Beiträge von nils

    Besorge dir einen Bürostuhl mit Rollen und setze dich gelegentlich zum Üben darauf, statt auf den typischen Hocker. So lernst du, im Knie spannungsfrei zu spielen, weil jede Spannung im Knie dazu führt, dass du vom Set wegrollst.

    Das würde mich mal genauer interessieren. Kannst du das mal näher erläutern, was du mit Spannung im Knie meinst?

    Bei mir war es so, dass mein rechter Oberschenkelmuskel "mitgearbeitet" hat, wenn ich die Bassdrum getreten habe, insbesondere bei Doppelschlägen. Leider bringt das für das Bassdrumspiel nichts, es ist sogar kontraproduktiv. Es ist ähnlich, wie der Versuch mit den Händen schneller zu spielen, als man eigentlich kann. Man wird die Oberarmmuskeln anspannen und irgendwann fängt man an zu krampfen.

    Wenn man nur aus dem Fußgelenk, also aus dem Wadenmuskel, genau senkrecht von oben das Pedal tritt, kommt man wesentlich weiter und verschwendet keine Kraft. Um das zu üben, habe ich den Bürostuhl mit Rollen verwendet.

    stets Schuhe mit Ledersohle zu tragen.

    Für mich muss es nicht unbedingt Leder sein, aber leichte Schuhe mit dünnen Sohlen haben definitiv Vorteile, wenn man schnell und dosiert spielen will.


    Weitere Tipps für Anfänger:

    1. Besorge dir einen Bürostuhl mit Rollen und setze dich gelegentlich zum Üben darauf, statt auf den typischen Hocker. So lernst du, im Knie spannungsfrei zu spielen, weil jede Spannung im Knie dazu führt, dass du vom Set wegrollst.

    2. Stelle dir einen großen Spiegel in den Proberaum, sodass du dich beim Spielen beobachten und deine Bewegungen besser kontrollieren kannst.

    3. Nimm dich öfter mal auf, ein Smartphone reicht völlig für den Anfang. Neben der visuellen (siehe Nr. 2) ist auch die akustische Selbstkontrolle wichtig.

    4. Lerne dein Schlagzeug zu stimmen. Ein Schlagzeug, das gut klingt, macht mehr Spaß und führt zu mehr Motivation und Ausdauer beim Üben.

    scheint diese subjektiv! überzukompensieren (was es in Wahrheit nicht tut),

    Denkst du, dass ich mich falsch einschätze?


    P.S: Ich bin auch körperlich fitter als mit 30, da ich vor einigen Jahren angefangen habe, regelmäßig Sport zu treiben, was ich seit Ende meiner Uni-Zeit nicht mehr getan hatte. Vielleicht baut man hörbar nur dann altersbedingt ab, wenn man in jungen Jahren WIRKLICH auf dem körperlich machbaren Zenit seines Schaffens war. Das war ich nämlich garantiert nicht.

    Jetzt zu meiner eigentlichen Frage:

    Habt ihr Ideen, wie man eine Cajon noch adjustieren kann, um möglichst nah an einen Basedrumsound ranzukommen? Mehr Wums, weniger hölzernd!


    (Hab mir schon überlegt, wie es klingen mag, ein Loch in die Schlagseite zu sägen und mit einem Fell zu bespannen.)


    Bin offen für kreative Ideen!

    Ehrlich gesagt habe ich es irgendwann aufgegeben. Es ist und bleibt eine Holzkiste.

    Am Ende war das kaum mobiler als ein "kleines echtes" Drumset - im Gegenteil.

    Genau wegen solcher Erfahrungen, bin ich mittlerweile bei einem sehr kleinen, aber eben "richtigen" Drumset aus Trommeln gelandet. Es klingt für meine Ohren deutlich besser und lässt sich gewohnter spielen.

    16er Bassdrum aus einem umgekippten Floortom mit Pearl JG-16 Jungle Bassdrum Adapter, 8er und 12er Tom, 8er Roto als Snare umgebaut. Alles zusammen passt auf mein Lastenrad. Gestern war ich damit in der Bremer Fussgängerzone als Strassmusiker unterwegs.

    Ich habe da keine Meinung zu, muss jeder selbst entscheiden wann er abtritt.

    Die Frage für mich ist, wann den der Abbau der Fähigkeiten denn nun beginnen sollte. Dass Stimmen irgendwann nachlassen, ist ja bekannt, aber trommeln ist anders als singen.


    Da ich mich selbst oft aufnehme, habe ich dabei jedes mal die Gelegenheit, mein eigenes Tun zu reflektieren. Überraschenderweise bin ich heute besser als je zuvor in den 39 Jahren, die ich trommle (bin 54). Ich lerne immer noch dazu, kann schnellere Sachen spielen als noch vor ein paar Jahren, meine Shuffles werden besser, der Groove tighter.


    Nun kann man sagen "Na, dann war es ja wohl noch nie so dicke mit deinen Fähigkeiten, wenn du dich noch verbessern kannst", oder aber es ist eine Haltungsfrage, immer daran zu arbeiten, besser zu werden.


    Andererseits habe ich schon einige uralte Trommler spielen sehen, die es noch richtig drauf hatten, Art Blakey mit über 70 z.B. Wenn man noch hungrig und dazu einigermaßen gesund ist, muss man vielleicht nie abtreten, bis es einen irgendwann dahinrafft.

    Hier bin ich am Taumeln, ob es der Gesang des Handy-filmenden ist, oder...

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    Notenständer, Wasserfläschli (wie ich in der Schweiz sagen würde) und Mikrofon mit Ständer ist jedenfalls nicht Rock'n'Roll ^^!

    Wo bleibt denn dem Bobby sein (Lyric-)Gedächtnis, wenn er sich noch nicht mal den Refrain seines größten Gassenhauers merken kann :/?!

    Vor einigen Jahren war ich als Drumtech mit Floyd Reloaded unterwegs, die Bobby Kimball für einige Songs als Gaststar gebucht hatten. Auf den Bühnenmonitoren waren sämtliche Lyrics für ihn im Posterformat aufgeklebt. Außerdem hatte er beidseitig Hörgeräte drin. Offenbar hat das Rockstarleben seinen Tribut gefordert.

    Der aktuelle Post "nur" deswegen, weil das downtuning immer häufiger/massiver um sich greift und teilweise noch neue Modi neben dem Downtuning zur Stützung/Kaschierung des Gesangs hinzukommen.

    Wow, vielleicht sollte man dann einfach irgendwann in Rente gehen. Bei Mother's Finest, die ich in Worpswede in der Music Hall vor etwa 3 Jahren gesehen habe, ist mir aufgefallen, dass neben dem Downtuning die Hallfahne an den Gesangskanälen ziemlich lang gezogen war. Hörbar waren die Stimmen allerdings noch.

    Damit hast du dann dein Statement debunkt.

    Nein. Meine Kritik bezieht sich auf den mechanischen Dynamikumfang, also darauf, in welchem Bereich der Anspiel-Impuls-Stärke der Trigger tatsächlich unterschiedliche Werte ausgeben kann. Das ist nun mal etwas ganz anderes, die Frage, wie viele Lautstärkestufen das System elektrisch wiedergeben kann.

    Insbesondere im Bereich sehr geringer Schlagstärke tut der Trigger erst mal: nichts. Dann findet man einen Bereich, in dem man die angesprochenen 127 Stufen abrufen kann. Spielt man noch stärker an, tut sich am Ausgangssignal nichts mehr. DAS meine ich.

    Was man .. auch noch betrachten sollte ist die Ergonomie

    Guter Punkt. Die Ergonomie ist einer von zwei Gründen, weshalb ich auf ziemlich kleine Größen* umgestellt habe. Man wird ja nicht jünger.

    * : Im Vollausbau 8-10 oben und 12-14 unten.

    Stimmtechnisch gibt's da eigentlich nichts zu beachten.

    Hmmm, auch wenn ich nicht auf konkrete Notenwerte stimme (wurde im DF schön des öfteren thematisiert), lege ich doch Wert auf die Intervalle zwischen den Toms. Dabei ist mein Ziel, grobe Terzen zu stimmen, damit ich zum jeweils übernächsten Tom eine Quinte bekomme. Im Zweiklang hat eine Quinte den idealen Differenzton mit der Oktave unter dem tieferen der beiden Töne. Das ist meine Übersetzung des Power Chord für Schlagzeug. Bei 10-12-16-18 kommt man fast zwangsläufig zu Terz-Quinte-Terz, man findet also nur eine Quinte in der Tomreihe, weil für's 10er und für's 18er das 14er als Bezugspunkt fehlt.

    ich bin nicht aus Watte und habe nichts gegen konstruktive Kritik

    Ganz unabhängig von Geschmacksfragen fällt mir auf, dass du bei jedem kleinen Fill, auch wenn du nur mal einen Schlag auf's Tom machst, sofort timingmäßig ins Schwimmen kommst. Mein Empfehlung ist, ganz grundlegend am Timing zu arbeiten, einfache Beats auf Click und dann vorsichtig an Fills herantasten. Dabei zur Kontrolle alles aufnehmen und auswerten. In Time zu bleiben ist die wichtigste Anforderung an alle SchlagzeugerInnen.

    für Jazzdrummer mit viel Dynamik ist auch das beste E-drum nichts, würde ich weder im Studio noch Live empfehlen.

    Der geringe mechanische Dynamikumfang ist und bleibt das größte Manko bei elektrischen Trommeln, direkt gefolgt von klanglichen Defiziten bei den Beckensamples.

    Ich wollte mich vor vielen Jahren mal bei der Entwicklung der Gewa-E-Schlagzeuge einbringen (damals war ich Remo-Endorser bei der Gewa) und statt der typischen Methode Samples abzufeuern, ein Drum-Modeling implementieren, damit sich die Pads klanglich so benehmen, wie akustische Trommeln. Als Elektrotechniker und Informatiker bringe ich das nötige Wissen dazu mit. Die wollten aber nicht.

    Hat der Mischer sich geäussert, was konkret nicht gut ist?


    Meine Prüfpunkte wären (ohne die konkrete Kritik des Mischers zu kennen):


    - innere Dynamik: Die einzelnen Instrumente müssen in ausgewogener Lautstärke im Gesamtklang vorkommen, insbesondere Becken dürfen nicht so laut sein


    - der Beckensound an sich: die meisten Samples elektronischer Schlagzeuge finde ich ehrlich gesagt unterirdisch. Das lohnt sich sicherlich die Suche nach den besten, ggf. solltest du welche nachkaufen.


    - EQing: gerne sind entweder zu wenige oder zu viele Bassfrequenzen im Sound. Bei Mischung über Kopfhörer sind das eher zu viele, dann mullt das auf der PA. Also am besten bei 75Hz einen Low-Cut setzen.


    - Auswahl der Samples insgesamt: da sind doch noch andere Kits drin, probier mal was aus.


    Ich würde das Kit im Proberaum auch mal über eine PA laufen lassen und dann die Einstellungen vornehmen, Kopfhörer sind klangtechnisch ja sowas wie eine Lupe, die PA ist dagegen ein Fernglas. Daher sollte man sich nie allein auf einen Kopfhörer-Mix verlassen.