Wofür man das braucht? Was für eine Frage...
... das Ding wird in Nottwil angeschlagen und schon springt in Braunschweig der Sekundenzeiger um.
Mit dem Gong wird die Atomuhr (manuell) synchronisiert! ![]()
Wofür man das braucht? Was für eine Frage...
... das Ding wird in Nottwil angeschlagen und schon springt in Braunschweig der Sekundenzeiger um.
Mit dem Gong wird die Atomuhr (manuell) synchronisiert! ![]()
@Drumherumcologne
ZitatICH spreche von einem unausgewogenem Verhältnis, weil ICH MIR die Gründe dafür nicht so recht erklären kann/ / nicht glaube, dass sich in den sicherlich nachprüfbaren Zahlen das Potenzial widerspiegelt /es letztlich einfach schade finde
Ich hatte es so verstanden als , "würde" bestritten oder es gänzlich anders wahrgenommen, dass der Anteil an Trommlerinnen zunimmt.
Gründe für die frühere beinahe Nicht-Existenz von Trommlerinnen in unserer Lebensumwelt gibt es sicher viele... das führt hier aber womöglich zu weit. Nur ein absurd-autobiographisches Beispiel, weitab jeder Empirie... und wirklich nur als Anekdoten-Exempel. 1991 gehe ich im Wald spazieren. Ein nettes Lehrerehepaar begegnet mir und spricht mich auf einen Gig wenige Wochenn zuvor (deswegen hat sich das Datum in mein Gehirn gebrannt), an. Beide haben 2 Töchter und erwähnen ihren Wunsch, dass diese auch mal Musizieren. O-Ton Mutter: "Schlagzeug ist natürlich kein Instrumnent für ein Mädchen. Zu einem Mädchen paßt Saxophon". Ich wußte nicht ob ich verlegen lachen oder laut weinen sollte. Ich dachte ich bin durch ein Wurmloch gereist und im Jahre 1872 angekommen.
Vielleicht ist das aber auch alles Unfug...weil die Threadstarterin ja "Nur" wissen wollte ob wir Probleme mit Frauen als Lehrer.... grrrrr als Lehrerin!!! hätten.
Und da ist meine unmißverständliche Antwort: "NEIN - ich hatte nie ein Problem damit".
Edits:
a.) Zur Vergangenheit: Die Chance durch die Eltern für eines jener Mädchen im Kindheitsalter durch jene finanziert/gefördert Schlagzeug erlernen zu können, kann sich jeder selbst ausmalen.
b.) Zur Gegenwart: Ich meinte mitnichten pädagogische Förder-Projekte um einen Mädchen/Frauen"quote" im Bandumfeld zu etablieren... sondern ich nehme tatsächlich wesentlich mehr Eigeninitiaitve bei Mädchen/Frauen war... eine Band zu gründen, oder Mädchen die die Eltern selbst INITIATIV bedrängen, Schlagzeug erlernen zu wollen..
Subliminaler
Gruß nach Köln, München und nach Alpha Centauri IV
Was ich immer neben dem wichtigen selbst-probieren gerne zusätzlich empfehle:
Schon in Recording-Themen erfahrenere um eine Audienz bitten. Denen im Idealfall bei der Arbeit über die Schulter schauen oder auch mal um ein Praktikum bitten oder das zur "Hand gehen" anbieten.
Nicht selten macht man durch das Teilhaben an der Arbeit des Recording/Mixing von erfahreneren schon einen eigenen Entwicklungssprung! Es bringt einen oft sehr viel weiter.
Viel Erfolg!
@Drumherummünchen
Siehst Du - so unterschiedlich kann die Wahrnehmung/Erfahrung sein.
Ob You-Tube mit dem mitunter verbundenden "narzistischen"
Bedürfnissen/Neigungen da der untrüglichste Indikator ist... wage ich vorsichtig zu bezweifeln. Für mich spiegelt You-Tube trotz millionen-Videos immer noch ein TENDENZIELL gefärbtes "Lebensabbild "ab". Daraus Realzustände der musizierenden Geschlechterverteilung abzuleiten... ohweh. Aber auch das wird in einigen Jahren womöglich! anders werden... ? Obwohl ein Anfnag ist auch dort gemacht... da "man" mittlerweile auch von Drummern auf dort trommelnde Frauen angesprochen wird. Mal sehen wie es weitergeht...
Nochmals, mein Tip: Augen offenhalten: Zeitschriften, Redakteurinnen, Bands (nicht nur Sängerinnen), Bandprojekte mit Mädchen/Frauen, Jugendclub-Projekte, Arbeit in Schulbands, Drumschüleranteil, Kleinanzeigen von Frauen die Musker und Musikeirnnen suchen, steigender Anteil von Anzeigen mit Drummerinnen als Werbeträger (die es vor 20 + X Jahren faktisch fast bis garnicht gab) etc. etc.
Ob zu langsam oder zu schnell oder proportional im Vergleich zu anderen Lebensumwelten wo Frauen und Männer sich emanzipieren.... das mag jeder für sich selbst entscheiden/bewerten. Das war auch nicht Tenor meines Beitrags das zu bewerten.
Und zurück zur Kernfrage: wie Thomas Trommelt und manch anderem: auch mir ist/war das Geschlecht eines dozierenden oder Wissen vermittelnden immer völlig schnuppe. Wenn das Wissen effektiv und sogar im best case in wissenstransfer-tauglichem Setting vermittelt wird sind für mich die relevanten Parameter gegeben. Das war bei mir seit Schulzeiten so und hat sich nicht verändert. Ob ein fähiger/toller Mensch ein Mann oder eine Frau ist.... so what.
Ob hingegen ein Vollpfosten ein Mann oder eine Frau ist... ebenso.
Edits. Mein Computer spinnt - oder sein maskuliner Besitzer
Ich verstehe Deine Intention.
Es tut mir auch leid, wenn jemand stirbt. Insbesondere so.
Wie angekündigt editiert - da es mir um einen zeitnahen Hinweis ging.
Ich verstehe leider die Diskussion nicht ganz. Das mag an meinem inhaltlichen Unvermögen liegen.
In den letzten 10 -15 Jahren hat sich aus meinem (subjektiven) Blickwinkel die "Situation" DRUMS/Frauen oder nennen wir es: prozentualer Anteil von Mädchen/Frauen die das Schlagzeugspiell erlernen wollen, dramatisch verändert. Ich trommle zwar erst seit 1979 aber wenn ich 10, 15, 20, XX-Jahre zurückblicke dann komme ich nicht umhin festzustellen, dass der Anteil von Frauen stetig zunimmt. In der ersten Dekade kannte ich keine einzige Drummerin (obwohl ich schon damals unzählige
Drummer und trommelnde Kumpels kannte) .... dann ein paar. Mittlerweile komme ich mit dem Zählen nicht mehr nach. Aber nochmals: es ist kein subjektives Zählen sondern der prozentuale Anteil in meiner Umwelt steigt.
Ich stelle das nicht nur am Schülerinnen-Aufkommen (am gestiegenden Prozentsatz der Drumschülerinnen fest) der sich faktisch vergrößert... sondern auch in der Präsenz von Frauen in Bands, als Werbeträger... in Interviews, als Trommellehrerin, als Redakteurin in Fachmagazinen, im öffentlichen Erscheinungsbild etc. etc.
Ich bin etwas erstaunt, wenn/dass die (subjektive) Sicht einzelner (weniger) Kollegen scheinbar? eine andere ist.
Ich persönlich würde das auch garnicht schlagzeugspezifisch bzw. "auf das Drumming reduziert" sehen, sondern insgesamt auf die fortschreitende Nivellierung ("unterstellter") geschlechtzspezifischer Interessen/Befähigungen bzw. die Veränderung von Sozialisationsbedingungen verweisen.
Ich meine es nicht böse: aber Fragestellung wie teilweise der Verlauf dieses Threads lassen mich vorsichtig unterstellen
, dass noch nicht alle von uns im hier und jetzt angekommen sind... bzw. die letzten bald erfolgenden Schritte antizipieren wollen ![]()
edits: Rechtschreibung
Das Becken schonmal auf "plane Auflage" hin überprüft?
Zoom ist seit Jahrzehnten eine beeindruckende und hoch-innovative Firma.
Das YouTube Video allerdings ist hörbar nicht mit 2 internen Mikros aufgenommen. Selbst wenn diese von Neumann stammten
... no chance
Gehört Schuhwerk auch zum Equipment?
In jedem Falle ist es an zig kleinen Bühnenunfällen/Pannen beteiligt.
Hier der Web-Klassiker: ab Minute 1.25 wird es sehenswert
Das Geplänkel vorher finde ich eher nervig bis abstoßend
.
[video]youtube.com/watch?v=JwODrLmABBU[/video]
@Illjitsch
Meine Anführungstriche dienten der Überzeichnung... als überzeichnete Kenntlichmachung wie jener Song auf mich wirkt - und wie ANDERS er zu allem klingt, was ich mir freilwillig in Muße anhöre - wie anders zu all dem was mir in meinem individualempfinden gefällt. Offensichtlich hat "man" diese parodistischen Satzzeichen nicht verstanden.... ![]()
Ein weiterer Beleg wie schwer es ist zu parodieren - oder Parodie zu erkennen.
Vielleicht hat man aber auch gerade den provokativen Anteil meiner Parodie VERSTANDEN!... kicher.
Normalerweise äußere ich mich zu Musiklinks nicht bis höchst selten. Hier auch nur weil EXPLIZIT um Reaktionen gebeten wurde - und auch kein Tabu gegenüber deutlicher Rückmeldung aufgezeigt wurde.
Die Produktion mag handwerklich sehr gut sein... ich denke das ist sie...
... es hilft meinem Gehör nicht, wenn die "Musik" für mein individualempfinden dermaßen gräßlich ist.
Meine erste Assoziation war ein Erlebnis in der Grundschule
. Da gab es einen Mitschüler der war Heino-Fan. Jedem der Klasse war das unbegreiflich wie man diese Musik freiwillig hören konnte. Ich selbst konnte dies nicht glauben, bis ich einmal 1971/72 bei ihm Zuhause war und er mir die Platten zeigte. Schon damals gab es einzelne erwachsene die hinter Heino eine clevere oder bizarre Parodie vermuteten. Als Grundschüler verstand ich dieses Wort nicht.
Wenn ich diesen Song sehe/höre stelle ich fest, dass ich den Begriff Parodie bis heute offensichtlich nicht verstanden habe - und noch etwas: ich habe dem Schulkamerad Unrecht getan. Es gibt für meinen Gehörgang noch schlimmeres
als Musik von Heino.
Davon ab: es gibt Dinge die kann man nicht parodieren, da sie systemimmanent schon eigenwillig bis peinlich/komisch/überdreht sind bzw. keine Überzeichnung mehr denkbar/darstellbar ist. Mitunter wird das Wort Parodie auch aus dem Hut gezogen als Strategie - als Aufwertung, wenn irgendwas zu wenig Inhalt atmet. Dann zieht man die Joker-Karte und sagt "es ist eine Parodie".
Damit ich konstruktiv die Kurve bekomme: wenn solche "Musik" wenigstens dazu führt, dass Menschen Geld für ihren Lebensunterhalt verdienen und davon von irgendwelchen unüberlegten Taten bewahrt werden... dann kann ich es gerne akzeptieren.
Ich freue mich aber vom offensichtlich technisch hochbegabten Threadstarter mal irgendwann einen unbedenklichen
Musiklink zu hören. Ich glaube nämlich dass ich dann begeistert wäre wenn Musik und engineering-Güte sich die Waage halten.
Kann es sein das ihr zu laut probt?
Nur mal so als Idee ![]()
Auch noch wichtig:
Jalokins Bild von Post 14 führt leider in die Irre
. Denn das Bild zeigt seine SNARE NICHT!!! in dessen Version.
Wie ich eingangs erwähnte existiert die 4514 in unendlichen Produiktgenerationen/Varianten. Das Bild von Post 14 zeigt sie 1972 mit dem moderner designten Pearl-Strainer und die edler/formschön designten Pearl-Böckchen etc. etc.
Banaler Hiwneis: es ist mitunter ein Fehler von einer Produktbezeichnung oder Modellnummer auf womöglich identische Modelle zu schließen. Diesen Gefallen tun uns viele Firmen leider nicht. Es ist insbesondere bei vielen langjährigen Produktionslinien (auch in andeen Branchen) nicht der Fall, dass das Produkt identisch bleibt.
Die Snare die Jalokin tatsächlich besitzt hat die wesentlich ältere Strainer-Variante und die nicht so edlen, nicht so formschönen Böckchen und somit leider fast nur die Nummer mit dem Post-Bild 14 gemeinsam.
Wie schon mehrfach von mir erwähnt
bedeutet die ältere Snare-Variante aber nicht zwangsläufig, dass die Snare älter sein muß... da die ältere Snare-Strainer Variante auch dann noch vereinzelt bei Thunderking Sets etc. etc. zum Einsatz kam... als andere 4514 Modelle schon mit dem moderneren Strainer ausgeliefert wurden.
Ich bin nun mal off. Die wesentlichen Infos kann man hier im Thread finden. Alles andere verwirrt nur noch mehr.
Edit: um sciherzugehen: das untenstehende Detauk-Bild zeigt NICHT Jakokins Snare. Diverse Features sind augenfällig anders.
Nicht zu früh frohlocken... hahaha
Ich befürchte meine Thunderking-Hinweise waren nicht so verkehrt ![]()
Hier die Snare des Threadstarters aus dem Prospekt von 1975... hahaha. Da taucht sie im Thunderking-Setup auf.
Es ist ein klein wenig eine gewisse (vorsichtige) Analogie zu Maxwin. Da wurde auch manches Pearl Produkt/Feature "verwurstet"... welches bei Pearl in reguläreren Serien schon seit Jahren designtechnisch verbessert und ausgetauscht war. Auch bei Pearls Thunderking tauchten mitunter nochmal etwas ältere/einfachere Firmen-Relikte auf. Hier konkret die Snare in einer frühen 4514 Version.
Wir sind aber höchstwahrscheinlich im Bereich 1972 - 1975 ![]()
1-2 Anmerkungen, die nicht belehrend gemeint sind... sondern lediglich aufzeigen sollen, dass es ein weiter bis nahezu sinnloser Weg ist "Dinge" akustischer Art
im Web für sich zu bewerten/zuzuordnen.
Just dieser Drumshop fällt seit geraumer Zeit dem ein oder anderen auf... (unangenehm) durch Drumsounds die verfremdet oder bearbeitet klingen. Sei es weil der EQ eingesetzt wurde oder die Mikros verfärben oder der Anteil von Close-Miking zum Raumsound/Raumanteil nicht stimmig zu sein scheint etc. etc.
Ich klicke da freiwillig schon garnicht mehr hin.
Aber selbst wenn man diesen Sound toll findet (ganz unabhängig von einem Produkt oder einer Firma) würde ich immer gerne vor einem überhasteten Adrenalinaussstoß und Freudessprung
empfehlen die Wahrnehmung nacheinander auf einzelne Klangquelllen des Kits zu konzentrieren/fokussieren.
Z.B: erst die Snare. Dann ein paar Sekunden/Minuten später das Gehör auf die Bass konzentrieren/richten... später auf die Toms etc.
Bei mir bleibt dann im konkreten Beispiel erschreckenderweise nichts übrig was gut klingt.
Das ist aber weder für ein einzelnes Produkt noch für eine Firma schlimm... da die dort gemachten Aufnahmen ohnehin nicht repräsentativ sind. Meine drastische Wortwahl "nur" deswegen, um der vom Threadstarter empfundenen Euphorie einen deutlich konträren (sicher auch subjektiven) Höreindruck entgegen zu stellen.
Ich kann den Post gerne bei Anfrage löschen.
edits: Only Rechtschreibung. Inhaltlich nix verändert.
Ja, das sollte sie sein!
Die Angabe von 1972 halte ich für möglich. Ich war auf dem ersten Bild von about 1975 ausgegangen.
Insbesondere mit dieser Riffelung spricht sehr viel für leicht vor
bis hin zum Jahr 1975 - aber eben nicht danach...
Und recht wahrscheinlich (aufgrund der auch schon damals für Pearl design-technisch altbackenen Abhebung und der Böckchenform) als 4514 im Rahmen eines Thunderking-Sets jener Zeit (kurz vor bis 1975)
Es gibt diverse alte Pearl- Snares aus den Siebzigern mit Kult-Klang. Das ist vielen nicht bewußt, was die oftmals kurios niedrigen Gebrauchtmarktpreise erklärt. Belassen wir es dabei... damit es nicht zu einer Preisspirale nach oben kommt
.
Was es noch teilweise bis 1979 gab, waren "Thunderking-Sets" von Pearl . Da wurden mitunter von Pearl die etwas leichtere Hardware und etwas downgradete Snares etc. verwendet. Jene hatten dann auch ab und "alte" 4514 Snares mit der alten Abhebung. Aber auch hier meines Wissens nicht mit der geriffelten Sicke. Aber ich mag da irren...
Bei der President Serie jener Zeit Ende der Siebziger allerdings nicht. Da hatten die Snares meines Wissens schon die moderneren Snare-Features von Pearl.
Von der Verchromung kann man schwerlich bis garnicht
auf das Alter schließen... da damals auch diverse Japaner toll verchromten. Manche so viel besser als es heute manche "Fernostklitschen" machen/wollen/können.
Nun wo sie geputzt ist
sehe ich erst die feine Riffelung in der Kessel-Mitte. Somit würde ich sie erstrecht eher etwas vor 1975 taxieren.
Wichtig ist auch zu wissen , dass die 4514 Jahre später mit einer völlig anderen Abhebung (und auch als Chrome-Finish over Brass!) angeboten wurde. Somit lassen sich durch die (alte) Abhebung der abgebildetetn Snare schon recht sicher spätere Produktionsjahre ausschließen .
Es ist das Modell 4514 wie es um das Jahr 1975 gebaut wurde. Später dann so nicht mehr.
Das fast identische Modell gab es zeitgleich auch etwas günstiger mit 8 Schrauben als 4614.