Beiträge von Mai-Carsten

    Läuft der Contest jetzt eigentlich schon, oder wird noch über die Randbedingungen diskutiert?

    Ich hab' da eben mal was aufgenommen. Allerdings nur elektronisch gespielt und einfach ohne Metronom nach Gefühl mit Boss Micro BR aufgenommen. Kann ich das schon irgendwo abladen?


    Btw: Ordnung ist das halbe Leben. Ich habe doch tatsächlich alle 57 Teilnehmer (136 MB mp3) aus 2008 in meinem Archiv gefunden und dabei festgestellt, dass ich ja doch damals auch schon mitgemacht hatte. Kann mich gar nicht mehr daran erinnern... ?(

    Damals - Anno 2008 - habe ich mangels Aufnahmetechnik nicht mitgemacht. Ich kann mich nicht erinnern, dass es da auch schon so intensive Diskussionen um Sinnhaftigkeit und technische Vergleichbarkeit gab.

    Sollten die Einsendungen von damals als Download zur Verfügung gestanden haben, dann könnte ich sie eventuell in den Tiefen meines Archivs finden. Das kann allerdings dauern...

    Bist Du ein Fellsteher?

    Damals - lang ist's her - als ich mit dem DD one pro in die Elektrowelt einstieg, war ich auch noch Fellsteher. Inklusive dieser doofen Mehrfachtrigger.

    Nach ein paar suboptimalen Experimenten mit Meshspannung und Trigger-/Moduleinstellungen habe ich mir einfach angewöhnt, den Beater-Rebound zuzulassen - auch am Akustikset. Das war gar nicht so schwer und ich hab's nicht bereut.

    Mit Schwerpunkt des schellen Auf- und Abbaus und einfachen Transportes (gepaart mit brauchbarem Sound ;) ) habe ich seit einiger Zeit ein mit 'nem ATV-Modul aufgebohrtes Roland TD-1 DMK am Start. Ja, ich bin damit unter Berücksichtigung des eingangs erwähnten Einsatzbereiches tatsächlich zufrieden.

    Nur der HiHat-Controller läuft etwas bescheiden und scheint nur "auf" oder "zu" zu kennen - egal, wie man mit der Konfiguration am Modul experimentiert.

    Nun überlege ich, ob ein FD-8 (der ja gemäß Produkt-Beschreibung zum stufenlosen Übergang fähig sein soll) diesbezüglich eine Verbesserung wäre.

    Kann das jemand aufgrund eigener Erfahrung bestätigen, oder wäre das nur alter Wein in neuen Schläuchen?

    Aha...und beantwortet das meine Frage?

    Nö, nicht die Bohne. Es war nur mein vorsichtiger Versuch, einmal zur "entweder geile Drumsamples oder eben Plastik-Klump" Schwarzweiß-Philosophie aufzuzeigen, dass man auch andere Prioritäten haben kann für die man hier und da auch bereit ist, kleine Kompromisse einzugehen.

    Fragen/Diskussionen bezüglich E-Drum driften nun eben deshalb leider meistens in eine radikale Richtung.

    Also klinke ich mich auch hier brav aus und bitte um Entschuldigung für meine zur eigentlichen Frage unqualifizierten Kommentare.

    Wenn du den technischen Aufriss und Konfigurationsaufwand für'n Drumsampler nicht scheust, gibt's bestimmt nochmal einen soundtechnischen Schub. Aber ich bin mit den "Plastik"-Sounds von ATV und Pearl leider völlig zufrieden, so dass ich noch nie über Drumsampler nachgedacht habe. Demzufolge habe ich mich noch nie mit den USB/MIDI- Anschlüssen beschäftigt. Aber interessieren würde mich deren Funktionsweise auch. ;)

    Ich bin sogar froh, noch ein TD-1 Modul auf Halde zu haben. Falls man mal so richtig ausgereifte Plastik-Sounds brauchen sollte. Man weiß ja nie... ^^

    Mai-Carsten

    Die Ohmzahl ist hier wirklich die Impedanz, also der Wechselstromwiderstand. Kein "normaler" Gleichstromwiderstand. Ohne bzw. mit sehr geringem Widerstand gibts 'nen Kurzschluss. Verbraucher sind in diesem Sinne auch Widerstände.

    Ich wollte in meiner Abhandlung bewusst das Fachchinesisch minimieren.

    Die Impedanz ist da höchstwahrscheinlich keine konstante Größe, sondern auch noch frequenzabhängig. Das tut hier in dieser Diskussion aber nichts zur Sache. :)

    Auch ein Kopfhörer benötigt elektrische Leistung um Töne (=Musik) zu erzeugen.

    Je lauter man hören möchte, umso mehr Leistung muss der Kopfhörerverstärker liefern.

    Leistung ist das rechnerische Produkt aus elektrischer Spannung (Volt) und Stromstärke ((milli-)Ampere).

    Die alles auslösende Ursache ist die Spannung, quasi die Keimzelle, der Urknall.

    Der an dieser Spannung anliegende elektrische Widerstand (Ohm) verursacht einen elektrischen Strom.

    Mit dem Dreh am Lautstärkeregler des Kopfhörerverstärkers erhöht, bzw. verringert man diese Spannung.

    Je geringer der angeschlossene Widerstand (= kleinere Ohmzahl) bei gleicher Spannung ist, umso mehr Strom fließt, bzw. mehr Leistung ((milli-(Watt)) wird erzeugt.

    Deshalb spielen Kopfhörer mit kleiner Ohmzahl i.d.R. "lauter".

    Kopfhörer mit hoher Ohmzahl benötigen also eine höhere Spannung, um eine hörbare Lautstärke zu produzieren, weil der elektrische Strom sich quasi "schwerer" durch den hochohmigen Kopfhörer schieben lasst. Es ist eben mehr Widerstand vorhanden.

    In Zeiten moderner Mobilgeräte, deren Betriebsspannung inzwischen häufig nur 5 Volt beträgt, kann man mit hochohmigen Kopfhörern keinen Blumentopf gewinnen. Deshalb haben sich Hörer mit rd. 32 Ohm nahezu zum Standard entwickelt. Sie können mir relativ kleiner Spannung einen Stromfluss erzeugen, der eine entsprechende Leistung (Lautstärke) zur Folge hat.


    Wenn's nun ganz dumm kommt, kann der Kopfhörerverstärker gar nicht so viel Stromstärke zur Verfügung stellen, wie die Kombination aus eingestellter Spannung und angeschlossenem Kopfhörerwiderstand erfordert. Dann geht ihm sprichwörtlich die Luft aus - er wird überlastet und KANN Schaden nehmen. Ich glaube allerdings, dass man so eine Überlastung hören wird, weil es einfach "schlapp" oder sogar verzerrt, auf jeden Fall nicht mehr angenehm klingt.


    Fazit: Wenn in den technischen Daten eines Kopfhöreranschusses eine Ohmzahl angegeben ist, sollte der Kopfhörer nicht mit deutlich kleinerem Widerstand damit über längere Zeit betrieben werden.

    Wenn angegebener Widerstand von Verstärkeranschluss und Kopfhörer identisch sind, kann die maximale elektrische Leistung erzeugt werden.

    Ist der Widerstand des Kopfhörers deutlich höher als der des Verstärkers, muss man den Lautstärke wahrscheinlich bis zum Anschlag aufdrehen und hört trotzdem nur ein laues Lüftchen.


    ....war das jetzt verständlich? :/

    Für mein erstes Schlagzeug 2002 war auch nur Schlingenware von der Reste-Rampe drin - man war ja noch Familienvater und Ehemann.

    Nun sind die Kinder aus dem Haus, stehen auf eigenen Füßen und die Ehe ist auch längst Geschichte...

    Es folgte eine neue Partnerin vom Gebrauchtmarkt und gemeinsam pflegen wir unsere Macken und Spleens - u.a. mit Teppichen aus Haushaltsauflösungen und Kleinanzeigen. So sind wir offensichtlich mehrfach redundant ausgerüstet.



    @Mai–Carsten: nutzt du das Mimic auch Live? Wenn ja, welche Kabel nutzt du als Output zum Mixer/PA &Co? In der Mimic Anleitung steht, dass man ausschließlich Klinke Kabel verwenden darf (also Klinke auf Klinke).

    Nein, live habe ich es noch nicht eingesetzt, würde es aber machen, wenn sich der Aufwand dazu lohnen würde. Schlepperei und Verkabelungsaufwand ist nicht ohne. Für spontane Mobileinsätze habe ich noch ein Roland TD-1 DMK plus ATV-Modul in einer Alukiste bereit.

    Wo steht das mit den Klinkenkabeln in der Anleitung? Sooo genau habe ich sie mir scheinbar nicht durchgelesen...

    Ich habe mir aber ein paar kurze Klinkenstecker (TRS) / XLR-M - Adapter zum Modul zugelegt, die ich auch schon problemlos verwendet habe. Ich denke, Pearl hat einfach aus Platzgründen keine XLR-Outs eingebaut. Die Klinken sind ja alle symmetrisch ausgelegt.


    Aus gegebenen Anlass kann ich hier eine recht frische Aufnahme mit dem Mimic anbieten. Ein befreundeter Hobby-Komponist bittet mich hin und wieder die Drums für seine Werke beizusteuern. Das ist immer sehr reizvoll, weil ich wirklich freie Hand habe. Diesmal habe ich ein bisschen experimentiert und das Mimic mit den separaten DB25-Ausgängen verwendet, Aufgenommen mit Zoom LiveTrack L12 und dann am PC mit Samplitude 2022 gemischt. So einfach habe ich noch nie einen Drumsound gemischt. Keine nervige Mikrofonierung, einfach quasi plug and play mit (in meinen Augen, bzw. Ohren) klasse Ergebnis, finde ich:


    2023-01-24_Go_home_DFMix.mp3
    Shared with Dropbox
    www.dropbox.com


    Ich glaube, ich habe das Kit 'Metal' mit geringfügigen Modifikationen verwendet, wobei ich nicht mehr weiß, was ich da noch 'optimiert' habe. Da bin ich dokumentations-faul. :S

    daher würde ich die Anhöre unter die lange Seite unter der Schräge platzieren.

    Aber auch nicht direkt. Ein vornehmer Abstand zu Rückwand (wie bei einer senkrechten Wand) sollte auch unter einer Schräge eingehalten werden. Aber das kann man ja in der Praxis noch schnell nach Gehör korrigieren (Abstand variieren), so dass der Tieftonbereich nicht zu aufgeblasen daher kommt. Dazu muss man ja nicht das ganze Zimmer umstellen.

    Einen Raum zu Hause quasi aus dem Stand akustisch optimal einzurichten grenzt schon fast an ein Glücksspiel. Ich würde mich mittels "Versuch macht kluch" herantasten. Grundsätzlich würde ich aber auf (akustische) Symmetrie achten, soweit dies möglich ist.

    Für Aufnahmen des Schlagzeugs wurde ich auch eine recht freie Aufstellung im Raum versuchen und den Raum auch nicht ganz tot dämpfen. Wenn etwas Raumakustik auf den Aufnahmen enthalten ist, muss da ja nicht unbedingt schlecht sein.

    Wenn man es ganz genau nehmen möchte, spielt bestimmt das Baumaterial deines Raumes auch mit hinein. Mindestens die Dachschräge ist bestimmt nicht massiv und wird theoretisch von tieferen Frequenzen zum Schwingen angeregt. Dachgeschosse werden ja gerne mal nachträglich insgesamt mittels Leuchtbauwänden ausgebaut.

    Ich bin in einem Fertighaus Baujahr 1975 aufgewachsen und fand es frustrierend, dass ich in meinem Zimmer keinen HighEnd-Klang hin bekam. Aber groß geworden bin ich trotzdem und aus mir ist auch etwas geworden. ;)

    Der Eindruck des "leise" spielens entsteht, wenn ausnahmsweise nur Chocalho (=Shaker) und Agogo einen Solopart haben. :D

    Die Größe einer Gruppe wird wohl eher durch den Radius des regionalen Einzugsgebietes bestimmt.

    Meine Erfahrung ist halt, dass in einer Samba-Gruppe unserer Breitengrade tendenziell eher Grobmotoriker zu finden sind. Deswegen bin ich da auch schon lange wieder raus. Es gibt aber auch Menschen, die dort ausharren, auf bessere Zeiten warten und an das gute im Menschen glauben.