wenn jemand z.B. ein Bierglas auf die Bühne schmeißt und einen Musiker am Kopf trifft ...
Chicken wire! (Wer alt genug ist, wird das verstehen)
wenn jemand z.B. ein Bierglas auf die Bühne schmeißt und einen Musiker am Kopf trifft ...
Chicken wire! (Wer alt genug ist, wird das verstehen)
wo eine sichtlich aggressiv verstörte Frau zum Tanzpublikum vor der Bühne gerannt kam und ihren gefüllten Getränkebecher auf die Bühne geschmissen hat.
Au weia. Ich hab ja vor vielen Jahren in einer Tanz- und Showband gespielt, viel im Sauerlandstern und so. Da ging es gelegentlich schon übel zu, "Fleisch ist mein Gemüse"-mäßig, aber sowas ist mir nicht passiert.
und überlanger Bassdrum (die war wohl auch tontechnisch problematisch).
Das kann ich mir vorstellen. Die großen Hupen neigen zum Wummern.
Bei insgesamt 5 Gesangs-Mikros und IE-Monitoring können sehr laute Becken aber in mehreren Hinsichten zum Problem werden. Das sind halt grundsätzlich wichtigere Baustellen als durchgehende Chromböckchen, reflektierende Folie und so ein Schnickschnack.
Funktion first, Design second.
Und gewisse Situationen hatten mir in der kurzen Zeit schon gut veranschaulicht, warum es sich kaum lohnt neues bzw. "neu" gebraucht gekauftes Zeug für Touren in der Form zu besorgen.
Was meinst du damit?
die Montage des Rides auf der Bassdrum ohne eigenes Stativ.
Das sieht man schon sehr selten.
Ist aber ultra-praktisch!
Ich finde es viel entspannter, wenn ich meine Blickrichtung zur Bühnenmitte bzw. zur gesamten Band und zum Publikum habe, ohne den Kopf weit nach rechts drehen zu müssen
Das sollte der Arbeitsschutz schon gebieten. Man übt ja, spannungsfrei am Schlagzeug zu sitzen und so gesundheitliche Risiken zu minimieren. Für die Bandkommunikation Verrenkungen ausführen zu müssen, ist kontraproduktiv.
Ich bin mit dem Set schon an sehr verschiedenen Bühnenpositionen gewesen, mittig nach vorne orientiert, seitlich links oder rechts zur Bühnenmitte orientiert, ganz am seitlichen Rand der Bühne, aber immer so orientiert, dass die Bandkommunikation funktioniert. Design folgt Funktion könnte man sagen.
Moin,
könntest du bitte ein Klangbeispiel von dem Scheißsound posten, dann kann man evtl. hören, wo das Problem liegt?
Nils
Moin,
ich habe versehentlich eine HiHatmaschine in Dortmund ersteigert, die leider nicht vom Verkäufer verschickt wird. Könnte die jemand für mich abholen und nach Worpswede verschicken?
Viele Grüße, Nils
Mittlerweile scheue ich mich aber eben nicht mehr, in Ausnahmefällen auch mal die ein oder andere Schraube etwas zu lockern, wenn's schnell gehen muss.
In so einem Fall drücke ich mit dem Handballen einmal kräftig auf's Fell, was meist dazu führt, dass ich die eine oder andere Schraube danach wieder etwas anziehen muss.
Aber ich sehe keinen Grund, nicht auch mal eine Schraube leicht zu lockern, wenn dieser Bereich a) etwas zu hoch ist und b) die Stimmung insgesamt auch zu hoch ist
Ich empfehle, etwas weiter herunterzustimmen und dann wieder hoch. Der Grund ist die Reibung des Fells auf der Gratung. Es kann passieren, dass das Fell zunächst nicht so weit über die Gratung rutscht, wie die Schraubendrehung es erlaubt und dies dann später im laufenden Betrieb nachholt. Gitarristen und Bassisten kennen das Problem auch und mache es normalerweise ebenso.
Dir geht es um das Prinzip "Fellkragen auf Gratung", mir geht es um das Prinzip "Überdehnung".
Schon richtig, nur kann ich einerseits physikalisch und andererseits aus reicher Erfahrung begründen, warum es sinnvoll ist, das so zu tun. Wie ich weiter oben schon schrieb, bewirkt das von mir propagierte Verfahren lediglich eine Beschleunigung dessen, was ohnehin passieren wird. Zumindest, wenn man es mit der mechanischen Spannung im Prozess nicht übertreibt. Dabei ist die von dir bemängelte Überdehnung gewollt, es geht ja gerade um die dauerhafte Verformung der Folie.
ansonsten ist das etwas schwierig zu erklären in worte zu fassen.
Ich halte es mit dem Sprichwort: wenn du es nicht einfach erklären kannst, hast du es noch nicht gut genug verstanden. (vermutl. Einstein)
Sowohl bei (den meisten) Trommeln als auch bei (den meisten) Fellen handelt es sich um genormte Industrieware die in aller Regel einfach "passt".
Das stimmt leider nicht. Die Kesselvorprägung eines Fells ist lediglich eine grobe Wette des Herstellers auf die Position der Gratung, auf der es einmal aufliegen wird. Trommelhersteller bauen ihre Kessel unterschiedlich im Durchmesser, die meisten leicht untermaßig, aber eben nicht identisch, und auch die Position der Gratung auf dem Kesselfleisch ist unterschiedlich. Deshalb macht man über höhere mechanische Kraft und ggf. Wärmezufuhr eine Art "Bügelfalte" ins Fell, die dann genau an der Kontaktfläche zwischen Fell und Trommel sitzt.
Auch ohne so ein Zentrierungsverfahren wird das Fell nach einigen Wochen genau diese "Bügelfalte" bekommen, weil das fell sich langsam auf die Gratung formt. In diesen Wochen wird man wegen der Verformung des Fells allerdings des Öfteren nachstimmen müssen. Mit ordentlich durchgeführter Zentrierung ist es direkt stimmstabil.
zwei schlüssel brauchts nicht dazu, und gegenüberliegend und vielleicht sogar gleichzeitig eindrehen,
brauchts nicht, kann sogar eher kontraproduktiv sein.
Kannst du erklären, warum das kontraproduktiv sein soll? Ich bin gespannt auch die Begründung.
Wenn die das nicht aushalten hast du definitiv zu stark gespannt. Zentrieren heißt nicht die Spannschrauben anzuknallen bis gar nix mehr geht. Abgesehen von Billigtrommeln sind in der Regel auch genug Spannschrauben vorhanden, sodass weniger Drehmoment pro Schraube nötig ist. Und ansonsten halt gleichmäßig anziehen. Ich mach das immer mit zwei Stimmschlüsseln gegenüberliegend und mach max. 1/2 Umdrehung, bis ich weiter gehe.
Naja, immerhin werden lt. Drum Tuning Buch zwei und lt. Drum Tuning Bible sogar drei ganze Umdrehungen je Stimmschraube fürs Zentrieren empfohlen... da kommt dann schon bissl Druck auf jede Scheibe...
Wie viele Umdrehungen man am Ende braucht, hängt von mehreren Faktoren ab, wie
- dem Startpunkt, ab dem du die Umdrehungen zählst,
- wie gut Kesselvorprägung des fells und Kesseldurchmesser zusammenpassen
- Gewindesteigung der Spannschrauben
- Stärke der Fellfolie / Anzahl der Lagen
Aber pro Runde empfehle ich auch je 1/2 Umdrehung an jeder Schraube und wie Marius schrieb, die Verwendung zweier Stimmschlüssel gleichzeitig.
Ich halte von der ganzen Zentriereritis gar nichts, insbesondere
nicht vom Dehnen oder gar Erhitzen des Fells. Die Folie altert
dadurch künstlich.
Das ist falsch. Die Folie stammt aus der Elektrotechnik und wird beispielsweise in Kondensatoren als Dielektrikum verwendet. für solch eine Anwendung braucht man temperaturstabiles Material, was Mylar auch ist. Mylar enthält keinerlei Weichmacher und der Schrumpfungsbereich beginnt erst bei 150 Grad Celsius.
Mir konnte bisher niemand vernünftig und für mich nachvollziehbar
erklären, warum ich eine Trommel erst höher stimmen soll als ich
sie nachher haben will.
Hättest du mal mich gefragt, ich hätte es dir erklärt.
Es hilft nix: üben, üben, üben, wenn es einem nicht in den Schoß fällt.
!!!
Ich hatte in den ersten Jahren meines Trommlerdaseins große Probleme mit allem, was die Füße anging. Dann habe ich wirklich intensiv daran gearbeitet und nun ist mein Bassdrumfuß besser entwickelt als die Hände.
Ganz wichtig: laaaangsam üben und dabei mitzählen. So? Nein, immer noch zu schnell, noch langsamer. Genau.
dass man am Resonanzfell kaum Attack in die Sache kriegt
Du hast ja mal eine Aufnahme von mir gemixt und die von der Challenge kennst du auch. Ich finde, dass da genug Attck drin ist. So liegt das Mikro davor:
Wow, eine Snare als Altersvorsorge
Bei liegt das Mikro auf Teppich, das muss aber vermutlich nicht sein. Der Abstand zur Trommel ist 2-5 cm. Man kommt so halt ohne Loch in Trommel und Fell aus.
aber außen am Reso und besonders am Schlagfell ist eine Mikrofonierung der Bassdrum einfach unvorteilhaft,
Auf der Bühne bin ich bei dir, für (Studio)Aufnahmen klappt es bei mir mit einer Grenzfläche vor der Bassdrum ziemlich gut. Ja, man hat mehr Übersprechen, aber die Bassdrum hat so auch raum.
Der Dämpfungseffekt einer Gratung ist damit bei größeren Durchmessern entscheidend geringer.
Das passt schon. Die Form der Gratung ist bei größeren Durchmessern weniger relevant. Berg und Tal sollte sie trotzdem nicht sein, weil sonst Nebengeräusche entstehen können.