Beiträge von kerplunk

    Hallo liebes DF,


    es ist ein Weilchen her, das ich hier zum letzten Mal etwas vorgestellt habe.
    Corona hat mir in den letzten Wochen Einiges an Zeit gelassen, deshalb bin ich mal wieder ins "Social Media Game" eignestiegen und habe ein bisschen Drums auf Instagram aufgenommen.
    Habe das Ganze mal zusammengestellt und auf YouTube hochgeladen. Ich freu mich über Feedback!


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    Viele Grüße,
    Robert / kerplunk

    Hui, hier ist es aber ganz schön staubig geworden :D
    Ich habe den freien Sonntag mal genutzt hier ein bisschen zu aktualisieren. Inzwischen sind zwei neue Sets dabei, alle Infos gibts im ersten Post.

    Hallo zusammen, und frohes Neues,


    ich bin sehr günstig an ein Sonor Teardrop von Anfang der 60er gekommen. Ist schonmal restauriert worden, quasi neue Felle - alles perfekt also.


    Das einzige, leider große, Problem ist das Floortom, das muss wohl auf eine Halterung vom Bein gefallen sein, die sich daraufhin in den Kessel gedrückt hat:




    Ich bräuchte mal eine Einschätzung: Kann man das reparieren? Ich habe bereits das Drumcenter in Köln und Kirchhoff angefragt, die waren eher skeptisch, ich überlege da selbst Hand anzulegen, bzw. es an einen Schreiner zu geben.


    Hattet ihr schonmal so einen Schaden und konntet ihn beheben? Wer hat das für euch getan, bzw. wenn ihr es selbst getan habt: wie? Meine Idee war, alles zu verleimen, und dann mit einer Schraubzwinge + Unterlage probieren wieder zusammenzudrücken, ausserdem könnte man von innen ein Stück Holz in der Kesselrundung quasi als "Flicken" draufsetzen - macht das Sinn, oder liege ich komplett verkehrt?


    Viele Grüße,
    Robert

    Rainer: Danke für die Blumen!


    In Arnhem ist es so, dass man nicht zwingend ein Nebenfachinstrument nehmen muss, damit ist die Uni aber eher die Ausnahme als die Regel. Viele andere Unis verlangen auch bei der Aufnahmeprüfung schon ein Klaviervorspiel.


    Trotzdem hast du als Nicht-Pianist zwingend mindestens zwei Jahre "Harmony at the Piano", sprich Klavierunterricht mit praktischer Harmonielehre zusätzlich zu deinen Theoriefächern (allgemeine Musiklehre, Harmonielehre und Gehörbildung).
    Ich hatte vor dem Studium 3 Jahre Klavier- und Theorieunterricht und habe mich mehr schlecht als recht durch diesen Part gequält. Ich würde dir empfehlen, dich da mehr reinzuhängen als ich es getan habe, das erspart Stress. Gerade für die Aufnahmeprüfung braucht es doch schon ein gutes Pensum an Theorie und Gehörbildung, damit du nach bestandener praktischer Prüfung den theoretischen Teil packst.


    Was ich Klavier- und theorietechnisch kann, reicht für meine Zwecke aus. Ich habe mich im Studium dann neben den Drums eher auf Musikproduktion und Mixing konzentriert, das war mehr mein Ding. Ich würde dir trotzdem wie gesagt raten, dich nicht nur der Fächer und Prüfungen wegen mit Klavier, Harmonie und Gehörbildung zu beschäftigen, das macht das Schreiben und Arbeiten mit Bands einfacher und kreativer.

    Moin Konstantin,


    hier vielleicht mal eine Rückmeldung von jemandem, der den ganzen Zirkus mit dem Studium (relativ) kürzlich abgeschlossen hat.
    Ich habe 2009 bis 2013 in Arnhem (NL) Jazz/Pop Drums studiert. Angefangen mit dem Spielen habe ich ähnlich wie du mit 7 Jahren und mit 15/16 habe ich mir in den Kopf gesetzt, zu probieren, das Ganze zum Beruf zu machen.
    Habe jetzt nur kurz in dein Video reingehört, glaube aber nicht, dass ich damals wesentlich weiter war als du.


    Ein paar Sachen, die ich dir also sagen kann, die du aber vielleicht auch schon weisst:
    Wenn du das Ganze wirklich willst, und dich deine Eltern im Idealfall auch noch unterstützen, dann probier es und mach die Aufnahmeprüfung.
    Schau dir davor gut an, welche Unis/Schulen für dich interessant sein könnten. Check die Seiten der Unis, such Schlagzeuger, die dort studiert haben, check die Dozenten, zieh dir soviel rein, wie möglich. YouTube ist super dafür.


    Stell dir dann eine Liste zusammen, wo du dich bewerben willst. Check die Aufnahmeanforderungen und probier ein Gefühl dafür zu bekommen, wie gut die Leute sind. Das Niveau ist hoch, aber ich habe schon so viele verschiedene Typen und Einstiegsniveaus gesehen. Es gibt Leute, die werden schon wahnsinnig gut aufgenommen, und es gibt Leute, die sich noch mehr als alle anderen den Arsch aufreissen (müssen) und dann in den 4 Jahren Riesensprünge machen.
    Es ist keineswegs so, dass nur Halbgötter an die Uni kommen (sonst wäre ich da auch nicht hingekommen). Aber du musst dich organisieren können, bereit sein viel Neues zu hören und auszuprobieren und viel zu lernen/arbeiten. Auch nach den Aufnahmeprüfungen fallen im Laufe der Jahre Leute weg. Von den ca. 45 Leuten, mit denen ich im Jahrgang war (über alle Instrumente) habe ich am Ende mit ungefähr 20 meinen Abschluss gemacht.


    Du scheinst dir im Klaren zu sein, dass du mit dem Musikerdasein höchstwahrscheinlich nicht reich wirst und auch nicht nur die Jobs und die Musik wirst machen können, an der dein Herz hängt. Das gehört in den meisten Fällen einfach dazu, genau wie andere Jobs Vor- und Nachteile haben. Aber ich kann z.B. für den Lebensstandard, den ich mir gesetzt habe, im Moment ganz okay davon leben. Wie das später mit einer Familie aussieht, kann ich dir auch noch nicht sagen, aber weiß von genug anderen Kollegen, dass das auch schaffbar ist - nur finanziell komplett sorgenfrei wirst du wohl nie leben ... aber das teilst du auch mit genug anderen.


    Bis du es zur Aufnahmeprüfung schaffst: Mach die Ohren auf! Hör alles, was du in die Finger bekommst. Probier so viel Musik wie möglich zu entdecken. Spiel mit allem und jedem, das sich ergibt - Connections sind bei uns Musikern genau so wichtig wie überall im Leben. Das sind die Leute, die dich vielleicht später für nen Subjob bei anderen Bands empfehlen, oder dir Gigs klarmachen.


    Hoffe, das konnte dir weiterhelfen. Falls du konkrete Fragen hast, kannst du mir gerne eine PN oder Mail (meine Seite ist in der Signatur) schreiben.


    Viele Grüße,
    Robert

    Als Beispiele für Sampling soll man laut Pellham 90% der seit 1989 überhaupt veröffentlichten Titel anführen können. Ziemlich sicher gibt es Überzeugenderes. Wenn nicht: Kunsthandwerk.


    Ich würde da gerne dieses Beispiel anführen, das hier jemand nachbastelt und somit die einzelnen Samples mal aufdröselt. Gesampelt werden Herbie Hancock, die Daly Wilson Big Band und Quincy Jones. Das ist für mich ein Track, der kreativ mit Samples umgeht, im Gegensatz zu "platteren" Beispielen wie der erwähnte Herr Vanilla Ice.

    Boah, hier hat sich ganz schön Staub angesammelt. Wie dem auch sei, ich hatte heute mal die Motivation, das Equipment zu aktualisieren und ein paar neuere Fotos rauszusuchen.
    Wohlmöglich weiss ja sogar jemand was von der Marke "Zenon" von meinem Vintage Kit? Habe rumgegoogelt, aber nichts Vernünftiges gefunden. Die Kiste ist schon ordentlich runtergerockt, aber klingen tut sie mit neuen Fellen und ein bisschen Liebe wunderbar.

    Der visuelle Hokuspokus-Kram ist ja auch erst später verstärkt in den Fokus gerückt, als diese ganzen Musikkanäle im Fernsehen aufkamen und wieder verschwanden, als das Internet als "Zirkusbühne" für alle aufkam und immer mehr Leute nach einem Weg suchten, sich mit Aufmerksamkeitshascherei zu vermarkten statt mit qualitativ guter Musikdarbietung.

    Sorry, aber das finde ich quatsch. Den gleichen "Zirkus" gab es doch beispielweise in den 80ern auch schon, die ganze Hair-Metal und Glamrock-Kiste hat doch auch zu einem guten Teil von Show und Image gelebt. Das gleiche könnte man zB für eine Band wie The Who mit dem brennenden Verstärker auf der Bühne auch sagen.


    Anderes Genre: Brian Blade spielt Jazz und wenn der ein Solo spielt, gibt seine Körpersprache und seine Ausholbewegungen auch das letzte Extra, neben einem geilen Solo. Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?…hnCg&ab_channel=samjazz84

    Wahrscheinlich hast du recht, zwaengo. Ich bin halt schon zu alt für solche Sachen. Und ich habe die Musik früher, als es noch kein Internet mit diversen "Selbstdarstellungsplattformen" gab, vornehmlich über Schallplatten kennengelernt, da konnte ich die Drummer nie sehen, da waren keine Showelemente dabei, dennoch hat mich die Musik erreicht. Ist bei meinen aktuellen CD's übrigens nicht anders. Ich gebe auch zu: Ich gehe der Musik wegen in ein Konzert, nicht der Show wegen. Ich ticke da wohl anders als manch jüngerer.

    Und auch das finde ich arg verallgemeinert: Manche Leute legen halt mehr Wert auf Show, andere Leute gehen pur wegen der Musik zu einem Konzert. Das hat meiner Meinung nichts mit Alter zu tun. Ich zB stehe irgendwo dazwischen, gehe aber nicht hin, wenn mir die Musik nicht gefällt.
    Trotzdem würde ich mir des Spaßes halber mal Rammstein anschauen, eine Band, mit der ich absolout nix anfangen kann, aber die Bühnenshow fasziniert mich.

    Hey Dave,


    das gefällt mir insgesamt echt ziemlich gut! Sound und Attitude stimmen auf jeden Fall.
    Ist ne Mikrotiming-Sache und auch mit dem Sound, den du jetzt hast, recht schwer zu hören, aber ich finde, dass du insgesamt etwas zu sehr vor dem Beat spielst, bzw. etwas zu sehr treibst. Das ist zwar powermäßig ganz gut, allerdings geht dir dadurch auch ein bisschen "Schwere" verloren.


    Fällt mir subjektiv vor allem bei den vorgezogenen Snares in der Strophe und im "Motown" 4/4 im Refrain auf. Wobei ich den letzten Refrain da viel besser finde, da spielst du das mit der nötigen Schwere und "Eiern".
    Den Pre-Chorus könntest du das Half-Time mäßige noch etwas mehr betonen, da wird es auch wieder etwas schwerer.
    Im 2. Teil der Bridge wackeln die Kicks in der Bassdrum noch etwas. Da müssen die Akzente in der Hihat dadrüber sauber durchlaufen, damit es fett ist.


    Das mal so als meine Stilkritik dazu :) Finde ich aber bis auf die Bridge alles Kleinkram!


    Viele Grüße,
    kerplunk / Robert

    Inzwischen gibt es das zweite Video aus der Session mit SOUL:AR:



    Und auch von meiner anderen Band Hands on Deck gibt es neue Musik. Gleicher Proberaum, anderes Setting ;) Hier habe ich mich neben Trommeln und Mixing auch zum ersten Mal an den Videoschnitt gewagt.

    Es gibt Neues von meiner Band SOUL:AR (leichte Umbenennung, da wir leider auf eine andere Band ähnlichen Namens gestoßen sind ...). Wir haben im August bei uns im Proberaum in Köln ein paar Songs aufgenommen und gefilmt und bringen das Ganze jetzt nach und nach raus. Ich hoffe, es gefällt!

    Hallo,
    mein Name ist Robert Söhngen und ich gebe professionellen Unterricht in meinem großen, gemütlichen Proberaum in Köln-Braunsfeld.


    Ich habe im Juli 2013 mein Studium zum Jazz/Pop Schlagzeuger am ArtEZ Conservatorium in Arnhem/NL abgeschlossen und darüber hinaus nun schon knapp 10 Jahre Unterrichtserfahrung im Privatunterricht und an mehreren Musikschulen gesammelt. Weiterhin bin ich aktiv in mehreren Bands im In- und Ausland.


    Im Schlagzeugunterricht bei mir sollst du zwar auch eine Menge lernen, aber am wichtigsten ist mir, dass du Spaß am Spielen hast und mitbringst.
    Ich unterrichte blutige Anfänger genau so gern wie bühnenerfahrene, fortgeschrittene Schlagzeuger. Falls du dich schon immer fürs Drummen interessiert hast, und jetzt loslegen willst, spielst du bei mir direkt nach den ersten paar Stunden zum Eingewöhnen zur Musik. Auch Kinder ab 6 Jahren sind hier natürlich willkommen.


    Wenn du schon fortgeschritten bist, analysieren wir zusammen genau, was man an deinem Spiel verbessern kann, üben neue Techniken, verbreitern deine Stilkenntnisse und sorgen dafür, dass du noch besser klingst. Auf deine individuellen Wünsche und Bedürfnisse gehe ich gerne ein, ebenso wie auf besondere Musikwünsche.


    Meinen Unterricht erteile ich in Köln-Braunsfeld in der Stolberger Straße, in meinem großen und gut ausgestatteten Proberaum mit zwei Schlagzeugen, Gehörschutzkopfhörern und Mikrofonierung, wo wir dich auch beim Spielen aufnehmen können.
    Eine unverbindliche Probestunde von 30 Minuten ist kostenlos. Meine Tarife und weitere Infos kannst du auf meiner Seite unter www.robert-soehngen.de/lessons einsehen.


    Du erreichst mich per E-Mail unter robert@robert-soehngen.de oder telefonisch unter 0170 871 3012.

    Ich freue mich, von dir zu hören!

    Robert Söhngen

    Danke euch für die positiven Kommentare!


    Wie würdest du das abgelegte Studium bewerten? Hat es dich dahin gebracht wo du hinwolltest?

    Ich bin rückblickend auf jeden Fall sehr zufrieden. Klar gab es Sachen, von denen ich fand, dass sie mich nicht weiterbringen und verschwendete Zeit sind, aber das war die absolute Minderheit und hat man wohl in jedem Studiengang.
    Rein schlagzeugerisch bin ich auf jeden Fall um Einiges gewachsen und habe das Handwerkszeug und die Motivation bekommen, um zum einen davon leben zu können, und zum anderen, mich selbst weiterzubilden. Das war eines der erklärten Ziele der Dozenten, dass man halt nach dem Studium nicht sagt "so, fertig, und jetzt?" Ich habe Material, an dem ich noch Jahre sitzen kann, und inzwischen auch das Werkzeug, um jetzt mein eigener Lehrer zu sein.
    Das Drumrum an so einer Uni finde ich aber fast noch wichtiger. Ich hatte zum Einen viel Freiraum, um die Musik machen zu können, die mich interessiert, und zum Anderen habe ich auch wahnsinnig viele sehr gute Musiker und kreative Leute kennengelernt, das ist jetzt quasi mein Netzwerk, auch wenn ich lieber Freunde dazu sage. Ich würde Arnhem auf jeden Fall weiterempfehlen, auch wenn das jetzt vielleicht etwas schleimig klingt.


    Ich habe noch ein zweites Video von meinem Endexamen, diesmal mit meinem Jazztrio, wir spielen eine Nummer von Robert Glasper: "Rise And Shine".


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