Wenn keine neuen gemeinsamen Songs kommen, dann liegt die Attraktivität der Band zunehmend in der Nachahmung dessen, was einmal war.
Ray Davies (The Kinks) hat in Interviews so begründet, dass das Weitermachen als Kinks dem Gesamtwerk und Ansehen der ehemaligen Band schadet.
Vielleicht muss man sich auch zukünftig damit abfinden, dass - wie in der Klassik - die Musik einer Epoche nicht mehr durch die Mitwirkung der „Originale“ auf der Bühne lebt. Und die Songs dennoch durch Interpretation anderer Musiker und Musikerinnen ihren Wert bei der Aufführung behaupten können.
Den „Beach Boys“ von Mike Love gelingt das durch das Aufstocken der Band mit wesentlich jüngeren und hervorragenden Musikern ganz gut, finde ich.