Welche Musikrichtung spielt ihr am liebsten?

  • Musik zu machen, die man nicht mag, das wär ja nix für mich :/

    Das ist aber meist das Genre mit dem meisten Umsatz 😉 und es bedeutet auch nicht, dass Musik, die man persönlich nicht mag und sich nicht anhören würde (ausser zum Raushören), beim gemeinsamen Spielen, keine spaß bereiten würde!


    Das Schema beinhaltet dann ja aber auch Musik (machen), die man gar nicht kennt... das ist ja logisch nicht möglich :/

    kommt aber durchaus vor 🙃


    Ich spiel(t)e öfters Gigs mit Muckerbands als Aushilfe, da kam's schon mal vor, dass während des Gigs Titel aufgerufen wurden, die nicht im vorher vereinbarten Repertoire enthalten waren und die ich nicht kannte (mir geht das meistens mit den "neuen deutschen Heulsusen"). Geht aber alles 👍

  • Eine Einbeziehung aller Mengen in das Venn-Diagramm hätte wahrscheinlich zu weniger Missverständnissen geführt. :)


    Bei mehr als drei einzubeziehender Mengen würde ich aber eher die Darstellung als Euler-Diagramm wählen, das ist übersichtlicher und leichter zu verstehen. ;)

  • ...mir geht das meistens mit den "neuen deutschen Heulsusen"). Geht aber alles 👍

    Kick läuft durch in Tempo 130, nach der ersten lahmen Strophe kommt die Hihat dazu. Später wird's Disco.

    Stimmt zumindest in 90% der Fälle. :-) Wenn's jetzt grad ne Ballade war, ist's halt doof.


    Ich spiele gerne Karnevalslieder, Tanzmucke und Schlager. Mein Schlagzeuglehrer hat mir damals beigebracht: Spiel da ja nicht zu viel, das verwirrt die Leute nur. Und das ist genau mein Ding: 4/4 in der Komfortzone. Das macht mir Spaß.

    Tanzmucke und Schlager höre ich ansonsten nur, wenn ich muss. Das ist dann meistens über Inear bei unseren Auftritten.

  • Hallo,


    tatsächlich ist für mich Musik machen und Musik hören etwas anderes.

    Ich kann auch in Musik, die ich eigentlich nicht höre, etwas finden, besonders dann, wenn es dem Publikum so ergeht.

    Letztendlich spiele ich nicht für mich, sondern für das Volk. Wenn das glücklich ist, bin ich es auch.


    Und seien wir doch mal ehrlich: der Gustav ist doch nahezu stillos.


    Grüße

    Jürgen

  • kommt aber durchaus vor 🙃

    und zwar gar nicht so selten. Hab ein paar Konzerte mit ner Jazzcombo gespielt, und wir hatten extra vorher ne Probe, um wenigstens die schwierigeren Nummern mal angespielt zu haben. Von diesen Nummern kam dann letztendlich nicht wirklich viel auf die Setlist, und wenn ich je Konzert 3 bis 4 Nummern kannte, war ich schon froh. Glücklicherweise alles Oldschool-Jazz und kein moderner Kram, aber trotzdem war ich nach jeder Nummer happy, ohne Patzer durchgekommen zu sein.

    Reine Nervensache :D

  • und es bedeutet auch nicht, dass Musik, die man persönlich nicht mag und sich nicht anhören würde (ausser zum Raushören), beim gemeinsamen Spielen, keine spaß bereiten würde!

    So ist es! Ich hab so oft schon gesagt, dass ich mir die Songs meiner Bands nie anhören würde, aber spielen macht einfach dermaßen Spaß, dass ich auch kein Problem habe, mir die Aufnahmen in Dauerschleife anzuhören. Wären die Songs von Leuten, die ich nicht kenne, würd ich’s mir keine 20 Sekunden anhören 😅

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

  • Bei mir ist es ungefähr genauso .Wenn ich spiele komme ich sehr schnell in einen modus in dem ich mich nur noch auf mich und mein Schlagzeug kontzentriere. Im nach hinein würde ich mir die Songs von anderen Bands die ungefähr das gleiche Genre machen ,nicht anhören .trodzdem macht es einfach sehr viel Spass mit anderen musik zu machen.

  • Ich spiel(t)e öfters Gigs mit Muckerbands als Aushilfe, da kam's schon mal vor, dass während des Gigs Titel aufgerufen wurden, die nicht im vorher vereinbarten Repertoire enthalten waren und die ich nicht kannte (mir geht das meistens mit den "neuen deutschen Heulsusen"). Geht aber alles 👍

    und zwar gar nicht so selten. Hab ein paar Konzerte mit ner Jazzcombo gespielt, und wir hatten extra vorher ne Probe, um wenigstens die schwierigeren Nummern mal angespielt zu haben. Von diesen Nummern kam dann letztendlich nicht wirklich viel auf die Setlist, und wenn ich je Konzert 3 bis 4 Nummern kannte, war ich schon froh. Glücklicherweise alles Oldschool-Jazz und kein moderner Kram, aber trotzdem war ich nach jeder Nummer happy, ohne Patzer durchgekommen zu sein.

    Reine Nervensache :D

    Das Schema beinhaltet dann ja aber auch Musik (machen), die man gar nicht kennt... das ist ja logisch nicht möglich :/

    Ich bin relativ sicher, dass das ungewollt ziemlich häufig passiert ^^


    Hmm, krasse Sache. Hätte ich nicht gedacht 8|

    Stell ich mir voll schwer vor... wenn irgendwas käme, was ich nicht kenne... ich wüsste voll nicht, was ich spielen sollte. (Vllt gibt sich das ja mit den Jahren :/)

  • Wenn der konkrete Fall wirklich auftritt, kommt's drauf an: entweder hab ich Bock auf dem Dargebotenen irgendwas zu improvisieren oder lehne mich faul zurück "Kenn/kann ich nicht." ^^

    Ich verdien kein Geld mit Musik, von daher muss ich keinem was beweisen.

  • Wenn der konkrete Fall wirklich auftritt, kommt's drauf an: entweder hab ich Bock auf dem Dargebotenen irgendwas zu improvisieren oder lehne mich faul zurück "Kenn/kann ich nicht." ^^

    Ich verdien kein Geld mit Musik, von daher muss ich keinem was beweisen.


    Naja, wenn ich als "Dienstleister" gebucht bin, möchte ich natürlich auch abliefern. Das hat aber nix mit beweisen zu tun. Im Idealfall denkt sich der Chef, "Oh cool' der kann auch spontan mit Einsteigen" und bucht mich wieder. "Faul zurücklehnen" oder sich verweigern gibt's bei mir eigentlich nicht, das drückt die Stimmung in der Band und das merkt das Publikum eher als bspw. einen verpatzten Fill oder Stop.


    ich wüsste voll nicht, was ich spielen sollte. (Vllt gibt sich das ja mit den Jahren :/)


    Ja definitiv, je größer das Repertoire ist, dass man sich im Laufe der Jahre erarbeitet hat, desto leichter ist es zu reagieren. Wie trommla schon andeutete, wenn ich ne Menge Jazz-Standards gespielt habe, dann wurschtel ich mich schon durch. Muss halt von Beginn an aufpassen und im ersten Chorus Melodie und Form analysieren. Ausserdem gibt's vorher auch ein paar Hinweise der Kollegen was mich so erwartet :-)

  • So hab ich's auch gemeint!

    Ich ging von Situation Proberaum/Jam aus :-)

  • Die Ausgangsfrage macht nachdenklich: Warum bin ich in keiner Bigband mehr? Warum spiele ich keine Schlager von 1950 bis 1980 mehr? Wenigstens praktiziere ich die anderen Vorlieben, Rock- und Bluesrock.

    Ich spiel(t)e öfters Gigs mit Muckerbands als Aushilfe, da kam's schon mal vor, dass während des Gigs Titel aufgerufen wurden, die nicht im vorher vereinbarten Repertoire enthalten waren

    Ich liebe sowas. Ich habe mal einen Profi vertreten, der für mehrere Abende in ein Instrumental-Trio gebucht war. Seine Erklärung, warum er mich (Amateur) als Vertretung für einen gutbezahlten Abend wollte: „Tja, Klavier und Bass sind saugut eingespielt und haben keine Setlist. Vier Stunden lang kann spontan alles kommen: Uralte Schlager, Jazz-Standards, UFA-Melodien, Swing, egal was. Manchmal sagen sie nicht mal, was kommt, sondern ein kurzes Klavier-Intro lässt es erahnen und dann setzt ihr ein. Du kennst das Zeug und kommst da durch.” Ich habe den Abend mit einem Patzer gut überlebt. (Ich konnte nicht ahnen, dass sie "Ein Freund, ein guter Freund" binär haben wollten.) Wir hatten Spaß und ich war ziemlich stolz auf mich.

    Will auf die Ausgangsfrage sagen: Am liebsten spiele ich Überraschungen.


    M.

  • Ich bin ja wohl ein Ausnahmefall hier.

    Ich (bald 78) habe mit 12 Jahren angefangen mit Rock'n'Roll à la Bill Haley etc.

    Mit 20 dann professionell Tanzmusik. Ab 1973 nur noch Jazz (New Orleans & Swing,

    ab und zu auch etwas moderner). Ich bin immer noch aktiv und spiele

    am liebsten Musik die immer noch gut klingt, auch wenn man die Stecker

    rauszieht.

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