Beiträge von stompology

    Hier die Fachleute unter sich. Viele Worte über einen kleinen Trick. Herr Watts schweigt bescheiden. -)


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    Da fällt mir Charlie Watts noch ein.


    Er lässt im 4/4-Tackt die „Zwei“ und die „Vier“ mit der rechten Hand manchmal „pausieren“. Die Backbeats sind dann allein auf der Snare zu hören.


    Anfangs war das laut eines Interviews mit Charlie Watts ungewollt. Später dann ein Erkennungszeichen, das von einigen Schlagzeugerinnen und Schlagzeugern imitiert wird.

    Passt gerade so gut. Prima kranker Sch... und/oder Kunst? Eben (wieder) gelesen:


    "Was Kunst ist, lässt sich nicht eindeutig definieren: Es gehört zu ihrem Wesen, bisherige Grenzen durch noch nie dagewesene Erscheinungsformen zu überschreiten." Sagt das Bundesverfassungsgericht.

    Es gibt auch Schlagwerkende (m/w/d), die behaupten, rhythmische Auffassungen würden sich allein über Mathematik erschließen.


    „Spielen nach Zahlen“ sozusagen.


    Ich denke, dass die mathematische Betrachtung nur eine von mehreren Blickwinkeln auf Rhythmus (verstanden als Fluss) sein kann und im Zusammenwirken mit weiteren Herangehensweisen eine große Hilfe auf einem Weg ist.


    Was fasziniert mich an einem bestimmten Groove? Eigentlich nur die Gefühle, die er auslöst. Da möchte ich hin und sie gerne ausdrücken können. Die „Rechnung“ ist eines von zahlreichen nützlichen Werkzeugen dahin.

    Erfreuliche Vielseitigkeit. Die Moderation lässt auch Sonderbares zu.


    Ich darf hier schreiben und auch meine Artikel zum natürlich wichtigsten Fach der Musikwissenschaften, der Stompology, ankündigten und verlinken. -:) Das wurde mir in einem sehr großen Musiker-Forum, dessen Gesellschafter ein sehr großes deutsches Musikhaus ist, mit einem peinlichen Schriftwechsel als unerwünscht untersagt.


    Kontakte und Austausch haben sich ergeben und ich kann hier mir bisher nicht bekannte Sichtweisen zum Schlagzeugspiel entdecken.

    Vor einiger Zeit habe ich das Buch "R & B, Die Geschichte der schwarzen Musik" von Nelson George gelesen. Ich mag nicht gerne von "weißen" oder "farbigen" Musikern lesen oder reden. Das taugt doch nicht zur Erfassung von Qualität und Musikalität. Der Autor, der sich als "Farbiger" besonders herausstellt (sein Verlag wirbt damit), reitet darauf herum und führt das Sterben der Entwicklung auf die "weißen" Jazz-Sammler, Musik-Analytiker und den "weißen" Kulturbetrieb zurück.


    Wähernd "weiße" Musik-Wissenschaftler und - schlimmer noch - Musiker mit ihren Sinnen versuchen "schwarze" Musik zu verstehen versuchen, zögen die Farbigen einfach weiter und seien schon lange wieder mit etwas Neuem beschäftigt.


    Ich habe mich oft beim Lesen geärgert ; aber dennoch ist das Buch lesenswert und bietet eine (!) Erklärung an.

    Ich habe Anfang (?) der 80er Jahre eine Aufführung der Musikhochschule in Lübeck besucht. Dort gab es den relativ jungen Studiengang „Popmusik“. Eine Band hatte sich formiert und spielte u.a. „Friday On My Mind“. Auftrittsort war ein altes Kino. Das ist mir heute noch im Gedächtnis als ein wildes und mitreißendes Konzert. Habe nie wieder eine so spannende und leidenschaftliche Version des Titels gehört.


    So viel zur (sehr persönlichen) Ehrenrettung der akademischen Ausbildungsmöglichkeiten. -)


    Lübeck hatte durch die Hochschule eine großartige Musikerzene. Wie es dort heute ist, weiß ich nicht. Ich hätte schon gerne dort mehr über Musik erfahren.

    Tja, inzwischen sage ich nichts mehr. Und denke mir meinen Teil. Anders wäre es, wenn ich mit Musik meine Brötchen verdienen müsste.


    Meist scheint es ja im Hobby doch um Leben und Tod zu gehen, sobald eine Drummerin oder ein Drummer einen Vorschlag macht. -) Schwierig; wenn es gut geht, hat das wohl auch was mit Reife und Gelassenheit zu tun, denke ich.

    Interessant! Er passte einfach gut in die Band. Wie mal jemand schrieb: Aus dem billigsten und kleinsten Transistor-Radio klang die Band kraftvoll und erdig.


    Hier ist zu sehen, dass D. C. auch mit den Jazz-Besen klasse trommelt.


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    Hier die ursprüngliche Aufnahme. Lange vor Elvis. Mit Schlagzeug.


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    Das wäre ja mal was! Wahrscheinlich hat Mr. Clapton aber gerade keine Zeit oder die Gage wäre mir dann zu hoch. -)


    Ich würde gerne mehr Gitarre spielen. Aber mein kleiner Finger ist seit vielen Jahren mal mehr und mal weniger taub. So gehen die schönen Jazz-Griffe nicht mehr so richtig.


    Habe einige Videos zu „The Breeze“ mit JJ Cale und dem Meister zusammen auf der Bühne angeschaut. Interessant ist, dass Eric Clapton sich geradezu vorsichtig respektvoll herantastet und sich nicht in den Vordergrund spielt. Das Zusammenspiel zwischen den beiden ist sehr spannend.