Beiträge von fwdrums

    Hi drum-herum,


    ist das Dein Ernst?


    Du willst eine Arbeit über


    "die Veränderung des Schlagzeugssetups und der Spielart/Rhythmen im Jazz und als Ausblick der Einfluss derselben auf die "übrige" moderne, nicht-klassische Musik"


    schreiben und stellst solche Fragen? Du solltest als erstes mal das tun, was für eine solche Arbeit erforderlich ist: Literaturrecherche und viel Anhören. Sorry, ich finde, es ist ein verdammt dünnes Brett, Dir vom Forum hier die Arbeit machen zu lassen. Auf das läuft's nämlich letzten Endes raus. Meine Kritik betrifft natürlich nicht nur Dich, das haben viele "Kollegen" schon vorher so praktiziert. Wenn Du Dir - gerade als Schlagzeuger - nicht die Mühe machen willst, Dich eingehend mit so einem Thema zu beschäftigen, dann laß es doch einfach sein und schreibe über was, das Dich motiviert, Deinen Allerwertesten hoch zu kriegen. Oder mach's noch einfacher und zieh' Dir eine Arbeit aus dem Netz. :(


    Nach der Peitsche jetzt das Zuckerbrot. A bisserl helfen will ich Dir schon.


    Zu Deinen Fragen:
    zu 1. Ja es gibt stilbildende Schlagzeuger. Nein, keiner allein hat ein neues Genre geschaffen. Das sind immer Entwicklungen, die auf einer breiteren Front ablaufen und sich natürlich nicht isoliert auf das Schlagzeug beziehen, sondern auf die betreffende Musik.


    zu 2. Schau mal auf drummerworld.com - drummers - klick


    Hier findest Du so ziemlich alle Wichtigen aufgeführt und zwar kategorisiert nach z. B.


    The Legends...
    The Jazz Pioneers...
    The Classic Jazz Greats...
    The Modern Jazz Drummers...


    uswusf. Meist gibt es eine kleine Biografie, oft ein Audio- oder Videosample und Informationen mit wem sie gespielt haben etcpp. Ich vermute, daß Du drummerworld schon kennst. :)


    Zudem gibt es eine Unmenge von Büchern, Videos, DVDs, die Dir weiterhelfen können. Es soll auch Menschen geben, die mit Hilfe von google Informationen gefunden haben...


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Michel Petrucciani Trio im Birdland
    mit Anthony Jackson (bass) und Steve Gadd


    Franck Band auf dem Mühlbergfest
    Hardy Fischötter an den Trommeln


    Tower Of Power Colos-Saal Aschaffenburg
    mit Russ McKinnon



    Die waren wirklich nicht schlecht, aber morgen sind's bestimmt wieder drei andere "beste Konzerte"...


    fwdrums

    Noch 'ne Alternative: Fahrrad in die (Winter-)Trainingsrolle gespannt, mit 'ner Multiclamp ein Practice-Pad drangefummelt, das ganze vorm Fernseher plaziert, Trommel-DVD rein, Kopfhörer auf und ab geht's. Puls immer zwischen 140 und 160 halten. Ist auch 'ne gute Koordination-Konditionsübung...


    Ne, ich nicht, ehrlich, ganz sicher...
    fwdrums

    Das paßt imho schon für ein Tom Petty-Cover.


    Das Schlagzeug ist etwas zu weit im Vordergrund, die Gitarre ist zu leise. Den Sänger find ich gut, den Chor etwas zu waceklig. Drums sind voll im grünen Bereich. Ich weiß gar nicht was Du hast.


    Unterm Strich wird die Sache für mich rund. Tom Petty darf nicht klingen wie die Chick Corea Elektrik Band.


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Deep Purple - Rapture Of The Deep


    Irgendwie ist alles wie immer. Man liest vorher - wie immer - daß dieses Album wirklich anders, also GANZ anders als die Vorgänger wäre. Und wie ist's? Es ist wie immer. Das ist einerseits beruhigend (es hätte ja viel schlimmer kommen können), andererseits enttäuschend. Man liest über die Aufnahmen, daß Komposition, Arrangement und Aufnahme nur DREI Wochen gedauert haben. Und daß fast alles First Takes waren und sogar fast alle Soli direkt draufgenagelt wurden undundund...


    Ich bin wirklich ein großer Deep Purple-Fan, aber kein Blinder. Früher war auch nicht alles Gold und die Post-Ritchie-Ära hat sicher ihre Highlights - und zwar gar nicht mal so wenige. Trotzdem wünsche ich mir, die Herren hätten nicht nur drei Wochen Zeit für alles gebraucht, sondern sich etwas mehr Muße gegönnt und etwas länger an den Kompositionen gefeilt. Daß die Rentner spielen können wie die Teufel wissen wir ja.


    Woran hapert's? An der Substanz. Die Hälfte des Outputs ist gut, darüber brauchen wir nicht reden. Die andere Hälfte ist leider absoluter Standard: Standard-Riffs, Standard-Melodien, Standard-Arrangements. Das ist mir zu wenig. Besonders ärgerlich: Einige Strophen-Vox-Passagen kommen gänzlich ohne Melodie, ja ohne Idee aus. Mmmmhhh.


    Das nächste mal sollten sich die Herren sechs Wochen einsperren, dann gibt's eine gute Platte. Und nicht nur eine Halbe.


    Obwohl - Abandon gefällt mir heute viel besser als zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Purpendicular auch. Und Bananas...
    Vielleicht schreib ich in drei Jahren noch ein paar ergänzende Zeilen hierzu...


    schöngesoffen
    fwdrums

    Ich finde das Design gelungen und in sich stimmig, mit wenigen Ausnahmen:
    - das Gästebuch paßt so natürlich nicht
    - Bilder dto. (über Eure Bilder sag ich besser mal nix)
    - die Piktogramme zu den Bandmitgliedern ("who we be" ???) fallen etwas ab


    Im Gegensatz zu Cakedrummer fiinde ich die Größe o.k. Die Zeilenlaufweite von News etc. ist imho ausreichend, die von RazzMatazz... nicht. Dafür ist die Höhe einfach zu gering.


    Die mp3s kann ich nicht downloaden, Impressum und gescheite Kontaktdaten fehlen.


    Fazit: gute Ansätze, aber nicht konsequent umgesetzt.


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Well done, Arson!


    Die Songs gefallen mir gut, sie sind abwechlungsreich und gut gespielt. Ihr habt gute Ideen und vor allem gute Melodien. Einzig die "bösen" Gesangspassagen sind nicht men Fall. Aber das muß wohl in dem Genre bis zu einem gewissen Punkt so sein. :) Habe alle fünf Nummern angehört - mein Fav: Clay Jars.


    Gute Arbeit Jungs!


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Gute Truppe, die Drei von der Groovestelle. Die Tang Tangs sind witzige Dinger und Herrn Fermie könnte man wahrscheinlichauch einen Bleistift in die Hand drücken und er würde abgrooven.


    Bart dran statt ab
    fwdrums

    Lieber DaveGrohl,


    Deine Beiträge sind wirklich sehr unterhaltsam, leider sind sie auch in vielen Punkten etwas "eindimensional". Ich will nicht altklug daher reden, aber jetzt muß ich's mal.


    Wer oder was die "Grundbausteine der Musik waren/sind" ist eine sehr umfassende Frage. Wenn wir hier von Rockmusik sprechen, zählt Nirvana zweifellos zu den bedeutenderen Bands, ja man kann sogar sagen zu den stilbildenden. Aber vor Nirvana gab's auch schon Rock (ehrlich! - Ich ersprare allen jetzt ein ellenlange Aufzählung), aber zu den "Grundbausteinen" des Genres zählt Nirvana mit Sicherheit nicht. Tja und die Beatles haben natürlich auch einfache Melodien geschrieben, aber weiß Gott nicht nur. Hör Dir doch einfach mal ein paar Sachen von Ihnen an [Tip: Rotes, Blaues & Weißes Album - kann man sich auch gut merken :-)]


    Die Jugend hat das Recht respektlos zu sein und wir müssen auch nicht immer bis zum Neandertaler alles zurückverfolgen um die Gegenwart zu verstehen. Ein klein wenig Interesse am Vergangenen kann aber sehr erhellend sein. Klick mal ein bißchen durchs Web, lies mal hie & da, hör Dir ein paar ältere Sachen an und du wirst feststellen, von wem Nirvana beeinflußt wurde und daß das musikalisch gar nicht so weit weg von Deinen Helden ist - manchmal ist's fast zum Verwechseln ähnlich. :)


    nicht klug aber alt
    fwdrums

    Zitat von Marty007:


    Zitat

    aber es gibt sicher eins was er nicht kann ... zusammen mit bands so grooven wie manch anderer drummer glaub dafür isser net so der typ.


    Hier wird wieder ganz schön im Trüben gefischt. Schaut doch einfach mal auf seiner Website (www.sticktrix.com) unter Tour History nach. Dort finden sich Acts wie Falco, Gianna Nannini, Robbie Williams, Rod Stewart, Chaka Khan, Michael Ruff undundund. Ach ja, auf 250 Platten hat er auch noch mitgespielt.


    Ob Thomas Lang grooven kann? Mmmhhh...


    Keep On Groovin' oder was
    fwdrums

    newbeat


    Ja hast recht, bei IP ist's ab "In Rock" Rock. Beide, Ian Paice und John Bonham, haben einen "ordentlichen" Backbeat, aber beide spielen nicht wirklich mit Kraft, sondern erreichen ihren kraftvollen Sound mit guter Technik. Im Vergleich zu den heutigen Heavy-Hittern sind sie geradezu Waisenknaben. Man kann das auf Videos/DVDs sehr gut erkennen.


    Klar, Phil Rudd spielt einfacher als die beiden, klar ist auch, daß Phil rockt wie Sau. Nur den Umkehrschluß "kompliziert spielen rockt nicht" halte ich für falsch, aber das hast Du ja auch nicht gesagt. Das hat überhaupt keiner gesagt!


    ich leg mich jetzt besser hin
    fwdrums

    Was macht einen RICHTIGEN Rock-Drummer aus?


    Das was JEDEN guten Drummer ausmacht: Sound, Stil, Persönlichkeit, Geschmack und vor allem Musikalität.


    An die Vor-Poster zm Thema "kompliziert spielen" und Rockdrumming: Ich kenne so ziemlich alles von Ian Paice & John Bonham. Ich weiß ja nicht für was Ihr die haltet, ich halte sie für ROCKDRUMMER und zwar für die ROCKDRUMMER schlechthin. Und das ein oder andere was die Herren zum Besten geben (und leider auch: gaben) ist nach meinen bescheidenen Maßstäben durchaus als kompliziert zu bezeichnen. Oder ist da wer anderer Meinung?


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Das stimmt natürlich. Aber das kostet auch. Bei Wahan z. B. 30 €/Kessel. Das macht bei 3 Toms, BD & Sn 150 €. Das kann gut angelegtes Geld sein, aber stimmt die Relation bei einem Basix Concept noch? Das sieht natürlich wieder ganz anders aus, wenn ich nur 10 €/Kessel zahle....


    FragenüberFragen
    fwdrums

    Ich find's witzig.
    Thrashy, loose, dreckig - gute Mischung. Klar gibt's Sachen, die so ähnlich klingen, aber für welche Bänd gilt das nicht?
    Im Gegensatz zu einigen Vor-Postern find' ich's auch nicht langweilig.
    Der Gesang ist natürlich and der Grenze, das werdet ihr selbst wissen: Die kritschen Stellen sind manchmal charmant, manchmal einfach (zu) falsch. Anyway, weiter so!


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Hi *thora*,


    ich kann Dir folgende DVDs empfehlen:


    Steve Smith
    Drumset Technique / History of the U.S. BEAT


    Dave Weckl
    Back To Basics


    Beide behandeln das Thema Drumset als ersten Einstieg ziemlich umfassend: Hand-, Fußtechniken, Aufbau, Koordination, Stilistik, Sound uswusf. Man darf sich nur nicht abschrecken lassen. Die Jungs spielen halt wie der Teufel. :)



    Zur Inspiration:
    Drumbassadors


    Die DVDs der diversen Meetings (Modern Drummer, Drummers Collective, Ultimate Drummers Weekend...) sind auch sehr unterhaltsam, mir persönlich manchmal etwas zu "sportlich"...


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Hallo Buegeleisen,


    nun mal ganz langsam. Niemand, wirklich niemand hier will Dich demütigen, also gibt's auch keinen Grund sich so zu fühlen. Kopf hoch.


    Vor meinem Posting habe ich mir Deinen Galeriethread angesehen (das mach ich immer, bevor ich in der Hörzone was schreibe). Ich wußte, daß Du sehr jung bist und drei Jahre spielst. Die Frage, wie gut man nach drei Jahren sein muß und was man spielen können muß, ist imho müßig. Wichtig ist, daß das was man spielt gut ist - zu jedem Zeitpunkt.


    Schau mal, Du spielst gegen Ende kurz den Rosanna-Groove an. Der ist ja nicht so ganz einfach. Das zeigt, daß Du das Ding verstanden hast und Deine koordinativen Fahigkeiten grundsätzlich dazu ausreichen, den Groove halbwegs zu spielen. Warum stehen wir alle auf den Rosanne-Groove? Nicht wegen der Ghost Notes oder der BD-Figur oder oder oder... Wir stehen drauf, weil das Ding groovt wie die Hölle. Und darauf sollte man's anlegen, wenn man sich das Teil draufschafft. Meiner Meinung nach soltest Du andere Schwerpunkte setzten. Pack Dir das gute Stück, übe es mit Click und nehme Dich auf. Vergleich's mit dem Original, übe die Sachen, die noch nicht so gut klappen, korrigiere Dein Spiel, wieder aufnehmen etcpp. Auf diese Weise wirst Du ein besserer Drummer werden. Halbgar den Rosanna-Groove spielen bringt Dir gar nix.


    Zum Thema unsauberes Spiel: Es geht nicht um Stick-Klackern, das ist imho nicht schlimm. Was ich meine ist folgendes: Du spielst die Sachen nicht sauber aus. Du schluderst, verschluckst ab und an mal einen Schlag wo einer hingehört, spielst die letzten Schläge eines Fills oder vor einem Rhythmuswechsel leiser und timingmäßig nicht exakt. Das führt zu diesem - wie ich meine - Wackeln in Deinem Spiel.


    Und nochmal: Soundcheck oder nicht, Solo hin oder her - das spielt keine Rolle. Achte mal drauf, wenn Du andere Drummer beim Soundcheck oder bei den ersten Takten des Konzertbeginns hörst: Meistens kannst Du nach ein paar Sekunden feststellen, ob's ein guter ist oder nicht. Es geht hier nicht um ein vorschnelles Urteil, sondern um das Feeling, das der Drummer Dir, der Band, dem Song gibt. Und das spürst Du sofort.


    Was ich jetzt geschrieben habe unterscheidet sich inhaltlich nicht vom ersten Posting, es ist der Versuch, Dir meine Kritik zu erklären. Es ist Dein gutes Recht, das alles als anmaßend, arrogant und besserwisserisch zu halten. Aber vielleicht denkst Du übermorgen oder nächsten Monat oder in drei Jahren bei einer Tasse Tee (oder einem lecker Bierchen) noch mal drüber nach...


    Was Dein Lehrer zu Dir sagt oder wie selbstkritisch Du bist - laß mich da mal die ganz große Kiste aufmachen: Sokrates hat gesagt: "Ich weiß, daß ich nichts weiß." Und der wußte'ne ganze Menge. Soll heißen: So ein bißchen Demut tut uns machmal ganz gut - und ich nehme mich da weißgott nicht aus...


    Keep On Groovin'
    fwdrums



    Edith sacht: Menschpaßdomaauf!

    Hallo Buegeleisen,


    das ist ein ziemlich wirres Rumgedaddel ohne Hand und Fuß.


    Geplantes Solo oder nicht, spielt keine Rolle: Du spielst viele Sachen sehr unsauber und Dein Timing mußt Du stark verbessern. Übe mit Metronom / Click / Drummachine und achte auf eine gescheite Ausführung. Irgendwann groovt es dann auch mal. So wie es jetzt ist, erzielt es keine Wirkung. Und das willst du doch nicht, oder?


    Sry, es bringt nix, wenn man Dir sagt, daß das alles ganz toll wäre, wenn's nicht stimmt.


    fwdrums