Der "offizielle" Begriff für manche Kleinstlabels (...was ist schon offiziell und größere Label vertreiben diese Exoten-Mucke nicht) ist "METAL-FUSION".
Habe ich schon mehrmals "beworben", die folgenden CD´s sind technisch-musikalisch betrachtet klasse... aber auch sperrig, also nix für Leute die denken Metal kommt von "eindimensionalem Manowar-Metal" und Fusion "irgendwie von Jazz". Es ist vielmehr das Ausloten und Sprengen der Grenzbereiche dieser Musikrichtungen.
1.) "Heavy Machinery" Johansson/Holdsworth 199???
Eine tolle Platte, aber sehr abgedreht! Obwohl wer Holdsworth kennt, "fürchtet weder Tod noch Teufel"
Ansonsten inhaltlich wie Empfehlung 2:
2.) Jonas Hellborg "E" 1994
Für meinen Geschmack tolles, nicht zu kopflastiges, Fusion-Metal-Powerhouse-Drumming (Anders), dazu abgedrehte Orgel und Keys von Jens Johansson. Das er und sein Bruder Anders zu den begabtesten musikalischen Brüder-Doppelpacks gehören, ist dem ein oder anderen sicher bekannt. Eine tolle Platte, aber nochmals: sehr abgedreht! Obwohl wer Holdsworth kennt "fürchtet weder Tod noch Teufel"
Das HEAVY ist in jedem Falle absolut zutreffend und sollte für manche als Warnung verstanden werden ![]()
3.) "Flume Ride" Benny Janson 1999
Mehr oder weniger deutlich von Holdsworth inspirierter Gitarrist aus Schweden. Auch hier Anders am Drumming, wiederum ungebändigt und jenseits jeglicher kommerzieller Zugeständisse in Sachen "Break-per-Minute-ratio". Feine Scheibe, mindestens ein Track sogar auch für Menschen mit weniger Toleranz entspannt hörbar. Auch Jens wieder an den Keys beteiligt. Keys stellenweise aber auch defensiv, atmosphärisch eingesetzt. Mir gefällts gut!