Beiträge von jakobs

    Hier ein Video, in dem jemand die Feder einer Iron Cobra ersetzt:


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    Die Ersatzfeder scheint etwa 10cm lang zu sein, was grob meinen Recherchen entspricht: 1.5 x Federweg von etwa 6cm (der Federweg ist der maximale Unterschied zwischen voll durchgetreten und ohne Gewicht, messt doch mal bei euer Maschine nach). Der Innendurchmesser der Feder muss größer sein als der Durchmesser der Hi-Hat-Stange, also mindestens 6mm, die Ersatzfeder im Video ist deutlich breiter.Relevant wäre noch die maximale Federkraft, also wie stark bei stärkster Einstellung durchgetreten werden muss, das lässt sich auch selber messen. Leider hat der normale Baumarkt keine so langen Druckfedern vor Ort. Ich überlege Spaßeshalber eine Hih-Hat-Maschine mit Teilen aus dem Baumarkt selber zu bauen, Materialkosten wären etwa 20€, selbst für eine Kabel-Hihat, aber fragt nicht wie gut sowas spielbar wäre, ich bin kein Dennis2581 (ACD Unlimited Darwin HiHat Stand).

    Vor ein paar Tagen hatte ich doch auch mal einen Albtraum mit Schlagzeug-Bezug, an den ich mich noch erinnern kann: irgend jemand hatte so große extra dünne und super teure Becken, die einen ganz besonderen Klang haben sollten. Ich haue nur ganz sachte drauf und das Becken hatte sofort einen großen Riss :D

    Mal auf einer großen Bühne Krach machen wäre natürlich schon ziemlich cool, aber ich glaube nicht dass das tatsächlich mein Traum ist. Ich würde gerne:

    1. Immer besser spielen können
    2. Das nötige Urteilsvermögen und Budget haben, um mir bei einer der (anscheinend nicht wenigen) Schlagzeugmanufakturen ein ganz persönliches Set bauen zu lassen
    3. Mit anderen guten Musikern zusammen Musik machen

    Beim ersten hilft kein Träumen sondern Üben. Das Zweite braucht Erfahrung und ein Sparschwein, bis dahin baue ich selber. Also alles eher eine Frage der Zeit. Das dritte ist am ehesten ein wirklicher Traum: zur richtigen Zeit die passende Leute finden.

    Der 5/4 am Ende ist in in meinen Augen die Crux. Den zum Laufen zu bringen, war nicht einfach.

    War ja auch ein 5/8 :P Ich hatte bei solch ungerader Taktzahl etwas mehr Jazzigere Beiträge erwartet. Stattdessen kam mir der Gedanke, dass der Besitz einer Doppelfußmaschine kein zwingender Grund sein sollte, diese auch einzusetzen. Aber genug Gestänker von den billigen Plätzen.

    Du musst doch eigentlich irgendwas oben an der Stange befestigen, damit du mit dem Stick die Stange runter drücken kannst

    Ja, ich habe inzwischen erfolgreich probiert einen Hebel anzubringen, mit dem sich die Stange runter drücken lässt. Das Drücken fühlt sich anders als ein Schlag an, ist aber machbar. Doof ist nur dass sich die Stange drehen kann, deshalb sollte es eher ein T-Stück o.Ä. sein, da experimentiert ich noch.

    Warum nicht einfach eine normale Hihat-Maschine nehmen? Verstehe gerade den vermeintlichen Vorteil nicht.

    Minimalismus (vgl. nur ein Becken) und Flexibilität - das Pedal und der Ständer stören mich eben ein bisschen, so wie es anderen das Fehlen eines dröflten Toms stört.

    • Alternative A: Beine der Hi-Hat-Maschine abmontieren und diese per Multiklammer befestigen.
    • Alternative B: Cable-Hi-Hat (ist auf meiner Wunschliste, aber bislang zu teuer)

    Ich besorg' mir erstmal ein Drop-Clutch und experimentiere womit sich die Hi-Hat-Stange gut mittels Stick herunterdrücken lässt.

    Ich möchte mir ein Drop Clutch anschaffen, um beim Spielen im Stehen und verschiedenen Hi-Hat-Positionen zu experimentieren. So wie ich Drop Clutch verstanden habe, funktioniert es doch so:

    • Mit dem Stick lässt sich der Drop Clutch Hebel lösen, so dass die Hi-Hat runterfällt in den geschlossenen Zustand (oder je nach Modell auf einen eingestellten Abstand)
    • Um die Hi-Hat wieder zu öffnen, muss das Pedal einmal kurz betätigt werden. Dabei wird die Stange heruntergezogen und der Hebel rastet beim anschließenden Hochfahren wieder ein, so dass die Hi-hat geöffnet ist

    Das Öffnen müsste auch ohne Pedal möglich sein durch kurzes Herunterdrücken der Stange mit der Hand, oder? Ich würde die Hi-Hat ebenfalls gerne mit dem Stick öffnen können und das Pedal ganz weglassen, so dass die Becken frei positioniert werden können. An der Stange lässt sich sicher einfach ein weiterer Hebel zum Herunterdrücken anbringen. Habt ihr so eine Konstruktion schon mal gesehen oder ausprobiert?


    Das Pedal und die Beine würde ich abschrauben. Eine Schwierigkeit könnte die Federspannung sein, die eher für einen kräftigen Fuß als für einen einfachen Schlag mit dem Stick gedacht ist. Bei meinem Billig-Hi-Hat-Ständer lässt sie sich anscheinend gar nicht einstellen. Oder reicht als Grundlage ein Closed Hi-Hat Arm, die Dinger haben ja auch eine Feder eingebaut aber keine bewegliche Stange?

    Selbstverständlich ließen sich so mit so einem Setup keine komplexen Hi-Hat Pattern spielen, aber zumindest könnte bei verschiedenen Parts zwischen offener und geschlossener Hi-Hat gewechselt werden.

    Hilfe, nach welchen Kriterien soll ich denn da beurteilen, die sind alle auf Ihre Weise gut! Insgesamt fällt mir auf, dass die Teile der verschiedenen Taktarten stilistisch oft etwas auseinander fallen, vielleicht war das die größte Herausforderung. Einen klaren persönlichen Favoriten kann ich jedenfalls nicht ausmachen, da mir alle an irgend einer Stelle etwas zu viel ablenkendes Gefrickel eingebaut haben - das liegt aber eher daran, dass ich beim Versuch, das Stück selbst einmal lebendig zu überstehen, nicht über ein einfaches Bum-Tschak-Diling hinausgekommen bin. Auf jeden Fall vielen Dank an die beitragenden Drummer:innen!

    Der richtige Platz für eine Sammlung wäre die Bibliothek einer Musikhochschule. Ich befürchte, die nehmen es aber auch nicht geschenkt, da die Bewahrung und Bereitstellung Geld kostet. Zur Not sollte ein letztes Exemplar bei der Deutschen Nationalbibliothek liegen, ist aber auch nicht immer garantiert.

    Erlaubt ist, was (wenn’s) gefällt. Experimente sind immer gut. Du könntest auch mal versuchen, nur ein Fell davor oder reinzuhängen.

    Fell alleine bringt fast nur Dämpfung, da es nicht in sich schwingen kann. Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeiten, die teilweise kombinierbar sind:

    • Mit (geschlossen) und ohne (offen) Resonanzfell: Standard
    • Kleinerer Kessel (offen oder geschlossen) hineingelegt: nicht stabil und knarzt ggf, aber reicht zum Ausprobieren
    • Kleinerer Kessel (offen oder geschlossen) innen aufgehängt an Gummibändern oder an einfachen Seilen: siehe Prototyp
    • Kleinerer Kessel (offen oder geschlossen) innen mittels Rosette befestigt: baaa-duuimms!
    • ...

    Die letzte genannte Variante kann ich tatsächlich empfehlen: der innere Kessel muss mindestens 3 Zoll kleiner sein und die gleiche Art von Rosette haben wie der Äußere, dann lässt es sich schnell und stabil zusammenstecken. Wenn ihr wissen wollt, die es sich anhört, legt einfach mal ein Tom in die offene Bassdrum!

    Ich experimentiere gerade mit Alternativen zu geschlossenen Kesseln, die einfachste Variante ist das Resonanzfell ganz wegzulassen. Dabei ist mir die Idee gekommen, ein kleineres Fell in den größeren Kessel zu hängen. Hier ein Prototyp (14" Billig-Snare als Concert-Tom umgebaut mit Gummibändern in einer einfachen 18" Bass-Drum aufgehängt):



    Da keine Idee zu dumm ist, als dass sie noch niemand ausprobiert hätte: hat das schonmal jemand gemacht und gibt es Erfahrungsberichte? Der Klang ist auf jeden Fall irgendwie "reichhaltiger" als ohne Resonanzfell. Zum Vergleich mit Resonanzfell müsste ich erst die Böckchen wieder dranschrauben, ich habe außerdem kein Equipment zum Aufnehmen außer dem Handy. Theoretisch sollte es sich nicht so sehr von einem Resonsnzfell mit Loch unterscheiden, außer dass vielleicht sogar tiefe Frequenzen dazukommen, wenn der aufgehängte Kessel an den Gummibändern als ganzes frei schwingen kann.

    Deswegen kann ich so Kapellen wie Tocotronic überhaupt nicht leiden, die ja von sich selbst und ihren devoten Fans für den Gipfel des authentischen Musikantentums gehalten werden, die sich aber nicht die gerinste Mühe geben, ihren Krempel ordentlich zu spielen

    Ich oute mich hier mal als Tocotronic-Fan und empfehle unabhängig davon den Podcast des Bassisten der Band, Jan Müller, der darin seit sechs Jahren wöchentlich über Musik und mit Musikern spricht: https://reflektor-podcast.podigee.io/

    Nanu, die Teile von ACD Unlimited (Dennis2581) wurden hier noch nicht genannt. Leider (!) habe ich keines dieser Kunstwerke zum Wiegen, vermutlich hängt das Gesamtgewicht auch etwas von der Konfiguration ab. Auf der Homepage ist nur das Gewicht des Darwin HiHat Stand mit 2200g angegeben. Die Remote HiHat dürfte noch etwas leichter sein.


    cymbal65 hat übrigens neulich ein Rack aus Carbonfaser-Rohren gebaut, wie in diesem Thread 2018 schon mal diskutiert wurde.

    Ich suche eine grobe Übersicht der häufigsten Standards von Schlagzeug-Halterungen. Hintergrund ist, dass ich ein unvollständiges Pearl-Set aus den 1970ern bekommen habe und es gerne mit anderen Sets kombinieren würde. Das Pearl-Set hat aber eine Sechskant-Rosetten an der Bass Drum und den Hängetoms. Sechskant scheint nicht mehr so verbreitet zu sein. Ich bin bei anderen Sets auf Durchmesser-Angaben von Rohren und Stangen von 25mm, 22mm, 7/8" und 12,7m, 10,5mm und 9mm gestoßen. Vermutlich verwendet jeder Hersteller seine eigenen Standards und ändert diese auch mal, aber es sollte doch zumindest übliche Größen geben, oder? Was wird meist für Tom-Halterungen benutzt, was für Standfüße, Beckenarm, Rack etc.? Gleiche Frage gilt für Schrauben, falls es da auch Unterschiede gibt.

    Ist doch super wenn auf der Rechnung "Desinfektionsmittel" ö.Ä. steht und du am Ende einen neuen Hi-Hat-Ständer aus Fördermittel bekommen hast oder von der Steuer absetzen kannst. Schade, dass es noch keine anerkannte Therapie gibt, Krankheiten mit Schall zu bekämpfen :(

    Dem letzten Update nach müssten die ersten Geräte vor einem Monat bei den Unterstützern angekommen sein. Gibt es schon Rückmeldungen aus der Praxis? Und mich würde ein Vergleich mit Geräten wie SPD-SX, Octopad und dem Mandala Drum interessieren, die anscheinend alle irgend etwas gemeinsam haben und in einer ähnlichen Preisklasse liegen, aber doch unterschiedliche Einsatzzwecke, die sich dem schnöden Akustiker nicht auf den ersten Blick erschließen.