Beiträge von nils

    Ich hab zwar lauter altes Zeug, aber da es größtenteils von Pearl ist, fehlt der Vintage-Nimbus und die Preise bleiben bisher moderat. Wenn ich was verkaufen will, ist das von Nachteil, will ich was dazukaufen, ist es vorteilhaft. Allerdings habe ich schon länger das Gefühl, dass die Serien meiner Trommeln seit etwa 4-5 Jahren deutlich seltener gehandelt werden als früher. Vielleicht tut sich ja doch noch was.

    Spiele ich, mal abgesehen von der Orchestrierung, anders, wenn ich mein Equipment auf das kleinste Maß reduziere?

    Ich würde sagen ja, auf jeden Fall. Und zwar nicht nur, wenn man weniger oder anderes Equipment vor sich hat, sondern eben auch, wenn man die Position einzelner Elemente sehr verändert und Trommeln oder Becken an sehr ungewohnte und/oder gar ergonomisch nachteilhafte Positionen hängt. Man bricht damit eingefahrene Bewegungsmuster auf und schlägt nicht automatisch und unüberlegt immer an der selben Stelle auf die selbe Trommel, weil's einfach nicht mehr geht.

    Es hat durchaus seinen Reiz, ab und zu mal mit sowas rumzuexperimentieren.

    Absolut. Ich hatte mal eine Phase intensiven Ausprobierens, in der ich jede 2. bis 3. Probe ein komplett anderes Setup ausprobiert habe. Zu der Zeit hatte ich gerne eine große Burg um mich herum, es gab also viele Möglichkeiten. Am Ende bin ich bei einem klassischen 4-Piece Setup mit möglichst flachen Winkeln gelandet. Auch wenn ich zusätzliche Toms verwende, ändere ich am Kern des Sets nichts.

    Der nächste Schritt war dann einige Jahre Später die Reduktion der Kesselgrößen. Heute bin ich bei einer 16er Bassdrum und kleinen Toms angekommen (8-10 oder 8-12, manchmal 8-10-12-14), auch die Becken wurden tendenziell kleiner. Das hat auch ergonomische Vorteile (das Alter, ihr wisst ja...), aber der wichtigste Punkt ist, dass man mit kleinen Trommeln und Becken leiser spielen kann.

    Bin noch ganz geplättet von dem, was da gestern Abend in Hamburg von den vier Californier geboten wurde. Als Illuminist war ich neben der goilen Mugge auch schwer von dem Licht und dessen Programmierung beeindruckt.

    Und mit der Vorband Brass Against war die Stimmung gut angeheizt.

    Es war einfach toll, nach über zwei Jahren mal wieder ein Konzert mit über 10000 anderen erleben zu dürfen, Glücksgefühle und Gänsehaut inbegriffen!

    Volle Zustimmung. Ich war mit meinem Sohn da und habe es sehr genossen.

    Ich hab das schon ausprobiert und bin in jedem Fall bei einer Hihat. Damit kann ich das Crash gut ersetzen, das Ride benutze ich eh relativ selten. Entweder wäre das die Dream Bliss in 13" oder die Paiste 602 Medium in 14" (so'n altes Ding von '71).

    Juhuu, wir hatten den ersten Gig mit dem Kleinmusikverein! Am Sonntag haben wir in der Schnoor Destille in Bremen gespielt. Die spannende Frage war aus meiner Sicht, ob das Konzept. sehr frei über nur ganz grob verabredeten Grooves zu improvisieren einerseits mit uns funktionieren würde, oder ob der Stress der öffentlichen Darbietung zur Verkrampfung führen und damit die Interaktion zerstören würde, und andererseits, ob das Publikum uns akzeptieren würde. Beides hat funktioniert, obwohl die Randbedingung etwas schwierig waren: der Bassamp stand aus Platzgründen vor der Bassdrum, weswegen ich den Bass kaum hören konnte. Das macht das Zusammenspiel deutlich schwieriger.


    Hier ein paar Eindrücke.220417_SchnoorDestille_Tafel.jpg


    Die Bühne war recht kompakt.

    220417_SchnoorDestilleBuehne.jpghttp


    Ein kleiner Videoschnipsel

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Jetzt frage ich mich nur wie du bei dem BD3000 einen vernünftigen Attack schaffst

    Wie bei jeder Mikrofonierung ist ganz entscheidend, wo genau das Mikro platziert ist, es macht halt nicht nur der Preis den Klang. Die Stimmung der Trommel kommt ebenfalls dazu. Stimmung + Mikroposition und ggf. + Raum (falls das Mikro nicht innen in der Trommel ist).

    Tama ist halt Mättl,

    Es ist schon erstaunlich, welche Klischees an Marken hängen. Gretsch ist für Jazz, Tama ist für Metal, Ludwig ist ...., DW ist.....

    Das Schlimmste für eine Marke scheint zu sein, in keine bestimmte Schublade zu gehören, dann fehlt die Erzählung. Aber soll ich euch was sagen? Ich habe schon Metal, Jazz, Rock, Funk, Blues, Pop, Prog-Rock und diverse andere Stile auf demselben Set gespielt - und es ging !!! :/ ;)

    Ich bin nach ein paar (Irr-)Wegen schließlich wieder da angekommen, wo ich angefangen habe....
    Wie ist das bei euch so?

    Bei mir definitiv nicht.
    Ich stand in meinen Anfangstagen auf Paiste 2002, und eher dicke Becken, Richtung heavy. Genau die mag ich jetzt gar nicht mehr.


    Seit vielen Jahren spiele ich leichte Becken, vom Klangcharakter eher Richtung dunkel mit mehr oder weniger Trash-Anteil. Diese Vorliebe hat sich bei mir ziemlich stabilisiert und wird sich vermutlich so schnell nicht mehr ändern. Schwerere B20-Becken und insbesondere der "Paiste-Klang" sind mir zu eindimensional und zu wenig komplex. Mag aber auch mit meiner Musikrichtung zusammenhängen.

    Mir geht es ganz ähnlich. Am Anfang wollte ich spitz klingende Becken. Die Hihat sollte so klick-klick machen, wie in "Money's too tight (to mention)" von Simply Red. So wurde es (ca 1985/86) eine 2002er (14), als Crash gab es ein 505er (16) und das erste neu eingekaufte Ride musste unbedingt ein 3000er Power Ride sein (22) je mehr Ping, desto besser.

    Bei Crash und Ride Becken habe ich weniger Änderungen durchgemacht, als bei HiHats. Irgendwie ist es mir immer gelungen, die Becken durch veränderte Spielweise (Schlagwinkel, -Stärke und -Tangente) den Klang nach Bedarf zu formen.

    Aber die Hihats haben es mir angetan.

    Zuerst also die 2002er. Ein paar Jahre später hab ich eine frühe Sabian HH HiHat gebraucht erworben, recht schwer, aber weicher im Klang als die Paiste. Mit einem Gebrauchten Set kam eine Zidljian Quick Beat hinzu, sehr schwer und auch eher Spitz im Klang. Dazu im kam auch noch ein 22er Zidjian Ping Ride.

    Als meine Musik sich in Richtung Funk entwickelte, kam mir eine 13er Dream Bliss Hihat gerade Recht, schön dünn, leicht und trashig im Sound. Aber parallel dazu hab ich auch eine NoName Hihat aus der Grabbelkiste bei PPC gekauft, die einen sehr hohen Ton hat, ohne dabei spitz zu klingen. Perfekt für sehr leise Besenarbeit, sehr präsent ohne aufdringlich zu sein.


    Lange habe ich den Klang meiner Becken nur durch Neuerwerb und Spielweise geformt und dachte, dass man zwar Trommeln stimmen kann, aber Becken eher nicht - bis der Workshop bei Chris Kamin kam. Seither hämmere ich auch mal auf Becken herum, um sie zu verändern. Mein derzeitiges Haupt-Ride ist ein umgearbeiteter alter Messing-Teller. Aber auch durch jahrelange Benutzung ändern sich die vorhandenen Becken. Das alte 3000er Power Ride ist zwar immer noch so schwer, aber es klingt heute ziemlich weich, genau so, wie die meisten anderen meiner Becken, die viel gespielt wurden. Ich find's gut.


    Wer jetzt hier noch keine Philosophie erkennt: ich auch nicht. Wenn ich Becken kaufe, sollen sie sich möglichst in ein Gesamtbild einpassen, das aber nicht so ganz klar definiert ist. Ich höre mir das Becken genau an und entscheide dann. Oder ich kaufe Becken mit gebrauchten Sets einfach mit. Das war auch schon oft eine schöne Überraschung.

    So.....mal wieder eine neue Aufnahme. Diese Nummer heißt Morgens auf der Weide. Wie immer 4-Spur ohne Netz und doppelten Boden.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Was gibt es hier für Empfehlungen?


    Kurz: Brauche Input für mein GAS. 8)

    Je kleiner und je dünner, desto leiser. Dream Bliss in 13 Zoll könnten was für dich sein. Die sind recht dünn und lassen sich auch gut mit Besen spielen (was ich seit Jahren tue).


    P.S.: ein 16er Floortom mit Umbausatz/Riser ist als leise und kompakte Bassdrum sehr gut (ggf. mit Mr. Muff am Schlägel). Ich hab, wie du, mit eine Cajon als Kick angefangen, bin dann aber bald umgestiegen, weil der Sound mich nicht zufriedengestellt hat.

    bestehend aus alten greisen...Der Gitarrist feiert seinen 25 Hochzeitstag

    :/ Dann ist er ungefähr so alt wie ich.....also bin ich schon ein Greis?


    Zum Thema: ich war früher auch vor Gigs sehr nervös, das Blut geflutet von Adrenalin. Das wurde bei mir nur durch Wierderholung besser, je mehr Gigs ich gespielt hatte, desto weniger Adrenalin vorher. Vielleicht ist es eine gute Idee, gelegentlich bis zum Sommer 2-3 Leute zur Probe einzuladen, damit du dich langsam an Publikum gewöhnen kannst.


    Ich habe einfach mehr oder weniger souverän das gespielt, was nötig war und auch die Exzentriker (meist Solo-Sänger und Gitarristen) einfangen können. Das war notwendig in der Situation. Und so sehe ich das auch bei allen anderen Gigs. Lern dein Zeugs, sei souverän und vorbereitet und spiel keinen Scheiß. Auf den Rest hast du keinen Einfluss!

    lass einfach alle Fills weg und markier neue Parts höchstens mit nem herzhaften Crash. Kein spielerisches Risiko, jeder weiß wo er ist, und das Publikum nimmt ne echt coole Socke von Drummer wahr It's that easy.

    Die Bühne hat mein Spiel auch ganz erheblich aufgeräumt und diszipliniert. Je schlichter man auf der Bühne spielt, desto weniger Fehler macht man.