Beiträge von nils

    Hast du auch ne neue Idee und ne Möglichkeit gefunden Keyhole auszubessern ?

    Nein, ich glaube auch dass es da keine Lösung gibt. Mit einem Fräser aufbohren evtl, aber dann wackelt das Becken sicher katastrophal auf dem Beckenständer. Ich hatte hatte auch schon Becken mit Keyholes, hat mich aber eig nie gestört.

    Es sollte ja möglich sein, das Loch erst zu vergrößern und dann eine Art Öse einzusetzen, um es wieder zu verkleinern. Evtl. ginge auch eine Hohlschraube mit einer Mutter. Sowas wie die hier:

    hohlschraube-oeleinfuellrohr-113115495.jpg

    Neben dem Preis dürften auch die derzeitigen Lieferzeiten für Unmut sorgen… Meine im April bestellte 18" Prolite Bassdrum wird mir voraussichtlich erst im Oktober geliefert. Bei den SQ2 Trommeln ist es wohl noch ne Ecke schlimmer.


    Ich denke, das dürfte bei den Topserien der anderen Hersteller nicht wesentlich anders sein… :(

    Das war früher auch nicht unbedingt schneller. Ich habe 2003 auf ein 12er Tom (Pearl BRX) 9 Monate gewartet. Das 8er und das 10er hatte ich "schon" nach 4-5 Monaten.

    Edit: erledigt, Abholung ist schon organisiert.


    Hallo zusammen,


    ich suche jemanden, der eine 24er Bassdrum aus Duisburg abholen und entweder an mich schicken könnte, oder sie nach Bremen mitbringen würde.


    Viele Grüße, Nils

    Da ich kein Achtermikrofon habe fällt bei mir erst einmal die Mid-Side Mikrofonierung so wie so aus.

    Nur, falls du das mit Bordmitteln mal ausprobieren möchtest: Man könnte die Acht mit zwei genau entgegengesetzt positionierten (Super)Nieren emulieren. bei einer muss dabei die Phase umgedreht werden und dann müssen beide auf einem Monokanal zusammengeführt werden.

    Sehr schön!

    Ich hab das vor 9 Jahren auch mal gemacht.

    Bei mir waren es die Verfahren XY, MS, ORTF, Klein AB, groß AB, Recorderman und Glyn Johns

    Damals hab ich alle Mikrofonierungen auf einmal am Schlagzeug platziert und es wurde nur einmal gespielt. So haben die Spuren maximale Vergleichbarkeit.

    Snareständer ist immer das beste - die Dinger sind super steif, da wird

    keine Schwingung übertragen und der Kessel muss ja selbst schwingen, denn die Energie

    kann ja nicht "verloren" gehen.

    Da kann ich nicht zustimmen. Abgesehen von klar sichtbaren ergonomischen Nachteilen ist der Snareständer für ein Tom so ziemlich das schlimmste, was man tun kann, wenn das Tom schwingen soll. Ist das Tom am Snareständer schön eingeklemmt, kann der Kessel kaum bis garnicht mehr schwingen, aber auch lose auf dem Snarestativ bewegt es sich kaum. In der Folge klingt es abgewürgt, kurz und attacklastig. Wenn man aus optischen Gründen das Tom unbedingt so betreiben möchte, kann man den Gauger Flex-Frame verwenden, um das Tom vom Stativ zu entkoppeln. Dann kann es auch wieder schön schwingen.


    P.S.: Wer mehr dazu wissen möchte, kann mal nach "Schwingungen und Schallabstrahlung von Trommen" von Ingolf Bork (ca. 1981) suchen. Auf S. 203 ff. beschreibt er eine Untersuchung zum Ausschwingverhalten von Trommeln in Abhängigkeit von der Einstecktiefe auf dem Halter. Die Unterschiede im Ausschwingverhalten führt er auf die veränderte mechanische Impedanz der Anordnung zurück.

    Also die Fragen, die mich dabei so bewegen, sind folgende:

    1. Braucht es überhaupt ein Zweit-Set? Das kommt natürlich auf das persönliche Budget an, und ob man sich den Luxus leisten möchte oder lieber immer auf- und abbaut!

    Klares Ja! Ich probe mit zwei verschiedenen Bands in unterschiedlichen Proberäumen, allein dafür brauche ich schon ein Zweitset, um nicht immer Trommeln transportieren zu müssen. Darüber hinaus habe ich noch diverse Sets an unterschiedlichen Orten, aus Gründen, wie man so schön sagt.

    Wenn 1. mit "ja" beantwortet:

    2. Verfolgt man beim Zweit-Set einen gänzlich anderen Ansatz bezogen auf Kessel-Größen/Footprint oder Sound und Optik (Erst-Set "moden/Zweit-Set Vintage Sound).

    Ich tue das nicht. Für mich ist eine größtmögliche Ähnlichkeit wichtig, weil ich mich nicht ständig umstellen möchte. Natürlich gibt es mal Unterschiede, ich hab z.B. an einem Set eine 26 Marching-Bassdrum als Side-Bassdrum (ähnlich wie Stanton Moore).

    3. Will man denselben Set-Aufbau zuhause und on the road, also z. B. an beiden Sets 4 Toms und dieselbe Anzahl Becken und Beckenart? Oder tuts für on the road ein kleinerer Aufbau, und für die ganz großen Gigs (ich spreche hauptsächlich vom Hobbybereich) nimmt man dann doch das Hauptset mit?

    Ich spiele meistens ähnliche Aufbauten, auch im Proberaum habe ich einen eher sparsamen Aufbau mit zwei Toms, nur gelegentlich probiere ich mal mit mehr Toms herum. Generell reicht mit eine Hihat, ein Crash oder Splash und ein Ride.

    4. Beckensätze: Reicht euch einer, den man dann für den Gig vom zuhausegebliebenen Erst-Set abschraubt oder genehmigt man sich den Luxus weiterer Becken, möglicherweise sogar genau derselben Marke/Modell. Greift man bei "Zweit-Becken" vielleicht auch eher zu "Billigmarken", weil die Becken auch backstage rumfahren oder gar von anderen Drummern (zumindest beim Soundcheck) mitgespielt werden könnten?

    Ich hab hauptsächlich alten Vintagekrempel ohne mehrfaches Vorkeommen desselben Beckens, daher sind meine Beckensätze an den verschiedenen Sets auch sehr unterschiedlich. Billigkram habe ich auch, aber eigentlich nur zu

    Mich würde der Sound interessieren.

    Mich auch

    Ich spiele schon lange mit umgebauten 16er Toms als Bassdrum, daher kann ich ein Klangbeispiel beisteuern:

    Kleinmusikverein - Dancefloor Impressions


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    Man kann die kleine Bassdrum natürlich auch dicker mixen, aber für die Art der Musik fand ich den Klang so passend.

    Da gibts doch von Pearl genau für diesen Zweck diesen Jungle Adapter. Kostet nicht die Welt 😁

    Ich habe die Pearl-Version an mehreren Sets im Einsatz und kann daher aus Erfahrung sprechen. Die Konstruktion der Beine unterscheidet sich in einem wichtigen Detail. Die Pearl-Beine neigen zum Auseinanderdriften, da sie seitliche Kräfte nicht abfangen, und bringen dabei sehr viel Kraft auf die Bein-Böckchen. Man muss die Schrauben ganz schön hart festziehen, damit das einigermaßen stabil bleibt. Die von Odd-Meter gewählte Konstruktion ist in diesem Punkt deutlich besser für's Material.

    Ich verstehe, dass hiermit gemeint ist Musik zu fühlen, statt sie stumpf zu spielen und frage mich gleichzeitig welcher Musiker, die Musik nicht fühlt?

    Wenn ich Musik aus Stilrichtungen spiele, die ich mag und kenne, dann fühle ich auch die Musik. Wenn ich aber etwas spielen soll, was mir stilistisch fremd ist, versuche ich sozusagen erst mal die Formalien zu erfüllen, um durchzukommen, bin aber nicht richtig drin, weil sich die Musik für mich immer noch fremd anfühlt. Das wären in meinem Fall Reggae oder Swing, nur um ein paar Beispiele zu nennen. Da bin ich einfach nicht zu Hause und im Ergebnis klingt es dann eben im besten Fall formal korrekt, aber es hat nicht den nötigen Groove, weil mir das Gefühl dafür fehlt.

    Klar kann man seine Ansichten, wie man die Musik sieht, kund geben, aber ich muss auf einer Diskussionsplattform auch Platz für andere Meinungen lassen.

    Hattest du in diesem Fred das Gefühl, der Platz wäre nicht da?

    Man kann ja nach Noten spielen und dabei Musik machen. Was der gute Mann vermutlich meinte, ist wohl die Tatsache, dass es vorkommt, dass eben nicht musiziert wird sondern nur das Notenbild auf dem Instrument wiedergegeben wird.

    Ja, eben das ist der Kern der Sache, die in dem Zitat von Isaac Stern gemeint ist.

    Imho

    Ich glaube, so Zitate, sollen eher zum Nachdenken anregen, als das man sie

    wie gelegentlich auch schon zitiert, auf die "Goldwaage" zu legen.

    Aber abwägen darf man sie schon.

    Das tun wir hier ja ausführlich.