Beiträge von odd-meter1701

    Eine Bekannte aus dem Raum Stuttgart hat ein Ludwig Shellset zu verkaufen. Olive Set, Silver Sparkle, sieht noch ziemlich gut aus. Die Größen sollten 12, 13, 16 und 22 sein, gemessen habe ich nicht, nur von ferne ein Foto geschossen. Außerdem hat sie eine Ludwig Supralite Snare, die dürfte 5,5 " hoch sein, die sieht aus wie neu.


    Bei den Preisen von Ludwig bin ich ganz draußen. Was meint ihr?


    Wer Interesse hat, kann sich bei mir melden, ich stelle dann den Kontakt her.

    In kleinen Formationen, in denen die Stücke nicht durcharrangiert sind, und in denen es darauf ankommt, aufeinander zu reagieren, z.B. bei Jazztrio-Auftritten, sehe ich zu, dass ich mit den Mitmusikern auch visuell kommunizieren kann, und das bedeutet, dass die Formation in einer U- oder Bogenform steht. Ob ich dann in der Mitte bin oder einer der anderen ist nicht wichtig, Hauptsache, man hört und sieht sich gut.

    Kollege Trommla hat - wie immer - recht. Snare und Becken sind eine (wichtige) Frage für sich genommen. Aber auch ansonstenstimmt es, die Qualität ist auch im unteren Preissegment erstaunlich gut. Mit einer Einschränkung: unterhalb der genannten Preise wird es deutlich schlechter.


    Und was man gar nicht kaufen sollte: ein Billigset, das foliert ist. Sobald die Sets lackiert sind, ist die Holzqualität in aller Regel zumindest ordentlich, ansonsten würde einem das ja sofort ins Auge stechen. Mit der Folie hingegen lässt sich jedes Billigholz kaschieren. Bei guten Sets spielt es wiederum faktisch qualitativ keine Rolle, ob es foliert oder lasiert / lackiert ist. Bei der Kesselhardware muss man bei den günstigen Sets hingegen schon Abstriche machen: für die Ewigkeit sind die nicht gebaut. Aber auch da gibt es Lichtblicke. Und bei der Verarbeitung, insbesondere bei der Planheit der Kessel und der Ausführung der Gratungen, auch. Aber da gibt es auch Ausrutscher bei den besseren Sets. Es hilft letztlich nicht: krisitsches Anschauen vor Ort ist durch keine noch so überschwängliche Beschreibung zu ersetzen.

    Wenn man nur die Technik für sich hinübt, also keine anderen Musiker mit dabei sind, tun es meines Erachtens auch Meshheads in Verbindung mit leisen Becken (siehe oben). Die Trommeln sind dabei wurscht. Macht halt keine große Freude (außer an den eigenen Fortschritten). Tollen Klang und dennoch sehr leise - das lässt sich kaum vereinbaren.

    Die Kessel sind sehr gut verarbeitet, der Umbau ist kein technisch Problem.


    Ob es sich wirtschaftlich lohnt, ist eine andere Frage. Andere, qualitativ hochwertige Hardware zu verbauen ist relativ teuer. Die Kessel sind als Ausgangsmaterial jedenfalls gut geeignet.


    Wen die Optik nicht stört bekommt hier viel Schlagzeug fürs Geld.

    kleiner Tipp:


    Wenn es mit der Durchmesser des L-Arms passt ( es sollten ca. 10 mm sein?) kannst du ein Standtombein, sofern Du eins übrig hast, entsprechend biegen und auf die passende Länge absägen.


    Unter die Backen würde ich nach Möglichkeit etwas Festeres als ein Gummistück geben, der BD-Reifen wird es Dir danken ...

    Dass hier vieles noch im Argen liegt, ist mir nicht entgangen ...


    Ich möchte niemanden kritisieren, der sich abmüht, den Kollegen zu unterstützen.


    Was ich - auch in anderen Freds - beobachte ist, dass jemand ein Thema eröffnet, dann der Unterstützungsmotor anläuft, und der Fredstarter sich nicht mehr meldet, während hier die Diskussionen - teils auch untereinander - losgehen, was jetzt ein guter oder zielführender Tipp war oder auch nicht. Hier bekommen sich die Kollegen in die Haare, und der Fredstarter ist perdu...


    Deshalb warte ich jeweils ab, ob sich ein Fredstarter zielführend an dem Thema beteiligt. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man sich gut überlegen, ob man sich nicht vielleicht vergeblich müht.

    Doofe Frage:


    Ist es nicht die gemeinsame Aufgabe des Schülers und des (ich nehme an professionellen) Lehrers, Fragen der richtigen Technik, des effektiven Übens, der Korrektur von Fehlhaltungen, der Aufarbeitung von Unzulänglichkeiten etc., aber auch der Technik des Intrumentes, im Unterricht bzw. untereinander zu klären? Hier können nur Ferndiagnosen gestellt werden, und der Kollege ist ersichtlich Anfänger, der sicherlich am besten und schnellsten unter Anleitung eines Lehrers (den er ja hat!) lernen kann.


    Als (sein) Lehrer würde ich mich jedenfalls bedanken, wenn Ferndiagnosen und Ratschläge kommen, ohne dass man den Schüler kennt oder erlebt hat, wie schnell er lenrt und das Gelernte umsetzen kann (oder auch nicht). Gerade wenn ersichtlich viel aufzuarbeiten ist und dem Schüler noch einiges an Grundlagen fehlt.


    Nix für ungut, nur so ein Gedanke.


    Ich ziehe schon mal das Genick ein ob meiner Frevelei. Entgegen landläufiger Erwartung sind Schlagzeuger viel sensibler, als man gemeinhin denkt ...

    Im 1968er Katalog sind zum einen BDs zu sehen, bei denen die Füße wie in den Folgejahren montiert waren,


    pasted-from-clipboard.png



    zum anderen aber auch einzelne BDs abgebildet, bei denen die Füße noch montiert waren wie in den Vorjahren. Ich denke, es könnte eine solche "alte" BD gewesen sein, die man auf der anderen Seite mit "modernen" Füßen versehen hat. Nach den Katalogbildern waren die einzeln zu kaufenden BDs nicht mit einer Tomaufnahme versehen,


    so dass die "richtige" Montage der Tomaufnahme bei der umgebauten BD hätte erfolgen können. Da man die "alten" BD-Füße nicht spurlos verschwinden lassen konnte, sind sie einfach drangeblieben.


    Das ist aber nur Spekulatius. Für diese Theorie spricht aber auch, dass die Richtung der "alten" Füße auch nach außen zeigt. Jedenfalls scheint es von meiner BD nicht viele zu geben. Nicht schlecht!

    Bei der Unterscheidung zwischen ordentlichen, guten, sehr guten und herausragenden Musikern, spielt mE das Talent letztlich die entscheidende Rolle. Das liegt auch daran, dass in der Regel nur bei herausragendem Talent (zusätzlich zu der hohen Musikalität) der Wille, die Energie und die Kraft gegeben sein wird, täglich mehrere Stunden zu üben. Auch ist klar, dass manche Menschen derart unmusikalisch sind (oft insbesondere in rhythmischer Hinsicht), dass auch die fleissigste Arbeit nichts nutzt, gleich, welches Instrument man spielt. Dies ist sicherlich das täglich bittere Brot eines Schlagzeuglehrers...


    Wenn man allerdings von Durchschnittsbegabten ausgeht, dann hilft für die Grundanforderungen (wie in diesem Fred) eben nur üben, üben, üben. Natürlich mit der richtigen Technik, unter guter Anleitung und ständigem kritischem Hinterfragen der eigenen Leistungen. Dazu gehört faktisch auch, dass man sich heldenhaft dem Metronom stellt. Ohne Fleiß kein ....


    Der anfragende Kollege hat jetzt jedenfalls sicherlich Input für mehrere Jahre fleissigen -richtig:- Übens!

    Dass ich das noch erleben darf:


    Ein Kollege, der sich erkundigt, beraten wird und sich dann auch tatsächlich und zügig entscheidet!


    Sehr wohltuend! Bei solchen Freds habe ich die Befürchtung (und Erfahrung), dass es zahlreiche Ratschläge, Diskussionsbeiträge (mehr oder weniger qualifiziert), und dann noch mehr Ratschläge und Hinweise auf tolle Angebote gibt, und es dann Wochen dauert, bis eine Entscheidung fällt - oder sich der Fredstarter dann doch nicht entschließt.


    Erfreulich, dass es auch anders geht! Viel Freude an dem Set!

    Gerade lese ich, was der geschätzte Kollege Trommla über die Stimmung auf Schlag- und Resoseite schreibt. Die Spannung des Resofells hat einen massiven Einfluss auf den Gesamtklang. Bevor man ein anders Schlagfell sucht, weil man mit dem Sound nicht zufrieden ist, sollte man mit der Dämpfung und der Spannung des Resofells experimentieren, das hilft oft!