Beiträge von Drumstudio1

    Jetzt wird es noch verwirrender...


    Ich weiß garnicht ob wir alle vom selben Phänomen reden. Denn einige super-erfahrene Leute hier sagen sie haben es sehr bis extrem selten gehört.


    Mich nervt bei vielen (auch teuren) Hihats ein "dissonanter Afterping"....
    So nenne ich das seit Jahren. Er tritt tatsächlich bei geschlossener Hihat auf und ist tatsächlich 2-3 Sekunden lang hörbar obwohl die Hihat geschlossen ist!!! No doubt.


    Für mich ist das ein Nachklang der sich in der Tonhöhe verändert (moduliert ist) und nicht mit der Tonhöhe des Stockanschlages übereinstimmt. Mich macht dieser Sound krank. Natürlich kommt diese Modulation in der Tonhöhe nicht alleine von den Becken sondern korrespondiert auch etwas mit dem Druck des linken Fußes. Faktisch stimmt man ja mit starkem Druck des Fußes die Hihat höher. Kann jeder mal ausprobieren. Je nach Dicke der Becken deutlich hörbar. Nur ist bei einigen Hihats dieser Afterping auch schon zu hören, wenn man die Becken nur übereinanderlegt und leicht!!! draufhat. Also KEIN Fuß oder Druck involviert ist. Dies ist für mich immer der Beweis gewesen, dass es NICHT nur mit dem Fußdruck zutun hat.


    Ich fand nach vielen Jahren nur 4 Hihats die keinerlei dissonanten Afterping haben: Orion Viziuss, Zildjian Quick Beat, Sabian Flat Hat und eine mir nicht mehr genauer bekannte 602 Paiste Hihat.


    Es ist auch gut möglich dass dieser Höreindruck bei etwas "neurotischeren Lauschern" eher auftritt. Wie gesagt mich macht dieser Afterping meschugge. Und ich stellte immer wieder über die Jahre fest, das viele andere Drummer sagen "das bischen meinst du, das ist doch fast garnicht zu hören" oder "das ist doch gerade der Sound der hihat".


    Das erste mal aufmerksam wurde ich bereits bei meiner ersten Hihat 1980. Dies ist auch der Grund warum ich mich hier zu Wort melde, weil interessanterweise weiter oben ein Kollege die SE 2002 erwähnte.


    Meine erste HH war auf Rat meines damaligen Drumlehrers die schweineteure 14" Soundedge 2002. Dort war dieser Sound bei mir von Anfang an extrem nervig hörbar. Mein damaliger Drumlehrer hatte die selbe Hihat (da war es deutlich weniger stark hörbar sonst hätte ich diese Becken nie gekauft, aber im Ansatz war auch bei seiner SE der Afterping da!!!). Dies hatte mich damals umso mehr gewundert da die 2002 sonst wahnsinnig identisch im Sound innerhalb gleicher Beckentypen waren. Paiste also respektablerweise wenig Abweichungen produzierte.


    Sollten wir vom selben Phänomen (siehe oben reden) dann hat dies meiner Erfahrung nach nix mit dem planaufliegen zu tun. Hoffentlich habe ich nun nicht noch mehr zum Chaos beigetragen???


    Völlig unabhängig davon sind die 302 oder auch 101 Hats schlechte Beispiele, weil diese Hats von sich aus schon so krank und mies klingen. Meiner Meinung nach ist das Phänomen NICHT Preisklassenabhängig!

    Zaphod


    Natürlich gibt es zusätzlich alternativ oder parallel dazu auch die Möglichkeit, dass ihm Pearl das ganze Spielzeug bastelt damit er sich schön wohl im Schoß von "P" fühlt und der Joey bislang noch nicht ein Wort sagen mußte :)


    Das man ihm quasi schon von den Lippen liest bevor er die Silben "baut mir..." überhaupt gedacht hat. Eben damit er nicht so schnell untreu wird. In Sachen Breitenwirkung kenne ich in den letzten 2 Jahren keinen Drummer, der mehr Follower/Supporter hinter sich hat. Und insofern bin ich mir sicher, dass alle Drumfirmen der Welt hinter ihm her sind. Das ist noch deutlich extremer als 1992 die Welle um Portnoy nach der zugegebenermaßen GENIALEN "Images and Words" Scheibe. Das ist natürlich (völlig unabhängig von der "Musik" und meiner Ablehnung des Spielens mit latenten Gewaltbotschaften oder psychischer Indisponiertheit) eine gewisse Lebensleistung, die man ihm erst mal nachmachen muß.

    Zaphod


    Geiles Pic, coole Idee. Ich denke genau so sieht die "Denke" derer aus, die wissen, dass sie trotz aller "gespielten" Radikalität in Wahrheit schon lange umsatztechnisch millionenschwerer MAINSTREAM sind.


    Das Pearl da deutlich gesteigerten Umsatz wittert (@ Alex) sprengt sicher melodie-und-harmonie-betonten Musikern das Herz, ist aber marktwirtschaftlich betrachtet leider unumstößliches Gesetz! Ich fände es auch loyaler, vertrauensvoller und beständiger wenn Firmen ihren Endorsern, erst dann was auf den Kittel zuschneiden, wenn sie eine lange enge Partnerschaft verbindet. Aber das ist romantisches Wunschdenken (von mir) und findet heute glaube ich nicht mehr oft statt.


    Wenn ich alleine den OC... Hype bedenke, den die "Maske" ausgelöst hatte. Zu mir kamen vor 2 Jahren wöchentlich Kiddies :) von 14 -20 die mich fragten ob ich die Marke kenne, die sei ja "SOOO GEIL" und spiele die tollen OC... Drums. Gehört hatten sie keines der Sets aber "der Joey spielt die". Ich sagte schon damals, wenn dir das so wichtig ist, dann kaufe dir jetzt blos´ kein OC...". Der wird nämlich ganz schnell zu einem der großen gehen, wenn der Hype und die Verkaufszahlen um seine Band so anhalten. Wenige Monate später waren dann die ersten Gerüchte im Netz das er vielleicht zu Pearl geht. Der Rest ist History!

    OLYMPIC... ?


    Diese Marke kennen heutzutage wirklich kaum noch Leute.


    Ich habe nur einmal in meinem Leben eines in Augenschein nehmen und hören können. Das war allerdings schrottig verarbeitet. Andererseits war es auch äußerlich so ramponiert, dass der katastrophale Sound auch den abgefuckten Fellen und der miesen Behandlung durch seine zahlreichen/wechselhaften Besitzer der letzten 35 Jahre zuzuschreiben sein mag.


    Die "Verbindung" zwischen Olympic und Premier ist aber allgemein bekannt. Auch in Biographien vieler Drummer des letzten Jahrtausends finden sich immer wieder Hinweise, dass ihr erstes Set ein Olympic war.

    Hi Alex,


    wenn die auf der Seite genannten Daten wirklich stimmen, würde ich mir, wäre ich Pearl Fan, auch Sorgen machen. Die Tatsache das Joey J. nun bei Pearl ist muß noch nicht bedeuten, dass die R&D Abteilung schon wahnsinnig geworden ist, die Durchmesser nach dem Sonnenstand bestimmt bzw. am Rad dreht, bis zum Beispiel wie angegeben eine 22 1/2 Bassdrum gefräst ist.


    Pearl Fans und Freunde (zu letzteren zähle ich mich) können sich sicher sein, dass diese Site in einer NAMM-LAST-MINUTE-PANIK gecoded wurde.


    Augenzwinkernder Gruß


    [SIZE=7]PS: die vielen Edits sind meiner diffusen Morgenstimmung und Konzentration zuzuschreiben. Sorry![/SIZE]

    Zitat

    Drumstudio: Ich stimme meine Trommeln nie extrem tief, weil ich der Auffassung bin, dass sie dann nicht klingen. Sie verlieren alles an Transparenz und Durchsetzungskraft was sie möglicherweise hatten. Vielleicht ist das der Punkt.


    Pappel ist ein weiches Holz, weiche Hölzer klingen bassig, daher kann es gut sein, dass man das Export gut tief stimmen kann. Wir scheinen ein grundverschiedenes Soundideal zu haben. Ich empfinde ganz tiefe Stimmungen nicht als fett, sondern einfach als pappig. Abgenommen mag das ja fett klingen, aber nicht im Raum? Ich beurteile Sets aber nach ihren akustischen Qualitäten. In meinen Ohren klingt das Sonor eben auch druckvoll in den Mitten und setzt sich akustisch wesentlich besser durch. Es knallt mehr. Ich sag nicht, dass es fetter klingt. Fett ist nicht der Maßstab. Fett klingen große Trommeln von alleine. Die Frage ist für mich eher, ob ein Set atmet und der Sound im Raum trägt. Nicht ob man damit diesen runtergestimmten PA-Abnahme-Sound verwirklichen kann. Das geht mit fast jedem halbwegs passablen Set und doppellagigen Fellen.


    Wiederum Mißverständnis oder wirklich total anderes Hörempfinden (was garnicht schlimm ist sondern eher interessant und verschiedenes interindividuelles Hörempfinden vielleicht sogar wertfrei aufzeigt???):


    Ich bezog mich alleine auf un-mikrofonierte Drumsets.


    Das Pearl Pappelset klingt vom Holz-Timbre her eher mittig!
    Im Vergleich mit Tiefbass-Boliden wie dem Tama Starclassic oder manchen DW Drums besonders hörbar. Aber wie gesagt ich stimme Drums generell sehr tief (da ich keine "Männersets"... kicher ... spiele sondern aufgrund der komfortabel-kompakten Ausmaße 22", 10, 12, 14). Trotzdem gefällt mir ein tiefer Sound besser. Darum stimme ich natürlich auch meine ELX Sets so tief runter wie es nur geht. Sie klingen wie du sagst auch tatsächlich PAPPIG...


    ... hahaha: aber wirklich nur dann! wenn das ISS wieder nach einigen Minuten seinen "Beitrag" leistet und die Stimmung nach unten drückt. Dann entsteht schnell dieser "Pergament-Papier-Sound" (wahrscheinlich das was du als pappig bezeichnest) da dann die tiefste Kessel-Resonanz unterschritten ist und der Kessel nicht mehr die Schwingung "trägt" :)


    Aber bei identischer Stimmung (natürlich in bezug auf die Tonhöhe) zum Performer ist der Tiefbassanteil des Pearls deutlich weniger ausgeprägt. Ich würde also KEINESWEGS die These aufstellen, dass sich das Pearl-Set aufgrund des Pappel-Holzes besonders für fette-tiefe Sounds eignet. Das nicht angemerkt um dir eins auszuwischen sondern damit bei ROOKIES!!! hier im Forum nicht der Eindruck entsteht wir beide(!) seien der Meinung Pappel sei gut für Tiefbass oder das PEARl ELX für Tiefbass.


    Die Durchsetzbarkeit mittlerer oder sogar hoher Stimmung hängt immer vom Instrumentenumfeld ab. Da kann tieffrequentes "Gewummer" tatsächlich auch mal untergehen oder einen undefinierbaren Brei mit der Bassdrum bilden. Aber das muß jeder selbst für sich entscheiden. Ob er damit leben kann bzw. im Bandsetting Wege findet auch bei tiefen Toms dynamisch-hörbar rüberzukommen.


    Tatsächlich haben oftmals hohe Stimmungen viele Vorteile. Ich habe das vor Jahren immer wieder gerne gemacht. Aber mich daran satt-gehört. ich mag die letzten Jahre mehr "tiefen-power-punch". Aber auch dafür keine Gewähr. Das kann sich wieder ändern! Das ist alleine dem Geschmack, den Qualitäten des Drumstimmers und natürlich (das darf nicht verheimlicht werden) auch der Materialgüte abhängig. Momentan beindrucken mich meine akustischen Drumsounds und ich bin mir immer großen Lobes gewiß, wenn andere Drummer meine Sets hören... was mich alten Egozentriker natürlich auch ein wenig freut :)

    pay


    Solltest du ab und an mit "Punch" spielen dann tritt die Verstimmung mehr oder weniger bei allen Toms auf, die sich des ISS "bedienen". Also je nach EX oder ELX Set-Konfiguration beim 10" , 12", 14" oder dem 12" und 13" Tom.


    Bei mir ist allerdings das 10" am meisten anfällig. Die anderen stören mich viel weniger... obwohl auch bei ihnen nach längerem Spiel eine hörbare Verstimmung auftritt. Anyway, beim 10" er tritt eine massive! auch für Laien hörbare Verstimmung jeweils nach 5 - 10 Minuten auf (natürlich in Abhängigkeit der Benutzungshäufigkeit des 10" :)


    Fairerweise muß angemerkt werden, dass ich Toms generell auf den tiefstmöglichen Grund-Ton stimme, damit es schön satt oder neu-deutsch annähernd "FETT" klingt (soweit das nach DF´s Ansicht mit einem Pearl ELX überhaupt möglich ist :-). Es ist möglich! Das heißt so lasch, dass zunächst alle Stimmsschrauben gerade eben greifen. Je nach Trommel und Soundeigenschaft von dort aus noch alle Spannschrauben ca. eine halbe oder drittel Drehung höher :)


    Da wird natürlich bei jeder Vibration des Kessels (und erstrecht des Spannreifens) die Schraube wieder leicht gelöst... beim ISS irgendwann am RASSELN bemerkbar.


    Wenn man die Toms höher stimmt, wird eine Verstimmung nicht so schnell auftreten. Aber auch dann kommt sie bei ISS schneller als bei anderen mir bekannten alternativen Tomaufhängungen.


    Ich persönlich vermute, das mit verwindungssteiferen Spannreifen dieses Problem nicht oder zumindest gemildert auftreten würde oder mit Kontermuttern/ Lock-Nuts bzw. sonstigen Alternativen. Habe letztere aber in Kombination mit ISS NIE AUSPROBIERT.

    Zitat

    Gratungen gehen nicht durch heavy hitting kaputt.


    Doch!!! Wenn einer seinen gebrochenen Stock direkt neben dem Spannreifen ins Fell keilt. Alles schon vorgekommen, nur zum Glück nicht bei meinem ELX.


    Zitat

    I.S.S. montierte Trommeln lassen sich, wie man hier schon in verschiedenen Threads lesen konnte, ganz schlecht stimmen.


    Genau das schrieb ich ja (auch in anderen Threads), darauf muß man immer bei EX und ELX hinweisen: "Ganz davon ab, die 2004-Hardware des Pearl ist deutlich überlegen, sofern man mit ISS leben kann :) "


    ISS ist leicht zu stimmen und noch leichter zu verstimmen. Mich nervt es nicht sooo sehr, aber für viele Drummer ist das permanente Verstimmen der Toms nach 5 Minuten Drumming nervtötend. Streng genommen darf sowas bei einem Drumset von 2004 auch nicht (mehr) vorkommen. Ich bin eigentlich recht zuversichtlich das Pearl spätestens 2006 da was neues präsentiert.

    Zitat

    Das alles ist zumindest bei den Export Sets, die ich kenne nicht so. Die sind leiser, klingen wirklich nicht gut und sind aus einem Misch-Sperrholz mit Füllfurnieren aus Billigholz. Auch die Gratungen beim Export waren immer schlecht.



    ..waren immer schlecht... und werden deswegen immer schlecht bleiben!


    Konservativismus at its best! :)


    Die Gratung der EX und ELX Sets seit 2003 sind sehr spitz und scheinen solide. Wie das recht weiche Pappelholz auf Langzeit-Malträtur reagiert weiß ich aber ehrlich gesagt auch nicht. Bislang ließen auch Heavy-Hitter an meinen Sets die Gratungen unversehrt.



    Mischsperrholz mit Füllfunieren aus Billigholz kann ich seit dem Übergang auf reine Pappelsets ab 2003 bei Pearl EX und ELX nicht mehr attestieren. Zumindest jene die ich habe und jene die ich für andere stimmte. Natürlich besitze ich nur 2-3 und habe nur 3-4 andere seit 2003 unter den Fingern gehabt. Aber zumindest für ein Gegenstatement sollte das reichen :)


    Ganz davon ab, die 2004-Hardware des Pearl ist deutlich überlegen, sofern man mit ISS leben kann :)

    Amir wurde anfang der Achtziger massiv mit dem immer noch vielfach unterschätzten Drummer-Haudegen CARMINE APPICE beworben. Er hatte sowohl bei seiner Zeit mit Ozzy als auch King Kobra stets neben seinen regulären Hochpreis-Cymbals und einigen non-Endorsement-Exoten auch eine Handvoll einzelner Amir Cymbals im Set-Up.


    Möglicherweise Wunsch der Marketing-Abteilung, damit man behaupten kann, sogar Profis würden Amir spielen.


    Jedenfalls griff er bei Chinas auch in jener Zeit live meist auf non-Zildjian-Fernost-Produkte zurück und nicht auf Amir Chinas... was in mir den Verdacht nährt, dass die Amir Chinas selbst ihm etwas zu "lästig" im Sound waren.


    Ich hatte seinerzeit nur 2-3 Amirs gehört und fand sie sehr bescheiden...

    Unglaubliche Story...


    ... ich bitte um Aufklärung in welcher Form sich der Kollege bei dir
    a.) um eine Entschuldigung bemüht
    b.) eine finanzielle und materielle Wiedergutmachung anstrebt


    Andererseits erlebt fast jeder irgendwann mal solche Stories. Edel sind jene, deren soziales Engagement trotz solcher Ausreißer in die Negativ-Skala auch weiterhin bestehen bleibt.


    Ich warte seit 14 Jahren noch auf die Rückgabe einer 10" Rims-Aufhängung eines Drummers, der just aus seinem 10"-Superstar seinerzeit keinen dynamischen-resonanten Sound entlocken konnte, während alle anderen Toms wirklich fein und resonant klangen. Jenem Drummer war zu Ohren gekommen, dass ich noch 2-3 RIMS-Halterungen hatte (die waren damals noch nicht so weit verbreitet), unter anderem auch eine für ein 10" Tom. Da es es drumtechnisch ein überragender Drummer war wollte ich (s)einem guten Sound nicht im Weg stehen- half unbürokratisch und verlieh mein RIMS. Irgendwann, jedenfalls Wochen später erhielt ich die knappe Rückmeldung: "Der Tom-Sound wurde nicht besser, RIMS bringt nix". Darüberhinaus noch den Hinweis, meine Aufhängig sei abhanden gekommen.


    Aha!!! In welche "Richtung", gedachte er mir nicht mitzuteilen auch irgendeine Form der Wiedergutmachung lies bis heute auf sich warten. Gemeinheit. Ich habe fortan nur noch sehr rigide an jene Drummer verliehen, die nicht weiter als eine "Faust" weit von mir entfernt wohnen.


    P.S /edit: sicher wird es schwierig sein, sein Becken mit Unikat-Sound zu ersetzen. Aber da muß!!! der Bursche jetzt mal richtig kreativ sein und sich reichlich anstrengen!!!


    Edit 2: Auch die Motivation des Drummers dein Becken derartig zu deformieren würde mich interessieren. Eine einzige Stelle am Becken mag ja beim Spiel noch unentdeckt bleiben. Aber wieviele Tabletten wirft der ein, um dein Becken derartig großflächig zu customizen ohne etwas zu bemerken??? "Dynamische Spielweise" wird scheinbar immer wieder als LAUT BIS DER SCHÄDEL platzt (oder sich das Material bzw. die Legierung der Gewalt beugt), fehlinterpretiert.

    Zitat

    Das schnellste und beste Pedal aller Zeiten ist nach wie vor unerreichbar die gute alte Ludwig "Speedking", Federn extrem locker eingestellt..ist aber Geschmacksache..


    Sicher etwas überspitzt formuliert. Aber auch ich muß gestehen, dass ich jedem (egal ob Musikhistoriker oder aktueller Drummer) empfehlen würde die Speed King zumindest mal (an)gespielt zu haben.


    Unglaublich wie leichtgängig dieses mittlerweile doch sehr betagte Modell ist. Soviel besser sind die teuersten trendy-aktuellen auch nich´ !!!


    Ein Manko für mich (einer der Gründe das Pedal nicht mehr zu spielen) ist allerdings, dass der Winkel des Schlegels nicht!!! einstellbar ist.

    Ich hatte vor Jahren viel mit Saluda korrespondiert und wurde den Eindruck nicht los, dass es eine "one-man-show" ist, auch wenn schon vor 4-5 Jahren auf der alten Website immer von "we develop" etc. die Rede war.


    Irgendwie schien mir seinerzeit die Sache ein klein wenig "strange" oder dubios, um es noch möglichst wohlwollend zu umschreiben. Prinzipiell muß nicht ausgeschlossen sein, dass ein Mensch alleine gute Becken entwickelt. Für mich zwar nicht vorstellbar, aber theoretisch mit 3 Zentner Herzblut und 100 Stunden-Woche vielleicht irgendwie möglich. Die Tatsache, dass Saluda aber geradezu inflationär etwa alle paar Monate zig angeblich (so zumindest in den letzten Jahren auf der Site immer wieder geposted) neue Legierungen mit kompletten Becken-Serien "raushaut" die dann wenige Monate später wieder eingestellt werden oder gerne mal wieder modifiziert ins Programm aufgenommen, läßt mich optional entweder:
    a.) an der Glaubhaftigkeit ebensolcher Statements zweifeln
    b.) an dem psychischen Zustand des Webmasters oder seines Auftraggebers (gaaaaaaanz sicher nicht die selbe Person :) zweifeln
    c.) an der Ernsthaftigkeit mit der Saluda das Ziel verfolgt sich als seriöser, stabiler Cymbalhersteller zu etablieren zweifeln


    ... oder aber
    d.) ans Gute im Menschen glauben und mir vorstellen, dass ein einzelner Mensch in den USA mit starkem, unbeugsamen Willen völlig autark den Kampf gegen die Windmühlen... ähm... alle traditionellen Cymbalhersteller aufnimmt. Sollte dem so sein, dann verdient er wahrlich reichlich Respekt! Ich weiß es nicht und konnte anhand der damaligen Korrespondenz auch bei intensivstem "between the lines"-lesen nicht sicher feststellen um wen oder was es sich bei Saluda handelt :)

    Noch ein kleiner Peace Hinweis.


    Neulich hat einer versucht ein gebrauchtes Peace Set überteuert gebraucht im Web anzubieten.


    O-Ton: "Peace Drum-Set, die Tochterfirma von Pearl".


    Ich habe ihn freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen das dies eine (sicher nicht gewollte) Irreführung potentieller Kunden ist.


    "Komischerweise" hat er auf meine "Aufklärungsmail" (nämlich, das Peace mit Pearl nix zu tun hat, schon garnicht in Sachen Qualität) mit der Bitte sein zum Angebot gemachten Begleittext zu ändern, nicht geantwortet.


    Andererseits war 2004 auf der Messe unübersehbar, das Peace sich bemüht einen professionelleren Eindruck zu vermitteln. Ich drücke die Daumen, dass es gelingt.


    Kleiner Tip: Bei der Qualitätssicherung anfangen!