Beiträge von stompology

    Still Cruisin’


    Ich glaube, der macht das nicht wegen des Geldes. Auch wenn er wohl genau hinschaut.

    Eine entfernt Bekannte von mir wollte Mike Love und seine Beach Boys vor einigen Jahren für ein Konzert nach Kalifornien in Schleswig-Holstein an der Ostsee für ein Surf-Event buchen. Sie fragte an, was das kosten würde. Die freundliche Antwort lautete, dass „die Würde der Band es nicht erlaube unter 250.000 Dollar“ diesen Job anzunehmen. Leider wurde nichts aus dem Konzert.

    Im Fotojournalismus (hat ja auch manchmal was mit Kreativität und technischem Können zu tun) gilt als Anfänger der, der nur an guten Tagen liefert. Der Profi bringt auch unter schwierigen Bedingungen und ohne gut drauf zu sein ein akzeptables Ergebnis, welches vermarktet werden kann, zustande.


    Glücklich der, der nicht liefern muss! :)

    Habe die Mike Love Beach Boys Besetzung im Winter 2017 oder 2016 (?) in Hamburg live gehört und gesehen. Das war keine Oldie-Band. Viele junge Musiker waren dabei.


    Angesagt war die werkgerechte Interpretation und Würdigung der Wilson-Kompositionen. Ganz ohne die erwarteten und Jahre zuvor erlebten Mike Love Eitelkeiten.


    Es fiel Mr. Love körperlich schwer das Tamburin vom Boden neben dem Mikrofonständer aufzuheben. Ein älterer Mann, der die tollen Songs mit viel Hilfe sehr gute Musiker auf die Bühne gebracht hat. Das war sehr beeindruckend. Bleibt in guter Erinnerung.

    "Die Beach Boys verkaufen Rechte an ihrer Musik – und an sich selbst!" Die Firma Iconic Artists Group erwirbt "die Rechte an den Musikaufnahmen, zahlreichen Kompositionen und dem Merchandise der Beach Boys für eine nicht genannte Summe. Peanuts werden es nicht gewesen sein. Doch jetzt kommt der spannende Teil: Dazu sicherte er sich die Rechte an der Marke „Beach Boys“ und – allen Ernstes – den Abbildern der Beach Boys. Azoff darf mit seiner neu gegründeten Firma Iconic Artists Group jetzt also alles mit den Konterfeis der Beach Boys machen, was er will." Dieses Geschäftsmodell ist nicht ganz neu. Inzwischen entscheiden sich zahlreiche Künstlerinnen und Künstler auf Grund der fehlenden Einnahmen durch Konzerte zum Totalausverkauf der urheberrechtlichen Nutzungsrechte und ihrer Markenrechte.

    Beach Boys verkaufen Rechte an ihrer Musik und sich selbst - uDiscover

    Ich schließe mich an. Warum sollte man sich künstlich in den Klangvostellungen und bei den Ausgaben nach unten beschränken? Letzter Erwerb: ein 21 Zoll Sizzle Ride für Euro 180,00. Passt optisch gar nicht in das Set, klingt aber genauso, wie ich mir ein "Nieten-Becken" vorstelle.

    Neee, alles klar! Mit „offen“ meinte ich, dass ein dünnes Schlagfell und ein dünnes Resonanz-Fell aufgezogen sind. Das Reso-Fell ist etwas höher gestimmt, als das Schlagfell.


    In der Bassdrum selbst befinden sich keine Dämmungen. An den Fellrändern auf beiden Fellen aber die Gel-Dinger in reichlicher und wechselnder Anzahl. So kann ich den Klang schnell beeinflussen.

    Danke für deine Anregungen, orinocco!


    Meist spiele ich für mich alleine Swing. Die leise Spielweise der Bassdrum ersetzt/ergänzt dabei so ein kleinwenig den Kontrabass im Sound. Darum ist meine Standard-Einstellung völlig „offen“. Aber für viele Grooves (wie etwa „Do It Again“) passt das nicht gut und ich werde mal weitere Versuche starten.


    Viele Grüße und schönes Wochenende


    Christian

    Hallo st_b,


    die Trommeln in den Soundbeispielen:


    - "Gretsch Renown" 24er Bassdrum (2009)


    - Piccolo Metall Snare 14"x 3,5" für nur 60 Euro (kein Markenprodukt, Vertrieb: "s-drums", 2021). Das Ding habe ich eigentlich nur für die marschartigen Parade-Grooves gekauft. Inzwischen gefällt mir der Klang so gut, dass ich die "Gretsch Renown" Snare aus Holz kaum noch verwende.




    Das Foto zeigt eine digitale (!) Aufnahmesituation mit einem sehr einfachen Behringer USB-Audiointerface in Verbindung mit einem Mac Notebook. Das Mikro vor der Bassdrum ist im Kassettenrekorder-Soundbeispiel "Do It Again" mit dem Koppf direkt auf die Bassdrum gerichtet. Außer der Decke vor der Bassdrum und dem Moongel auf dem Resonanzfell wurden keine Dämpfer verwendet.


    Der Raum ist sehr klein und professionell als "Radiosprecherkabine" gedämpft. So muss ich leider einen künstlichen Raumklang hinzufügen.


    Hallo Beeble,


    Dank für deine Gedanken!


    Viele Grüße


    Christian

    Kleine Veränderungen an der Materialstärke vorgenommen. (Teile ich mit, weil das diskutierte Sound-Beispiel jetzt durch ein neues Audio ersetzt ist). Wenn ich ganz zufrieden bin, folgt ein weiters Audio.

    Da ist noch Substanz zum Ausfräsen des Hohlraums. Sollte helfen. Möglicherweise ist das Ding auch noch nicht offen genug, damit mehr Resonanz entsteht.


    Tja, wie klingt der Block im Zusammenspiel mit einer Band? Das kann ich zur Zeit wohl nicht herausfinden. Integriert in das Set klingt der Block in meinen Ohren deutlich besser, als zwei gekaufte Exemplare.


    Ich setze mich nochmal dran und bastel weiter an dem Ding. Beispiel folgt dann. Danke für die Rückmeldungen!

    So richtig zufrieden bin ich mit dem Klang handelsüblicher Woodblocks bisher nicht gewesen. Egal welche Holzart und Bauweise: mir ist der Klang zu scharf und zu hell. Es dominiert meist der Eigensound der Sticks und nicht der Klang eines schwingenden Holzkörpers. Jetzt habe ich in die Werkzeugkiste gegriffen und aus einem Stück Kaminholz (Buche) einen Woodblock für mein Drumset angefertigt.


    Eine kurze Bauanleitung und weitere Fotos findet Ihr hier:

    Woodblock zum Selbstbau – historical drumming


    Hallo dani808,


    viel Erfolg bei den Ausflug in die Welt der Dreiteilung. Vielleicht ist es interessant für dich (und deine neue Band) Swing mit den Besen zu spielen.


    Ich übe das swingende Kreisen und „Tapsen“ auf einer Zeitung. 😀


    Hier ist meine kurze Beschreibung mit Grafik, Noten und Video zum Einüben der Basis zu finden.


    Übung – Kreisen mit dem Jazzbesen – historical drumming


    Viele Grüße und viel Spaß mit der Band wünscht


    Christian