Beiträge von Drumstudio1

    An Mumm mangelt es mir hoffentlich nicht :)


    "Mulm", mulmig... damit meine ich das was bei tiefton-lastigen Sounds im WORST-CASE passieren kann. Ein diffuses, verwaschenes Klangbild, wo der einzelne Anschlag nicht mehr richtig ortbar ist und alles in einem Klangbrei verschwimmt.


    Das ist aber glücklicherweise bei der Performer Bass (trotz ihres mächtigen Tiefbasses) nicht der Fall.

    Zitat

    wie kann eigentlich ein fell, bei dem gerade die falten rausgedreht sind, einen tiefen ton, druck und "schub wie hölle"erzeugen? das macht doch nur "bapp" ...


    Nein das tut es nicht! Was immer wieder vergessen wird, dass der Schlegel (wenn er mit Druck ins Fell bewegt wird) dieses in diesem Moment faktisch "höher tuned". Es macht nicht "bapp"... ich vermute Du meintest das ironisch oder leicht provozierend, denn ich bin sicher Du kennst die Antwort :)


    Gruß

    @ Doctor Speckmut...


    da muß ich passen. Die Saturn Bass war nie hier gewesen. Da maße ich mir kein Urteil an.


    Trotzdem gelten diese Vergleiche je nach Räumlichkeit streng genommen nur, wenn die Bassdrums im Raum fast an identischer! Stelle stehen. Schon das platzieren einer Bass (bzw. eines Sets) in eine Raum-Ecke und die Bass eines anderen Sets "gerade vor der Wand" läßt die (Tief)- Bassanteile völlig anders "verstärken" bzw. wirken.


    Das macht diese verfluchte Vergleicherei auch so aufwendig. Da haben es die Blockflötenspieler viel einfacher, Soundunterschiede festzustellen.

    Bei mir war es lange Zeit am besten mit den Werksfellen. Also dem Evans mit dem eingearbeitenen Dämpfungsring. Den habe ich aber nochmal mit dutzenden! kleinen Tesa-Stückchen etwas mehr am Fell fixiert. Ob das Voodoo war oder wirklich sinnvoll :) weiß nicht mehr. Ich fand den Sound danach noch etwas besser. Besonders wenn es um Mikrofonierung ging. natürlich war auch noch ein Kissen bzw. auch mal eine Decke drin.


    Ich hatte die Kiste bis vor wenigen Wochen 4 Jahre non-stop. "Wir" hatten immer wieder mal andere Bassdrums da und stets "gewann" die Performer den Soundtest.


    Was ich gerne mal probiert hätte wäre ein Aquarian Super Kick "sowieso"... Nummer vergessen! Dieses Fell hatte einem befreundeten Drummer bei seiner Rockstar Bassdrum (die der Starclassic soundtechnisch deutlich unterlegen ist) plötzlich! zu einem phänomenalen Sound verholfen. Dieses Fell wollte ich eigentlich auch mal mit dem Performer testen...


    ... man will soviel und erreicht soo wenig :(

    WLX war die Prestige World Serie! ("L" vermutlich für laquered oder für "Lümmel", nämlich für den Schwachkopf des Monats im Pearl-Firmensitz, der vorschlug die PRESTIGE WORLD SERIE mit WLX abzukürzen!!!!!)


    WX die folierte Version.


    Ich hoffe die Verwirrung ist nun komplett.

    Ich erinnere 2 World Serien. Eine höherwertigere mit lackierten Oberflächen (Prestige World)...


    ... und eine mit folierten Kesseln (World). Beide! waren preislich, klangtechnisch und in Sachen mitgelieferter Hardware-Sets eindeutig über den Export Sets angesiedelt. Also nicht für die Rookies auf die das Export immer abzielt(e). Die World Serie(n) war(en) irgendwo in der Mittelklasse angesiedelt (das lackierte Prestige mit gutem Willen gehobene Mittelklasse - zumindest für einige Käufer damals :) Somewhere in time about 1986...


    Zum Holz, da war selbst Pearl nicht allzu konkret. Mischkessel aus Birke und Mahagony sind 100% bestätigt. Ich meine mich sogar vage zu erinnern, dass noch irgend ein drittes Holz in den Kesseln verbaut wurde. Sicher bin ich aber nicht mehr... zu lange her.


    In meinen Augen keine Drumsets nach denen man den Hals recken müßte. Da hat Pearl in diesem groben Zeitrahmen viel tollere Serien produziert.

    Ich befürchte auch Du unterliegst dem Wandel des Drumsounds durch andere Raumakustik - dem wie von mir immer wieder verwegen behauptet, größten Einfluß auf den Drumsound (noch vor Holzsorte, Kessellänge oder Fellwahl).


    Gerade die Starclassic Performer Bassdrum ist eine der besten des Erdballs, wenn es um tief-frequente Power für Rock geht. Ich kenne kaum eine die besser wäre.


    Es gibt zwar Unterschiede zwischen den G2 und den Emperor genauso zwischen G1 und Ambassador... aber die sind marginal und keinesfalls für große Soundunterschiede verantwortlich. Sie sind keinesfalls so bedeutend das ein guter Sound (wie Du ihn offensichtlich im Musikgeschäft erlebt hast) zu einem frustrierenden (wie gegenwärtig bei Dir im Proberaum) wird.


    Trotzdem würde ich an Deiner Stelle (wenn nicht schon geschehen) massiv mit stimmtechnischen Tricks arbeiten, bevor schon wieder ein Satz neuer teurer Felle angeschafft wird. Eine Starclassic Performer 22 x 18 Bass, deren Schlagfell so lasch gestimmt ist, dass die Falten gerade so weg sind... oder größtenteils weg :) kann kaum schlecht klingen. Zumindest habe ich noch nie eine gehört. Wenn es dem Ego nicht wehtut kann es auch nie schaden mal einen befreundeten Drummer mit Stimmerfahrung ranzulassen und zu sagen "walte Deines Amtes". Manchmal ist es überraschend, was jemand mit freiem Kopf, der ganz unvorbelastet an ein Set herangeht, rausholt.

    @Doctor


    Vielleicht liegt es auch daran, dass Deine Fragen implizieren, dass Du Dich mit der (Snare)-Drum-Materie nicht allzu gut auskennst - um es vorsichtig zu formulieren. Es könnte sicher nicht schaden, wenn Du Dir aus Eigenimpuls erst mal einige Kenntnisse ´draufschaffst. Nur a la Automatismen "erklärt mir mal" wird das nämlich nix.


    Vor dem ersten Trommelbau würde ich jedem empfehlen schon mal ein paar dutzend Kessel genaustens inspiziert zu haben. Dann klären sich auch manche Fragen ob eine Kesselgratung sein muß bzw. ob der Kessel nur "verbogen" ist ... hahaha.

    Ein Metallurgie-Diplom sichert ja per se noch keinen sinnigen Konstruktionsentwurf für eine Snare. Auch bei Deiner Kesselfrage "nieten" oder "schweißen" erübrigt sich fast schon eine Antwort.


    Nix für ungut aber ich befürchte (kann natürlich nur für mich sprechen) dass es sehr viel Zeitaufwand wäre, wenn man versucht hier im Thread alle relevanten Konstruktionserfordernisse für Stahlsnares aufzuführen und zu beschreiben. Ich kenne schon die meisten... scheue aber den Aufwand.


    Ums versöhnlich zu beenden: wenn Du in einem Metallbetrieb arbeitest (und um Erlaubnis fragst!) hast Du zumindest schon mal einen riesen Vorteil in Bezug auf Materialbeschaffung, - Verarbeitung und Werkzeug. Das sind insofern schon mal niicht die schlechtesten Voraussetzungen. Trotzdem, das gewissenhafte, inhaltliche Einarbeiten ins Thema ist GRUNDVORAUSSETZUNG.

    Man könnte viele Antworten geben... ernsthafte und belustigte... oder belustigende...


    Ich schnappe mir die leichtesten Fragen raus: Stahlkessel bewegen sich bei 99% aller Markenmodelle about 1 Millimeter Kesseldicke. Er muß nicht so dick/dünn sein, aber ich vermute die großen Hersteller und der "ein oder andere Drummer" der diese Modelle spielt, halten dieses Maß für geeignet.


    Die Frage nach dem Free-Floating Konzept ist schnell beantwortet. Wenn Du schon eine Free Floating hast (mit einem anderen Kesselmaterial) würde sich ein Stahlkessel ohne Bohrungen ja geradezu anbieten. Denn das macht Dir die wenigste Arbeit. Wenn Du keine FF hast (da sind wir wieder bei der Ernsthaftigkeit deiner Fragen :) macht es monetär gesehen vielleicht wenig Sinn extra eine Free-Floating zu kaufen, nur um einen selbstgebauten Stahlkessel Kessel testen zu können... aber jeder wie er will.


    Die anderen Fragen überlasse ich den Kollegen... :)

    Mit der kleinen Einschränkung, dass das Tama Archiv in vielen Daten und Abbildungen falsch ist. Es ist mehr als peinlich, dass Tama-Fans über den Erdball verteilt, die Firmenhistorie teilweise besser kennen als Tama-Mitarbeiter. Sehr traurig.

    Ganz toll auch sein "Laber-Elaborat" zu no-name Artikeln generell und wie viel schneller diese kaputt gehen, als Markenartikel.


    Erstaunlicherweise finden sich dann genau jene No-Name-Produkte aber auch zuhauf in seinem zu verkaufenden Sammelsurium. Z.B. die einer Peace zum "verwechseln ähnelnde" Doppelfußmaschine über deren "überragende" Lebenserwartung hier im Forum schon mehrfach berichtet wurde. etc. etc.


    Ein ganz fragwürdiges Ebay-Angebot. Die wirklichkeitsferne Preisgestaltung lasse ich da gerne unerwähnt. Sollte der Verkäufer dieses Forum lesen, bitte ich umgehend um Kontaktaufnahme mit mir (gerne per PN). Mein Spiegelbild würde zerplatzen, wenn ich so einen irre-führenden und potentielle Interessenten zu degenerierten Halbaffen degradierendes Ebay-Angebot gepostet hätte.


    Aber wir sind (Gottlob) ein freies Land und man kann offensichtlich bei Eaby posten was man will.

    Zitat

    Hier gehts darum Gratungen die nichts oder nichts mehr taugen selbst zu fräsen.


    Korrekter Hinweis. Und gerade wenn es sich um No-Name-Mühlen handelt, nach denen auf dem Gebrauchtmarkt kein Schwein mehr die Brieftasche zückt, kann man wenig verschlechtern. Es kann mit beherztem Einsatz und handwerklichen Geschick! eigentlich nur besser werden.

    Hi Bassfuss...


    aber ich habe ja auch nur die abgespeckte Version. Also keine 2 zusätzlichen Audio Cd´s. Die brauch(t)e ich persönlich nicht und deshalb habe ich mich bewußt für die günstigste Version der R30 entschieden.


    Andererseits habe ich mal gehört das es die Deluxe Version (also Deine) auch schon vereinzelt für 27.99 geben soll... nicht ärgern - vielleicht stimmt es ja nicht.

    Gerne auch von mir ein paar Anmerkungen:


    Seit einigen Wochen habe ich das Teil, noch dazu sehr günstig als 2-er DVD Version (ohne die Extras) für 22.99 Euro.


    Tolles Teil, sogar ein überraschend schönes Booklet mit vielen Pics, die man selbst als Rush-Kenner nicht alle kennt, wobei man sich überlegen muß wenn man die Rush in Rio DVD hat, ob man die R30 noch braucht.


    Anyway, mir gefällt sie sehr. Gerade das Intro-Medley! von R30 an das ich zunächst keinerlei Erwartungen knüpfte. Das Medley zeigt erschreckend auf, wie genial die Instrumentalbasis vieler alter Tracks war. Würde mich mal interessieren wieviele Bands auf dem Planeten existieren, die auf Instrumentalbasis so sichere Harmoniebögen spannen... keine Sekunde Langeweile.


    Mir persönlich mißfallen aber alle! Coverstücke. Ganz schlimmer Tiefpunkt, dieser schwuchtelige Love-Song nach Resist. Resist liebe ich, aber dieses "Heart full of Soul" läßt mich ganz hektisch nach der Skip-Taste suchen. Da war ich entsetzt. Aber da haben sich die Herren scheinbar selbst einen Wunsch erfüllt??? Ich mochte diese Tracks schon im Original nicht so sonderlich und auch die Rush-Versionen empfinde ich als zu brav bzw. nicht progressiv-genug-aufgemotzt.


    Der von mir kritisierte Mix der "Rush in Rio" ist nun in Sachen Band-Balance besser. Bei Rush in Rio war Lifesons Gitarre alles überschattend. Die Folge: Ghostnotes der Drums oft unhörbar, Geddy´s Vocals mußte man von den Lippen ablesen. Dieses schwere Mixing-Manko (welches sich mir unverständlicherweise in keinem Reriew fand) ist bei der R30 ausgebügelt. Klar die Gitarre ist immer noch sehr! dominant, aber die anderen 2 sind endlich auch an Bord. Thanks! Eine Aufwertung im Vergleich zur Rush in Rio


    Ach so die Easter Eggs... sind nicht soo berauschend. Sie finden sich auf der 2. DVD mit den Interviews. Ich würde die normale Implementierung im Menü vorziehen!
    1.) Insert Disc 2. Hit the right arrow on your DVD remote about 3 or 4 times. Eventually, the menu will reload with the egg on the bottom as a new option.
    2.) Check the "Interviews" menu on the DVD. Hit the right arrow about 3 or 4 times, and the guy with the broom will all of a sudden "highlight." Just click on him!


    edits... zu viele Schreibfehler

    Zunächst: sehr ehrenwerte Absichten. Unglaublich, wieviel Mühe Du Dir machst... und toll was Du als Nichtdrummer(in) immerhin inhaltlich zu vermitteln in der Lage bist.


    Mich erinnert es ein wenig an Anrufe bei Sorgentelefon-Hotlines. "Hallo hier ist die Ines. Meine beste Freundin glaubt sie ist schwanger. Ich natürlich nicht, ich rufe nur für Sie an."


    ... hahaha


    Ich persönlich würde folgendes Vorschlagen. Wenn der Bund den Drummer mit den vielen Sorgen mal am Wochenende freigibt (das soll ja möglich sein... so wie er sich scheinbar auch mal zu Proben verirrt) geht er ´nen Stündchen surven und stellt seine Fragen direkt! an uns. Soviel Zeit muß sein, wenn ihm die Sache ernst ist. Oder noch besser, er nimmt eine Stunde Drumunterricht und bildet sich weiter. Dies kann so viel mehr Erhellung bringen als 1000 noch so gut gemeinte Anrufe... ähm ich meine natürlich Internet-Posts durch Freunde oder Freundinnen :)


    Ich halte jede noch so gut-gemeinte "Zwischenstation" für eher verfälschend bzw. sehe die kleine Gefahr, dass wir etwas aneinander vorbeireden. Möglichst direkte Kommunikation ist immer die beste/effektivste und Mißverständnis-"freieste" :)


    P.S. Viele Grüße an Ines

    Hallo Spaßvogel!


    Zunächst: wer ein Bild in dieser Güte und "Schärfe" ablichtet, darf sich nicht wundern wenn der "Chor Der Drummer-Solidaritätsgilde" einstimmig bleibt.


    Meine Güte, dass kann genauso gut der Venushügel von Britney Spears sein :)


    Ich stelle manchmal fest, dass einzelne hier sehr viele Infos und Hilfe erwarten, aber selbst keine 5 Cent an Aufwand betreiben, um ihr Problem so angemessen zu schildern oder abzulichten, dass auch normalsterbliche kapieren worum es geht - geschweige denn helfen können.


    Meckermodus off... bitte obiges trotzdem mal selbstkritisch wirken lassen!


    Dein Briefmarkenpictogramm zeigt höchstwahrscheinlich die HP90P mit der sogenannten Power Glide (schon wieder zweideutig :) -Übersetzung oder ihr abgespecktes Pendant. Dein Bild läßt es nicht ganz genau erkennen, da es auch eine abgespeckte Standard-Version HP 90S (ohne Bodenplatte sowie ohne Customizing-Features) gab. Dazu weiter unten mehr.


    Du hast Interesse an der runden, Rolling Glide-Übersetzung wie es sie damals für die HP80P gab. Die Pointe: man konnte viele Einzelteile dieser Iron Cobra P-Modelle seinerzeit customizen. Just die Übersetzung war aber NICHT als Austauschteil offiziell angeboten. Natürlich kann/konnte man jede Tama-Unterlegscheibe in den damaligen Replacement Parts Katalogen ordern (habe ich nicht). So auch die Übersetzung. Aber nochmals, diese galt nicht als offiziell zu customizende Option. Man sollte sich (so Tamas Ansicht) vor! dem Kauf entscheiden, welches Feel man bevorzugt.


    Wenn Dein Bild besser wäre wüßte ich ob das Pedal tatsächlich eine Bodenplatte hat. Wenn nicht ist es die HP90-S. Dann suchst Du die Übersetzung der HP80-S. Dies waren abgespeckte Iron Cobra Versionen (S=Standard) die garnicht für das Customizen vorgesehen waren. Aber auch hier war jedes Teil einzeln als Replacement im Reparaturfalle bestellbar und somit auch die Übersetzung.


    Ob Tama bzw. der Roland Meinl Vertrieb dir ein Teil von 1994/95 (das zur Untertreibung des Monats: "etwas ältere") nachliefern will, und was noch wichtiger ist zu einem angemessenen Preis... wissen die Götter. Das Auseinandernehmen und Umrüsten sollte mittels deutlichem handwerklichen Geschick möglich sein. Mein Rat demnächst Eliminator kaufen, wenn Tama nicht mitspielt.


    Nicht verschwiegen werde sollte, dass sich die Pedale nicht nur durch die Übersetzung unterschieden. Das Runde, Rolling Glide System war für Einfach-Kette designt. Das Powerglide (exzentrisch) war als Doppelkette ausgelegt. So meine ich es auch auf Deinem Bild zu sehen. Auch sowas würde deine Nachrüst-Kosten wiederum erhöhen, da Du ja die Einfach-Kette auch noch bestellen müßtest. Immerhin, die Achsen waren identisch :) insofern wäre das Umrüsten theoretisch möglich. In meinen Augen aber vom zeitlichen und materiellen Aufwand her, fast schon sinnfrei.


    Nun hast Du eine Antwort erhalten, die mit Sicherheit das 10-fache an Liebe zum Detail und Empathie :) aufgebracht hat, als Dein Schnellschuß-Post, inklusive Deiner "Beschwerde" warum keiner hilft. Think about it next time!