wie schon geschrieben, vielleicht mal das ein oder andere akustisch/optisch aufnehmen.
Was du m. E. nicht machen solltest ist, die ganze Woche "nichts" machen und dann z. B. Samstags 3 Stunden üben. Da wird es dir ggf. nach 45 Minuten "langweilig" oder man hat einen schlechten Tag und es geht gar nichts oder wenn ein Samstag ausfällt, hat man 2 Wochen "nichts" gemacht.
Gruß
Ralf