Beiträge von Drumstudio1

    Vor wenigen Tagen fand für Pat Torpey ein Gedenkkonzert statt mit vielen musikalisch hochkarätigen/berühmten Freunden und Mitmusikern.


    Richie Kotzen, Dylan Wilson, Mike Bennett, Billy Sheehan, Paul Gilbert, Eric Martin, Matt Starr, Prescott Niles and family, Matt Sorum, Gilby Clarke, Chuck Wright, Dave Amato, Keith St. John, Neil Geraldo, Myron Grombacher, Brett Tuggle, Kelly Keagy, Ricky Phillips, Greg Bissonette, Jeff Scott Soto.


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    Off-Topic:
    Da in einem anderen Thread zwischen Trocken bzw. Obertöne im Pegel radikal reduziert unmittelbar nach dem Rimshot-Auftreffen aufgrund eines Youtube-Videos und dem Unterschied zu dem Sustain und Obertonverlauf einer vergleichbaren Snare in ganz anderen Rämlichkeiten und Recordingbedingungen sich interessante Diskussionen entwickelten bzw. mancher ungläubig reagierte :D, schickte mir vor wenigen Stunden das Schicksal ;) dieses Video. Mehr Bestätigung ist nicht möglich.


    Eine Snare-Aufnahme die teilweise geradezu brutal ungeschönt klingt deren Anteil zwischen Attack und Nachklang, nebst vielen deutlich hervortretenden Obertönen vom Höreindruck nahezu das Gegenteil zum anderen Youtube-Video aufzeigt. Auch hier freilich von vielen Faktoren abhängig. Nicht zuletzt dem Aufnahmemedium, bzw. der Position, der Stimmung, der Spielweise des Drummers etc. etc. etc. :D


    On-Topic:
    Hoch-interessantes Interview, auch ganz abseits von Musikgenres oder Musikstil-Vorlieben.

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    Zitat

    Ohne so zu spielen bzw. spielen zu können, ein schier aussichtsloses Unterfangen


    Ein fantastischer Thread, weil viele verschiedene Ebenen (die zum "Klangereignis" beitragen)sehr kompetent angesprochen werden.


    Das Forum hat (trotz seit Jahren schwindender Teilnehmerzahl) unbestritten noch seine Qualitäten. :thumbup:

    Zitat

    Was an dem Sound supertrocken sein soll, kann ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen. Bei 00:22 hört man m.E. deutlich, dass die Snare ganz schön Ton hat, da bist du mit deiner Zurückhaltung gegenüber Moongel ja schon auf dem richtigen Weg.


    Genau! deswegen schrieb ich dies hier:


    Zitat

    Im Video über das Zoom Q8 aufgenommen klingt das Teil höllisch trocken. Nach dem unmittelbaren Rimshot-Auftreffen kommt in Sachen Signalverlauf nicht mehr sehr viel mehr.


    Man hört sehr deutlich, dass nach dem Rimshot alles sehr schnell "runter geht" . Da wird die Position der Q8 (automatische?) Aussteuerung, Kompressor/Limiter, Youtube-Audio-Pegelangleichung und/oder im Wechselspiel Raumakustik, Befellung und Stimmung seinen Anteil/Einfluß haben.


    In Natura (wie beschrieben, ich hatte die modernste Version der Sensitone Phosphor hier, allerdings nicht die FF - klanglich eine wundervolle, herausragende Snare die viele beim Hi-End-Klang-Kaufentscheid sträflich übersehen) kommt wesentlich mehr! Allerdings nicht in dieser Stimmung.... hahaha getestet. Auf dieser Aufnahme, sackt alles danach radikal ab = sehr trocken. Anschlag-Pegelstark und der Rest sehr schnell weg ("verliert sich" brutalst). Das hört man sehr deutlich.

    Wie gesagt alles Geschmacksache.
    Ich rechtfertige mich auch nicht dafür Erdbeereis, Banane (das ich geschmacklich nicht ausstehen kann) vorzuziehen. :D ;)


    Fairerweise müssen Kritiker (denen dieser Snaresound überhaupt nicht gefällt, so wie mir) einräumen dass im Hochgeschwindigkeitsbereich sehr selten eine Snare mit einer Hallfahne von 5,6 Sekunden und 7,8 Millionen divergierenden Obertönen Platz findet. Kommt zum schnellem Drumming im Bandsetting gar noch ein massives Gitarrenbrett und dominanter E-Bass dazu, setzt das berühmte (audiohpile) Ringen darum ein, welches Instrument mit welchen! Frequenanteilen und wie lange! in wessen Teich schwimmen darf und wer nicht. Es gibt natürlich immer Ausnahmen, aber es gibt durchaus Anwendungen wo manches seinen wohlbedachten Platz hat.


    Kollegialer Gruß

    edits: Fehlerfeufel

    Zitat

    da noch kein Nörgler da war....ich finde den Snaresound schlimm


    Alles Geschmackssache


    Pssst.... im Vertrauen: ich finde ihn grauenhaft, tot und leblos. Ich hatte aber vor Monaten eine Phosphor Bronze Sensitone Snare hier (nix Free Floating) und die klang WELTKLASSE! Am Material liegt es also nicht.

    Im Video über das Zoom Q8 aufgenommen klingt das Teil höllisch trocken. Nach dem unmittelbaren Rimshot-Auftreffen kommt in Sachen Signalverlauf nicht mehr sehr viel mehr.


    Wird dieselbe Snare in einer anderen Umgebung aufgestellt bzw. "anderswie" aufgenommen, wird sie völlig anders! klingen.


    Will heißen: in anderen Raumumgebungen wird man mitunter womöglich mehr dämpfen müssen, um sich diesem Sound anzunähern.

    Diese Beanspruchung der Stimme, NICHT zur Nachahmung empfohlen. Bzw. führt zum Ausschluß durch die Dachorganisation des HNO-Verbandes :D
    Ein toller Sänger keine Frage, mir würde nach 2 Minuten 12 monatiger Stimmverlust drohen. Und dies ist ja noch einer der softesten Songs von Bonnets Hardrock-Phase. Für damalige Zeiten eine Ballade :D

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    Zitat

    Na ja, doch noch tiefer in die Thematik Gesang und Theorie eintauchen, üben üben und nicht zuviel erwarten


    :thumbup:


    Ja, denn ohne Witz: wir Drummer sind zumindest in einem Teilbereich am dichtesten am Rüstzeug für Vocals 'dran. Silbengenaue rhythmische Phrasierung ist uns (systemimmanent) gegeben bzw. das umschalten von "spot on" auf Laid-back etc. Jeder der sich mal tollen Gesang echter Könner anhört wird entdecken, dass neben der Melodie auch fast immer die rhythmische Phrasierung überragend oder zumindest charakteristisch ist. Und das ist unsere Königsdisziplin.


    Mein größter Fehler musikalisch war ganz sicher, niemals Gesangsunterricht genommen zu haben... schnief. Das hätte sicher manches zusätzliche an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten oder "musikalischer Einflußnahme" eröffnet.


    Go for it! :thumbup:

    Sorry für die humoristische Einlage:
    Einer der lautesten Rocksänger ist (angeblich) Graham Bonnet. Bei ihm fiel mir auch als jüngerer Bursche auf, wie ihm beim Singen bei Videos der Kamm... ähm ich meine der Hals schwillt. Ich mochte seine Stimme auf Studio-Platten immer sehr. Aber manche Live-Video-Aufnahmen wirkten oftmals etwas beängstigend. Angeblich war er auch bei ersten Rainbow-Proben 1979 ohne Verstärkung im Proberaum und man hörte ihn trotzdem! Keine Ahnung ob das Anekdote war, denn Marshalls vom Blackmore und damals Cozy Powell sind nicht gerade der Kirchenchor vom Nachbarort.


    Überbeanspruchung der Stimme (jetzt bekomme ich die Kurve) ist gesundheitlich mitunter hoch gefährlich. Insofern auch meine Aufforderung lauter singen zu üben nicht als Ruf "spring" wenn man am Felsrand steht, mißinterpretieren. Gesundheit geht immer vor.


    Aber ich kenne leider auch Trällerlerchen (dazu zähle ich dich natürlich nicht!!!) die vor einem Mikro flüstern. Das Flüstern ist hier nicht mal ironisch gemeint. Habe ich wirklich schon erlebt. Das versaut dann den ganzen Bandsound und derartige Personen sollten denke ich erstmal Selbstbehauptungstraining ;) etc. absolvieren.
    Ich fand es immer schrecklich, wenn man über viele Tage an einem Drumsound für Probemitschnitte feilte... nur um dann festzustellen, sobald das Gesangsmikro eingeschaltet ist, plötzlich alles auf der Aufnahme (insbesondere vom Drumset durch die Einstreuung ins weit aufgerissene Vocalmikro) so mittig klingt wie die zerrig-mittendominante "Doppelwhopper"-Bestelldurchsage bei Burgerking. Das hat mich früher irre gemacht und latent aggressiv... weil einfach soviel Soundfriemeln der anderen auf Knopfdruck (ultra-leiser Vokalistinnen) für die Katz' war.


    Schwieriges Thema und auch wenn es als Thema nicht neu ist im Forum, vielleicht doch gut und sinnvoll, dass Du es nochmal belebst. :thumbup:

    Ja, das Thema hatten wir schon mehrfach. Ich muß aber gestehen ich würde es auf die Schnelle auch nicht finden.


    Auch wenn ich mich hier (und auch in den anderen threads höllisch :D wiederhole).
    1.) Mund direkt an das Mikro (das Mikro "aufessen").
    2.) Nicht flüstern sondern lautstark singen! (dabei - siehe 1 - ultra-dicht 'dranbleiben)

    Niemals zuvor habe ich solch ein verfluchtes Chaos erlebt.
    Es ist in meiner Erinnerung nach der größte bürokratische Scheiß` den ich jemals miterlebt habe.


    Wer mir mit Datenschutz kommt, dem ziehe ich eines mit dem Nudelholz über:
    Nur mal 2-3 Original-Wortlaute die man mithört, wenn man beim Arzt oder in der Notaufnahme sitzt, wenn andere Patienten einen Raum verlassen haben und sich für alle Anwesenden bzw. verbleibend-wartende Patienten mitunter medizinisches Fachpersonal äußert:


    Über einen älteren Herren, der gerade ein Behandlungszimmer verließ.
    "Das ist doch der Alte der sich immer Nutten auf sein Zimmer bestellt"


    Oder in der Notaufnahme... eine Sitzreihe mit zig Leuten hört laut und deutlich folgenden Wortlaut einer jungen Patientin.
    Kleine Randnotiz: an der Tür wo man sich vorstellen mußte, um sein Begehr verbal vorzutragen stand in großen Lettern "DIESE TÜR NICHT SCHLIEßEN".
    Direkt! hinter dieser Tür fand aber für jeden! Patienten die "Vorsondierung" statt, also man mußte begründen warum man in der Notaufanahme ist und sagen/erfragen warum und wann ihn heute noch ein Arzt anschaut. Diverse ausländische Gäste machten Anstalten die Tür zu schließen. Immer wurde sie zu deren Verwunderung geöffnet und auf den Zettel mit der Aufschrift hingewiesen!


    Im Laufe des Abends (die Wartezeiten waren lange) konnte und mußte unfreiwillig jeder! in der Wartesitzgruppe die banalsten bis schlimmsten Krankheiten, Heilungsrückschläge und persönlichen Dilemma mithören und konnte jene Stories 1 zu 1 der den Raum verlassenden Person zuordnen. Auch die Namen und Adressen waren deutlich hörbar. Teilweise auch über den Gang gerufen.


    "Mein" beschämendes "Highlight" des Abends war dies hier:
    "Ich habe gerade eine Email von einem Freund aus Australien erhalten. Ich bin selbst gerade in Deutschland angekommen und völlig überrascht. Bei ihm wurde eine Geschlechtskrankheit diagnostiziert und er informiert mich nun per MaiI mich unbedingt testen zu lassen. Können Sie das hier gleich machen?"
    etc. etc.


    Seit Jahrzehnten lassen "wir" zig Terroristen, ihre Finanziees und Unterstützergruppen frei und ungehemmt durch die ganze Welt reisen, weil man reisende ja nicht im Persönlichkeitsrecht oder Freiheitsrecht etc. etc. beschneiden oder Daten nicht abgleichen kann/darf oder nach kurzer Zeit löschen muß etc. etc. Und ähnlicher Wahnsinn ist dann zu hören.


    Aber die DSGVO!!!! sollte natürlich bis zum 25. von jedem Hanswurst genaustens bedacht werden. Deren Umsetzung ist natürlich elementar und existentiell wichtig für alle Erdenbürger.


    Wir sind alle IRRE!


    Sorry, für diesen Ausbruch. Ich könnte kotzen.
    Nach Jahren wo zig Parteien versprachen gegen Abmahnwahnsinn vorzugehen oder diese Praxis zumindest monetär für die schwarzen Schafe der Branche unattraktiver zu machen, wird mit diesem neuen Monster der größte Einspritzmotor für dieses Unwesen in die Welt gesetzt.

    Richte Dein Begehr doch mal an den Shop Schmidkonz (S-Drums). Jene beziehen doch seit Jahren Action-Hardware bzw. Sets... die ja aus Newsound hervorgingen.


    Das man dort oder in Taiwan allerdings Lagerhaltung für Low-Budget-Serien die ca. 30 Jahre zurückliegen betreibt, halte ich zwar für eher unwahrscheinlich ;) ... aber fragen würde ich schon mal. Was kann dabei schief gehen? :D

    Ich denke (so mein subjektiver Eindruck) er ist interview-technisch einer der nettesten und umgänglichsten der härter rockenden Branche.


    Sympathisches recht aktuelles Interview:


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    Zitat

    Also Assis mit "Kofferradios" auf der Schulter (so benennen meine Eltern die Geräte bis heute) gab es schon immer


    Fantastische Be- bzw. Umschreibung "Kofferradios" auf der Schulter :thumbup: :thumbup:

    Vielen lieben Dank Oliver.


    Du bist ein Schatz.


    Ich hatte neulich Abend diesen Ansatz bzw. einen sehr ähnlichen Ansatz nach vielen Flüchen... hahaha als Notlösung herausgefunden. Ich arbeitete mit "Trennen", kopierte dann ein Teilstück aus dem alten File heraus und fügte dann die hineinzukopierende Spur in die nun entstandene Lücke hinein und zog deren Ränder des hineinkopierten Audiofiles nach links und rechts, bis es an den Nahtstellen des alten Restfiles paßte.


    Bis vor 1 Minute war ich mir sicher!, dass diese von mir angewandte Methode niemals so gedacht war, da so umständlich bzw. seltsam.
    Nun durch Deinen wundervollen Beitrag glaube ich zu verstehen, dass dies genau die Samplitude-Logik :D ist.


    Für mich etwas schade... da ich sonst wirklich zig Funktionen so viel einfacher und intuitiver als bei Cubase empfinde.
    Vielleicht muß ich mich aber auch nur noch ein paar Tage an diese neuen Arbeitsschritte gewöhnen.


    Edits:
    Die Vorteile mit dem unhörbaren Punch-In etc. leuchten mir natürlich ein (die hast Du super beschrieben). Ich wundere mich nur, dass man nicht zusätzlich also als Option den "normalen" Modus (wie ihn andere Audio-Programme anbieten) des Einkopierens bzw. "`'drüberschiebens" anbietet.


    Ich will also den Stab noch nicht über das ansonsten tolle Samplitude brechen ;)